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	<title>Werner Näf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:14:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_N%C3%A4f&amp;diff=1138588&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woldemar1958 am 30. Januar 2026 um 14:06 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen!--&amp;gt;[[Datei:GedenksteinWernerNaef.JPG|mini|Gedenkstein bei der Falkenburg in St. Gallen, zur Erinnerung an den Vadian-Biographen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Näf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1894]] in [[St. Gallen]]; † [[19. März]] [[1959]] in [[Muri bei Bern|Gümligen]]) war ein [[Schweiz]]er [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näf, ein [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformierter]] Christ, wurde als Sohn des aus [[Budapest]] stammenden Kaufmanns Gustav Näf (1847–1930) und der Hermine Billwiller (1860–1922) geboren. Gustav Näf war seit 1890 in St. Gallen ansässig. Werner Näf heiratete 1920 die Heilgymnastikerin Hanna Linder (1885–1962), Tochter eines [[Basel|Basler]] Pfarrers. Die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des klassischen Gymnasiums in St. Gallen studierte Werner Näf anschließend an den Universitäten [[Universität Genf|Genf]], [[Universität Zürich|Zürich]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], wo er 1917 als Schüler von [[Erich Marcks (Historiker)|Erich Marcks]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. Thema der Dissertation war &amp;#039;&amp;#039;Der Schweizer [[Sonderbundskrieg]] als Vorspiel der [[Deutsche Revolution 1848/49|deutschen Revolution 1848]]&amp;#039;&amp;#039;. 1919 erwarb er in Zürich das Gymnasiallehrerdiplom und unterrichtete anschließend bis 1925 an der Städtischen Mädchen-Sekundar- und -Realschule in St. Gallen sowie als Lektor an der [[Handelshochschule St. Gallen]]. Ab 1925 bekleidete er eine ordentliche Professur für &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geschichte&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Bern]], wo er vor allem zur neueren Geschichte lehrte und forschte. 1948/49 war Näf Rektor der Universität Bern. Seinen Wohnsitz nahm er in Gümligen bei Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näfs Schriften zur neueren Geschichte, wie das handbuchartige Übersichtswerk &amp;#039;&amp;#039;Die Epochen der neueren Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, wendeten sich zum Teil bewusst an gebildete Laien, die in der Geschichte einen Orientierungsrahmen suchten. Mit einem [[Weltgeschichte|universalhistorischen]] Ansatz wollte er einer „provinziellen Verengung“ der Schweizer Geschichtsschreibung entgegenwirken. Neben seinem allgemeinhistorischen Schaffen war Näf vielfältig um die Geschichte seiner Heimatstadt St. Gallen bemüht. Eine umfangreiche Biographie über den [[Renaissance-Humanismus|humanistischen]] [[Reformation|Reformator]] und St. Galler Bürgermeister [[Joachim von Watt|Vadian]] (Joachim von Watt) wurde zu seinem Hauptwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näf gehörte zu den wichtigsten Aktivisten in mehreren geschichtswissenschaftlichen Organisationen seiner Zeit. Führend war er vor allem in der [[Schweizerische Gesellschaft für Geschichte|Allgemeinen geschichtsforschenden Gesellschaft]] der Schweiz. Ab 1947 gehörte er als ordentliches Mitglied der Historischen Kommission der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 war Näf der erste Preisträger des [[Reuchlin-Preis]]es der Stadt [[Pforzheim]]. Der [[Schweizerischer Nationalfonds|Schweizerische Nationalfonds]], dem Näf als einer der ersten Forschungsräte angehört hatte, stiftete 1960 zu dessen Andenken den Werner-Näf-Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der schweizerische Sonderbundskrieg als Vorspiel der deutschen Revolution von 1848&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 19, {{ISSN|0067-4540}}), [[Historische und Antiquarische Gesellschaft zu Basel]], R. Reich, Basel 1919, {{DNB|570943329}} (Dissertation, Universität München 1917, 105 Seiten, Referent: [[Erich Marcks (Historiker)|Erich Marcks]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vadian und seine Stadt St.&amp;amp;nbsp;Gallen.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Fehr, St.&amp;amp;nbsp;Gallen 1944, 1957 und 1984, ISBN 978-3-7291-1081-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Bundesakte und der schweizerische Bundesvertrag von 1815&amp;#039;&amp;#039;, Lang, Bern 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftsverträge des Spätmittelalters&amp;#039;&amp;#039;, Lang, Bern 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wesen und Aufgabe der Universität. Denkschrift im Auftrag des Senates der Universität Bern&amp;#039;&amp;#039;, Lang, Bern 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatsverfassungen und Staatstypen 1830/1831&amp;#039;&amp;#039;, Lang, Bern 1946.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Epochen der neueren Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 2 Tle. Aarau 1945/46; 2. Aufl. 1959/60.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Familie von Watt. Geschichte eines St. Gallischen Bürgergeschlechtes.&amp;#039;&amp;#039; Fehr, St. Gallen 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staat und Staatsgedanke. Vorträge zur neueren Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Bern 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegsursachen und Kriegsschuldfrage von 1914. Akademische Vorträge zur Einführung in das Problem.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern/Leipzig 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abrüstungsverhandlungen im Jahre 1831.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern/Leipzig 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz in der deutschen Revolution. Ein Kapitel schweizerisch-deutscher Beziehungen in den Jahren 1847–1849.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Frauenfeld 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der schweizerische Sonderbundskrieg als Vorspiel der deutschen Revolution von 1848&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 19, 1921, S. 1–102 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bzg-002:1921:19#9 e-periodica.ch]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Aellen: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Zeitgenossen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2. Ausgabe. Gotthelf, Bern, Leipzig 1932, S. 348.&lt;br /&gt;
* {{HLS|16569|Autor=Edgar Bonjour}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|696||Näf, Werner|[[Edgar Bonjour]]|11924974X}}&lt;br /&gt;
* [[Albert Bruckner]] (Chefred.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Schweizer Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. Buchdruckerei zum Basler Berichthaus, Basel 1938.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Stump: &amp;#039;&amp;#039;Näf, Werner (1894–1959).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rüdiger vom Bruch]], [[Rainer A. Müller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historikerlexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1991, ISBN 3-406-33997-2, S. 222.&lt;br /&gt;
* Peter Wegelin: &amp;#039;&amp;#039;Stadtrepublik und Weltgeschichte. Werner Näf (1894–1959) und sein Werk&amp;#039;&amp;#039;. Historischer Verein des Kantons St. Gallen in Kommission bei der VGS Verlagsgemeinschaft St. Gallen, St. Gallen 1994. (&amp;#039;&amp;#039;Neujahrsblatt&amp;#039;&amp;#039;, 134) ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=shv-001:1994:134::128#4 Digitalisat] in [[E-Periodica]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=11924974X}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11924974X}}&lt;br /&gt;
* [https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/477740 Nachlass Werner Näf] im [[Staatsarchiv St. Gallen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11924974X|LCCN=n/96/94411|VIAF=67271628}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Naf, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfassungshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Näf, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Gallen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1959 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Muri bei Bern|Gümligen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woldemar1958</name></author>
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