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	<title>Werner Knoll - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Georg Hügler am 24. Juni 2024 um 16:56 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Knoll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1896]] in [[Berlin]]; † [[4. Oktober]] [[1967]] in [[Würzburg]]) war ein deutscher [[Apotheker]] und [[Chemiker]], Militärbeamter der [[Reichswehr]] und der [[Wehrmacht]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Sein letzter Dienstgrad war der eines [[Generalapotheker]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner Alfred Hermann Knoll, Sohn des Bäckermeisters Heinrich Knoll und seiner Ehefrau Hedwig, geb. Wolfram, machte 1914 am Kaiser-Wilhelm-Realgymnasium zu Berlin Abitur und nahm als [[Kriegsfreiwilliger]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Bei Kriegsende war er im [[Dienstgrad]] eines [[Leutnant]]s Führer einer MG-Kompanie.&amp;lt;ref&amp;gt;Knoll 1926, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg begann Knoll an der Simons-Apotheke in Berlin eine Ausbildung und legte 1920 die pharmazeutische Vorprüfung ab. 1921 nahm er das Pharmazie-Studium an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelm-Universität]] zu Berlin auf, wo er 1923 sein [[Staatsexamen]] als [[Apotheker]] bei [[Hermann Thoms]] ablegte.  Anschließend absolvierte Knoll ein Chemiestudium, das er 1924 mit der Verbandsprüfung (Diplom-Chemiker) abschloss. Von 1923 bis 1927 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ersten Chemischen Institut der Universität in Berlin, am [[Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft|Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische und Elektro-Chemie]], an der [[Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene|Preußischen Landesanstalt für Wasser-, Boden- und Lufthygiene]] und an der Preußischen Landesanstalt für Arzneimittel-, Lebensmittel- und Gerichtliche Chemie. 1926 wurde er bei [[Hans Pringsheim]] zum Dr. phil. mit einer Arbeit &amp;quot;Über die Konstitution des Lichenins&amp;quot; promoviert. 1927 legte er an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Berlin]] bei [[Adolf Juckenack]] sein Staatsexamen als [[Lebensmittelchemiker]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Köchel 1961, Hügel 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend trat Knoll als Heeres-Pharmazeut der Reichswehr bei. Von 1927 bis 1933 fungierte er als Vorstand der Chemischen Untersuchungsanstalt des Gruppenkommandos I in Berlin. Von 1933 bis 1936 hatte er die Funktion des Wehrkreis-Apothekers im Wehrkreis III inne. 1936 stieg Knoll, unter Ernennung zum [[Oberfeldapotheker]], zum Chef der Heerespharmazie bei der [[Heeres-Sanitätsinspekteur|Heeres-Sanitäts-Inspektion]] im [[Oberkommando des Heeres]] (OKH) auf und war damit verantwortlich für den gesamten wehrpharmazeutischen Bereich: die Unterhaltung von Sanitätsparks und chemischen Untersuchungsstellen, die Herstellung und Organisation von Sanitätsmaterial (Arzneimittel, Verbandmittel, Sanitäts- und Transportgerät), die Bearbeitung aller Personalangelegenheiten des pharmazeutischen Dienstes u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;ref&amp;gt;Schneider 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 erfolgte seine Beförderung zum [[Oberstapotheker]] sowie die Ernennung zum [[Ministerialrat]]. Am 1. Oktober 1944 wurde Knoll als einziger Angehöriger der Wehrmacht in den Rang eines [[Generalapotheker]]s befördert, er hatte damit zugleich den Status eines [[Ministerialdirigent]]en inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Hügel 1977, S. 1869f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 kam Knoll in [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er im Juli desselben Jahres entlassen wurde. Von 1945 bis 1949 war er Industrieapotheker bei Dr. Benöhr Chemie in Bad Segeberg und bei Curta &amp;amp; Co. in Mayen und Weilheim in Oberbayern. 1949 eröffnete er mit Dr. Hans Budde in [[Würzburg]] die Phönix-Apotheke, die er seit 1952 allein führte. Von 1954 bis 1965 war er [[Pharmazierat]] (Ehrenbeamter) an der Regierung von Unterfranken, von 1956 bis 1958 Lehrbeauftragter für pharmazeutische Gesetzeskunde an der [[Universität Würzburg]] und von 1957 bis 1967 Delegierter bei der [[Apothekerkammer|Bayerischen Landes-Apothekerkammer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Köchel 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1966 wurde Knoll das [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesanzeiger vom 1. März 1967, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* Werner Knoll: &amp;#039;&amp;#039;Über die Konstitution des Lichenins&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Preuss. Druckerei- u. Verlags-Aktiengesellschaft 1926. (Diss. Friedrich-Wilhelm-Universität, Berlin 1926).&lt;br /&gt;
* Werner Knoll: Der Apotheker und sein Dienst im Heere. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Apotheker Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 51 (1936), S. 1834–1835.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Köchel: Pharmazierat Dr. W. Knoll, Würzburg, Generalapotheker a.&amp;amp;nbsp;D., 65 Jahre. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Apotheker Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 101 (1961), S. 522.&lt;br /&gt;
* Hans Unger: Generalapotheker Knoll. In: &amp;#039;&amp;#039;Wehrmedizinische Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039; 11 (1967), S. 427–428.&lt;br /&gt;
* Herbert Hügel: Generalapotheker. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Apotheker Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 117 (1977), S. 1869–1871. &lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang&amp;#039;&amp;#039;. Bissendorf: Biblio-Verlag 2004. Band 7, S. 28–29.&lt;br /&gt;
* Josef Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Wehrpharmazie von 1935-1945&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf: Triltsch 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106053357X|VIAF=311449017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knoll, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirigent (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Apothekerkammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knoll, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, zuletzt Generalapotheker im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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