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	<title>Werner Dollinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-29T01:41:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F017055-0030, Paris, Einweihung Deutsche Botschaft, Dollinger.jpg|mini|Werner Dollinger, 1963]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F054635-0014, Ludwigshafen, CDU-Bundesparteitag, Dollinger.jpg|mini|Werner Dollinger als Gast auf dem CDU-Bundesparteitag 1978]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Dollinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Oktober]] [[1918]] in [[Neustadt an der Aisch]]; † [[3. Januar]] [[2008]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]). Er war von 1962 bis 1966 [[Bundesschatzministerium|Bundesschatzminister]], 1966 für wenige Wochen [[Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit]], von 1966 bis 1969 [[Bundesministerium für Post und Telekommunikation|Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen]] und von 1982 bis 1987 [[Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen|Bundesminister für Verkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Werner Dollinger wurde als Sohn des Kolonialwarenhändlers&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000006220|Abruf=2024-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Richard Dollinger&amp;lt;ref&amp;gt;Katharina Köhn: [https://www.fjs.de/news/detail/als-evangelischer-in-der-csu-praegend-news2320/  100. Geburtstag von Werner Dollinger. Als Evangelischer in der CSU prägend].&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren. Nach dem [[Abitur]] 1936 [[Studium|studierte]] Dollinger, der [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischen Glaubens]] war, [[Wirtschaftswissenschaft|Wirtschafts- und Staatswissenschaften]] an der [[Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Nürnberg |Handelshochschule]] in [[Nürnberg]], der Universität [[Frankfurt am Main]] und an der Technischen Hochschule in [[München]]. Er beendete sein Studium 1940 als [[Diplom]]-Kaufmann und wurde 1942 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlungen und die Strukturveränderungen in Deutschlands Industrie und Handwerk sowie in Handel und Verkehr samt den Ursachen, dargestellt an Hand der Volks-, Berufs- und Betriebszählungen von 1925 und 1933&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor|Dr. rer pol.]] promoviert. Von 1943 bis 1945 nahm er als [[Soldat]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war Dollinger Mitinhaber und Geschäftsführer der Dampf[[ziegelei]] „A. Dehn“ in [[Neustadt an der Aisch]], die sein Schwiegervater gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Gieseler: [http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen1/firmadet18691.shtml Dehn Ziegel GmbH &amp;amp; Co. KG].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1948 wurde er Vorsitzender der [[Industrie- und Handelskammer]] in Neustadt und 1952 Vorsitzender des Bezirksverbandes Mittelfranken des Bayerischen Tonindustrie-Vereins. 1953 kam noch der stellvertretende Vorsitz der Landesvereinigung des Bayerischen Lebensmittel-Großhandels hinzu. Er gehörte von 1965 bis 1995 der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern|Bayerischen Landessynode]] und von 1971 bis 1991 der [[Evangelische Kirche in Deutschland|Synode der EKD]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:werner dollinger1.jpg|mini|Wahlplakat]]&lt;br /&gt;
1945 gehörte er zu den Mitbegründern der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] in [[Neustadt an der Aisch]]. Von 1951 war er bis zur bayerischen Gebietsreform 1972 dort Kreisvorsitzender und Mitglied des Landesausschusses der Partei. Von 1963 bis 1985 war er Stellvertretender Landesvorsitzender der CSU, dem Vorstand gehörte er insgesamt von 1957 bis 1989 an. Im Bundestagswahlkampf 1980 gehörte Dollinger zur Wahlkampfmannschaft der CDU/CSU, die Kanzlerkandidat [[Franz Josef Strauß]] am 6. Juni 1980 in [[Bonn]] vorstellte und aus deren Kreis er im Falle eines Wahlsieges die wichtigsten Kabinettsposten besetzen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dollinger war von 1974 bis 1993 Landesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CSU und von 1970 bis 1993 Mitglied des EAK-Bundesvorstandes (stellvertretender Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises von CDU/CSU). Er war Ehrenvorsitzender des „Wirtschaftsbeirates der Union“, dessen Vorsitzender er von 1970 bis 1995 war, und Ehrenvorsitzender des CSU-Kreisverbandes Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde Dollinger Mitglied der [[Trilaterale Kommission|Trilateralen Kommission]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.trilateral.org/download/doc/Dec_1973_Jan_1974_North_American_European_Japanese_Affairs.pdf |wayback=20110605235615 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-02-11 08:09:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F073613-0024, Mainz, CDU-Bundesparteitag, Dollinger.jpg|mini|Dollinger auf dem CDU-Bundesparteitag in Mainz 1986]]&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1964 war Dollinger [[Stadtrat]] in [[Neustadt an der Aisch]] und von 1945 bis 1948 und 1952 bis 1964 auch Kreistagsabgeordneter im [[Landkreis Neustadt an der Aisch|Landkreis Neustadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 1990 war Dollinger [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Hier