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	<title>Werner Gilles - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:53:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Gilles&amp;diff=785048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kupferdach59: /* Ausstellungen (Auswahl) */</title>
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		<updated>2026-04-28T08:09:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausstellungen (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Werner Gilles.jpg|mini|Das Grab von Werner Gilles auf dem [[Hauptfriedhof Mülheim an der Ruhr]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Gilles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. August]] [[1894]] in [[Rheydt]]/[[Rheinland]] (heute: [[Mönchengladbach]]); † [[23. Juni]] [[1961]] in [[Essen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner Gilles wurde als viertes von neun Kindern in [[Mönchengladbach]]-[[Rheydt]] als Sohn des Volksschullehrers Wilhelm Gilles und seiner Frau Katharina geboren. 1901 siedelte die Familie nach [[Mülheim an der Ruhr]] über. Im Jahr 1913, als Primaner, unternahm er eine Studienreise nach [[Holland]] mit seinem Freund [[Otto Pankok]]. 1914 erhielt Gilles ein Stipendium der [[Leonhard-Stinnes-Stiftung]], um an der [[Kunsthochschule Kassel|Kunsthochschule]] in Kassel bei [[Hans Olde]] und Rudolf Siegmund zu studieren. Er war Kriegsfreiwilliger und bis 1918 Soldat in Russland, Serbien und Frankreich. 1919, nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], studierte er zunächst Kunst an der Akademie in [[Weimar]] als Schüler von [[Walther Klemm]], wechselte 1921 an das neu gegründete [[Bauhaus]] in Weimar und wurde in die Klasse von [[Lyonel Feininger]] aufgenommen. Im Jahr 1921 besuchte er zum ersten Mal [[Italien]]. Am Bauhaus in Weimar, an dem er bis 1923 studierte, freundete er sich mit den Künstlern [[Gerhard Marcks]] und [[Oskar Schlemmer]] an. Nach dem Studium arbeitete er in Berlin und unternahm weitere Italienreisen. 1926 zog er nach [[Düsseldorf]], reiste aber bald nach [[Paris]] und wiederum nach Italien. 1930 erhielt er von der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]] ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in der [[Villa Massimo]] in Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grosse Kunstausstellung München 1963&amp;#039;&amp;#039;, Süddeutscher Verlag München, offizieller Ausstellungskatalog 1963 (S. 180; Abb. S. 227/228)&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend besuchte er zum ersten Mal das Fischerdorf [[Serrara Fontana|Sant’Angelo]] auf [[Ischia (Insel)|Ischia]]. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] waren seine Werke verfemt. Sie wurden aber in der Galerie von [[Karl Buchholz (Kunsthändler)]] ausgestellt. 1937 wurde im Rahmen der deutschlandweiten konzertierten Aktion „[[Entartete Kunst]]“ aus dem [[Kronprinzenpalais (Berlin)|Kronprinzenpalais]] der [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie]], dem Stadtmuseum Altona, dem [[Museum Folkwang|Museum Folkwang Essen]], dem Schlossmuseum Weimar, dem Nassauischen Landesmuseum [[Wiesbaden]] 17 seiner Tafelbilder, Aquarelle und Druckgrafiken beschlagnahmt. Davon wurden acht vernichtet, fünf gingen zur „Verwertung“ auf dem Kunstmarkt an die Kunsthändler [[Bernhard A. Böhmer]] und [[Karl Buchholz (Kunsthändler)|Karl Buchholz]]. Der Verbleib dieser Bilder ist ungeklärt. Zwei Bilder wurden auf der &amp;#039;&amp;#039;Wander[[Entartete Kunst (Ausstellung)|ausstellung Entartete Kunst]]&amp;#039;&amp;#039; vorgeführt, auch diese sind verschollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner Einberufung in den [[Volkssturm]] Ende 1944, Verwundung und eines kurzen Lazarettaufenthaltes konnte Gilles in der Berliner [[Ateliergemeinschaft Klosterstraße]] (mit längeren Unterbrechungen zwischen 1936 und Februar 1945) das Atelier Nr. 110 belegen und dort weiterarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Kurzvita &amp;#039;&amp;#039;Gilles, Werner&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ateliergemeinschaft Klosterstraße – Berlin 1933–1945. Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Akademie der Künste (Edition Hentrich), Berlin 1994. ISBN 3-89468-134-9 (S.&amp;amp;nbsp;219f)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1960 war Werner Gilles aktives Vorstandsmitglied des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]], 1961 dann im Ehrenvorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/archiv-seit-1950/vorstaende/vorstaende-seit-1951.html |wayback=20150925203323 |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Vorstände des Deutschen Künstlerbundes seit 1951&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-23 08:16:03 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 4. August 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem Jahr 1951 lebte Gilles abwechselnd in München (im Winter) und im Sommer auf Ischia. Hier hatte er auch Kontakt zu dem Maler [[Werner Heldt]], der 1954 bei einem Besuch im Hause Gilles’ verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.santangelo.org/artisti_de.htm Künstler in Sant’Angelo]; abgerufen am 2. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr erhielt er den [[Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen|Großen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen]]. 1957 verlieh ihm die Stadt Düsseldorf den [[Cornelius-Preis]] für Malerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/chronik/duesseldorfer-stadtchronik-1957.html duesseldorf.de: &amp;#039;&amp;#039;30.11.1957: Cornelius-Preis der Stadt Düsseldorf für Werner Gilles&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 25. