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	<title>Werner Braune - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Braune&amp;diff=258695&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 12. Dezember 2025 um 15:47 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braune Werner.jpg|mini|Werner Braune beim [[Einsatzgruppen-Prozess]] (Juli 1947)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Braune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. April]] [[1909]] in [[Mehrstedt]]; † [[7. Juni]] [[1951]] in [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Landsberg am Lech]]) war ein deutscher [[Kriegsverbrecher]], [[SS-Obersturmbannführer]], der als Kommandeur des Sonderkommandos 11b in der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD#Einsatzgruppe D|Einsatzgruppe D]] am [[Holocaust|Mord an den Juden]] in der durch das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] besetzten [[Ukraine|Südukraine]] und [[Krim]] beteiligt war. Braune wurde 1948 im [[Einsatzgruppen-Prozess]] zum [[Todesstrafe|Tode]] verurteilt und 1951 hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner Braune war Sohn eines kaufmännischen Angestellten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Herbert]]: &amp;#039;&amp;#039;Best. Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft 1903–1989.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Bonn 1996, S. 194, ISBN 3-8012-5019-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte das Gymnasium und erhielt 1929 das [[Abitur]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;earl-121&amp;quot;&amp;gt;Earl: &amp;#039;&amp;#039;The Nuremberg SS-Einsatzgruppen Trial&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 2009, S. 121 – „Table 3 – Education of the Defendants“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er absolvierte bis 1932 ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] an den Universitäten von [[Universität Jena|Jena]], [[Universität Bonn|Bonn]] und [[Universität München|München]]. 1933 wurde er in Jena mit einem zivilrechtlichen Thema [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Braune: &amp;#039;&amp;#039;Gibt es eine Zwangsvollstreckung aus Verurteilungen zur Abgabe einer Willenserklärung?&amp;#039;&amp;#039;. Osnabrück 1934. (Dissertationsschrift von 1932 an der Universität Jena.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Braune trat zum 1. Juli 1931 – also noch als Student und deutlich vor der „[[Machtergreifung]]“ – im Alter von 22 Jahren der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 581.277).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4280948&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Earl: &amp;#039;&amp;#039;The Nuremberg SS-Einsatzgruppen Trial&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge 2009, S. 126 – „Table 4 – Joining Date of Defendants“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere im Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Im November 1931 wurde Braune Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]], die er bei seinem [[Schutzstaffel|SS]]-Beitritt im November 1934 wieder verließ (SS-Nummer 107.364). Ebenfalls 1934 begann Braune, als Mitarbeiter im [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS]] (SD) zu arbeiten. 1936 wurde er auch [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Mitarbeiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;earl-129&amp;quot;&amp;gt;Earl: &amp;#039;&amp;#039;The Nuremberg SS-Einsatzgruppen Trial&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge 2009, S. 129 – „Table 5 – Joining Date of the SA, SS, SD and Gestapo“.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 war er stellvertretender Gestapoleiter in [[Münster]]. Im Jahr 1940 wurde er Chef der Gestapo, zunächst in [[Koblenz]], dann in der [[Staatspolizeistelle Wesermünde]] und ab Mai 1941 in Halle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee72&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzgruppe D und Einsatz bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Von Oktober 1941 bis Anfang September 1942 war er Anführer des Einsatzkommandos 11b, das Teil der Einsatzgruppe D war. Braunes jüngerer Bruder [[Fritz Braune]] war Anführer des Einsatzkommandos 4b.