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	<title>Werner Hebebrand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:01:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Hebebrand&amp;diff=950798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-11-05T18:16:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Hebebrand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. März]] [[1899]] in [[Elberfeld]]; † [[18. Oktober]] [[1966]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Stadtplanung|Stadtplaner]], der zeitweise auch als [[Baubeamter]] und [[Hochschullehrer]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur in [[Marburg]] 1917 wurde Hebebrand als Soldat zum Kriegsdienst eingezogen. Nachdem er 1919 aus der [[Kriegsgefangenschaft]] entlassen worden war, begann er an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] ein Architekturstudium. 1922 legte er die Diplom-Hauptprüfung und zwei Jahre später das [[Zweites Staatsexamen|2. Staatsexamen]] ab. Er begann den Vorbereitungsdienst ([[Referendariat]]) für eine Laufbahn als [[Baubeamter]]. Von 1925 bis 1929 war er Mitarbeiter beim [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] Hochbauamt und war in dieser Stellung am Projekt [[Neues Frankfurt]] unter [[Ernst May]] und [[Martin Elsaesser]] beteiligt. Hebebrand errichtete unter anderem 1928 das [[Hauptzollamt (Frankfurt)|Hauptzollamt]] in der [[Frankfurt-Altstadt|Frankfurter Altstadt]]. 1929 schied er aus dem öffentlichen Dienst aus und gründete ein eigenes Architekturbüro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete Anfang 1930 [[Grete Leistikow]], die Schwester des Grafikers [[Hans Leistikow]]. Im August 1930 wird ihr Sohn Karl geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Spezialistenstab von Ernst May ging er 1930 mit Frau und Kind in die [[Sowjetunion]], um sich an der rasanten Neubautätigkeit ganzer Städte zu beteiligen. Zunächst war Hebebrand als Architekt und Stadtplaner im [[Volkskommissariat]] der [[Schwerindustrie]] tätig. Nachdem Ernst May die Sowjetunion 1933 verlassen hatte, blieb Hebebrand dort und befasste sich mit der Planung und dem Bau von Krankenhäusern. Im [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terror]] [[Stalin]]s wurde Hebebrand als Ausländer 1937 verhaftet und ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück im [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Deutschland fand Hebebrand eine Anstellung im Architekturbüro von [[Herbert Rimpl]], der durch Aufträge für die [[Messerschmitt AG|Messerschmitt-Flugzeugwerke]] und die [[Hermann-Göring-Werke]] zum wichtigsten Industriearchitekten im Dritten Reich avancierte. U. a. war Hebebrand an der Planung der „Stadt der Hermann-Göring-Werke“, dem späteren [[Salzgitter]], beteiligt und wurde 1944 in [[Albert Speer]]s [[Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg betätigte sich Hebebrand zunächst als Privatarchitekt in Marburg, bis er 1946 auf Vorschlag seines ehemaligen Kollegen und Leiters des Hochbauamts [[Eugen Blanck]] zum Leiter des Stadtplanungsamts von Frankfurt am Main ernannt wurde. Nicht wegen seiner Tätigkeit im Nationalsozialismus, sondern aufgrund von Unstimmigkeiten in Fragen des Wiederaufbaus verließ er jedoch schon zwei Jahre später wieder die Behörde und arbeitete als freier Architekt in Frankfurt. 1950 berief man ihn auf den Lehrstuhl für Städtebau an die [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technische Hochschule Hannover]], wo er zwei Jahre die [[Professur]] innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1964 war er [[Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt|Oberbaudirektor in Hamburg]]. In seinem Aufbauplan von 1960 wurde für Neubauten in der City eine [[Geschossflächenzahl]] von 2,0 vorgegeben, große Verwaltungsgebäude sollten in die ab 1961 geplante [[City Nord]] ausweichen. Auch die Planung der Siedlung [[Osdorfer Born]] ging auf diesen Aufbauplan zurück. Hebebrand hatte zudem maßgeblichen Anteil daran, dass die zuvor unter Denkmalschutz stehenden, im Krieg nur leicht beschädigten klassizistischen Häuser an der Hamburger Esplanade des Stadtbaumeisters [[Carl Ludwig Wimmel]] (1786–1845) im Jahr 1958 abgerissen wurden, um sie durch „Hochhauskörper“ zu ersetzen. Der Abriss wurde von Kritikern im Nachhinein „mit der Zerstörung einer Gutenberg-Bibel“ verglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Schmoock |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article234156699/hamburg-esplanade-dammtor-strasse.html |titel=Hamburgs Esplanade – wie eine Prachtstraße verloren ging |datum=2021-12-23 |sprache=de-DE |abruf=2021-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Werner Hebebrand sind die &amp;#039;&amp;#039;Hebebrandstraße&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Hebebrandbrücke&amp;#039;&amp;#039; in den Hamburger Stadtteilen [[Hamburg-Barmbek-Nord|Barmbek-Nord]], [[Hamburg-Ohlsdorf|Ohlsdorf]] und [[Hamburg-Winterhude|Winterhude]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im November 1954 wurden zwei Projekte in Frankfurt am Main als „vorbildliche Bauten in Hessen“ ausgezeichnet:  ein neungeschossiges Wohnhaus [[Töngesgasse#Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg|Trierische Gasse]] – Ecke An der Paulskirche und eine Miethausbebauung Saalburgallee – Kettelerallee 1, 2, 3 und 4. Die Jury war  vom [[Bund Deutscher Architekten]] und dem [[Hessisches Ministerium der Finanzen|Hessischen Minister der Finanzen]] einberufen. Ihr gehörten folgende Architekten an: Werner Hebebrand, [[Konrad Rühl (Architekt)|Konrad Rühl]], [[Sep Ruf]] und [[Ernst Zinsser]]. Die Bauten hatte Hebebrand zusammen mit [[Walter Schlempp]] realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister der Finanzen |titel=Auszeichnung vorbildlicher Bauten im Lande Hessen |nr=4 |jahr=1955 |datum=1954-11-06 |seite=6 |seiten=70 |fundstelle=Punkt 75 |kbytes=3520}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Durth]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Architekten. Biographische Verflechtungen 1900–1970.&amp;#039;&amp;#039; [[dtv Verlagsgesellschaft|dtv]], München 1992, ISBN 3-423-04579-5, S. 509. (Kurzbiografie)&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|164|165|Hebebrand, Werner Bernhard|[[Lothar Juckel]]|118709356}}&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Hebebrand, Werner|4|138|140|Jan Lubitz}}&lt;br /&gt;
* Astrid Volpert: &amp;#039;&amp;#039;Welterfahrungen. Werner Hebebrands Rehabilitierung und Reisen in die UdSSR&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Debatte Initial&amp;#039;&amp;#039; 29. Jg. (2018), H. 3 (Themenschwerpunkt: Deutsche sehen die Sowjetunion), ISBN 978-3-945878-91-0, S. 53–64.&lt;br /&gt;
* Dieter Wesp: &amp;#039;&amp;#039;Biographische Verflechtungen – Das Quartett Leistikow, Giefer, Mäckler und Hebebrand&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zurück in die Moderne, Hans Leistikow 1892-1962&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog, herausgegeben von Bettina Schmitt und Rosemarie Wesp, 2022, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.architekten-portrait.de/werner_hebebrand/index.html Biografie Hebebrands] auf den Internetseiten des Architekturhistorikers Jan Lubitz&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/21521 Werner-Hebebrand-Archiv] beim Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118709356|LCCN=no/92/19029|VIAF=77110615}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hebebrand, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neues Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbaudirektor (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hebebrand, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Stadtplaner, Baubeamter und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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