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	<title>Werner Kleeman - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-12-22T17:05:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Kleeman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1919]] in [[Gaukönigshofen]] als &amp;#039;&amp;#039;Werner Kleemann&amp;#039;&amp;#039;; † [[Juli]] [[2018]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/hinweis/articles/werner-kleeman-1919-2018.html &amp;#039;&amp;#039;Werner Kleeman (1919-2018)&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;kz-gedenkstaette-dachau.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 6. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschamerikaner|deutschamerikanischer]] Autor eines Buches über seine eigenen Erinnerungen aus der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kleeman entstammte der jüdischen Familie Kleemann in [[Gaukönigshofen]] in [[Unterfranken]]. Werner war eines von fünf Kindern. Sein Vater war Getreidehändler. Als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, verschlechterten sich die Lebensbedingungen der Familie rasch. Kleemann wurde es verboten, weiter die Oberrealschule in Würzburg zu besuchen. 1936 war sein Vater ruiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleemann hatte bereits seit zwei Jahren einen Ausreiseantrag gestellt, als er Ende 1938 ins [[KZ Dachau]] verschleppt wurde. Zuvor war in der [[Reichspogromnacht]] das Haus seiner Familie verwüstet worden. Mit Hilfe eines entfernten Cousins aus [[Nebraska]] konnte er sich freikaufen. Er wurde am 22. Dezember 1938 aus dem KZ entlassen. Kleeman konnte über die Niederlande nach Großbritannien ausreisen. Ein Freund half ihm, auch den Rest seiner Familie freizukaufen und nach London zu holen. Im November 1940 emigrierte er in die [[USA]]. Er änderte seinen Namen, kam bei einem Cousin in [[Queens]] unter und arbeitete in einem Kaufhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juli 1942 wurde Kleeman von der amerikanischen Armee einberufen. Als Dolmetscher und Infanterist nahm er in der Nacht zum 6. Juni 1944 – vom Schiff [[Landungsfahrzeug#Panzerlandungsschiffe|LST]]-282 über den Ärmelkanal gebracht – an der [[Landung in der Normandie]] teil, wo er in der zweiten Welle an der [[Utah Beach]] französischen Boden betrat. Am 12. September 1944 überschritt Kleemans Einheit bei [[Winterspelt#Gliederung|Elcherath]] die deutsche Grenze. Im Frühjahr 1945, nach der Kapitulation, fuhr er gegen den Befehl seines Vorgesetzten nach Gaukönigshofen, um die Nationalsozialisten in seinem Ort zu verhaften. Persönlich setzte er den Mann fest, der ihn Jahre zuvor verhaftet hatte. Er traf auch einen Nachbarn, der einige jüdische zeremonielle Gegenstände versteckt und verwahrt hatte. Der US-Militärpolizei nannte er die Namen der Dorfbewohner, die an [[Pogrom]]en beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in den USA arbeitete Kleeman als Innendekorateur und heiratete. Bei einem Veteranentreffen in Frankreich wurde er von [[Tom Brokaw]] interviewt, doch schwieg er ansonsten über seine Erlebnisse, auch gegenüber seiner Familie. Mit Hilfe der Autorin Elizabeth Uhlig schrieb Kleeman ab 2004 seine Erinnerungen nieder. &amp;#039;&amp;#039;From Dachau to D-Day&amp;#039;&amp;#039; erschien 2006. Kleeman lehnte es ab, Deutsch zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Kleeman: &amp;#039;&amp;#039;From Dachau to D-Day&amp;#039;&amp;#039;.  Rego Park, NY; Marble House Ed., 2006, ISBN 978-0978674533.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://collections.ushmm.org/search/catalog/irn35788 &amp;#039;&amp;#039;Oral history interview with Werner Kleeman&amp;#039;&amp;#039;], bei [[United States Holocaust Memorial Museum]]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/politik/ausland/d-day-ueberlebender-erinnert-sich-an-seinen-kampf-in-der-normandie-a-973537.html Mark Pitzke: &amp;#039;&amp;#039;Zweimal durch die Hölle&amp;#039;&amp;#039;]. In: Spiegel, 5. Juni 2014&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/juedischer-gi-kleeman-a-950161.html Marc Pitzke: &amp;#039;&amp;#039;Der KZ-Häftling, der seinen Verräter verhaftete&amp;#039;&amp;#039;]. In: Spiegel, 5. Dezember 2007&lt;br /&gt;
* [https://www.nytimes.com/2007/11/11/nyregion/thecity/11vet.html Richard Firstman: &amp;#039;&amp;#039;Werner Kleeman’s Private War&amp;#039;&amp;#039;]. In: New York Times, 11. November  2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133948250|LCCN=n2008013867|VIAF=9314567}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kleeman, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaukönigshofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kleeman, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kleemann, Werner (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutschamerikanischer Autor und Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gaukönigshofen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Juli 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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