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Werner Braunes Kommando fand das [[Simferopol-Massaker|Massaker von Simferopol]] auf der [[Krim]] statt. Dort ermordete das Einsatzkommando innerhalb von drei Tagen (11. bis 13. Dezember 1941) 14.300 Juden. Im September 1942 kehrte er nach Halle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde Braune zum [[SS-Obersturmbannführer]] befördert. In den Jahren 1943 bis 1944 leitete er den [[Deutscher Akademischer Austauschdienst|Deutschen Akademischen Auslandsdienst]], bevor er im Februar 1945 in [[Norwegen unter deutscher Besatzung|Norwegen Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD und]] [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD|Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD]] in Oslo wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee72&amp;quot; /&amp;gt; Dieses Amt hatte er bis April inne und wurde dann durch Dr. Weinberger abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozess und Hinrichtung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WernerBraune.jpg|mini|Werner Braune in Nürnberg (März 1948)]]&lt;br /&gt;
Im [[Einsatzgruppen-Prozess]] sagte Braune zu dem Massaker aus: &amp;#039;&amp;#039;„Der [[Führerbefehl]] war da und die [[Wehrmacht]] sagte ‚Wir wollen die Sache vor Weihnachten erledigt haben‘. … Die Wehrmacht befürchtete wahrscheinlich eine Hungersnot mit Hunderttausenden von Toten.&amp;#039;&amp;#039;“ (Befehlshaber der Wehrmacht und verantwortlicher Offizier für diesen Frontabschnitt war zu diesem Zeitpunkt General [[Erich von Manstein]], der die 11. Armee befehligte.) Auf die Frage des Staatsanwalts, was mit den Juden geschah, die bei Razzien festgenommen wurden, antwortete Braune: &amp;#039;&amp;#039;„Sie wurden, wie alle anderen Juden, erschossen.&amp;#039;&amp;#039;“ Sein Verteidiger war [[Erich Mayer (Jurist)|Erich Mayer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braune wurde am 10. April 1948 [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und am 7. Juni 1951 im [[Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] durch den [[Erhängen|Strang]] hingerichtet. Seine Witwe ließ Braunes Leichnam auf dem Gemeindefriedhof von [[Oeslau]] beisetzen. Von den sieben Hingerichteten vom 7. Juni 1951 wurden nur [[Oswald Pohl|Pohl]] und [[Erich Naumann|Naumann]] auf dem zum Gefängnis Landsberg gehörenden Spöttinger Friedhof bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=29194094|Titel=Mr. Brit ist eingetroffen|Autor=|Jahr=1951|Nr=24|Seiten=12|Datum=1951-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hilary Earl: &amp;#039;&amp;#039;The Nuremberg SS-Einsatzgruppen Trial, 1945–1958: Atrocity, Law, and History&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 2009, ISBN 978-0-521-45608-1.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Frei]]: &amp;#039;&amp;#039;Vergangenheitspolitik: die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 1996, ISBN 3-406-41310-2.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2007. ISBN 978-3-596-16048-8 (aktualisierte 2. Auflage).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trials of War Criminals Before the Nuernberg Military Tribunals Under Control Council Law No. 10&amp;#039;&amp;#039;, Vol. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;United States of America vs. Otto Ohlendorf, et al. (Case 9: „Einsatzgruppen Case“)&amp;#039;&amp;#039;. [[United States Government Printing Office]], District of Columbia 1950. In: „National Archives Microfilm Publications“, NM Series 1874–1946, Microfilm Publication M936. National Archives and Record Service, Washington 1973. (Auszüge aus der Urteilsbegründung zu Werner Braune: S. [http://wayback.archive.org/web/20120306062157/http://www.mazal.org/archive/nmt/04/NMT04-T0545.htm 545]–[http://web.archive.org/web/20130706215659/http://www.mazal.org/archive/nmt/04/NMT04-T0547.htm 547].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ns-archiv.de/einsatzgruppen/jonas/eidesstattliche-erklaerung.php Zeugenaussage zum Simferopol-Massaker]&lt;br /&gt;
* [http://www.landsberger-zeitgeschichte.de/Geschichte/kriegsverbrecher/Hingerichtete.htm &amp;#039;&amp;#039;Kriegsverbrechergefängnis Nr. 1 in Landsberg: Die letzten sieben Hingerichteten im War Criminal Prison&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124447244|VIAF=42771559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braune, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte der Krim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braune, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Standartenführer, Chef der Gestapo in Wesermünde&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mehrstedt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Landsberg am Lech]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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