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	<title>Werner Hansen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 24. September 2025 um 14:57 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Hansen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1905]] in [[Rethem (Aller)|Rethem an der Aller]] als Wilhelm Heidorn; † [[15. Juni]] [[1972]] in [[Neuss]]) war ein [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischer]] deutscher Politiker, [[Gewerkschaft]]er und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|antifaschistischer Widerstandskämpfer]]. Wann und warum er den Namen Werner Hansen angenommen hat, ist unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen-Bio&amp;quot; &amp;gt;[https://library.fes.de/pdf-files/adsd/06730/index.html Klaus Mertsching: &amp;#039;&amp;#039;Werner Hansen (1905 – 1972)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach Absolvierung der Handelsschule und einer kaufmännischen Lehre schloss sich der Sohn eines Postbeamten Mitte der 1920er-Jahre zunächst der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an. Zugleich war er Mitglied im [[Zentralverband der Angestellten]] (ZdA) und der [[Naturfreunde]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen-Bio&amp;quot; /&amp;gt; 1927 zog Hansen nach [[Bremen]] und wurde dort Mitglied im [[Internationaler Sozialistischer Kampfbund|Internationalen Sozialistischen Kampfbund]] (ISK) und Mitarbeiter in dessen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Funke&amp;#039;&amp;#039;. In Bremen war Hansen auch Vorsitzender der dortigen Sektion der [[Freidenker]] und arbeitete von 1931 bis 1933 als ehrenamtliches Vorstandsmitglied in der Ortsverwaltung  des ZdA mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen-Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 1933 konnte Werner Hansen in Bremen nicht mehr öffentlich politisch tätig bleiben. Er zog deshalb nach [[Köln]]. Dort benutzte er Beschäftigungen als Küchenhelfer in Hotels als Tarnung für seine illegale politische Arbeit für den ISK und in der „Unabhängigen Sozialistischen Gewerkschaft“ (USG). Zunächst war er Leiter des illegalen ISK-Stützpunktes Köln. Zwischen 1935 und 1937 leitete Werner Hansen zusammen mit Hans Dohrenbusch&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-2230.pdf Hans Dohrenbusch im Archiv des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; die illegale Arbeit im Rheinland (ISK-Bezirk West) und unterhielt Kontakte zur [[Internationale Transportarbeiter-Föderation#Geschichte|Internationalen Transportarbeiter-Föderation]] (ITF) und anderen freigewerkschaftlichen Widerstandsgruppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen-Bio&amp;quot; /&amp;gt; Im Widerstand benutzte er neben „Werner Hansen“ die Pseudonyme „Hans Klein“ und „Schwarzer Willi“ zur Tarnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Verhaftungswelle unter ISK-Funktionären und der Zerschlagung der Organisation im Rheinland floh Werner Hansen 1937 zunächst nach Frankreich und 1939 nach London, wo er sich der ISK-Exilgruppe anschloss. Die Zeit von Juni 1940 bis September 1941 musste er als [[Enemy Alien]] in einem Internierungslager in Australien verbringen. Nach der Entlassung aus der Internierung und der Rückkehr nach England arbeitete er eng mit [[Willi  Eichler]] und [[Hans Gottfurcht]] zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen-Bio&amp;quot; /&amp;gt; Er war führendes Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Landesgruppe deutscher Gewerkschafter&amp;#039;&amp;#039; in Großbritannien. Zudem veröffentlichte er im britischen Exil eine Reihe an Vorschlägen für den Wiederaufbau der Gewerkschaften nach dem Ende des Nationalsozialismus. Hansen war auch Mitverfasser der 1945 in London erschienenen Schrift &amp;#039;&amp;#039;Re-Making Germany&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Mitverfasserinnen und der Titel legen es nahe, dass sich die Schrift bewusst von den [[Reeducation]]-Konzepten absetzte und den Ideen des [[German Educational Reconstruction Committee]]s nahestand.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1945 kehrte Werner Hansen mit Hilfe der [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]] ins Rheinland zurück, wo er als Mitglied des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Siebenerausschusses&amp;#039;&amp;#039; um [[Hans Böckler]] mit dem Wiederaufbau der Gewerkschaften begann und 1946 bis 1947 als Böcklers Nachfolger das Sekretariat des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] in der [[Besatzungszone|britischen Zone]] leitete. Von 1947 bis 1956 stand er dem DGB-Bezirk Nordrhein-Westfalen vor und war danach bis zu seiner Pensionierung 1969 Mitglied im DGB-Bundesvorstand. Zwischen 1953 und 1957 vertrat er die SPD im [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] und war zeitweise Mitglied des Parteipräsidiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Willi Eichler, Wilhelm Heidorn (d.&amp;amp;nbsp;i. Werner Hansen), [[Mary Saran]] und Minna Specht: &amp;#039;&amp;#039;Re-Making Germany&amp;#039;&amp;#039;. Vorwort: [[James Griffiths (Politiker)|James Griffiths]]. International Publishing Company, SVG, London, 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 305–306.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]], [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahngewerkschafter im NS-Staat. Verfolgung – Widerstand – Emigration (1933–1945)&amp;#039;&amp;#039;. Metropol-Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86331-353-1, S. 16, 108, 151, 161–165, 171–179, 181–203, 374–377, 436, 492 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hansen, Werner&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116460148}}&lt;br /&gt;
* [https://library.fes.de/pdf-files/adsd/06730/index.html Klaus Mertsching: &amp;#039;&amp;#039;Werner Hansen (1905 – 1972)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/gewerkschaften/dgb-hansen.htm Werner Hansen im Archiv der sozialen Demokratie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116460148|VIAF=64758433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hansen, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ISK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hansen, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heidorn, Wilhelm (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB, antifaschistischer Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rethem (Aller)|Rethem an der Aller]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juni 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuss]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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