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	<title>Werner Freund - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:23:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Freund&amp;diff=168987&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asperatus: wl</title>
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		<updated>2025-12-28T10:50:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei: Werner Freund Wolfsforscher Merzig 2006.jpg|mini|Werner Freund &amp;#039;&amp;#039;(2006)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Werner Freund Wolfsforscher Grabstein Friedhof Merzig Waldstrasse.jpg|mini|Grabstein des Wolfsforschers Werner Freund auf seinem Grab im Friedhof Waldstrasse, Merzig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Freund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1933]] in [[Garbenteich]]; † [[9. Februar]] [[2014]] in [[Merzig]]) war ein deutscher Wolfsforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Freund arbeitete zunächst als [[Gärtner]] und Raubtierpfleger in der [[Stuttgart]]er [[Wilhelma]] sowie als Expeditionsleiter. Ab 1955 war er für den [[Bundesgrenzschutz]] tätig und wechselte 1957 zur [[Bundeswehr]] in die [[Unteroffizier]]slaufbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde seit mindestens 1961 im [[Luftlandeunterstützungsbataillon 262|Fallschirmjägerbataillon 262]], damals noch in [[Bad Bergzabern]], eingesetzt und blieb bis zur Beendigung seines Dienstverhältnisses, zuletzt mit dem Dienstgrad [[Stabsfeldwebel]], in der [[Kaserne Auf der Ell]] beim Fallschirmjägerbataillon 262 in [[Merzig]]. Dort führte er unter anderem als Ausbilder die truppengebundenen [[Einzelkämpferlehrgang|Einzelkämpferlehrgänge]] durch und betreute ab 1961 als Tierpfleger verschiedene [[Bären]] als Bataillonsmaskottchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/die-woelfe-halten-mich-jung_aid-496947 Die Wölfe halten mich jung], Saarbrücker Zeitung, 1. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freund wurde vor allem dadurch bekannt, dass er mit [[Bären]] sowie [[Wolf]]srudeln lebte, und schrieb mehrere Bücher über ihr [[Verhalten (Biologie)|Verhalten]], darunter &amp;#039;&amp;#039;Wolf unter Wölfen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Werner-Freund-Woelfe-Merzig;art27856,5133433 |wayback=20140227205421 |text=Nachruf Werner Freund}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freund besaß zunächst 17 Jahre lang vier Bären, die zugleich das [[Maskottchen]] des Fallschirmjägerbataillons 262 waren und bei ihm bis 1979 lebten. Er erwarb im Jahr 1961 in einer Zoohandlung einen indischen [[Lippenbär]]en in einem schlechten Gesundheitszustand, den er gesund pflegte und &amp;#039;&amp;#039;Alfred&amp;#039;&amp;#039; taufte. Trotz des Namens war &amp;#039;&amp;#039;Alfred&amp;#039;&amp;#039; ein weibliches Tier. &amp;#039;&amp;#039;Alfred&amp;#039;&amp;#039; musste später nach einem Angriff an einen Zoo abgegeben werden. Auf &amp;#039;&amp;#039;Alfred&amp;#039;&amp;#039; folgte ebenfalls ein indischer Lippenbär namens &amp;#039;&amp;#039;Charly&amp;#039;&amp;#039;, später ein [[Braunbär]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kalinka&amp;#039;&amp;#039; und dann der [[Kodiakbär]] &amp;#039;&amp;#039;Jonny&amp;#039;&amp;#039;. Diese Bären wurden von Freund [[Handaufzucht|von Hand aufgezogen]], so dass eine enge Bindung mit den Bären entstand und man auch später mit ihnen gefahrlos umgehen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/peter-und-petersilie-a-598097fb-0002-0001-0000-000045562735 Bundeswehr Maskottchen, Peter und Petersilie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wolfspark-wernerfreund.de/50wernerfreund/04baeren/baeren.html Das Leben mit Bären]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Wolf &amp;#039;&amp;#039;Ivan&amp;#039;&amp;#039; bekam Freund 1972 und ab 1977 errichtete er mit Unterstützung seiner Frau Erika († 2025), der Stadt Merzig und des 1983 gegründeten „Förderkreis Merziger Wolfsgehege e. V.“ den [[Wolfspark Werner Freund]], der für Besucher kostenlos zugänglich ist. In der Innenstadt von Merzig befand sich seit 1995 das &amp;#039;&amp;#039;Expeditionsmuseum Werner Freund&amp;#039;&amp;#039;, in dem Exponate seiner Reisen ausgestellt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tourismus.saarland.de/de/kultur-expeditionsmuseum-werner-freund-merzig-saarland |wayback=20151024041629 |text=Tourismus Zentrale Saarland: Information zum Museum}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2022 beschloss die Stadtverwaltung Merzig, das Museum dauerhaft geschlossen zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/merzig/im-stadthallenfoyer-soll-vitrine-mit-exponaten-an-freund-erinnern_aid-69984375 |titel=Expeditionsmuseum Werner Freund bleibt geschlossen |datum=2022-05-19 |autor=Margit Stark |werk=[[Saarbrücker Zeitung]] |abruf=2025-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Freund war seit 1962 verheiratet und lebte ab der Verlegung des Fallschirmjägerbataillons 262 im Jahr 1972 in Merzig. Er verstarb am 9. Februar 2014 im Alter von 80 Jahren und wurde auf dem Friedhof Waldstraße in Merzig beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Expeditionen ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1955 und 1958 war Freund  Teilnehmer der [[Deutsche Indien-Expedition|Deutschen Indien-Expedition]] unter der Leitung von [[Gustav Adolf von Maydell]]. Freund unternahm zwischen 1966 und 1980 siebzehn eigene Expeditionen nach Afrika sowie Süd- und Mittelamerika, bei denen er unter anderem das Verhalten der dort lebenden Ureinwohner erforschte:&lt;br /&gt;
