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	<title>Werner Herzig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:13:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Herzig&amp;diff=1505696&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herzig.jpg|miniatur|Werner Herzig (2005)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Herzig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Dezember]] [[1928]] in [[Gutenswegen]]) ist ein ehemaliger [[deutscher]] [[Kommunalpolitik]]er ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]). Er war von 1965 bis 1989 [[Oberbürgermeister]] der Stadt [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herzig wurde als Sohn eines Industrieschmiedes geboren. Er stammt aus einer sozialdemokratisch geprägten Familie. Nach seiner Schulzeit an der Volksschule erlernte er den Beruf eines Industriekaufmanns in der [[Maschinenfabrik Mackensen]] in Magdeburg und war als Handlungsgehilfe tätig. Von 1950 bis 1953 war er als Kulturdirektor des &amp;#039;&amp;#039;VEB &amp;quot;7. Oktober&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; in Magdeburg tätig. In den Jahren 1953/1954 fungierte er als [[Kaderleiter]] im Magdeburger &amp;#039;&amp;#039;Karl-Marx-Werk&amp;#039;&amp;#039; und wurde 1954 Sekretär der SED-Betriebsparteileitung im Chemieunternehmen [[Fahlberg-List|VEB Fahlberg-List]]. Diese Funktion hatte er bis 1958 inne. Zwischen 1952 und 1957 hat er als Fernstudent an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]], nach anderen Angaben an der [[Karl-Marx-Universität Leipzig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Herbst, &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in der DDR&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wirtschaftswissenschaft]]en studiert und schloss das Studium als Diplom-Wirtschaftswissenschaftler ab. 1958 wurde er stellvertretender Sekretär der SED-Stadtbezirksleitung Magdeburg-Südost, ab 1960 war er dort erster Sekretär.&amp;lt;ref&amp;gt;Adelheid von Saldern, Alice von Plato, Elfie Rembold und Lu Seegers: &amp;#039;&amp;#039;Inszenierte Einigkeit. Herrschaftsrepräsentationen in DDR-Städten&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner Verlag, 2003, ISBN 3515083014, Seite 134.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960/1961 studierte er in [[Moskau]] an der [[Parteihochschule der KPdSU|Parteihochschule]] des Zentralkomitees der [[KPdSU]]. Ab 1963 übernahm er die Funktion als 1. Sekretär der SED-Stadtbezirksleitung Magdeburg-Südost. Im gleichen Jahr übernahm er auch die Funktion des Sekretärs und Leiters des Büros für Industrie und Bauwesen der SED-Stadtleitung Magdeburg. 1965 erwarb er den Abschluss als [[Ingenieurökonom]] an der Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 1965 wurde er Nachfolger von [[Friedrich Sonnemann]] als Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg und bekleidete dieses Amt bis zu seinem Rücktritt am 8. November 1989.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://magdeburger-chronist.de/md-chronik/chronik_der_stadt_magdeburg_8.htm | wayback=20100324125238 | text=magdeburger-chronist.de – die Zeit von 1900 bis 1999}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Herzig war ab 1967 Abgeordneter des [[Bezirkstag (DDR)|Bezirkstag]]s des [[Bezirk Magdeburg|Bezirks Magdeburg]] und Mitglied der Magdeburger SED-Bezirksleitung. Er ist Vater von fünf Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
In seiner Zeit als Oberbürgermeister wurde der Aufbau und die Entwicklung der Infrastruktur der damals noch schwer kriegszerstörten Stadt fortgesetzt. Im Jahre 1967 beschloss die Stadtverordnetenversammlung den 1. Entwurf des Generalbebauungs- und des Generalverkehrsplanes, die in ihren Grundzügen noch heute in der Stadt erkennbar sind. 1969 konnte der Entwurf der Gesamtkonzeption einer Bebauung des Stadtzentrums unter Einbeziehung der Elbe in das städtebauliche Ensemble vorgestellt werden. Die Neubebauung brach mit der historisch gewachsenen Stadtstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtzentrum wurde durch Bauten des [[GALERIA Magdeburg|Centrum-Warenhauses]], des [[Katharinenturm (Magdeburg)|Hauses der Lehrer]] und des Hochhauses an der Jakobstraße ergänzt. Die [[Stadthalle Magdeburg|Stadthalle]] wurde wieder aufgebaut und das Messegelände im Kulturpark [[Rotehornpark|Rotehorn]] mit der [[Hyparschale (Magdeburg)|Hyparschale]] gestaltet. Der [[Magdeburger Straßen/M|Magdeburger Ring]] und die [[S-Bahn Magdeburg]] wurden gebaut und lösten schwierige Verkehrsprobleme.