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	<title>Werner Georg Haverbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-20350-43 am 2. April 2026 um 09:47 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-02T09:47:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Georg Haverbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Oktober]] [[1909]] in [[Bonn]]; † [[18. Oktober]] [[1999]] in [[Vlotho]]) war ein deutscher [[Historiker]] und [[Volkskunde|Volkskundler]]. Er war [[Sturmabteilung|SA]]-Mitglied und [[SS-Untersturmführer]], später [[Pfarrer]] der [[Anthroposophie|anthroposophischen]] [[Die Christengemeinschaft|Christengemeinschaft]] und zuletzt freier [[Publizist]]. 1963 gründete er zusammen mit seiner späteren Ehefrau [[Ursula Haverbeck]] in Vlotho den 2008 aufgrund fortgesetzter [[Leugnung des Holocaust]] verbotenen Verein [[Collegium Humanum]], in dem unter anderem 1984 das [[Komitee zur Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf Hitlers]] tagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Haverbeck war der Sohn des Stadtingenieurs Albert Haverbeck und wuchs in Bonn auf. In den 1920er Jahren war er im [[Bündische Jugend|bündischen]] Teil der [[Evangelische Jugend|Evangelischen Jugend]] aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tomkowial, 1996, S. 196&amp;quot;&amp;gt;Ingrid Tomkowiak: &amp;#039;&amp;#039;Das »Heidelberger Manifest« und die Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; 1996 (92), S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Schüler engagierte er sich für die [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische Bewegung]] und trat 1923 dem „Jugendbund der NSDAP“ bei, aus dem die [[Hitlerjugend]] (HJ) hervorging. 1926 wurde Haverbeck Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], die Mitgliedschaft wurde jedoch bis zu seiner Volljährigkeit suspendiert, weil die Parteiaufnahme für Minderjährige gesperrt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDC, Bundesarchiv Berlin&amp;quot;&amp;gt;BDC-Akte Haverbeck, Sekundärliteratur: Peter Bierl: &amp;#039;&amp;#039;Lebensschutz und Rassenhygiene: Zu den ideologischen Grundlagen des Weltbundes zum Schutz des Lebens&amp;#039;&amp;#039; (WSL), datiert vom 1. August 2011, S. 7&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 machte er in Bonn Abitur&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keipert, 2005, S. 221&amp;quot;&amp;gt;Maria Keipert: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes, 1871–1945: G–K.&amp;#039;&amp;#039; F. Schöningh 2005, S. 221&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und begann dort im selben Jahr ein Studium der Vergleichenden Religionswissenschaften, Philosophie und Geschichte. Es folgten weitere Stationen in München (1929), Berlin (1935) und Heidelberg (1936).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tomkowial, 1996, S. 196&amp;quot; /&amp;gt; Eine andere Quelle nennt als weitere Station Kiel (1931) und die Studienfächer Geschichte, Volkskunde und [[Staatswissenschaften]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keipert, 2005, S. 221&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mit dem Beginn des Studiums wurde Haverbeck 1928 Mitglied in der [[Sturmabteilung|SA]] (Mitglied bis 1931) sowie Mitglied des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NSDStB]] (Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund), für den er den Ortsverband in Bonn gründete. Seit Frühjahr 1929 war er bis 1932 Mitglied der Reichsleitung des NSDStB. In Bonn gründete Haverbeck auch eine Ortsgruppe des von [[Alfred Rosenberg]] geführten [[Kampfbund für deutsche Kultur|Kampfbundes für deutsche Kultur]] (KfdK).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDC, Bundesarchiv Berlin&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. August 1929 trat Haverbeck der NSDAP bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 142.009).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13960814&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter D. Stachura: &amp;#039;&amp;#039;Nazi Youth in the Weimar Republic.&amp;#039;&amp;#039; Clio Books, Santa Barbara 1975, S.&amp;amp;nbsp;222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus der BDC-Akte; Sekundärliteratur: [[Wolfgang Jacobeit]], [[Hannjost Lixfeld]], [[Olaf Bockhorn]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkische Wissenschaft: Gestalten und Tendenzen der deutschen und österreichischen Volkskunde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau 1994, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 1. August 1931 war er bis 1932 Leiter des Amtes für Kultur und Weltanschauliche Erziehung in der [[Reichsjugendführung]] der NSDAP.