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	<title>Werner Martignoni - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:15:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Martignoni&amp;diff=2006735&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Norina13: /* Weblinks */ Quellenangabe</title>
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		<updated>2025-10-22T06:52:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Quellenangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Werner Martignoni.jpg|mini|hochkant|Werner Martignoni (1986)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Martignoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1927]] in [[Muri bei Bern]]; † [[30. Dezember]] [[2024]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Agentur sda |url=https://www.suedostschweiz.ch/politik/bern-berner-politiker-werner-martignoni-im-alter-von-97-jahren-gestorben |titel=Berner Politiker Werner Martignoni im Alter von 97 Jahren gestorben {{!}} Südostschweiz |datum=2025-01-03 |sprache=de|abruf=2025-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Schweiz]]er [[Politiker]] ([[Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei|BGB]], später [[Schweizerische Volkspartei|SVP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied des Berner Grossen Rates ab 1966, des Regierungsrates von 1974 bis 1986, und des Nationalrates von 1979 bis 1986. Nach der [[Berner Finanzaffäre]] von 1986, für die er mitverantwortlich war, zog er sich aus der Politik zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Simon Wälti |url=https://www.derbund.ch/bern-werner-martignoni-ist-im-alter-von-97-jahren-gestorben-527818684242 |titel=Werner Martignoni gestorben: Die Berner Finanzaffäre führte zum Ende seiner Politkarriere |werk=[[Der Bund]] |datum=2025-01-03 |sprache=de |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martignoni wurde als Sohn eines kantonalen Beamten in Muri bei Bern geboren. Er absolvierte 1946 die Matura in [[Bern]]. Er studierte von 1946 bis 1951 [[Nationalökonomie]] an der [[Universität Bern]] und schloss 1951 mit dem Lizenziat ab. 1953 wurde er zum Dr. rer. pol. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1948 war Martignoni Parlamentsberichterstatter der [[Neue Berner Zeitung|Neuen Berner Zeitung]] und ab 1958 Inlandredaktor. Von 1963 bis 1973 war er Leiter der Informationsstelle des [[Schweizerischer Versicherungsverband|Verbandes Schweizerischer Versicherungsgesellschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden aus der Politik 1987 betätigte sich Martignoni als Schriftsteller. Er publizierte mehrere Werke, so Kommentare zum Weltgeschehen in klassischen [[Hexameter]]n, und übertrug [[Henrik Ibsen|Ibsens]] &amp;#039;&amp;#039;[[Peer Gynt]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Goethes Faust|Faust]]&amp;#039;&amp;#039; ins [[Berndeutsch]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martignoni starb am 30. Dezember 2024 im Alter von 97 Jahren gemeinsam mit seiner Frau Mathilde unter Inanspruchnahme von [[Sterbehilfe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[File:ETH-BIB-Dr. Werner Martignoni, Regierungsrat Muri (BE)-Com LC1500-0880-001-001.tif|thumb|Werner Martignoni im ehemaligen Gemeinderatszimmer des Gemeindehauses Muri bei Bern (1974)]]&lt;br /&gt;
Martignoni wurde als Vertreter der Bürgerpartei 1961 in den [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]] von [[Muri bei Bern]] gewählt und amtierte dann von 1965 bis 1972 als nebenamtlicher sowie 1973/74 als hauptamtlicher Gemeinderatspräsident. 1966 wurde er in den [[Grosser Rat (Bern)|Grossen Rat]] des [[Kanton Bern|Kantons Bern]] gewählt. Von 1974 bis 1986 übte Martignoni als Mitglied des [[Berner Regierungsrat]]es das Amt des kantonalen Finanzdirektors aus und vertrat mehrere Steuergesetzrevisionen sowie Personalentscheide. Er präsidierte ab 1979 die regierungsrätliche Juradelegation, dies während der emotional bewegten [[Jurafrage|Entstehung des Kantons Jura]]. Als Regierungsrat war Martignoni verantwortlich für die vermögensrechtliche Auseinandersetzung zwischen den Kantonen Bern und [[Kanton Jura|Jura]], die am 8. November 1984 durch ein Konkordat der beidseitigen Kantonsparlamente Rechtskraft erhielt. In den Jahren 1976/77, 1985/86 war Regierungspräsident des Kantons Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Amtes wegen gehörte Martignoni u.&amp;amp;nbsp;a. der Hypothekarkasse des Kantons Bern und dem [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsrat]] der [[Schweizer Salinen|Vereinigten Rheinsalinen]] an, die er beide präsidierte. Während 20 Jahren vertrat er als Präsident die Bernische [[Winterhilfe Schweiz|Winterhilfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gehörte Martignoni von 1979 bis 1987 dem [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] an. Er wurde von der [[Fraktion der Schweizerischen Volkspartei der Bundesversammlung|SVP-Fraktion]] im Dezember 1979 als [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesratskandidat]] portiert, unterlag in der Folge dem Bündner [[Ständerat]] [[Leon Schlumpf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der Hauptverantwortlichen für die missbräuchliche Verwendung von Steuermitteln und [[SEVA]]-Lotteriegeldern ([[Berner Finanzaffäre]]) verzichtete Martignoni bei den Regierungsratswahlen 1986 und den Nationalratswahlen 1987 jeweils auf eine erneute Kandidatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gemeinde Muri ===&lt;br /&gt;