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Werner Gilles starb am 23. Juni 1961 in Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde in Mülheim an der Ruhr eine Straße nach ihm benannt (Gillesweg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Die Aufenthalte auf der Insel Ischia haben Gilles’ Malerei entscheidend geprägt. Das Spannungsfeld zwischen der heidnischen klassischen Antike auf der einen Seite und der abendländisch-christlichen Kultur in der südlichen Landschaft der italienischen Insel auf der anderen Seite wurde sein bestimmendes Bildthema. Er malte Ölbilder und [[Aquarell]]e und thematisierte in seinen Landschaftsdarstellungen heitere wie bedrohliche Aspekte der Gegend in immer neuen Variationen. Seine Malerei der 1920er und 1930er Jahre hat dabei Anklänge an die Werke der Künstler des [[Der Blaue Reiter|Blauen Reiters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spätere Werk zeichnet sich durch Stilisierungen der Motive und eine eher flächige Bildkomposition aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schriftlicher Nachlass wird im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]] verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzyklen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1933: bis 1935 Zyklus „Arthur Rimbaud gewidmet“&lt;br /&gt;
* 1947: bis 1949 „Orpheus“, Aquarellzyklus&lt;br /&gt;
* 1950: Aquarelle zum „Tibetanischen Totenbuch“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1929: Große Kunstausstellung, Kunstverein Kassel&lt;br /&gt;
* 1934: Galerie [[Karl Buchholz (Kunsthändler)]], Berlin&lt;br /&gt;
* 1936: Galerie [[Karl Buchholz (Kunsthändler)]], Berlin&lt;br /&gt;
* 1948: 24. [[Biennale di Venezia|Biennale von Venedig]], [[Venedig]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Kestnergesellschaft]], [[Hannover]]&lt;br /&gt;
* 1950: 25. Biennale von Venedig, Venedig&lt;br /&gt;
* 1951: Galerie Henning, Halle/Saale (Aquarelle und Lithografien)&lt;br /&gt;
* 1955: [[documenta 1]], [[Kassel]]&lt;br /&gt;
* 1958: 29. Biennale von Venedig, Venedig&lt;br /&gt;
* 1959: [[documenta II]], Kassel&lt;br /&gt;
* 1961: [[Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen]], [[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]], [[Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1962: 31. Biennale von Venedig, Venedig&lt;br /&gt;
* 1963: [[Haus der Kunst]], Große Kunstausstellung München&lt;br /&gt;
* 1964: [[documenta III]], Kassel&lt;br /&gt;
* 1964: [[Kölnischer Kunstverein]], [[Köln]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinisches Landesmuseum]], [[Bonn]]&lt;br /&gt;
* 1984: Städtisches Museum, [[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
* 2000: Galerie Vömel, Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 2001: Künstler der Galerie Vömel, Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 2002: Galerie Koch, Hannover&lt;br /&gt;
* 2005/2006: Ein Arkadien der Moderne: Villa Romana Neues Museum, [[Weimar]]&lt;br /&gt;
* 2011: [[Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr]], Träumender und Sehender, [[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
* 2012: [[Kunstmuseum Ahlen]], [[Hans-Peter Porzner]]. Die Archäologie des Blickes: Werner Gilles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Lemma=Gilles, Werner|Band=2|Seite=246 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* Dr. Herta Elisabeth Killy: &amp;#039;&amp;#039;Werner Gilles. 1894–1961. Ausstellung in der Akademie der Künste vom 24. Juni bis 5. August 1962.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Vorwort von Friedrich Ahlers-Hestermann, Berlin 1962&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|397|398|Gilles, Werner|[[Alfred Hentzen]]|118694952}}&lt;br /&gt;
* [[Dieter Honisch]] (Vorw.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst in der Bundesrepublik Deutschland 1945–1985&amp;#039;&amp;#039;. Nationalgalerie, Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1985, ISBN 3-87584-158-1.&lt;br /&gt;
* Marlis Schwengers: &amp;#039;&amp;#039;Werner Gilles (1894–1961). Symbolistische Tendenzen und Arkadienvorstellungen im Werk des rheinischen Künstlers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weltkunst&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 55 (1985), Heft 18, S. 2546–2550.&lt;br /&gt;
* Markus Lüpertz: &amp;#039;&amp;#039;Gilles&amp;#039;&amp;#039;. Helmut Gather, Mönchengladbach 1995 (Zeugen städtischer Vergangenheit; 13).&lt;br /&gt;
* {{Anker| Krüger 1996}}Werner Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Werner Gilles, Markus Lüpertz : Ölbilder, Aquarelle, Graphik ; Galerie Vömel, Ausstellung vom November 1996 bis Januar 1997.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1996.&lt;br /&gt;
* [[Beate Reese]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Träumender und Sehender – Werner Gilles. 1894–1961.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellung Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr. 9. Oktober 2011 bis 8. Januar 2012. Wienand Verlag. Köln 2011, ISBN 978-3-86832-071-8.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, Berlin 1994, ISBN 3-7774-6420-1, S. 377&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118694952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118694952|LCCN=n/86/69160|VIAF=32790786}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gilles, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler am Bauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler in Ausstellungen „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler im Beschlagnahmeinventar „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gilles, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheydt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kupferdach59</name></author>
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