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	<title>Werner Lotze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Lotze&amp;diff=731042&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wortwanderer: Rechtschreibung</title>
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		<updated>2025-04-17T08:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Bernhard Lotze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1952]] in [[Mülheim an der Ruhr]]) ist ein ehemaliges Mitglied der zweiten Generation der [[Terroristische Vereinigung|terroristischen Vereinigung]] [[Rote Armee Fraktion]] (RAF). 1980 ging Lotze als [[Aufnahme von RAF-Aussteigern in der DDR|RAF-Aussteiger in die DDR]] und wurde dort 1990 verhaftet. Bei seinem Verfahren machte er von der [[Kronzeuge|Kronzeugenregelung]] Gebrauch und wurde 1992 unter anderem wegen [[Mord (Deutschland)|Mordes]] zu elf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Schulzeit nahm der Sohn eines Schuhmachers und einer Krankenschwester das Studium der [[Anglistik]] und der Sportwissenschaft an der [[Ruhr-Universität Bochum]] auf. Er war jahrelang erfolgreicher Ruderer in der Renn-Ruder-Gemeinschaft Mülheim. Später war er Lehrassistent für Deutsch an einer [[Highschool]] in [[Manchester]] (England), bevor er sein Studium in Bochum fortsetzte, es jedoch im Frühjahr 1976 endgültig abbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1976 war Lotze im Umfeld der RAF aktiv, im August 1978 stieg er in deren Führungsebene auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Schleyer-Entführung]] war Lotze als Kurier für die RAF tätig. Er wurde durch die [[Schleppnetzfahndung]] ermittelt, konnte aber nicht festgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13519259.html „Die Position der RAF hat sich verbessert“], 8. September 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Wald bei Dortmund kam es am 24. September 1978 zu einem Schusswechsel zwischen zwei Polizeibeamten und Lotze sowie [[Angelika Speitel]] und [[Michael Knoll (RAF-Mitglied)|Michael Knoll]]. Dabei wurden Knoll und der Polizeimeister Hans-Wilhelm Hansen getötet; Speitel wurde verhaftet, Lotze konnte entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Christian Klar]], [[Adelheid Schulz]] und [[Elisabeth von Dyck]] überfiel er am 19. März 1979 eine Bank in [[Darmstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.raf-geschichte-der-rote-armee-fraktion.de/B-Peters_T%C3%B6dlicherIrrtum_Chronologie.asp Chronologie der RAF-Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juni 1979 verübte er zusammen mit [[Susanne Albrecht]] und [[Rolf Clemens Wagner]] im belgischen [[Obourg]] einen Sprengstoffanschlag auf den Wagen des damaligen NATO-Oberbefehlshabers, General [[Alexander Haig]], den dieser unverletzt überstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 ging Lotze gemeinsam mit fünf weiteren RAF-Mitgliedern als [[Aufnahme von RAF-Aussteigern in der DDR|RAF-Aussteiger]] in die DDR und wurde dort von der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]] mit einer neuen Identität ausgestattet. Unter dem Namen „Manfred Janssen“ lebte er mit „Katharina Janssen“ ([[Christine Dümlein]]) zunächst in [[Schipkau]], dann in [[Senftenberg]] ([[Bezirk Cottbus]]). Er arbeitete als [[Kraftfahrer]] im [[BASF Schwarzheide|VEB Synthesewerk Schwarzheide]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitzer-geschichte-gut-kirschen-essen-mit-kollege-raf-37916116.html Gut Kirschen essen mit Kollege RAF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[SED]]-Diktatur in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde Lotze am 14. Juni 1990 zusammen mit Christine Dümlein in [[Senftenberg]] ([[Bezirk Cottbus]]) verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rafinfo.de/archiv/vs/vs-90.php Auszug Verfassungsschutzbericht 1990]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im darauffolgenden Monat überstellte ihn die DDR auf eigenen Wunsch an die Behörden der Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden legte er als erster der nach dem Mauerfall verhafteten RAF-Mitglieder, unter Berufung auf die [[Kronzeugenregelung]] vom 9. Juni 1989, ein umfassendes Geständnis ab und bekannte sich persönlich zur Abgabe der tödlichen Schüsse auf den Polizeibeamten bei Dortmund&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/politik/letztes-tabu-a-94ec1474-0002-0001-0000-000013489714 |titel=Letztes Tabu |werk=Der Spiegel |hrsg= |datum=1991-01-27 |sprache=de |abruf=2025-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aufgrund Lotzes umfangreicher Aussagen wurde erneut Anklage gegen den bereits inhaftierten [[Rolf Clemens Wagner]] erhoben, die 1993 zu einer Verurteilung durch das Frankfurter Oberlandesgericht zu weiteren zwölf Jahren Freiheitsstrafe führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wdr.de/themen/politik/personen/h_m_schleyer/begnadigung_wagner.jhtml | wayback=20040229022216 | text=Ex-RAF-Terrorist Wagner soll begnadigt werden}} (WDR)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lotze wurde am 31. Januar 1991 wegen [[Mord (Deutschland)|Mordes]], [[Versuch (StGB)|versuchten]] Mordes in mehreren Fällen, zweier Banküberfälle und eines Sprengstoffanschlags zu zwölf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. In der [[Revision (Recht)|Revision]] wurde das Strafmaß 1992 auf elf Jahre reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.becker-prozess-raf-aussteiger-bringt-kein-licht-ins-dunkel.2d423b82-d9fe-4f13-b81c-1a42ffcbbdd7.html  RAF-Aussteiger bringt kein Licht ins Dunkel], 8. April 2011, Stuttgarter Zeitung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Tobias Wunschik]]: &amp;#039;&amp;#039;Werner Lotze: Biographisches Porträt,&amp;#039;&amp;#039; in: [[Uwe Backes]], [[Eckhard Jesse]] Hg.: [[Jahrbuch Extremismus &amp;amp; Demokratie]] 1993, 5. Jg. Bouvier, Bonn 1993 {{ISSN|0938-0256}} S. 177–189 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/fotostrecke/stammheim-urteile-fotostrecke-106584-2.html Fahndungsplakat von 1980]&lt;br /&gt;
* [http://www.rafinfo.de/bio/g-l/lotze.php Kurzbiographie bei rafinfo.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128548134|VIAF=62602836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lotze, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mordfall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankräuber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersiedler in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lotze, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lotze, Werner Bernhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Terrorist der Rote Armee Fraktion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1952&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wortwanderer</name></author>
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