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-T0619-0301, Magdeburg, Plastik.jpg|miniatur|Fährmann-Plastik, 1978]] Es entstand die Nationale Sammlung Kleinplastiken, die vielen Plastiken und Torportale von [[Heinrich Apel]] und der „Fährmann setz über“ von [[Eberhard Rossdeutscher]]. Weitere Projekte in seiner Zeit waren das Glockenspiel im [[Rathaus Magdeburg|Rathaus]], die Telemann-Konzerthalle im [[Kloster Unser Lieben Frauen]] mit der Jehmlich-Orgel aus Dresden, die Nutzung der [[Halle an der Buttergasse]] und der Neubau für das Kabarett Kugelblitze. Herzig engagierte sich auch international für Städtepartnerschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magdeburg wurde Mitglied der [[Weltbund der Partnerstädte]] (FMVJ) und Herzig wurde dort in den Exekutivrat gewählt. Er war auch Gründungsmitglied der 1. Weltkonferenz der Bürgermeister für „Frieden, Solidarität und gegen atomare Rüstung“ zwischen den Städten, die im August 1985 in [[Hiroshima]] und [[Nagasaki]] stattfand. Er setzte sich für Städtepartnerschaften mit [[Lüttich]] (Belgien), [[Sarajevo]] (Jugoslawien), [[Setúbal]] (Portugal), [[Hradec Králové]] (CSSR), [[Ploiești]] (Rumänien), [[Nischni Nowgorod|Gorki]] (UdSSR), [[Kayes]] (Mali) und [[Braunschweig]] ein.&lt;br /&gt;
1996 beschloss der Stadtrat von Magdeburg die Partnerschaftsverträge mit [[Donezk]] ([[Ukraine]], seit 1962), Hradec Králové, Kayes, Lüttich, [[Nagasaki]] ([[Japan]], seit 1987), Setúbal, [[Turin]] ([[Italien]], seit 1983) und [[Valencia]] ([[Spanien]], seit 1981) zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für sein persönliches Engagement für Städtebau und Architektur erhielt er vom [[Bund der Architekten der DDR]] die [[Karl-Friedrich-Schinkel-Medaille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Auszeichnungen waren der [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] der DDR in Bronze, Silber und Gold, mit der goldenen Ehrennadel der [[Liga für Völkerfreundschaft]] für Verdienste um die Freundschaft der Völker sowie mit dem Staatsorden [[Chevalier (Mali)|„Chevalier“]] der Republik [[Mali]] durch den Präsidenten [[Modibo Keïta]] für seine Verdienste um die Partnerschaft Kayes, wo er [[Ehrenbürger]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Glade]]: &amp;#039;&amp;#039;Magdeburg – Porträt einer Elbestadt&amp;#039;&amp;#039;. VEB F.A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1973.&lt;br /&gt;
* Günther Buch: &amp;#039;&amp;#039;Namen und Daten wichtiger Personen der DDR.&amp;#039;&amp;#039; 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dietz, Berlin (West)/Bonn 1987, ISBN 3-8012-0121-X, S. 123.&lt;br /&gt;
* Heinz Glade: &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Memoiren&amp;#039;&amp;#039;. VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1990.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=werner-herzig|lemma=Herzig, Werner|autor=[[Andreas Herbst]]|band=1|idNum=1399}}&lt;br /&gt;
* Siegfried Klaeger: &amp;#039;&amp;#039;Unveröffentlichte Manuskripte aus 25 Jahren Abgeordnetentätigkeit in der Stadtverordnetenversammlung Magdeburg von 1965 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Adelheid von Saldern]], Alice von Plato, Elfie Rembold und Lu Seegers: &amp;#039;&amp;#039;Inszenierte Einigkeit. Herrschaftsrepräsentationen in DDR-Städten&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner Verlag, 2003, ISBN 3515083014, Seite 134.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zeitzeugenarchiv-magdeburg.de/zam/navi_static.php?OBJID=657 Zeitzeugenarchiv-Magdeburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Magdeburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-07-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Herzig, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bezirkstags Magdeburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Herzig, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gutenswegen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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