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	<title>Werner Ballauff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BallauffWerner.jpg|mini|Werner Ballauff, Porträtfoto aus dem Reichstags-Handbuch 1934]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Ballauff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. September]] [[1890]] in [[Düsseldorf]]; † [[10. Januar]] [[1973]] ebenda) war ein deutscher Landwirt, Kaufmann, Reichstagsabgeordneter der NSDAP, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Werner war der Sohn des Kaufmanns Arnold Friedrich Heinrich Ballauff (1860–1930) und dessen Ehefrau Emmy Auguste Wilhelmine, geborene Berlin (* 1861).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ballauff besuchte von 1896 bis 1909 die Vorschule sowie das [[Humboldt-Gymnasium Düsseldorf]] und legte dort das Abitur ab.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Reichstages.&amp;#039;&amp;#039; 9. Wahlperiode 1933–1936 sowie Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Statisten.&amp;#039;&amp;#039; S. 17 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1909 bis 1911 studierte Ballauff [[Rechtswissenschaft]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]], der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und der [[Universität Straßburg|Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg]]. Dort wurde er 1926 Mitglied des [[Senioren-Convent#Straßburg|Corps Suevia Straßburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 101/223.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 diente er als [[Einjährig-Freiwilliger]] bei der [[Maschinengewehr-Abteilung]] Nr. 10 der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Sélestat|Schlettstadt]] im [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]. Ab 1911 begann er seine Offizierslaufbahn beim [[Ulanen-Regiment „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11]] in [[Sarrebourg|Saarburg]]. Noch vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er zum [[Vizefeldwebel|Vizewachtmeister]] und zum [[Fahnenjunker]] befördert. Im Dezember 1914 geriet er auf Fernpatrouille verwundet in [[Frankreich|französische]] [[Kriegsgefangenschaft]]. 1918 wurde er ausgetauscht und im folgenden Jahr in die [[Reichswehr]] übernommen, schied jedoch im April 1920 auf eigenen Wunsch als [[Rittmeister]] aus dem Heeresdienst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zivilleben arbeitete Ballauff als Angestellter verschiedener Firmen und später in selbstständiger Position im In- und Ausland. Ab 1930 betrieb er einen Bauernhof in der Nähe von [[Quickborn]] (Holstein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 und 1930 war Ballauff Mitglied des [[Völkische Bewegung|völkischen]] [[Tannenbergbund]]es. Zum 1. Juli 1931 trat er der [[NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 585.143)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/630737&amp;lt;/ref&amp;gt; und im November des Jahres der [[Sturmabteilung|SA]] bei. Er wurde Leiter einer [[NSDAP-Ortsgruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die NSDAP wurde Ballauff im November 1933 Mitglied des bedeutungslos gewordenen [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstages]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000009/images/index.html?nativeno=130 Ballauff im Handbuch des Reichstages]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. März 1936 wurde er erneut zur Wahl vorgeschlagen, erhielt jedoch kein Mandat. Zwischen August 1933 und Oktober 1934 war Ballauff [[Staatsrat (Amt)|Staatsrat]] im [[Hamburger Senat im Nationalsozialismus|Hamburger Senat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1933 wechselte Ballauff zur [[Allgemeine SS|Allgemeinen SS]] (SS-Nummer 66.679) und übernahm am 7. August 1933 die Führung der 28. SS-Standarte in Hamburg. Ab 1. März 1934 war er vorübergehend Stabsführer im SS-Oberabschnitt „Nord“ mit Sitz in Stettin. Im Juni kehrte er nach Hamburg zurück und übernahm im Oktober 1934 die Führung des SS-Abschnitts XV in [[Bezirk Altona|Altona]], die er bis März 1935 innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. März 1935 trat Ballauff in die [[SS-Verfügungstruppe]] ein, eine kasernierte und ständig bewaffnete Sondereinheit der SS, und führte dort die 9. Kompanie im III. Bataillon der in Hamburg beheimateten Standarte „Germania“. Im September 1935 rückte er als Nachfolger des [[SS-Sturmbannführer]]s [[Egon Buch]] zum Kommandeur des SS-Nachrichten-Sturmbannes in [[Berlin-Adlershof]] auf, dessen weitere und vollständige Aufstellung er fortan verantwortete. Am 1. Juli 1936 wechselte er in den Stab der SS-Standarte „Deutschland“. Wenig später zum Kommandeur des III. Bataillons ernannt, nahm er an der Besetzung des [[Sudetenland]]es