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	<title>Werner Bockelmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: + Kategorie:Person (Rotary International)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Rotary_International)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Rotary International) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Rotary International)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Werner Bockelmann, Oberbürgermeister von Frankfurt am Main, 1963.jpg|mini|Werner Bockelmann (1963)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Bockelmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1907]] in [[Moskau]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[7. April]] [[1968]] bei [[Friolzheim]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Oberbürgermeister von [[Lüneburg]] (1945–1946), von [[Ludwigshafen am Rhein]] (1955–1957) und von [[Frankfurt am Main]] (1957–1964). Von 1964 bis 1968 war er Hauptgeschäftsführer des [[Deutscher Städtetag|Deutschen Städtetages]] sowie von 1957 bis 1964 Präsident des [[Deutscher Turner-Bund|Deutschen Turner-Bundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Bundesallee 49 (Wilmd) Werner Bockelmann.jpg|mini|[[Gedenktafel]] am Haus, Bundesallee 49, in [[Berlin-Wilmersdorf]]]]&lt;br /&gt;
Werner Bockelmann wurde am 23. September 1907 in Moskau als Sohn des deutschen Bankiers [[Heinrich Bockelmann]] und dessen Frau Anna, geb. Förster, geboren. Er kam 1920 nach Deutschland und wurde nach dem Besuch des [[Johanneum Lüneburg|Johanneums]] in Lüneburg und dem Studium der Rechtswissenschaften an der [[Technische Universität Dresden|TH Dresden]] sowie den Universitäten [[Universität Hamburg|Hamburg]], [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Universität Graz|Graz]] ab 1935 [[Rechtsanwalt]] in Hamburg. Von 1941 bis 1945 war er [[Intendantur|Oberstabsintendant]] bei der [[Kriegsmarine]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weristwer&amp;quot;&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? Das deutsche who’s who&amp;#039;&amp;#039;. XV. Ausgabe von [[Degener &amp;amp; Co|Degeners]] wer ist’s?, Berlin 1967, S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste politische Erfahrungen machte er in Lüneburg, wo er von 1945 bis 1946 [[Oberbürgermeister]] war sowie ab 1946 zum Oberstadtdirektor ernannt wurde. 1955 wurde er Oberbürgermeister in Ludwigshafen am Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. April 1968 befand er sich auf der Heimfahrt von einer Veranstaltung am [[Bodensee]] und wurde auf der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;8]] nahe Friolzheim in einen Verkehrsunfall verwickelt, in dessen Folge er starb. Bei diesem Unfall wurde ebenfalls der zweite Münchner Bürgermeister [[Georg Brauchle]] tödlich verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 8. April 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberbürgermeister von Frankfurt ==&lt;br /&gt;
1957 wurde Werner Bockelmann zum Oberbürgermeister von Frankfurt am Main gewählt. In seine Frankfurter Amtszeit als Oberbürgermeister fallen die Entscheidung für eine anfangs allein von der Stadt finanzierte Stadtbahn, die im Innenstadtbereich unterirdisch und in Außenbereichen auf eigenem Gleiskörper verkehrt. Erst später wurde die [[Unterpflasterbahn]] zur [[U-Bahn Frankfurt|U-Bahn]] weiterentwickelt, nun mit Finanzierungsanteil von Bund und Land Hessen. Auch der Wiederaufbau der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]] (bis 1966 in städtischer Verantwortung), die Gründung der [[Frankfurt-Nordweststadt|Nordweststadt]] und die Errichtung des [[Zürich-Haus (Frankfurt am Main)|Zürich-Hauses]], einer der ersten [[Wolkenkratzer]] der Stadt sind prägende Ereignisse von Bockelmanns Amtszeit. Von seinem „volksnahen“ [[Rheinland|rheinischen]] Vorgänger [[Walter Kolb]] hob er sich als deutlich „kühlerer“ –&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;norddeutscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Politiker ab, weshalb ihm mancher Zeitgenosse nicht wohlgesinnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 bekam Bockelmann die [[Ehrendoktor]]würde der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]]. Noch im selben Jahr schied er aus dem Amt als Oberbürgermeister aus, nachdem er noch im Herbst 1962 für weitere zwölf Jahre als Frankfurter Stadtoberhaupt gewählt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 15. April 1964, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Rücktritt begründete er mit dem Rat seiner Ärzte zur Schonung seiner Gesundheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-46174544&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=46174544 |Titel=Frankfurt: Noch nie so einig |Jahr=1964 |Nr=18 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere berufliche und ehrenamtliche Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Am 14. Juli 1957 wurde Bockelmann als Nachfolger von [[Walter Kolb]] in Lüdenscheid zum Präsidenten des [[Deutscher Turner-Bund|Deutschen Turner-Bundes]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hab_19570715&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 15. Juli 1957, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übte das Amt bis 1964 aus. Bockelmann gehörte dem Kuratorium der 1959 gegründeten [[Deutsch-Israelische Studiengruppen|Deutsch-Israelischen Studiengruppe]] an der Goethe-Universität Frankfurt an, die sich in Frankfurt für die NS-Aufarbeitung, gegen den Antisemitismus und für die Annäherung mit Israel einsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonas Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsch-Israelischen Studiengruppen und die frühen studentischen Kontakte mit Israel 1948–1972,&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2025, S. 196f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zu seinem Tod hatte Bockelmann auch das Amt des Vizepräsidenten der [[Deutsche Olympische Gesellschaft|Deutschen Olympischen Gesellschaft]] inne.