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Schulz, Günter Wegmann, Dieter Zinke: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Waffen-SS und der Polizei: Lammerding-Plesch.&amp;#039;&amp;#039; Biblio-Verlag, 2003, S. 424.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1932 wurde Haverbeck von [[Baldur von Schirach]], der ihn 1929 selbst in die HJ-Reichsleitung geholt hatte, von seinen Ämtern in der Reichsjugendführung ohne Angaben von Gründen enthoben. Vorausgegangen war ein interner Streit mit von Schirach über die Linie der HJ. Haverbeck setzte sich für eine „Verinnerlichung der Jugendarbeit“ ein und kritisierte die von Schirach betriebene einseitige paramilitärische Ausrichtung. Haverbeck, der Assistent des Kulturforschers [[Herman Wirth]] war, gründete darauf die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugend um Herman Wirth.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Breuer und Ina Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Kommenden: eine Zeitschrift der Bündischen Jugend (1926-1933).&amp;#039;&amp;#039; Schwalbach 2010, S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ungeachtet dieses Zwischenfalls erhielt Haverbeck für seine Pläne in der Volkstumsarbeit die Unterstützung von [[Rudolf Heß]], der ihn in seinen Stab aufnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Bollmus, [[Stephan Lehnstaedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Amt Rosenberg und seine Gegner: Studien zum Machtkampf im nationalsozialistischen Herrschaftssystem.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2006, S. 47&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Staat ===&lt;br /&gt;
Das Studium brach Haverbeck wegen einer Berufung in die Reichsleitung der NSDAP ab. Im Juni 1933 wurde er von Rudolf Heß mit der Volkstumsarbeit der nationalsozialistischen Bewegung für das ganze Reichsgebiet beauftragt. Bevollmächtigt durch Heß, gründete er im August 1933 den [[Reichsbund Volkstum und Heimat]] (RVH) als Unterorganisation von [[Robert Ley]]s [[Deutsche Arbeitsfront|Deutscher Arbeitsfront]] und fungierte fortan als Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Reichsmittelstelle für Volkstumsarbeit der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;, dem auch das Reichsamt &amp;#039;&amp;#039;Volkstum und Heimat&amp;#039;&amp;#039; in der NS-Gemeinschaft [[Kraft durch Freude]] untergeordnet war.&amp;lt;ref&amp;gt;„(…) Haverbeck propagierte eine verquaste Mixtur aus Naturschutz und völkischer Rassenlehre, die etwa das ‚naturferne‘ Judentum dem ‚erdverbundenen‘ Wesen des deutschen Volkes gegenüberstellte. (…) der seine Aktivitäten und Kontakte am äußersten rechten Rand auch während seiner Lehrtätigkeit hegte und pflegte, unter anderem als Vorsitzender des grün-braunen ‚Weltbundes für den Schutz des Lebens‘ und Gründer des unlängst wegen nationalsozialistischen Bestrebungen verbotenen Collegium Humanum in Vlotho. (…)“; aus: Frank Lachmann: „Verschwiegen“, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 63. Jg., Nr. 36 vom 4. September 2008, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel des RVHs war es, die Kontrolle über die [[Naturschutz]]bewegung zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Uekötter: &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz und Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Campus Verlag 2003, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Auftrag von Rudolf Heß war Haverbeck an der kulturellen Gestaltung des [[Reichsparteitag]]s 1934 in Nürnberg beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arfst Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Anthroposophen und Nationalsozialismus. Probleme der Vergangenheit und der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Hefte&amp;#039;&amp;#039;, 3/91, Heft 32, Flensburg 1991, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 zog Haverbeck das Misstrauen von Robert Ley auf sich. Ley zweifelte an der Gesinnung Haverbecks, weil er als „arbeiterfreundlich“ galt und sich in der Kulturpolitik für nationalsozialistische Verhältnisse recht gemäßigt gebärdete. Ley bezeichnete Haverbeck im Juli 1934 als „nicht mehr tragbar“ und setzte ihn im Oktober 1934 ab. Haverbecks Reichsbund löste Ley im Januar 1935 auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Harm-Peer Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;„Völkischer Aufbruch“ der Heimatvereine. Die „Gleichschaltung“ der volkskundlichen Laienbewegung in Schleswig-Holstein nach dem 30. Januar 1933.