teil und wurde im November 1938 zum Stab des neuen [[SS-Panzergrenadier-Regiment 4 „Der Führer“|SS-Regiments „Der Führer“]] abkommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Januar 1939 im Rang eines [[SS-Standartenführer]]s, war Ballauff im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ab Januar 1940 [[Standortkommandant]] von [[Prag]]. Von Januar 1941 bis Juni 1941 führte er die im [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|besetzten Polen]] stationierte 10. [[SS-Totenkopfstandarte]], anschließend für zwei Monate ein Regiment der [[6. SS-Gebirgs-Division „Nord“]], das in Finnland im [[Fortsetzungskrieg]] eingesetzt wurde. Bis Jahresende 1941 war Ballauff dem [[SS-Hauptämter#SS-Führungshauptamt|SS-Führungshauptamt]] zugeordnet, unter anderem als Inspekteur der Infanterie. Im Jahre 1942 übernahm er als Kommandeur die [[SS-Junkerschule Braunschweig]], die im Juni 1944 aufgrund schwerer Bombenschäden nach [[Owińska|Posen-Treskau]] verlegt wurde. Offiziell blieb er deren Kommandeur bis Februar 1945. Mit der letzten Beförderung vom 1. Mai 1943 hatte er den Rang eines SS-Brigadeführers und Generalmajors der Waffen-SS inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1945 stellte Ballauff auf dem Truppenübungsplatz Wandern aus zwei SS-Junker-Bataillonen sowie Ersatzeinheiten der Kampfgruppe Hauser die „Kampfgruppe Ballauff“ auf, die im Mittelabschnitt der [[Festungsfront Oder-Warthe-Bogen]] zum Einsatz kam. Als Führer der Kampfgruppe soll Ballauff im Raum [[Sulęcin|Zielenzig]] durch einen gegnerischen Stosstrupp überrascht worden und nur knapp der Gefangennahme entgangen sein. Dabei verlor er offenbar die in seinem Besitz befindlichen genauen Pläne der Panzerwerke am Oderbogen, was den sowjetischen Streitkräften den weiteren Vormarsch sehr erleichterte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46453104|Titel=Der Orden unter dem Totenkopf|Autor=[[Heinz Höhne]]|Jahr=1967|Nr=9|Seiten=67|Datum=1967-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 verhaftete ihn ein britisches Kommando in Hamburg, wo Ballauff sich bei Verwandten aufhielt. Mit der Gefangenennummer 560.269 verlegte man ihn für drei Jahre nach England. Am 10. März 1947 kam er vom Lager 252 in das Spezial Lager 11 [[Island Farm]] (Bridgend, Wales), und am 5. Juli 1947 in das Londoner District Gefängnis. Über das Lager 43 wurde er am 6. Oktober 1947 ins [[Internierungslager Neuengamme]] überstellt, wo er im Sommer 1948 entlassen wurde. Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt Düsseldorf übernahm er das Haushaltswarengeschäft seiner Eltern als Inhaber, in dem er bis zu seinem Tode tätig war. Der Betrieb beschäftigte in den 1960er Jahren bis zu 400 Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Düsseldorf: {{Webarchiv | url=http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/fortgeschrittene/tektonik/deposita/4-104-0.shtml | wayback=20050511164959 | text=Bestand 4-104-0: Ballauff, Werner, Fa., Einzelhandel GmbH &amp;amp; Co. KG (1887–2001), Einzelhandel für Hausrats- u. Geschenkartikel}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der SS-Führer im Generalsrang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), [[Andreas Schulz (Historiker)|Andreas Schulz]], Günter Wegmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Waffen-SS und der Polizei. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abraham–Gutenberger.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Bissendorf 2003. ISBN 3-7648-2373-9. S. 45–48.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Kiekenap]]: &amp;#039;&amp;#039;SS-Junkerschule. SA und SS in Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Appelhans, Braunschweig 2008, ISBN 978-3-937664-94-1.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 17–18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130431702}}&lt;br /&gt;
* [https://www.specialcamp11.co.uk/SS-Gruppenfuhrer%20Werner%20Ballauff.htm Werner Ballauff auf den Seiten von www.specialcamp11.co.uk]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/5e9e091a-bc17-4476-b3b7-7b09f4050919/ Nachlass Bundesarchiv N 5006]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130431702|VIAF=50334037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ballauff, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittmeister (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrat (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ballauff, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ballauf, Werner&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, Politiker (NSDAP), SS-Brigadeführer, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. September 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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