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	<title>Werner Gruner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:17:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Gruner&amp;diff=2805617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: falsche Aufzählungszeichen entfernt (Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte)</title>
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		<updated>2023-05-22T07:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Aufzählungszeichen entfernt (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte&quot; title=&quot;Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte&quot;&gt;Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Gruner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1904]] in [[Terpitzsch]] bei [[Colditz]]; † [[29. Juni]] [[1995]] in [[Dresden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Maschinenbauingenieur]], Blechbearbeitungsspezialist, Landmaschinentechniker und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Werner Gruner war nach dem Abitur 1923 bis 1928 in [[Leipzig]] an der [[TU Dresden#Technische Hochschule|Technischen Hochschule Dresden]] immatrikuliert. Während seines Studiums wurde er 1923 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Cheruscia Dresden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Vohl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Nach dem Stand vom 1. Januar 1991&amp;#039;&amp;#039;, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Erlangung des Examens ([[Dr.-Ing.]]) arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule; Gruner gilt als Schüler von [[Ewald Sachsenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Säbi|Klaus Mauersberger|101406304|Friedrich Eduard Ewald Sachsenberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 wechselte er zum Blechwarenhersteller [[Metall- und Lackwarenfabrik Johannes Großfuß]] nach [[Döbeln]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/ua/navpoints/archiv/doku/promovenden/listen/liste_g | titel= Liste der Promovenden der TH Dresden für den Zeitraum 1900 bis 1945 -G-| zugriff=2014-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000009146|Werner Gruner|24. Februar 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Mai 1933 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.962.276).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12360458&amp;lt;/ref&amp;gt; In Döbeln war er als Serienfertigungsspezialist maßgeblich an der Entwicklung des [[Maschinengewehr 42|Maschinengewehrs 42]] beteiligt, welches ab 1942 das Vorgängermodell [[MG 34]] ersetzte. 1943 wurde Gruner Lehrbeauftragter für die spanlose Formung von Blech an der [[Technische Hochschule Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]], wo er bis 1944 tätig war. Der Berufung an die [[Technische Hochschule Aachen]] konnte er wegen der Kriegswirren am Ende des Jahres 1944 nicht mehr nachkommen. Somit kehrte er nach Döbeln zurück, wo er im Mai 1945 den Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Werner Gruner.JPG|miniatur|Gruners Grab auf dem Waldfriedhof Weißer Hirsch]]&lt;br /&gt;
Als technisch-wissenschaftlicher Spezialist wurde Gruner 1945&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWW-DDR&amp;quot;&amp;gt;{{WWW-DDR|id=werner-gruner|lemma=Gruner, Werner|autor=Siegfried Kuntsche, Uwe Fraunholz|band=1|idNum=1142}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 1946&amp;lt;ref name=&amp;quot;uniakte&amp;quot; /&amp;gt; in die [[Sowjetunion]] verbracht, aus der er 1950&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWW-DDR&amp;quot; /&amp;gt; oder 1952&amp;lt;ref name=&amp;quot;uniakte&amp;quot; /&amp;gt; nach Dresden zurückkehren konnte. Ab 1952 las er als Professor mit Lehrauftrag an der dortigen Fakultät für Maschinenwesen &amp;#039;&amp;#039;Fertigungstechnik der spanlosen Formung&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1953 war er ordentlicher Professor für Maschinenbau, 1969 übernahm er ebenfalls als ordentlicher Professor das Institut für Landmaschinentechnik sowie die Direktion der Sektion für Kraftfahrzeug-, Land- u. Fördertechnik der [[Technische Hochschule Dresden|Technischen Hochschule Dresden]]. Zwischenzeitlich war Gruner von 1958 bis 1961 als Nachfolger von [[Kurt Pommer]] [[Rektor#Akademische Ämter|Rektor]] der TH Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle|url=http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/ua/navpoints/archiv/doku/vdr#index_Gruner,_Werner_|titel=Gruner, Werner bei tu-dresden.de|zugriff=2012-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als solcher lud er 1959 Studentenvertreter der Freien Universität Berlin und der TU Berlin-Charlottenburg ein, den ersten &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Studentenprozesse|Dresdner Studentenprozess]]&amp;#039;&amp;#039; vor dem [[Bezirksgericht Dresden (DDR)|Bezirksgericht Dresden]] wegen des studentischen &amp;#039;&amp;#039;16-Punkte-Programms&amp;#039;&amp;#039; mitzuerleben. Nachdem daraufhin in West-Berlin auf einer Pressekonferenz nationale und internationale Medien über den Prozess informiert wurden, fand der zweite Studentenprozess in Dresden dann hinter verschlossenen Türen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.archiv.uni-leipzig.de/mauerbau/dresden/dresden_klassenkampf-an-den-hochschulen//|wayback=20140219111942|text=Der Dresdner Studentenprozess von 1959.