&amp;#039;&amp;#039; In: TOP 6, Berichte der Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein 6, 1992, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Haverbeck in diesem Richtungskampf den Reichsbund verlassen musste, versuchte er vergeblich in der [[Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe]] unter [[Herman Wirth]] Fuß zu fassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tomkowial, 1996, S. 196&amp;quot; /&amp;gt; Von [[Heinrich Himmler]] erhielt er ab Oktober 1935 ein Promotionsstipendium. Himmler nahm ihn am 20. November 1936 auch in die [[Schutzstaffel|SS]] auf und beförderte ihn zum SS-Untersturmführer (SS-Nummer 277.529).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDC, Bundesarchiv Berlin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haverbeck beschäftigte sich seit 1930 mit Herman Wirths „Sinnbildforschung“. Er war mit dem Gründer des &amp;#039;&amp;#039;Ahnenerbes&amp;#039;&amp;#039; Wirth befreundet und sein Privatschüler und wollte bei ihm promovieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mees, 2008, S. 231f&amp;quot;&amp;gt;Bernard Thomas Mees: &amp;#039;&amp;#039;The science of the swastika&amp;#039;&amp;#039;, Central European University Press, 2008, S. 231f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 stand Wirth jedoch als Doktorvater nicht mehr zur Verfügung, so dass Haverbeck sein Studium der Geschichte, Volkskunde und Staatswissenschaften in Berlin wieder aufnahm und zunächst bei [[Adolf Spamer]] promovieren wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mees, 2008, S. 231f&amp;quot; /&amp;gt; 1936 wechselte Haverbeck an die Universität Heidelberg und wurde Assistent von [[Eugen Fehrle]]. Er wurde bei ihm am 6. August 1937&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keipert, 2005, S. 221&amp;quot; /&amp;gt; mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Lebensbaum und Sonnensinnbild&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Mandl (Archäologe)|Franz Mandl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe der Ahnen, [[Ernst Burgstaller]]/Herman Wirth und die österreichische Felsbildforschung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilung der ANISA,&amp;#039;&amp;#039; 19./20. Jg. H. 1/2, 1999. S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete in Heidelberg als Assistent weiter und [[Habilitation|habilitierte]] sich dort 1938 mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Volksglaube im Sinnbild&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mees, 2008, S. 231f&amp;quot; /&amp;gt; Parallel zu seinen Aktivitäten in Heidelberg war Haverbeck 1937 auch Referent im Stab Rudolf Heß.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Melzer: &amp;#039;&amp;#039;Vollwerternährung: Diätetik, Naturheilkunde, Nationalsozialismus, sozialer Anspruch.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, 2003, S. 369.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 überwarf sich schließlich Haverbeck auch noch mit seinem bisherigen Förderer Heinrich Himmler, der ihn am 23. Mai 1938 mit folgenden Worten aus der SS ausschloss: „Ich entlasse Sie mit sofortiger Wirksamkeit aus der SS, da Sie nicht die primitivsten Eigenschaften von Disziplin und menschlicher Anständigkeit besitzen, die von einem SS-Führer verlangt werden müssen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner, 1991, S. 44&amp;quot;&amp;gt;Arfst Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Anthroposophen und Nationalsozialismus. Probleme der Vergangenheit und der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Hefte&amp;#039;&amp;#039;, 3/91, Heft 32, Flensburg 1991, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1940 arbeitete Haverbeck für das [[Auswärtiges Amt|Auswärtige Amt]]. Er wurde zunächst nach [[Dänemark]] an die deutsche Botschaft in [[Kopenhagen]] gesandt (Dienstantritt am 13. April 1940), wo er ab dem 1. Mai 1940 zunächst als Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter tätig und ab dem 9. Juli 1940 als Rundfunkattaché für die deutsche [[Rundfunkpropaganda im Zweiten Weltkrieg|Rundfunkpropaganda]] zuständig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tomkowial, 1996, S. 196&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keipert, 2005, S. 221&amp;quot; /&amp;gt; Am 21. Dezember 1940 heiratete Haverbeck seine erste Frau Ilse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keipert, 2005, S. 221&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1941 wurde Haverbeck zusammen mit Gustav Bannach nach [[Buenos Aires]] gesandt, wo er am 28. März 1941 seinen Dienst als Rundfunkattaché antrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keipert, 2005, S. 221&amp;quot; /&amp;gt; Das Ziel seiner siebenmonatigen Mission war der Kauf beziehungsweise die Subventionierung neuer Sender oder Redakteure.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Sanke: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Faschismus in Lateinamerika, 1933–1943.