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	<title>Werner Baumbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:07:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Baumbach&amp;diff=261582&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill: Namen verlinkt.</title>
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		<updated>2025-07-01T20:25:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Namen verlinkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:German squadron of the air force squadron with crew (cropped).jpg|mini|Werner Baumbach nach der Verleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern, August 1942]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Baumbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1916]] in [[Cloppenburg]]; † [[20. Oktober]] [[1953]] bei [[Buenos Aires]], [[Argentinien]]) war ein deutscher [[Offizier|Luftwaffenoffizier]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner Baumbach erwarb bereits vor seinem 18. Geburtstag alle [[Segelflugzeugpilotenlizenz|Segelflugscheine]]. Nach einer Begegnung mit [[Adolf Hitler]] beim [[Reichsparteitag]] 1934 wurde Baumbach zum Subjekt von Propaganda in Illustrierten. Er wurde Führer der [[Hitlerjugend]] in Cloppenburg und Bannführer des Banns [[Oldenburg (Oldb)|Süd-Oldenburg]]. Zum 1. April 1935 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.604.860).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1791154&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Michael Buddrus]] |Titel=Totale Erziehung für den totalen Krieg |Verlag=K. G. Saur |Ort=München |Datum=2003 |ISBN=3-598-11615-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 trat Baumbach als [[Fahnenjunker]] in die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] ein und absolvierte seine Ausbildung in der [[Luftkriegsschule]] 2 [[Flugplatz Gatow#Fliegerhorst Gatow|Berlin-Gatow]]. 1938 wurde Baumbach zum [[Leutnant]] befördert. Er war dann als Blindfluglehrer und Testpilot tätig und war einer der ersten, welche die [[Junkers Ju 88]] flogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs flog Baumbach Einsätze mit dem [[Kampfgeschwader 30]] beim [[Überfall auf Polen]]. Danach wurde er über der Nordsee und über Norwegen eingesetzt. Nach Einsätzen während der [[Schlacht um Narvik]] wurde er mit dem [[Narvikschild]] ausgezeichnet. Am 19. April 1940 gelang ihm vor [[Namsos]] ein Bombenvolltreffer auf dem [[Frankreich|französischen]] [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Émile Bertin (Kreuzer)|Émile Bertin]]&amp;#039;&amp;#039;, der daraufhin zu Reparaturen nach Frankreich zurückkehren musste. Dafür wurde ihm das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] I. Klasse verliehen. Am 8. Mai 1940 wurde ihm zusätzlich das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen, da man fälschlicherweise davon ausging, dass der Kreuzer versenkt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Westfeldzug]]es wurde Baumbach leicht verwundet und am 1. Juni 1940 zum [[Oberleutnant]] befördert und zum [[Kompaniechef|Staffelkapitän]] ernannt. Nach dem Frankreichfeldzug flog er einen Sondertransport von [[Berlin]] über [[Moskau]] bis nach [[Japan]]. Nach diesem Sonderunternehmen flog er Einsätze gegen Schiffsziele rund um die britischen Inseln und war an der Bombardierung von [[Scapa Flow]] beteiligt. Für die Versenkung feindlichen Schiffsraumes in erheblichem Umfange (angeblich 240.000 [[Registertonne|BRT]], wobei zu berücksichtigen ist, dass die Zahlen aufgrund von Fehleinschätzungen der Flugzeugbesatzungen sowie aus propagandistischen Gründen in der Regel zu hoch gegriffen waren) wurde ihm am 14. Juli 1941 das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieges]] war Baumbachs Staffel in Nordnorwegen stationiert. Im Juli 1942 übernahm er als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] von [[Hans-Joachim Herrmann (Flieger)|Hajo Herrmann]] die Führung der III./KG 30, die damals ebenfalls in Norwegen eingesetzt war. Bis zum August 1942 hatte Baumbach angeblich 300.000 BRT feindlichen Schiffsraum versenkt. Hierfür erhielt er am 16. August 1942 als erster Kampfflieger das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Absolvierung von über 200 Kampfeinsätzen und der Beförderung zum [[Major]] wurde er im Dezember 1942 zum Luftwaffenstab in Deutschland versetzt. Baumbach arbeitete hier an neuen Waffensystemen, so u.