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	<title>Werner Gneist - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T05:08:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Gneist&amp;diff=1224595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 25. Dezember 2024 um 11:06 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-25T11:06:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Gneist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. März]] [[1898]] in [[Ulm]]; † [[19. August]] [[1980]] in [[Kirchheim unter Teck]]) war ein deutscher Lieder[[komponist]]. Zu seinen bekanntesten [[Lied]]ern gehören &amp;#039;&amp;#039;Es tagt, der Sonne Morgenstrahl weckt alle Kreatur&amp;#039;&amp;#039;, der [[Kanon (Musik)|Geburtstagskanon]] &amp;#039;&amp;#039;Viel Glück und viel Segen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Harmonie der Sterne&amp;#039;&amp;#039;. Er vertonte unter anderen Gedichte von [[Christian Morgenstern]], [[Joseph von Eichendorff]] und [[Eduard Mörike]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Christine Flückiger-Gneist schrieb über sein Leben den Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Diamantstraße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Flückiger-Gneist: &amp;#039;&amp;#039;Die Diamantstraße.&amp;#039;&amp;#039; Fouque Literaturverlag 2005, ISBN 3-865-48211-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der am 10. März 1898 in Ulm geborene Werner Gneist wuchs in [[Breslau]] auf. Er erhielt eine musikalische Erziehung. Bedingt durch den Tod seines Vaters musste er 1912 die Schule verlassen und begann eine Lehre. In den 1920er Jahren schloss er sich der [[Singbewegung]] an und engagierte sich neben [[Walther Hensel (Musikerzieher)|Walther Hensel]] als [[Chorleiter|Singleiter]]. 1932 heiratete er Gertrud Huber, mit der er vier Kinder bekam. Die Familie lebte in [[Bolesławiec|Bunzlau]] in [[Niederschlesien]], wo Gneist als Volksschullehrer Musikunterricht erteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Gneist weigerte, der NSDAP beizutreten, erfolgte 1938 eine Strafversetzung nach Tillendorf. Dort arbeitete er auch als [[Kantor]] der evangelischen Schule. 1941/42 war er als [[Musiklehrer]] im böhmischen [[Trutnov|Trautenau]] tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 erfolgte der Einzug in die Wehrmacht. Als Nachrichtensoldat diente er kurzzeitig an der Ostfront.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachkriegszeit verlebte Gneist in Kirchheim unter Teck, wo er an seine vorherige Tätigkeit als Musiklehrer anknüpften konnte. So unterrichtete er zunächst am Hauswirtschaftlichen Seminar und später an der Kirchheimer Mittelschule. Für die Lokalzeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Teckbote&amp;#039;&amp;#039; schrieb er zudem Rezensionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine neue Heimatgemeinde ehrte den Komponisten für seine Verdienste zum Beitrag des kulturellen Lebens der Stadt am 10.&amp;amp;nbsp;März 1973 mit der Verleihung der Konrad-Widerholt-Gedenkmünze. An seiner alten Wirkungsstätte, der heutigen Freihof-Realschule, erinnert zudem eine Gedenktafel an Gneist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Werner Gneist hat ein umfangreiches musikalisches und literarisches Werk hinterlassen, das größtenteils nie veröffentlicht wurde. Der Nachlass wurde von seinen Töchtern geordnet und kann im [[Archiv der deutschen Jugendbewegung]] in der [[Burg Ludwigstein]] bei [[Witzenhausen]] eingesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es tagt der Sonne Morgenstrahl&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ihr kleinen Vögelein&amp;#039;&amp;#039;. [[Bärenreiter-Verlag|Bärenreiter]]-Chorblatt Nr. 3 (1947), Einzelblatt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glaube&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Abendgebet&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Chorblatt Nr. 23 (1947), Einzelblatt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Holder Mond, du silbern Schifflein&amp;#039;&amp;#039;. Auf: Bärenreiter-Chorblatt Nr. 36 (1947), Einzelblatt (zusammen mit 2 Sätzen von [[Karl Marx (Komponist)|Karl Marx]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ihr kleinen Vögelein&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Chorblatt Nr. 38 (1947), Einzelblatt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sterbelied&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Totenlied&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Chorblatt Nr. 51 (1948), Einzelblatt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tag beginnt mit Prangen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schenke, Herr, uns Ruhelosen&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Chorblatt Nr. 66 (1948), Einzelblatt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es tagt&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Chorblatt Nr. 69 (1948), Einzelblatt (zusammen mit einem Satz von [[Walther Hensel (Musikerzieher)|Walther Hensel]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tod, mein Freund&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Chorblatt Nr. 84 (1948), Einzelblatt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Aug erwacht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sieh nicht, was andre tun&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Chorblatt Nr. 85 (1948), Einzelblatt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleines Chorbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Chorsinger, Bärenreiter-Ausgabe&amp;#039;&amp;#039; 2719). Bärenreiter, Kassel/Basel/London [um 1952], {{DNB|1002824206}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleines Liederbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bärenreiter-Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; 1253). Bärenreiter, Kassel/Basel/Paris/London/New York 1941, {{DNB|573483787}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2244–2247. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* Rainer Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Viel Glück und viel Segen. Erkundungen rund um einen Kanon. Zu Leben und Werk des Liederdichters und Komponisten Werner Gneist (1898–1980).&amp;#039;&amp;#039; BoD, Norderstedt 2015, ISBN 978-3-7347-4562-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134386469|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* Andreas Volz: [https://www.teckbote.de/startseite_artikel,-in-aller-bescheidenheit-schoepferisch-_arid,43252.html &amp;#039;&amp;#039;In aller Bescheidenheit „schöpferisch“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Teckbote,&amp;#039;&amp;#039; 15. August 2010&lt;br /&gt;
* [https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=b7623 Nachlass] im [https://www.burgludwigstein.de/forschen Archiv der deutschen Jugendbewegung] auf Burg Ludwigstein (Witzenhausen)&lt;br /&gt;
* [https://www.adjb-jugendmusikbewegung.de/werner-gneist Biografie] im Themenportal zur Jugendmusikbewegung des Archivs der deutschen Jugendbewegung (Burg Ludwigstein, Witzenhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134386469|LCCN=nr/2007/8384|VIAF=79601691}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gneist, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Chor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirchheim unter Teck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gneist, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Liederkomponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. März 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kirchheim unter Teck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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