&amp;#039;&amp;#039; Humboldt-Universität 1966, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 29. November 1941 arbeitete Haverbeck wieder im Auswärtigen Amt in Berlin,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keipert, 2005, S. 221&amp;quot; /&amp;gt; wo er zusammen mit dem späteren Bundeskanzler [[Kurt Georg Kiesinger]] deutsch-faschistische Propagandasender der „Deutschen Auslands-Rundfunk-Gesellschaft Interradio AG“ zur Beeinflussung südamerikanischer Regierungen aufbaute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner, 1991, S. 44&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. März 1942 übernahm Haverbeck die Leitung des Referates III/Spanien, Portugal, später die Leitung des Referates IVb/Südost. Am 1. Oktober 1942 wurde Haverbeck nach [[Bratislava|Preßburg]] gesandt, wo er vom 12. Oktober bis zum 6. Dezember 1942 Rundfunkreferent war. Ab dem 10. Dezember 1942 nahm Haverbeck aktiv am Zweiten Weltkrieg teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keipert, 2005, S. 221&amp;quot; /&amp;gt; Laut [[Peter Bierl]] kämpfte er als Leutnant in der [[60. Infanterie-Division (mot.) (Wehrmacht)|Panzergrenadier-Division Feldherrenhalle]], unter anderem an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bierl, 2011, S.9f&amp;quot;&amp;gt;Peter Bierl: &amp;#039;&amp;#039;Lebensschutz und Rassenhygiene: Zu den ideologischen Grundlagen des Weltbundes zum Schutz des Lebens (WSL).&amp;#039;&amp;#039; Datiert vom 1. August 2011, S. 9&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach dem verlorenen Krieg stand der Rückkehrer Haverbeck „auf der Seite des Ostens“, so sein Freund Ulrich Schmiedel. „Hier seien die Gläubigeren, die biologisch Stärkeren. Wir haben die Aufgabe, das Abendland und die östliche sozialistische Kraft zu verbinden“, zitierte ihn Schmiedel 1946.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner, 1991, S. 45&amp;quot;&amp;gt;Arfst Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Anthroposophen und Nationalsozialismus. Probleme der Vergangenheit und der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Hefte&amp;#039;&amp;#039;, 3/91, Heft 32, Flensburg 1991, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haverbeck wurde Mitglied der [[Anthroposophische Gesellschaft|Anthroposophischen Gesellschaft]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Zander]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Anthroposophie]] in Deutschland. [[Theosophie|Theosophische]] Weltanschauung und gesellschaftliche Praxis 1884–1945&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte ab 1948 am Priesterseminar der [[Anthroposophie|anthroposophisch]] inspirierten [[Die Christengemeinschaft|Christengemeinschaft]] in Stuttgart und wurde 1950 zum Priester geweiht. In einer Presseerklärung aus dem Jahr 2008 erwähnte die Christengemeinschaft, dass er in seinem damaligen Lebenslauf bei der Bewerbung seine NS-Vergangenheit verschwiegen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cg2008&amp;quot;&amp;gt;[https://christengemeinschaft-international.org/presse/haverbeck Haverbeck für Christengemeinschaft nicht repräsentativ], veröffentlicht von Frank Hörtreiter, Öffentlichkeitsbeauftragter der Christengemeinschaft, Hannover am 3. Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Haverbeck war bis 1960 als Pfarrer der Christengemeinschaft in Marburg tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; Schmidt-Römhild Verlag 1993, Band 32, S. 513.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1951 betreute Haverbeck den im [[Einsatzgruppen-Prozess]] verurteilten NS-Verbrecher [[Otto Ohlendorf]] vor seiner [[Hinrichtung]] im [[Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] seelsorgerlich. 1959 wurde er von seiner Priestertätigkeit wegen „linker Tendenzen“ beurlaubt. Anlass war eine Reise Haverbecks durch Russland, China und Taiwan 1958, wo er unter anderem ein Gespräch mit [[Chiang Kai-shek]] führte. Er durfte das Priesteramt nicht mehr ausüben und nicht mehr an den Synoden teilnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner, 1991, S. 45&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde seine Beurlaubung rückgängig gemacht. Haverbeck wurde auf einer Synode „in allen Ehren“,&amp;lt;ref&amp;gt;dem widerspricht Frank Hörtreiter: &amp;#039;&amp;#039;Die Christengemeinschaft im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2021, S. 242ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei gleichzeitiger Versetzung in den Ruhestand und unter der Bedingung, nicht für die Christengemeinschaft öffentlich aufzutreten, als Pfarrer wieder aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner, 1991, S. 45&amp;quot; /&amp;gt; Ungeachtet dessen publizierte Haverbeck 1978 und 1983 im [[Verlag Freies Geistesleben &amp;amp; Urachhaus|Urachhaus Verlag]], der damals noch der Verlag der Christengemeinschaft war. In der Verlagswerbung hieß es zu seinem Lebenslauf: „Seit 1959 widmet er sich der Humanisierung des Arbeitslebens.