&amp;amp;nbsp;a. an der [[Henschel Hs 293|Gleitbombe Henschel Hs 293]]. Er war auch an der Weiterentwicklung des sogenannten „[[Mistelschlepp|Mistel-Gespanns]]“ beteiligt, bei dem eine unbemannte, mit Sprengstoff gefüllte Junkers Ju 88 oder [[Heinkel He 111]] unter einer bemannten [[Focke-Wulf Fw 190]] befestigt wurde. In der Luft sollte die unbemannte Maschine dann in einer Entfernung von etwa einem Kilometer vom Ziel ausgeklinkt werden und allein ihr Ziel finden. Die Produktion wurde aber bald zugunsten der dringend benötigten Jagdflugzeuge eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. November 1944 wurde Baumbach unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Oberstleutnant]] zum [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des für Spezialeinsätze gebildeten [[Kampfgeschwader 200|Kampfgeschwaders 200]] ernannt. Im Winter 1944/45 war er zeitweilig mit den Geschäften des [[General der Kampfflieger|Generals der Kampfflieger]] betraut, und am 5. Januar 1945 wurde er zum [[Oberst]] befördert, bevor er am 6. März die Dienststellung als [[Fliegerführer 200]] antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] wurde Baumbach, der von Hitlers Nachfolger [[Karl Dönitz]] als Berater berufen worden war, am 23. Mai 1945 in [[Flensburg]] verhaftet. Von den Alliierten wurden ihm Brüche des Kriegsrechts durch ihm unterstellte Einheiten vorgeworfen, was jedoch nicht bestätigt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung im Februar 1946 arbeitete Baumbach mit dem [[Harvard University|Harvard]]-Historiker [[Bruce Campbell Hopper|Bruce C. Hopper]] an Studien über den Zweiten Weltkrieg. 1948 ging er nach [[Argentinien]] und wurde [[Militärberater]] der dortigen [[Fuerza Aérea Argentina|Luftwaffe]]. In dieser Zeit schrieb er auch zwei Bücher: &amp;#039;&amp;#039;Zu spät – Aufstieg und Untergang der deutschen Luftwaffe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zu früh – Raumkrieg und Weltrevolution&amp;#039;&amp;#039;, in denen er sich mit künftigen Großraumstrategien beschäftigte. Beide Bücher erschienen zuerst in Argentinien und später auch in Deutschland. Auch zwei Kinderbücher entstanden unter seiner Feder: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Jungen werden Flieger&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zwei Jungen fliegen nach Italien&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1953 stürzte er mit einer [[Avro Lancaster]] nahe [[Buenos Aires]] in den [[Río de la Plata]] und kam dabei ums Leben. Seine sterblichen Überreste wurden in seiner Heimatstadt [[Cloppenburg]] bestattet. Dort wurde auch eine Straße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meinestadt.de/cloppenburg/stadtplan/strasse/werner-baumbach-str. |titel=Werner-Baumbach-Str., Cloppenburg |werk=Meine Stadt |abruf=2025-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat der Stadt Cloppenburg hat am 25. September 2023 beschlossen, wissenschaftlich untersuchen zu lassen, ob man die nach [[Hanna Reitsch]], [[Werner Mölders]], Werner Baumbach und [[Ernst Udet]] benannten Straßen in Cloppenburg wegen einer möglichen NS-Vergangenheit umbenennen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cloppenburg.de/downloads/datei/YTczYzFiNDBkMzhmOWU3ZXlVSXI4K21rNTN4T2ZtTGt3RXVBRTRTenU3NktJOGJtVVppbGxkVGRmNm5ZVzZGNElaRHFKUzRvZXFjdGxmajJTclZFY3dCNFVuTnVrRGZsdVlINlJFZXFRVkpQeWVVS080TW9HUGV0RS9vWVg2TWMyRlJLLzU0MURaNFdES213YWdGM2J6OEhRR1BkRmttRnFPRS82bTZ6K1FDclA1dnoyUDZJbmUzbzZxQnVsdVJYNUM0U2VjY29xYkF0Z0Q4WTVFbkVyNmFodnhUazNRK05hUHREM1E9PQ &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Untersuchung der Straßennamen Hanna Reitsch, Werner Mölders, Werner Baumbach und Ernst Udet in der Stadt Cloppenburg&amp;#039;&amp;#039;] (Kurzfassung, 14. Juni 2024), S. 9–11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub und Schwertern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ritterkreuz am 8. Mai 1940&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 14. Juli 1941 (20. Verleihung)&lt;br /&gt;
** Schwerter am 16. August 1942 (16. Verleihung)&lt;br /&gt;
* [[Frontflugspange]] für Kampfflieger in Gold mit Anhänger Einsatzzahl 200&lt;br /&gt;
* [[Narvikschild]]&lt;br /&gt;
* Zweimalige Nennung im [[Wehrmachtbericht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118507540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baumbach, Werner (1916–1953)&amp;#039;&amp;#039; in [[Robert S. Wistrich|Robert Wistrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer im Dritten Reich? Anhänger, Mitläufer, Gegner aus Politik, Wirtschaft, Militär, Kunst und Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Harnack, München 1983, ISBN 3-88966-004-5.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]: Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Nikol, 2016, S. 32.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baumbach, Werner&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Jungen werden Flieger&amp;#039;&amp;#039;, Blüchert Verlag, 1953&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baumbach, Werner&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Jungen fliegen nach Italien&amp;#039;&amp;#039;, Blüchert Verlag, 1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118507540|LCCN=no2002114339|VIAF=120778217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baumbach, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelflieger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Testpilot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpilot (Argentinien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cloppenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baumbach, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Luftwaffenoffizier und Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cloppenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Buenos Aires]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
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