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	<title>Werner Fischel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Fischel&amp;diff=334930&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-12-08T08:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Fischel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1900]] in [[Saarburg]]; † [[8. Dezember]] [[1977]] in [[Leipzig]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://research.uni-leipzig.de/agintern/CPL/PDF/Fischel_Werner.pdf Curriculum vitae Werner Fischel, in der Liste der Professoren der Universität Leipzig von 1945–1991.]&amp;lt;/ref&amp;gt; war einer der ersten akademischen Vertreter der [[Ethologie]] in Deutschland. Er erhielt am 1. September 1941 eine [[Dozent]]ur für [[Tierpsychologie]] in Leipzig – die erste in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Werner Fischel war das älteste von vier Kindern einer Juristenfamilie und studierte nach dem Abitur [[Naturwissenschaft]]en in [[Würzburg]], [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]] und [[München]]. In München festigte sich sein Interesse an der [[Psychologie]], speziell an der experimentellen Erforschung des Tierverhaltens. 1925 schrieb er seine Doktorarbeit und wurde bei [[Otto Koehler (Verhaltensforscher)|Otto Koehler]] in München [[Promotion (Doktor)|promoviert]], zum tierpsychologischen Thema &amp;#039;&amp;#039;Haben Vögel ein Zahlengedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. Im Anschluss an seine Promotion forschte er u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Frederik Jacobus Johannes Buytendijk]] in [[Groningen]]. Ab 1935 konnte er im [[Allwetterzoo Münster|Zoologischen Garten von Münster (Westfalen)]] eine Forschungsstelle für Tierpsychologie aufbauen, 1937 wurde er in Münster [[Habilitation|habilitiert]]. Am 29. Januar 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.958.122).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8811566&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1941 bis 1945 war er an der [[Universität Leipzig]] als [[Dozent]] für [[Tierpsychologie]] tätig und leitete die erst 1941 innerhalb der Psychologie neu eingerichtete tierpsychologische Abteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch viele Gebäude der Leipziger Universität durch die Bombenangriffe im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört wurden, wechselte Fischel 1947 zunächst nach [[Bamberg]], ab 1950 war er [[Privatdozent]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]. 1953 kehrte er als [[Professor]] an die Karl-Marx-Universität in Leipzig zurück, wo er bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1966 das Institut für Psychologie und bis 1968 die Abteilung für Tierpsychologie leitete. Hierbei kam ihm zugute, dass die [[DDR]]-Führung an der Leipziger Universität den Forschungsschwerpunkt für tierpsychologische und biopsychologische Forschungen der DDR ansiedelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Fischel befasste sich anfangs vor allem mit [[Ethologie|ethologischen]] Themen wie der Erforschung von Gedächtnis und Erinnerungsvermögen bei [[Hunde]]n, später aber auch mit [[Neurobiologie|neurobiologischen]] und humanpsychologischen Fragestellungen. Er publizierte zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Studie &amp;#039;&amp;#039;Die Professionalisierung der deutschen Psychologie im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (Suhrkamp 1988) wies Ulfried Geuter darauf hin, dass Werner Fischel seine berufliche Karriere ganz wesentlich den militärpolitischen Zielen der deutschen [[Wehrmacht]] zu verdanken hatte: Die Leipziger Universität habe die Einrichtung einer Dozentur für Tierpsychologie „&amp;#039;&amp;#039;u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem Argument erreicht, dass die Heeresleitung an der Pflege der Hundepsychologie interessiert sei&amp;#039;&amp;#039;“. Zuvor habe bereits im Januar 1941 das [[Oberkommando des Heeres]] ausdrücklich sein Interesse „&amp;#039;&amp;#039;an theoretischer wie angewandter tierpsychologischer Forschung an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;“ bekundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abstammungslehre und Tierpsychologie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften (SudArch)&amp;#039;&amp;#039;, Band 27, 1934, S. 511 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psyche und Leistung der Tiere.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter Verlag, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben und Erlebnis bei Tieren und Menschen. Eine Ontologie des Lebendigen.&amp;#039;&amp;#039; Johann Ambrosius Barth, München 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die kämpferische Auflage in der Tierwelt.&amp;#039;&amp;#039; Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Seele des Hundes.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Paul Parey 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulfried Geuter: &amp;#039;&amp;#039;Die Professionalisierung der deutschen Psychologie im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp (stw 701), Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-518-28301-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116533218|LCCN=n/85/814975|VIAF=111079383}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fischel, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhaltensforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fischel, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fischel, Werner Max Hermann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher akademischer Vertreter der Ethologie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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