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die andere Schöpfung. Technik – Ein Schicksal von Mensch und Erde.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch, 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1960 war Haverbeck als [[Publizist]] und [[Dozent]] tätig. Über seine anthroposophischen Beziehungen, darunter [[Renate Riemeck]], kam Haverbeck in Kontakt mit der [[Friedensbewegung]]. Anfang der 1960er Jahre engagierte er sich im Kuratorium der [[Ostermarsch-Bewegung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bierl, 2011, S.9f&amp;quot; /&amp;gt; Von 1960 bis 1962 hatte er einen Forschungsauftrag des [[Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft|Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft]] inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bierl, 2011, S.9f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 gründete er zusammen mit seiner späteren Ehefrau Ursula Wetzel den Verein Collegium Humanum als „Akademie für Umwelt und Lebensschutz“. Das Angebot des Schulungszentrums wurde in den 1960er Jahren zunächst von der [[IG Metall]], von Anthroposophen, von Anhängern [[Silvio Gesell]]s, von Vertretern der [[Humanwirtschaftspartei|FSU]] und von Angehörigen der frühen Ökologiebewegung wahrgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bierl, 2011, S.9f&amp;quot; /&amp;gt; Ab den 1970er Jahren kamen Vertreter der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]] hinzu, und ab den 1980er Jahren entwickelte sich Haverbecks Collegium Humanum – bis zum Verbot im Mai 2008 – zu einem Zentrum für [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]] und [[Holocaustleugnung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bverwg.de/250808B6VR1.08.0 BVerwG 6 VR 1.08 Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1970 heiratete Haverbeck seine Lebensgefährtin Ursula Wetzel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keipert, 2005, S. 221&amp;quot; /&amp;gt; Von 1967 bis 1979 lehrte Haverbeck an der [[Fachhochschule Bielefeld]]. 1973 nahm er dort eine Professur für Angewandte Sozialwissenschaften im Ingenieurbereich an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tomkowial, 1996, S. 196&amp;quot; /&amp;gt; Von 1974 bis 1982 war Haverbeck Präsident des rechten, teils rechtsextremen [[Weltbund zum Schutz des Lebens|Weltbundes zum Schutze des Lebens]] BRD e.&amp;amp;nbsp;V. (WSL), zeitweise auch Präsident des Weltbundes zum Schutze des Lebens International.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied des WSL war Haverbeck häufig Gast der [[Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher|AUD]], die sich seit ihrem Parteitag 1973 als „Partei des Lebensschutzes“ verstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Stöss (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Parteien-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1983, ISBN 3-531-11570-7, Bd. 1, 323 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Haverbeck wurde führendes Mitglied der Demokratischen Lebensschutzbewegung (DLB), welche am 24. März 1974 unter maßgeblicher Beteiligung der AUD gegründet wurde. 1975 gelang es Haverbeck, die Bundesverbände von Natur-, Umwelt- und Lebensschutzgruppen zu dem „Deutschen Rat für Umwelt und Lebensschutz“ zusammenzufassen. Als Schirmherren konnte er den Altbundespräsidenten [[Gustav Heinemann]] gewinnen. Haverbeck selbst wurde Sprecher des fünfköpfigen Rats.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Stöss: &amp;#039;&amp;#039;Vom Nationalismus zum Umweltschutz.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, 1980, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 wurde Haverbeck von [[Erhard Eppler]] in die [[Gustav Heinemann-Initiative]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jens Mecklenburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch deutscher Rechtsextremismus.&amp;#039;&amp;#039; Elefanten Press, Berlin 1996, S. 469.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1981 unterzeichnete er das &amp;#039;&amp;#039;[[Heidelberger Manifest]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem deutsche Hochschulprofessoren vor der „Unterwanderung des deutschen Volkes“ und der „Überfremdung“ der deutschen Sprache, der Kultur und des „Volkstums“ warnten. In der Öffentlichkeit wurde Haverbeck durch Vorträge zu verschiedenen Themen bekannt, so etwa bei zahlreichen Veranstaltungen von [[Atomkraftgegner|Atomenergie-Gegnern]]. Als sich 1982 die [[Ökologisch-Demokratische Partei]] bundesweit konstituierte, wurde Haverbeck wissenschaftlicher Berater und Mitglied im „Ökologischen Rat“ der Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Wüst: &amp;#039;&amp;#039;Konservatismus und Ökologiebewegung: eine Untersuchung im Spannungsfeld von Partei, Bewegung und Ideologie am Beispiel der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).