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	<title>Werner Fleißner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T01:48:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Flei%C3%9Fner&amp;diff=2170141&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Th.Binder am 31. März 2026 um 04:22 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-31T04:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Fleißner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1922]] in [[Chemnitz]]; † [[27. Dezember]] [[1985]] in [[Berlin]]) war [[Generaloberst]] der [[Nationale Volksarmee|NVA]] und Stellvertreter des [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministers für Nationale Verteidigung der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fleißner, Sohn eines Modelltischlers, besuchte die [[Volksschule]] und erlernte ab 1936 ebenfalls den Beruf des [[Tischler#Modelltischlerei|Modelltischlers]] und arbeitete in diesem. Ab 1941 leistete er [[Kriegsdienst]], zuletzt als [[Unteroffizier]] (Artillerie), und wurde 1945 kurzzeitig durch die amerikanische Armee in [[Österreich]] interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung arbeitete er 1945 erneut als Modelltischler. Am 6. Januar 1946 wurde er Angehöriger der [[Schutzpolizei]], später Leiter der Schutzpolizei in Chemnitz. 1946 wurde er Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], kurze Zeit später der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SED]]. Ferner fungierte er als Kfz-Einsatzleiter in [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]]. Er wurde Kommissar der [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]]. Von 1948 bis 1950 war er Kommandeur der 4. kasernierten Polizeibereitschaft „Ernst Thälmann“ in [[Großenhain]], hier erfolgte seine Ernennung zum [[VP-Oberrat|Oberrat]] der Volkspolizei. 1950/1951 war er stellvertretender Leiter für Technik/Ausrüstung der Volkspolizei-Dienststelle in [[Zeithain]]. Von 1951 bis 1956 wirkte er als Kommandeur der Kfz-Offiziersschule der [[Kasernierte Volkspolizei|Kasernierten Volkspolizei]] in [[Apollensdorf]] bei [[Wittenberg]] bzw. [[Stahnsdorf]] bei [[Potsdam]]. Während dieser Zeit wurde er 1953 zum [[Oberst]] befördert. Von 1950 bis 1958 studierte Fleißner an der [[Offiziershochschule der DDR|Offiziershochschule]] in [[Dresden]]. Danach war er von 1958 bis 1963 Chef für Kfz-Wesen im Ministerium für Nationale Verteidigung und wurde 1963 zum [[Generalmajor]] ernannt. Von 1964 bis 1985 fungierte Fleißner als Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung und Chef für Ausrüstung bzw. für Technik und Bewaffnung. Fleißner war auch das Büro „Industrietechnischer Außenhandel“ unterstellt, das unter anderem Waffen- und Ausrüstungslieferungen nach [[Afrika]] zur Unterstützung der [[Befreiungsbewegung]]en und linken Regierungen organisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Fleißner, Werner 02.jpg|thumb|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Von 1965 bis 1969 absolvierte er ein Fernstudium an der [[Militärakademie der NVA|Militärakademie „Friedrich Engels“]] in Dresden, das er als Dipl. rer. mil. abschloss. 1969 wurde er zum [[Generalleutnant]], 1977 zum Generaloberst der NVA befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fleißner schrieb zahlreiche Artikel für die Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Militärwesen (Zeitschrift)|Militärwesen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Militärtechnik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Revolution im Militärwesen und das militärtechnische Denken unserer Offiziere&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärwesen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 10 (1966), Nr. 1, S. 3–11.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung von Feuerkraft und Beweglichkeit in der Nationalen Volksarmee&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärwesen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 10 (1966), Nr. 2, S. 204–210.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durch militärökonomisches Denken und Handeln zur effektiven Erfüllung unserer militärischen Aufgaben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärtechnik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 7 (1967), Nr. 4, S. 148–152.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maximaler Zuwachs an Kampfkraft und Gefechtsbereitschaft – Kriterium unserer Arbeit im neuen Ausbildungshalbjahr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärtechnik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 9 (1969), Nr. 1, S. 1–5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nur durch den Menschen wird die Technik wirksam&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Engels und der bewaffnete Schutz der Arbeiterklasse (Protokoll der militärtheoretischen Konferenz vom 6.11.1970; 150. Geburtstag Engels’)&amp;#039;&amp;#039;. Militärakademie „Friedrich Engels“, Dresden 1971, S. 53–60.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hohe Gefechtsbereitschaft verlangt meisterhafte Beherrschung und gewissenhafte Wartung der Kampftechnik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärwesen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 21 (1977), Nr. 6, S. 3–11.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Meisterung der modernen Militärtechnik dient der Sicherung des Friedens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärtechnik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 18 (1978), Nr. 6, S. 281–283.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;30 Jahre Deutsche Demokratische Republik – 30 Jahre erfolgreicher Kampf um die Sicherung des Friedens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärtechnik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 19 (1979), Nr. 5, S. 225–227.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der militärische Klassenauftrag wird auch in den 80er Jahren zuverlässig erfüllt. Zum 25. Jahrestag der Gründung der NVA&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärtechnik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 20 (1980), Nr. 6, S. 281–283.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039; Ökonomische Sicherstellung der Landesverteidigung und ihre Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung von Kadern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Hochschule für Ökonomie „Bruno Leuschner“&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 26 (1981), Nr. 2, S. 9–11.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meisterhaftes Beherrschen der modernen Kampftechnik erfordert Intensivierung der politischen und militärischen Führung, Erziehung und Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärtechnik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 21 (1981), Nr. 6, S. 281–283.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsstrategie und ökonomische Sicherstellung der Landesverteidigung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärwesen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 26 (1982), Nr. 7, S. 3–10.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kampf um hohe militärökonomische Effektivität – wichtige Voraussetzung zur Erfüllung des Klassenauftrages&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Militärtechnik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 24 (1984), Nr. 5, S. 225–227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (1964), in Silber (1972) sowie in Gold (1979)&lt;br /&gt;
* Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold (1981)&lt;br /&gt;
* [[Scharnhorst-Orden]]&lt;br /&gt;
* [[Karl-Marx-Orden]] (1982)&lt;br /&gt;
* Orden „[[Banner der Arbeit]]“, Stufe I (1984)&lt;br /&gt;
* [[Orden der Völkerfreundschaft]] (Sowjetunion) (1976)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München u. a. 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 186.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=werner-fleissner|lemma=Fleißner, Werner|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]], [[Andreas Herbst]]|band=1|idNum=842}}&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5. durchgesehene Auflage. Links, Berlin 2007, ISBN 978-3-86153-438-9, S. 94f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000016013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1193209390|VIAF=2022156677154033770001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fleissner, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Nationale Volksarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärökonom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Scharnhorst-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fleißner, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fleissner, Werner&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Militär, Stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Th.Binder</name></author>
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