Während der Zeit als Werner Martignoni Gemeinderatspräsident der Gemeinde Muri war, brachen die beiden Nachbargemeinden [[Rubigen]] (Abspaltung von [[Allmendingen bei Bern|Allmendingen]] und [[Trimstein]]) und [[Bolligen]] (Abspaltung von [[Ittigen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ittigen.ch/geschichte/2272 |titel=Ittigen wird eine selbstständige Gemeinde |sprache=de |abruf=2025-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Ostermundigen]]) auseinander oder deren Auseinanderbrechen wurde eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab Bestrebungen von Gümligen, sich von der Gemeinde Muri zu lösen. Indem er den Anliegen von Gümligen besonders entgegenkam, konnte die Abspalt-Bewegung nie richtig Fahrt aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Kanton Bern ===&lt;br /&gt;
Nach der Abtrennung des Kantons Juras vom Kanton Bern anerkannte das [[Mouvement autonomiste jurassien|Rassemblement Jurassien]] um [[Roland Béguelin]] die Volksentscheide der vier Distrikte [[Moutier]], [[Courtelary]], [[La Neuveville]] et [[Laufen BL|Laufen]], im Kanton Bern zu bleiben nicht an, sie wollten die Teilung des Juras nicht akzeptieren. In der Folge kam es immer wieder zu Ausschreitungen, zum Teil mit Toten. Als Präsident der Juradelegation des Kantons Bern arbeiteten Werner Martignoni und sein Amtskollege im Regierungsrat, [[Robert Bauder]], darauf hin, dass der Konflikt nicht eskalierte. Vergangene Fehler mit [[Jurafrage|übermässigem Polizeieinsatz]] wurden vermieden. Die Polizei wurde als Institution der Deeskalation eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Regulierung der Einfuhr von Eiern, frischen Früchten und Gemüse in der neuzeitlichen schweizerischen Agrargesetzgebung&amp;#039;&amp;#039;. Verbandsdruckerei AG, Bern 1953. (Diss. rer. pol., Univ. Bern 1953).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Jurapolitik und der Geist der Geschichte = La politique jurassienne et l’esprit de l’histoire = La politica giurassiana e lo spirito della storia = La politica dil Giura ed il spért dell’historia&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag vor der Neuen Helvetischen Gesellschaft, Ortsgruppe Bern, am 29. Mai 1984. Amt für Information des Kantons Bern, Bern 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parteispenden und politische Praxis im Kanton Bern. Persönliche Wertung eines direkt Betroffenen&amp;#039;&amp;#039;. Berner Bär, Bern 1988.&lt;br /&gt;
* illustriert von Jürg Leuzinger: &amp;#039;&amp;#039;Ungereimte Zeitgeschichten. Schlagzeilen im Versmass des Hexameters&amp;#039;&amp;#039;. Stämpfli (Auslieferung), Bern 1995, ISBN 3-7272-9429-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Besen Gottes, – oder, Tödliche Arglist. Eine Erzählung&amp;#039;&amp;#039;. Stämpfli, Bern 2003, ISBN 3-7272-1296-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|5693|Martignoni, Werner|Autor= Peter Stettler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=1046355961}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1046355961}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20101227022340/http://www.be.ch/web/index/behoerden/behoerden-regierungsrat/rr-altregierungsraete/rr-martignoni-werner.htm Werdegang auf der Website des Kantons Bern] (Archiv)&lt;br /&gt;
* {{STABE|557|Nachlass Werner Martignoni}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1046355961|LCCN=no2003103774|VIAF=117149196560174792607}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Martignoni, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalrat (Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsrat (Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grossrat (Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Kanton Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BGB-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Martignoni, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Muri bei Bern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Muri bei Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Norina13</name></author>
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