&amp;#039;&amp;#039; IKO 1993, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren trat Haverbeck mit Vorträgen bei verschiedenen rechtsextremistischen Organisationen auf: 1984 bei der [[Gesellschaft für freie Publizistik|Gesellschaft für Freie Publizistik]] mit einem Vortrag über &amp;#039;&amp;#039;Heimat und Volkstum als Grundlage der Zukunft&amp;#039;&amp;#039;, 1985 beim [[Bund Heimattreuer Jugend]] (BHJ), 1986 beim „Süddeutschen Forum“ und beim [[Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes|Deutschen Kulturwerk Europäischen Geistes]] sowie 1994 bei der „Gesellschaft für europäische Urgemeinschaftskunde“, die auf den Ahnenerbe-Gründer Herman Wirth zurückgeht. Am Ende seines Lebens war Haverbeck vor allem publizistisch tätig. Innerhalb der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]] war er der Repräsentant für Traditionspflege und Volkstumsideologie.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Tomkowiak: &amp;#039;&amp;#039;Das »Heidelberger Manifest« und die Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; 1996 (92), S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 veröffentlichte er das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Widukind (Sachsen)|Wittekinds]] Sieg – Ein 1200-jähriges Vermächtnis&amp;#039;&amp;#039;. Der Nationalsozialismus sah in dem „Sachsenführer“ Widukind ein Idol für „Rassenreinheit“, Kampfesmut und „Volksgemeinschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://westfalium.de/2014/01/28/widkind-im-spiegel-der-zeiten/ |titel=Legende von Widukind im Spiegel der Zeiten |werk=Westfalen erleben |datum=2014-01-28 |zugriff=2016-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorstellung und ihre Wirkung in die heutige Zeit hinein ist Thema des Buches. Das Buch wurde im Widar-Verlag veröffentlicht. Ursula Haverbeck hielt im Jahre 2014 Vorträge zum Thema „Wittekind&amp;amp;nbsp;– das weiße Kind“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 schlug sein Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Rudolf Steiner]] – Anwalt für Deutschland&amp;#039;&amp;#039; hohe Wellen. Die Christengemeinschaft und Anthroposophen distanzierten sich davon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cg2008&amp;quot; /&amp;gt; Während [[Arfst Wagner]] energisch die These Haverbecks zurückwies, dass Steiner in der heutigen Zeit die &amp;#039;&amp;#039;[[Holocaustleugnung|Auschwitz-Lüge]]&amp;#039;&amp;#039; (mit diesem Begriff bestreitet Haverbeck die Dimension der [[Holocaust|Shoa]]) nicht stillschweigend hingenommen hätte und konstatierte, dass die anthroposophische Geschichtsbetrachtung weit davon entfernt sei, „pro-nationalsozialistisch“ zu sein,&amp;lt;ref&amp;gt;Arfst Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Anthroposophen und Nationalsozialismus. Probleme der Vergangenheit und der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Hefte&amp;#039;&amp;#039;, 3/91, Heft 32, Flensburg 1991, S. 48&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; fand beispielsweise [[Wolfgang Purtscheller]] Steiner durch Haverbeck korrekt dargestellt, als „Nationalisten völkischer Prägung mit [[Verschwörungstheorie|verschwörungstheoretischem]] Hintergrund“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Purtscheller: &amp;#039;&amp;#039;Die Ordnung, die sie meinen.&amp;#039;&amp;#039; Picus 1994, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zur Kriegsschuld nahm Haverbeck in seinem Buch Stellung: „Als Ergebnis darf heute kein Lehrer oder Hochschulprofessor die Frage der Kriegsschuld Deutschlands oder von Massenvernichtungslagern öffentlich zur Diskussion stellen, ohne sofort gemaßregelt und unter Umständen sogar vor Gericht gestellt zu werden, denn hier handele es sich um unbezweifelbare Tatbestände. Sie sind schon deshalb nicht anzuzweifeln, weil darauf – und wie wir jetzt meinen sagen zu können: auf einer historischen Lüge – Staaten der Nachkriegszeit begründet wurden, deren Existenz dadurch ebenfalls in Frage gestellt würde.“&amp;lt;ref&amp;gt;Haverbeck: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Steiner&amp;#039;&amp;#039;, 1989, S. 324f zitiert in ASTA der FH Muenster (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alle Reden vom Wetter. Wir nicht: Beitraege zur Foerderung der kritischen Vernunft&amp;#039;&amp;#039;. Taschenbuch Westfälisches Dampfboot 2005, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Wo die ISBN fehlt, ist der Titel vergriffen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und wenn wir marschieren ...!: Eine Erzählung vom Kampf und Sieg der deutschen Nachkriegsjugend&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit Ulrich Schmiedel, A. Weichert Verlag 1933&lt;br /&gt;