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1969 wurde Gruner emeritiert, hielt aber bis 1978 weiterhin Lehrveranstaltungen an der TU Dresden ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uniakte&amp;quot;&amp;gt;Universitätsarchiv der TU Dresden, Personalakte Prof. Werner Gruner.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Universitätsakte blieb Gruner in der DDR parteilos,&amp;lt;ref name=&amp;quot;uniakte&amp;quot; /&amp;gt; auch das Handbuch &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in der DDR?&amp;#039;&amp;#039; bestätigt seine Parteilosigkeit nach 1945.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWW-DDR&amp;quot; /&amp;gt; Er engagierte sich in der [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]], im [[Kulturbund der DDR|Kulturbund]], als Mitglied der [[Kammer der Technik]] sowie als Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;[[Urania (DDR)|Urania – Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Bezirk Dresden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;uniakte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Gruner starb in Dresden und wurde auf dem [[Waldfriedhof Weißer Hirsch]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Gruner erhielt 1940 und 1944 das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] zweiter bzw. erster Klasse sowie 1944 den [[Dr.-Fritz-Todt-Preis]] in Silber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1959 erhielt Gruner den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]], 1961 den [[Nationalpreis der DDR]] zweiter Klasse und 1969 den Orden [[Banner der Arbeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;uniakte&amp;quot; /&amp;gt; 1972 erhielt er den Dr.&amp;amp;nbsp;Ing.&amp;amp;nbsp;h.&amp;amp;nbsp;c. der Hochschule für Landmaschinenbau in [[Rostow am Don]]. 1979 wurde er zum [[Senat#Hochschulbereich|Ehrensenator]] der TU Dresden ernannt. Im gleichen Jahr erhielt er den Dr.&amp;amp;nbsp;h.&amp;amp;nbsp;c. der [[Universität Rostock|Wilhelm-Pieck-Universität]] in Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuche über das maschinelle Sägen von Stein mit glattrandigen Stahlbändern und Quarzsand.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meßtechnik und Meßmethoden für Forschungsarbeiten im Rahmen der Landtechnik.&amp;#039;&amp;#039; Prag 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zehn Jahre DDR, zehn Jahre TH Dresden: Festansprache.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochschule und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Meß-, Steuerungs- und Regelungstechnik in der Landwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=werner-gruner|lemma=Gruner, Werner|autor=[[Siegfried Kuntsche]], Uwe Fraunholz|band=1|idNum=1142}}&lt;br /&gt;
* Interessenvereinigung Senioren der Landtechnik: &amp;#039;&amp;#039;Werner Gruner – Leben &amp;amp; Werk.&amp;#039;&amp;#039; Rostock 2005.&lt;br /&gt;
* Theophil Gerber: Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin – Biographisches Lexikon - , 4. erweiterte Auflage, Verlag NoRa Berlin, 2014, S. 257.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Werner Gruner}}&lt;br /&gt;
* [[Erich Höhne]] (Fotograf), Erich Pohl (Fotograf): [http://www.deutschefotothek.de/obj80547640.html Foto: &amp;#039;&amp;#039;Einweihung der Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus im Hinrichtungshof des ehemaligen Landgerichts. Am Rednerpult Rektor Werner Gruner, davor vier Jungpioniere.&amp;#039;&amp;#039;] Aufgenommen am 11. Oktober 1959. In: [[Deutsche Fotothek]].&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105336157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105336157|VIAF=278020554}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gruner, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieurwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffentechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gruner, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur, Konstrukteur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Terpitzsch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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