wurde er sogleich in den Vorstand der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]/CSU-Bundestags[[Fraktion (Bundestag)|fraktion]] gewählt. Seit 1957 war er erst Stellvertretender Vorsitzender und dann von 1961 bis zum 14. Dezember 1962 Vorsitzender der CSU-Landesgruppe, nach der Bildung der [[sozialliberale Koalition|sozialliberalen Koalition]] 1969 bis 1976 wieder deren Stellvertretender Vorsitzender. Außerdem war er von 1957 bis 1961 Vorsitzender des Arbeitskreises für Finanz- und Steuerfragen und von 1976 bis 1980 des Arbeitskreises für Wirtschaft und Ernährung der CDU/CSU-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 9. Wahlperiode war er von 1980 bis zum 27. Oktober 1982 Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Dollinger war lediglich nach der [[Bundestagswahl 1972]] über die [[Landesliste]] [[Bayern]], sonst stets als direkt gewählter Abgeordneter zunächst des [[Bundestagswahlkreis Erlangen|Wahlkreises Erlangen]] und ab 1965 des [[Bundestagswahlkreis Fürth|Wahlkreises Fürth]] in den Deutschen Bundestag eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1956 bis zur Auflösung 1958 war er Mitglied der Gemeinsamen Versammlung der [[Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl#Organe|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl]] (Vorläufer der heutigen EU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 14. Dezember 1962 wurde er im [[Kabinett Adenauer V|Kabinett]] von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Konrad Adenauer]] zum [[Bundesschatzministerium|Bundesschatzminister]] ernannt. Dieses Amt behielt er auch unter Bundeskanzler [[Ludwig Erhard]]. Vom 8. November bis zum 30. November 1966 übernahm er noch für einen Monat als Nachfolger des zurückgetretenen [[Walter Scheel]] das Amt des [[Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Werner dollinger2.jpg|mini|Werner Dollinger (2006)]]&lt;br /&gt;
Im Kabinett der [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter Bundeskanzler [[Kurt Georg Kiesinger]] wurde er dann am 1. Dezember 1966 zum [[Bundesministerium für Post und Telekommunikation|Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen]] ernannt. Nach der [[Bundestagswahl 1969]] und dem damit verbundenen Ende der Großen Koalition schied er am 21. Oktober 1969 aus der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Regierungswechsel im Oktober 1982 wurde er dann am 4. Oktober 1982 als [[Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen|Bundesminister für Verkehr]] in das Kabinett von Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] berufen. Nach der [[Bundestagswahl 1987]] schied er am 11. März 1987 endgültig aus der Bundesregierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1961: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1969: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF-Datei; 6,59&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1973: Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|GrVKStSb|43/1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1986: [[Goldener Dieselring]] des Verbandes der Motorjournalisten für besondere Verdienste um die Verkehrssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbständiger Unternehmer und politisches Mandat&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Peter Spary]], &amp;#039;&amp;#039;Dem Mittelstand verpflichtet&amp;#039;&amp;#039;, Bonn, 1982, Seiten 39–44.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre CSU im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus der Heimatgeschichte 19&amp;#039;&amp;#039;, Neustadt an der Aisch 1995, S. 61–78&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Fischer-Bücherei, Frankfurt am Main 1965, S. 73f.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Mahnke]], &amp;#039;&amp;#039;gefragt: Werner Dollinger&amp;#039;&amp;#039;, Bornheim 1983;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabinette ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Adenauer V]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Erhard I]] – [[Kabinett Erhard II]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kiesinger]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kohl I]] – [[Kabinett Kohl II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Werner Dollinger}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11852657X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hss.de/mediathek/archiv-fuer-christlich-soziale-politik/nachlass/d.html#Dollinger Nachlass Werner Dollingers bei der Hanns-Seidel-Stiftung]&lt;br /&gt;
* Der Spiegel: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46176552.html Werner Dollinger]. 25. November 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11852657X|LCCN=n/84/79325|VIAF=52480737}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dollinger, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schatzminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungsminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Neustadt an der Aisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dollinger, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CSU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neustadt an der Aisch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neustadt an der Aisch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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