* Volkstum und Heimat. Rüstzeug für die nationalsozialistische Volkstumsarbeit und Volkwerdung. herausgegeben von Werner Haverbeck, Leiter des [[Reichsbund Volkstum und Heimat|Reichsbundes Volkstum und Heimat]] und des Amtes Volkstum und Heimat der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]] „[[Kraft durch Freude]]“ Jahrgang I, Heft 2, 1934 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch der jungen Nation: Ziel und Weg der nationalsozialistischen Volksjugendbewegung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Nationalsozialistische Monatshefte]], No. 35, Februar 1933, S. 54–82.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volkstum und Heimat als Bekenntnis jungen Kulturwollens&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Volkstum und Heimat 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Mai: Sinn und Festgestaltung&amp;#039;&amp;#039;, Phönix Verlag 1935&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Das Menschenbild der Gegenwart|TitelErg=Abhandlungen|Autor=Werner Georg Haverbeck u. a.|Verlag=Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung|Ort=Mannheim|Jahr=1964}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Das Ziel der Technik. Die Menschwerdung der Erde|Verlag=[[Walter Verlag|Walter]]|Ort=Olten / Freiburg|Jahr=1965}}&lt;br /&gt;
** Überarbeitet als {{Literatur|Titel=Die andere Schöpfung. Technik – Ein Schicksal von Mensch und Erde|Verlag=[[Verlag Freies Geistesleben &amp;amp; Urachhaus|Urachhaus]]|Ort=Stuttgart|Jahr=1978}} Als Fischer Taschenbuch &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven der Anthroposophie&amp;#039;&amp;#039; 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugend in Industriegesellschaft und Betrieb&amp;#039;&amp;#039;, Collegium Humanum, Valdorf-Ost o. J. (um 1966)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbildung, betriebspädagogische Aspekte&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Collegium Humanum. Beiträge von Werner Georg Haverbeck [u.&amp;amp;nbsp;a.], Carl-Backhaus-Stiftung, Ahrensburg 1973&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Polarität von Mensch und Erde. Vom Widersinn der Naturfeindschaft&amp;#039;&amp;#039;. Als Vortrag gehalten auf dem 130. Kongreß des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte in Hannover am 4. Mai 1978, Collegium Humanum 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Technik und menschliche Existenz&amp;#039;&amp;#039;. Tagungsband (Mit-Herausgeber), Freie Akademie, Vlotho 1982, ISBN 3-923834-01-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entschluss zur Erde. Zerstörung und Leben in unserer Hand&amp;#039;&amp;#039;, Urachhaus, Stuttgart 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wittekinds Sieg. Ein 1200-jähriges Vermächtnis&amp;#039;&amp;#039;, Widar, Rotenburg/Wümme 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Bewegung – Zur Entwicklung des Freiheitsbewußtseins&amp;#039;&amp;#039;. In: Bernhard Willms (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur Deutschen Nation, Band I: Geistiger Bestand und politische Lage&amp;#039;&amp;#039;, [[Grabert Verlag|Hohenrain-Verlag]], Tübingen 1986&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rudolf Steiner]] – Anwalt für Deutschland. Ursachen und Hintergründe des Welt-Krieges unseres Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Langen Müller, München 1989, ISBN 3-7844-2280-2 (Neuauflage: [[Zeitenwende (Verlag)|Verlag Zeitenwende]], Dresden 2001)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Komm, Heiliger Geist, du Schaffender. Denkanstöße zur geistigen Krise der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Aquilon, Edertal 1994&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weltkampf um den Menschen. Eine deutsche Selbstbesinnung&amp;#039;&amp;#039; (zus. mit Ursula Haverbeck), Grabert, Tübingen 1995, ISBN 3-87847-151-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weltkampf um die Gemeinschaft. Die Entwicklung der Demokratie zur Volksordnung&amp;#039;&amp;#039; (zus. mit Ursula Haverbeck), Grabert, Tübingen 1996, ISBN 3-87847-154-8 (im [[Verzeichnis lieferbarer Bücher|VLB]] unter falschem Titel aufgeführt!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anthroposophen in der Zeit des deutschen Faschismus. Zur Verschwörungsthese.&amp;#039;&amp;#039; Flensburger-Hefte-Verlag, Flensburg 1991, ISBN 3-926841-27-3 (= &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 8).&lt;br /&gt;
* Peter Bierl: &amp;#039;&amp;#039;Lebensschutz und Rassenhygiene: Zu den ideologischen Grundlagen des Weltbundes zum Schutz des Lebens (WSL).&amp;#039;&amp;#039; Unveröff. Manuskript, 2011 ([https://www.yumpu.com/de/document/read/21206005/lebensschutz-und-rassenhygiene-zu-den-antiatom-szene yumpu.com]).&lt;br /&gt;
