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	<title>Werner Ehrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Ehrich&amp;diff=1451321&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ewald Grothe (ADL) am 10. März 2026 um 13:30 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Friedrich Ehrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1901]] in [[Bad Oldesloe]]; † [[12. September]] [[1975]] in [[Bremen]]) war ein deutscher [[Volkswirt]] und [[Politiker]] ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]], [[Bremer Demokratische Volkspartei|BDV]], [[Freie Demokratische Partei|FDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Ehrich besuchte das humanistische Gymnasium in [[Bremerhaven]]. Er studierte ab 1919/20 zunächst an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] und dann Staatswissenschaft und Volkswirtschaft an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]. 1923 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum Dr. rer. pol. Von 1924 bis 1931 wirkte er für die DDP. Von 1932 bis 1933 war er Leiter der Nebenstelle [[Achim (Landkreis Verden)|Achim]] des Landesarbeitsamtes Bremen. Er wurde von den Nazis entlassen und wirkte bis 1936 freiberuflich. Von 1937 bis 1945 war er Mitarbeiter der Schiffswerft [[AG Weser]] in Bremen. Von 1939 bis 1945 war er Luftschutz-Sachbearbeiter beim Schutzpolizei-Abschnittskommando Bremen-Ost&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer&amp;quot;&amp;gt;Bremische Bürgerschaft (Hrsg.), Karl-Ludwig Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft. Projektstudie und wissenschaftliches Colloquium&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften des Staatsarchivs Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 50). Staatsarchiv Bremen, Bremen 2014, ISBN 978-3-925729-72-0, S.&amp;amp;nbsp;66 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete er ab 1946 in der Industrie und dann beim Statistischen Landesamt Bremen. 1951/52 war er Hauptgeschäftsführer der BDV/FDP in Bremen. In 1952 wirkte er für sechs Monate als Leiter des [[Ortsamt (Bremen)|Ortsamtes]] Bremen-[[Blumenthal (Bremen)|Blumenthal]]. Danach war er bis 1956 [[Syndikus]] der &amp;#039;&amp;#039;Kommunalpolitischen Arbeitsgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; [[Bremen-Nord]]. Von 1956 bis 1964 war er im [[Bundesausgleichsamt]] in Bremen tätig und von 1964 bis 1967 Leiter des Verteidigungslastenamtes in Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Ehrich war seit den 1920er Jahren Mitglied der linksliberalen DDP und von 1924 bis 1931 Generalsekretär der DDP im Bereich des Wahlkreises 14 - [[Regierungsbezirk Weser-Ems|Weser-Ems]]. Am 13. September 1940 beantragte Ehrich „angeblich auf Drängen von Freunden“&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer&amp;quot; /&amp;gt; die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Oktober desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.345.417).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7461490.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Parteimitgliedsbuch will Ehrich nicht erhalten haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer&amp;quot; /&amp;gt; Im April 1948 wurde er „anhand der Angaben im Meldebogen, bei denen die Frage nach der Zugehörigkeit zur NSDAP mit „nein“ beantwortet wurde, als „nicht betroffen“ [[Entnazifizierung|entnazifiziert]]“, was sich im Zuge eines von ihm gestellten Entschädigungsantrags Mitte der 1960er Jahre durch eine Routineanfrage beim [[Berlin Document Center]] jedoch als unwahr herausstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er Mitglied der liberalen BDV und dann der FDP in Bremen und 1951/52 deren Geschäftsführer sowie Fraktionsgeschäftsführer. Von 1952 bis 1956 und dann wieder von 1958 bis 1965 nahm er die Funktion des Stellvertretenden Landesvorsitzenden der FDP war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1967 war er für rund zwölf Jahre Mitglied in der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] und in verschiedenen [[Deputation (Bremen)|Deputationen]] der Bürgerschaft tätig. 1959 war er Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und ab 19. Dezember 1963 bis 1967 [[Liste der Fraktionsvorsitzenden der Bremischen Bürgerschaft|Fraktionsvorsitzender]] in der Bürgerschaft; er folgte [[Georg Borttscheller]] (FDP) in diesem Amt. Sein Nachfolger war [[Paul-Heinz Schubert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Mitgliedschaften ===&lt;br /&gt;
Ehrich war nach dem Krieg im Aufsichtsgremium der [[Arbeitnehmerkammer Bremen|Angestelltenkammer]] Bremen und im [[Kuratorium unteilbares Deutschland]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Bremischen Bürgerschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Norbert Korfmacher: &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis der Bremischen Bürgerschaft 1946 bis 1996&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kommunalpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Lit, Münster 1997, ISBN 3-8258-3212-0.&lt;br /&gt;
* [[Bremische Bürgerschaft]] (Hrsg.), Karl-Ludwig Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft. Projektstudie und wissenschaftliches Colloquium&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften des Staatsarchivs Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 50). Staatsarchiv Bremen, Bremen 2014, ISBN 978-3-925729-72-0, S. 66–67 ([https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste FDP-Fraktionsvorsitzende in der Bremischen Bürgerschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12516193X|VIAF=62502042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ehrich, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ehrich, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ehrich, Werner Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DDP, FDP), MdBB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Oldesloe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ewald Grothe (ADL)</name></author>
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