* 1966: [[Tunesien]] und [[Algerien]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Uganda]] und [[Republik Kongo|Kongo]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Sri Lanka|Ceylon]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Kamerun]] und [[Guinea]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Äthiopien]]&lt;br /&gt;
* 1971: [[Ecuador]] und [[Peru]], [[Amazonas]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Westneuguinea]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Paraguay]], [[Gran Chaco]]&lt;br /&gt;
* 1974: [[Brasilien]], [[Rio Marauiá]] (Nebenfluss des [[Rio Negro (Amazonas)]])&lt;br /&gt;
* 1975: [[Papua-Neuguinea]]&lt;br /&gt;
* 1976: [[Kolumbien]], kolumbianischer Teil [[Amazonien]]s&lt;br /&gt;
* 1977: [[Südsudan]]&lt;br /&gt;
* 1977: Kolumbien und Brasilien, Amazonien&lt;br /&gt;
* 1978: [[Bangladesch]] und [[Myanmar|Burma]]&lt;br /&gt;
* 1978: [[Indien]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Philippinen]], [[Palawan]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Molukken]], [[Seram|Ceram]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Freund wurde für seine Initiative rund um die Wölfe und für die Errichtung des Wolfsparks 1995 der [[Saarländischer Verdienstorden|Saarländische Verdienstorden]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;svo&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Bekanntmachung von Verleihungen des Saarländischen Verdienstordens | Sammelwerk=Amtsblatt des Saarlandes | Nummer=1 | Seiten=10 | Hrsg=Chef der Staatskanzlei | Verlag=Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH| Ort=Saarbrücken | Datum=1996-01-05 | Online=http://www.amtsblatt.uni-saarland.de/hefte/1996/1996-001.pdf | Format=PDF | KBytes=5200 | Abruf=2017-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine Unterstützung beim Wiederaufbau des „Zoopark Bugu-Ene“ im [[Kirgisistan|kirgisischen]] [[Karakol]] seit 1996 wurde er 1997 zum Ehrenbürger der Stadt Karakol ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kopie der Ernennungsurkunde im Expeditionsmuseum Werner Freund&amp;lt;/ref&amp;gt; Die kirgisische Umweltstiftung „Freund“ trägt seit 1999 seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/saarbruecken/saarbruecken/merzig-nimmt-abschied-von-freund_aid-1018151 Merzig nimmt Abschied von Freund]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2003 wurde ihm die &amp;#039;&amp;#039;Bürgermedaille der Kreisstadt Merzig&amp;#039;&amp;#039; verliehen&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf von Bürgermeister Marcus Hoffeld zur Beisetzung von Werner Freund 14.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 15. November 2013 wurde die Straße, die unter anderem die Merziger Kaserne „Auf der Ell“ mit dem Wolfspark verbindet, &amp;quot;Werner-Freund-Straße&amp;quot; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wolfspark-wernerfreund.de/99sonstiges/20131115Patenfreundschaft_WernerFreundStrasse.html Erneuerung der Patenfreundschaft, Übergabe des Coin und Einweihung der Werner-Freund-Straße]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Freund: &amp;#039;&amp;#039;Der Wolfsmensch.&amp;#039;&amp;#039; Neumann 1988, ISBN 3-7888-0548-X.&lt;br /&gt;
* Werner Freund: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben mit Bären.&amp;#039;&amp;#039; Müller Rüschlikon, Cham 1994, ISBN 3-275-01079-4.&lt;br /&gt;
* Werner Freund: &amp;#039;&amp;#039;Wolf unter Wölfen.&amp;#039;&amp;#039; Augustus Verlag 1999, ISBN 3-8043-7330-5.&lt;br /&gt;
* Walter Wolter: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Zähnen und Klauen: Das Leben des Werner Freund.&amp;#039;&amp;#039; Gollenstein 2003, ISBN 3-935731-39-6.&lt;br /&gt;
* Hartmann Jenal/Hildegard Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Wolfsfreund – Werner Freund und seine Wölfe.&amp;#039;&amp;#039; Bildband. Conte Verlag 2006, ISBN 978-3-936950-47-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12298112X}}&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Werner+Freund}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|2535|Freund Werner}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wolfspark-wernerfreund.de Webpräsenz des Wolfspark Werner Freund]&lt;br /&gt;
* [https://www.merzig.de/tourismus-kultur/wolfspark-merzig/ Der Wolfspark im Merziger Kammerforst], Stadt Merzig&lt;br /&gt;
* https://www.youtube.com/watch?v=BxXOMwhl9_g (Video)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12298112X|LCCN=n/92/62309|VIAF=110745156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freund, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhaltensforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Saarländischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fallschirmjäger (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Freund, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wolfsforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Garbenteich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Merzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asperatus</name></author>
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