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	<title>Werner Felix - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-27T22:56:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu weiteren Personen gleichen Namens siehe [[Felix Werner]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Felix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juli]] [[1927]] in [[Weißenfels]]; † [[24. September]] [[1998]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Musikhistoriker]] und [[Johann Sebastian Bach|Bach]]forscher. Er war Rektor der [[Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar|Musikhochschulen Weimar]] und [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Leipzig]] sowie Präsident der [[Chopin-Gesellschaft]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner Felix war Sohn eines Kaufmanns. Am 12. Juli 1944 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 20. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 10.123.531).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8511299&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 1637.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erlernte zunächst selbst den Beruf eines [[Kaufmann]]s. 1950 begann er ein [[Schulmusik (Studienfach)|Schulmusikstudium]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfram Huschke (Musikwissenschaftler)|Wolfram Huschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Liszt-Identität der Musikhochschule in Weimar&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Studia Musicologica Academiae Scientiarum Hungaricae&amp;#039;&amp;#039;, 2001, 42, 1/2, S. 197–212, hier: S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; an der [[Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar|Staatlichen Hochschule für Musik Weimar]], das er 1951 mit dem [[Staatsexamen]] beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951/52 war er Hauptreferent im [[Ministerium für das Hoch- und Fachschulwesen der DDR|Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen]]. Von 1952 bis 1954 war er Direktor des Erfurter Konservatoriums. Von 1955 bis 1966 war er als Nachfolger [[Willi Niggeling]]s, der „zunehmend in Widerspruch zur Kulturpolitik der SED“ geriet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{WWW-DDR|id=willi-niggeling|lemma=Niggeling, Willi|autor=[[Andreas Herbst]]|band=2|idNum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rektor der Musikhochschule in Weimar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hfm-weimar.de/ueber-uns/magnifizenzen/ Rektoren und Präsidenten der Hochschule.] hfm-weimar.de; abgerufen am 19. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 wurde er beim Musikpädagogen [[Fritz Reuter (Musikpädagoge)|Fritz Reuter]] an der Pädagogischen Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst Julius Hentschel]] (1804 bis 1875), Leben und Werk. Seine Bedeutung für die Musikerziehung in unserer deutschen demokratischen Schule&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. paed.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Wegener: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie Fritz Reuter&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders. (Red. Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Gedenkschrift Fritz Reuter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin. Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe&amp;#039;&amp;#039; 15 (1966) 3). S. I-VIII, hier: S. VII.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach erhielt er in Weimar einen Lehrauftrag für Musikgeschichte. 1959 wurde zum [[Professor]] ernannt. In Weimar gründete er 1960 das jährlich stattfindende „Internationale Musikseminar für Komposition und Interpretation“. Im Jahr 1965 wurde er ordentlicher Professor für Musikgeschichte an der [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Staatlichen Hochschule für Musik – Mendelssohn-Akademie]] in Leipzig. 1968 wurde er vom Rat der Stadt Leipzig zum [[Intendant]]en des [[Gewandhausorchester]]s Leipzig bestellt (bis 1971). Von 1987 bis 1990 amtierte er als Rektor und somit Nachfolger von [[Peter Herrmann (Komponist)|Peter Herrmann]] an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis 1986 war er Gründungspräsident der [[Chopin-Gesellschaft]] der DDR&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chopingesellschaft.de/verein/historisches.html Historisches.] chopingesellschaft.de; abgerufen am 19. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; und korrespondierendes Mitglied der Chopin-Gesellschaft in Warschau. Felix war Mitglied des Exekutivrates des [[Musikrat der DDR|Musikrates der DDR]] und des Zentralvorstandes des [[Verband der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR|Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR]]. Von 1969 bis 1990 war er geschäftsführendes Vorstandsmitglied der [[Neue Bachgesellschaft|Neuen Bachgesellschaft]] in Leipzig. 1976 wurde er Präsident des [[Claude Debussy|Debussy]]-Kreises der DDR. Von 1979 bis 1991 fungierte er als Generaldirektor der „Nationalen Forschungs- und Gedenkstätte Johann Sebastian Bach der DDR“. Somit stand er auch dem inkorporierten [[Bach-Archiv Leipzig]] vor. Von 1978 bis 1998 gehörte er dem Herausgeber-Kollegium der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Bach-Ausgabe|Neuen Bach-Ausgabe]]&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann-Sebastian-Bach-Institut]] Göttingen, [[Bach-Archiv Leipzig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die neue Bach-Ausgabe 1954–2007. Eine Dokumentation. Vorgelegt zum Abschluss von Johann Sebastian Bach neue Ausgabe sämtlicher Werke&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter, Kassel u.&amp;amp;nbsp;a. 2007, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1985 wurde er ordentliches Mitglied der Philologisch-historischen Klasse der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] zu Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix war Mitglied der [[SED]] und von 1958 bis 1963 Abgeordneter des [[Bezirk Erfurt|Bezirkstags Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1964: [[Verdienstmedaille der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1965: [[Ehrennadel der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1976: [[Kunstpreis der DDR]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kunstpreise der DDE verliehen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Mai 1976, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1977: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Musik der deutschen Klassik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studienmaterial zum organisierten Selbststudium für Kulturfunktionäre.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4). Seemann, Leipzig 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franz Liszt. Ein Lebensbild. Mit Auszügen aus Schriften und Briefen des Komponisten im Anhang&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Universal-Bibliothek]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8995/97). Reclam, Leipzig 1961 (2. Auflage 1961).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christoph Willibald Gluck.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Leipzig 1965 (= &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universal-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Band 165).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franz Liszt. [Biografie].&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Leipzig 1969 (= &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universal-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Band  399). 2., veränderte Auflage 1986; auch erschienen in Frankfurt am Main: Röderberg-Verlag 1986.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit Winfried Hoffmann und Armin Schneiderheinze: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die wissenschaftliche Konferenz zum III. [Dritten] Internationalen Bach-Fest der DDR. Leipzig, 18./19. September 1975.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des Johann-Sebastian-Bach-Komitees der DDR. Deutscher Verlag für Musik VEB, Leipzig 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Sebastian Bach.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1984 (2. Auflage 1986 und 3. Auflage 1989, ISBN 3-370-00165-9; als Lizenzausgabe erschienen in Wiesbaden: Breitkopf und Härtel 1984, ISBN 3-7651-0202-4).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musikgeschichte. Ein Grundriss.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1984/85, ISBN 3-370-00006-7 (2. Auflage 1989/90).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Buch: &amp;#039;&amp;#039;Namen und Daten wichtiger Personen der DDR&amp;#039;&amp;#039;. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage, Dietz, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1987, ISBN 3-8012-0121-X.&lt;br /&gt;
* G.G.: &amp;#039;&amp;#039;Felix, Werner&amp;#039;&amp;#039;. In: Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth–Lyr&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 175.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=werner-felix|lemma=Felix, Werner|autor=[[Ingrid Kirschey-Feix]]|band=1|idNum=788}}&lt;br /&gt;
* [[Verband Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler]], Musik-Informationszentrum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Komponisten und Musikwissenschaftler der Deutschen Demokratischen Republik. Kurzbiographien und Werkverzeichnisse&amp;#039;&amp;#039;. 2. erweiterte Auflage, Verlag Neue Musik, Berlin 1968.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 1637. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120110822}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* [https://www.saw-leipzig.de/mitglieder/felixw Werner Felix] an der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] zu Leipzig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Leiter der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120110822|LCCN=n83233997|VIAF=110134049}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Felix, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bachforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (HMT Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfM Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Konservatorium Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Felix, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juli 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weißenfels]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. September 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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