<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Werner_Knab</id>
	<title>Werner Knab - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Werner_Knab"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Knab&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T15:39:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Knab&amp;diff=2800259&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Unicard-ic am 24. September 2024 um 05:38 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Knab&amp;diff=2800259&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-09-24T05:38:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Knab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1908]] in [[Frankenthal (Pfalz)]]; † [[14. Februar]] [[1945]] bei [[Weißenfels]]) war ein deutscher Jurist, der während der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] und SS-Führer bei der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] und dem [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Knab besuchte in seiner Heimatstadt die Realschule und wechselte danach an die Oberrealschule in [[Ludwigshafen am Rhein]], wo er 1928 seine Schulzeit mit dem [[Abitur]] abschloss. Danach absolvierte er ein Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaft]] in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität London|London]], das er 1931 mit dem ersten juristischen Staatsexamen abschloss. Die Münchener Rechtsfakultär nahm ihm ein Jahr später ein Staatsexamen im Fachgebiet „oekonomica publicae“ ab, das er mit „Magna cum laude“ absolvierte. Im Zuge seines Rechtsreferendariats [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an der Universität München 1931 zum [[Doktor der Rechtswissenschaften|Dr. jur.]] und legte 1935 sein zweites juristisches Staatsexamen ab. Anschließend war er bei verschiedenen Gerichten als Referendar, zuletzt bei einem Rechtsanwalt in München tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während seiner Referendariatszeit war er nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.269.940)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/21130627&amp;lt;/ref&amp;gt; und Anfang Februar 1934 der [[Schutzstaffel|SS]] beigetreten (SS-Nummer 191.584). Nach Studienende trat er im September 1935 in den Dienst der [[Bayerische Politische Polizei|Bayerischen Politischen Polizei]] ein. Ab 1936 war er als Regierungsassessor bei der [[Staatspolizeileitstelle München]] angestellt und wurde im September 1938 zum Regierungsrat befördert. Danach wurde er stellvertretender Leiter der [[Staatspolizeileitstelle Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er im [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) im [[Geheimes Staatspolizeiamt (Berlin)|Geheimen Staatspolizeiamt]] (Amt IV) tätig und Ende 1939 getarnt als Kulturattaché zur deutschen Gesandtschaft nach [[Oslo]] versetzt. Im Zuge der [[Norwegen unter deutscher Besatzung|deutschen Besetzung Norwegens]] wurde Knab Ende April 1940 Leiter der Gestapo mit Dienstsitz Oslo und gehörte später dem Stab des [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD|Befehlshabers der Sicherheitspolizei und des SD]] (BdS) in [[Norwegen]] [[Walter Stahlecker]] an. In dieser Funktion leitete er während des [[Ausnahmezustand]]es in Oslo Verhaftungsaktionen und vertrat die Anklage bei [[Standgericht]]en. Auf Intervention des Reichskommissars für die besetzten norwegischen Gebiete [[Josef Terboven]] wurde Knab aufgrund der Beschuldigung, sich einmal feige verhalten zu haben, zur Rehabilitierung an die Ostfront versetzt. Unmittelbar danach wurde Knab Mitte Januar 1942 zum Leiter der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppe C]] in die [[Ukraine]] versetzt, die Massenmorde an [[Juden]] vornahm. Bald darauf leitete er unter dem BdS in [[Kiew]] die Gestapoabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1943 zum Oberregierungsrat ernannt und bei der SS bis zum [[SS-Obersturmbannführer]] aufgestiegen, wurde er am 23. Juni 1943 im deutsch besetzten Frankreich Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD (KdS) in [[Lyon]]. Nach der Landung der [[Alliierte]]n in Frankreich wurden auf Befehl Knabs im Juli 1944 während des Vorgehens der [[Wehrmacht]] gegen die [[Résistance]]kämpfer der [[Vercors#Die Partisanenrepublik République du Vercors während des Zweiten Weltkrieges|Partisanenrepublik Vercors]] Massaker an Zivilisten und Widerstandskämpfern durchgeführt. In einem riskanten Luftlandemanöver landeten unter Knabs Teilnahme [[Lastensegler]] bei [[Vassieux-en-Vercors|Vassieux]], und auf seinen Befehl hin erschossen die ihm unterstellten Einheiten Zivilisten und gefangene Widerstandskämpfer. Insgesamt wurden zwei Dörfer und mehrere Gehöfte niedergebrannt und insgesamt 639 Résistancekämpfer bei Kampfhandlungen oder nach Gefangennahme erschossen und 201 Zivilisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung Frankreichs]] durch die alliierten Truppen kehrte Knab im Oktober 1944 in das RSHA zurück und war hier im Amt VI tätig und für zwei Wochen zum Amt IV B 4 abgeordnet. Am 13. Januar 1945 wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I. Klasse ausgezeichnet. Während einer Fahrt auf der Autobahn Berlin-München wurde Knab am 14. Februar 1945&amp;lt;ref&amp;gt; nach Auskunft des Landeskriminalamtes Hessen ist der Todestag bei Werner Knab der 14. Februar 1945, Vgl. Auskunftsersuchen des Berliner Polizeipräsidiums in der Ermittlungssache Knab wegen Mordes vom 3. Dezember 1964, in: Ermittlungsunterlagen im Landesarchiv Berlin Sig. B Red. 057-01, Nr. 1823 &amp;lt;/ref&amp;gt; bei Weißenfels bei einem [[Tiefflieger]]angriff tödlich verletzt. Die wegen seiner in Frankreich begangenen Verbrechen in Deutschland und Frankreich eingeleiteten Strafverfahren wurden nach Bekanntwerden seines Todes eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikation ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensfähigkeit der Papierwährung an Hand österreichischer Währungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stein Ugelvik Larsen, Beatrice Sandberg, Volker Dahm (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Meldungen aus Norwegen 1940–1945: Die geheimen Lageberichte des Befehlshabers der Sicherheitspolizei und des SD in Norwegen&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, München 2008, ISBN 978-3-486-55891-3. (Kurzbiografien, S. 77f.)&lt;br /&gt;
* [[Peter Lieb]]: &amp;#039;&amp;#039;Konventioneller Krieg oder NS-Weltanschauungskrieg – Kriegführung und Partisanenbekämpfung in Frankreich 1943/44&amp;#039;&amp;#039;, R. Oldenbourg, München 2007 (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 69). ISBN 3-486-57992-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-01-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knab, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knab, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, SS-Führer und Regierungsrat beim SD&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankenthal (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Weißenfels]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Unicard-ic</name></author>
	</entry>
</feed>