* Andreas Ferch: &amp;#039;&amp;#039;Viermal Deutschland in einem Menschenleben. Werner Georg Haverbeck – Genie der Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Zeitenwende, Dresden 2000, ISBN 3-934291-06-6.&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 2: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;G–K.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2005, ISBN 3-506-71841-X.&lt;br /&gt;
* Ingrid Tomkowiak: &amp;#039;&amp;#039;„Das Heidelberger Manifest“ und die Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; 92 (1996), S. 185–207, hier 195–199 ([https://www.digi-hub.de/viewer/image/DE-11-001938302/205/ digi-hub.de]).&lt;br /&gt;
* Arfst Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Anthroposophen und Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Hefte.&amp;#039;&amp;#039; 32 = 3, 1991, ISBN 3-926841-32-X, S. 6–78.&lt;br /&gt;
* [[Arfst Wagner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Dokumente und Briefe. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Die Christengemeinschaft. Allgemeine Anthroposophie.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2. Lohengrin, Rendsburg 1992 (&amp;#039;&amp;#039;NS-Dokumentation&amp;#039;&amp;#039; 4, {{ZDB|2292164-3}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Karma bis Lebensschutz. Über New Age, Neofaschismus und Heidentum&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. Argumente und Kultur gegen Rechts e.&amp;amp;nbsp;V., Bielefeld 1992, S. 6–9 ([https://www.yumpu.com/de/document/read/21364866/von-karma-bis-lebensschutz-uber-new-age-okofaschismus-und- yumpu.com]).&lt;br /&gt;
* Arfst Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Zum 1. September 1989.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Hefte.&amp;#039;&amp;#039; 26, 1989, ISBN 3-926841-22-2, S. 202–205.&lt;br /&gt;
* Bernd J. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Werner Georg Haverbeck: Ein Bericht.&amp;#039;&amp;#039; Gutachten, aufgestellt im Auftrag der Fachhochschule Bielefeld, 2008 ([https://www.fh-bielefeld.de/multimedia/Hochschulverwaltung/HSK/PDF/Wagner_Werner_Georg_Haverbeck.pdf fh-bielefeld.de] [PDF]).&lt;br /&gt;
* Frank Hörtreiter: &amp;#039;&amp;#039;Die Christengemeinschaft im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Urachhaus, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-8251-5282-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118107984}}&lt;br /&gt;
* Arfst Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Werner Haverbeck – Anwalt für Deutschland?&amp;#039;&amp;#039; Flensburger Hefte Heft 32 3/91. Nachdruck (auch online) im Magazin Info 3 in 2009. Nicht mehr online lesbar, daher aus dem Internetarchiv Webarchiv wiederhergestellt {{Webarchiv | url=http://www.info3.de/ycms/artikel_1170.shtml | wayback=20100317132518 | text=Werner Haverbeck – Anwalt für Deutschland?}}. Ein Artikel, in dem sich Wagner mit der nicht aufgearbeiteten und im Nachkriegsdeutschland noch virulenten NS-Gesinnung Haverbecks auseinandersetzt.&lt;br /&gt;
* Rezension von Andreas Ferchs Haverbeck-Biographie &amp;#039;&amp;#039;Andreas Ferch: Viermal Deutschland in einem Menschenleben. Werner Georg Haverbeck – Genie der Freundschaft&amp;#039;&amp;#039; ursprünglich auf der Website des Lohengrin Verlages. Die Rezension ist nicht mehr online, sie wird deshalb hier mit dem Archiv des Webarchivs aus dem Jahre 2005 wieder online gestellt – {{Webarchiv | url=http://lohengrin-verlag.de/RezFerch.htm | wayback=20050505211641 | text=Rezension des Buches von Andreas Ferch: Viermal Deutschland in einem Menschenleben. Werner Georg Haverbeck – Genie der Freundschaft. Dresden 2000.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118107984|LCCN=n/90/616983|VIAF=263186619}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haverbeck, Werner Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher (Christengemeinschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDStB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KfdK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustleugner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vlotho)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haverbeck, Werner Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker und Volkskundler, SA- und SS-Mitglied, Pfarrer der Christengemeinschaft, Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vlotho]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-20350-43</name></author>
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