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 8. April 1968, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übernahm die Aufgabe als geschäftsführendes Präsidialmitglied (Hauptgeschäftsführer) beim [[Deutscher Städtetag|Deutschen Städtetag]] in Köln. Am 14. April 1964 wurde Bockelmann in Lübeck vom Hauptausschuss des Deutschen Städtetages einstimmig gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 15. April 1964, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem war er Präsident des [[Deutscher Fremdenverkehrsverband|Deutschen Fremdenverkehrsverbandes]] (1957–1967) sowie der Stiftung Hilfswerk Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weristwer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen zahlreichen Orden und Ehrenzeichen gehörten das Komturkreuz des griechischen Phönixordens, das Große Silberne Ehrenzeichen mit Stern der Republik Österreich sowie das Komturkreuz der Republik Senegal. Bockelmann lief gern Ski, wanderte und war [[Rotarier]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weristwer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Werner Bockelmann war Vater von vier Söhnen: Mischa (1939–1946), Andrej (1941–2026), Martin (1947–2007) und Thomas (* 1955). [[Andrej Bockelmann]] war promovierter Soziologe, freiberuflicher Journalist und Filmproduzent. [[Thomas Bockelmann]] ist Schauspieler und Regisseur, er leitete als Intendant Theater in Tübingen, Wilhelmshaven und Münster. Er war fünfzehn Jahre lang Intendant des Staatstheaters in Kassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei seiner Brüder, [[Erwin Bockelmann]] und [[Jonny Bockelmann]], waren Mineralölindustrielle. Ein weiterer Bruder, Gert Bockelmann, lebte auf Gut [[Barendorf]] bei Lüneburg, das heute eine Heimvolkshochschule beherbergt, und war dort zeitweise Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barendorf.de/politik.php Politische Mandatsträger] auf einer Website zur Gemeinde Barendorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein vierter Bruder Rudolf Bockelmann war Vater des Sängers [[Udo Jürgens]] und des Malers und Fotografen [[Manfred Bockelmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1963: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mit Ratsbeschluss vom 19.&amp;amp;nbsp;Juli 1968 wurde in Lüneburg die neue Ausfallstraße aus der Innenstadt in Richtung Nordwesten ihm zu Ehren &amp;#039;&amp;#039;Bockelmannstraße&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Reinecke (Archivar)|Wilhelm Reinecke]], [[Gustav Luntowski]], [[Uta Reinhardt (Archivarin)|Uta Reinhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen Lüeneburgs.&amp;#039;&amp;#039; 5.&amp;amp;nbsp;Auflage, Edition Ruprecht (De Sulte Band 15), Göttingen 2007, S.&amp;amp;nbsp;95, ISBN 978-3-7675-7078-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das 1973 gebaute „Werner-Bockelmann-Haus“, ein Senioren-Wohnheim in [[Berlin-Wilmersdorf]], trägt seinen Namen, da es auch aus Mitteln des  Hilfswerk Berlin errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Beier (Historiker)|Gerhard Beier]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch einhundertfünfzig Jahre (1834–1984).&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-458-14213-4, S. 378.&lt;br /&gt;
* [[Hilmar Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurts Oberbürgermeister 1945–1995: Ein Beitrag zur Kulturgeschichte der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116214716}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116214716|titel=Bockelmann, Werner|datum=2020-10-07}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000007537}}&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-108224 Informationen über den Nachlass Werner Bockelmanns im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt.] nachlassdatenbank.de; abgerufen am 30. August 2016.&lt;br /&gt;
* [https://werner-bockelmann.de/ werner-bockelmann.de] – Werner-Bockelmann-Haus in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116214716|VIAF=69676131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bockelmann, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Ludwigshafen am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Lüneburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstadtdirektor (Lüneburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Phönix-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Udo Jürgens)|Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallopfer (Straßenverkehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rotary International)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bockelmann, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moskau]], Russisches Kaiserreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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