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	<title>Werner Altendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_Altendorf&amp;diff=1647490&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erichsohn: /* Weblinks */ +LBMV</title>
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		<updated>2025-02-08T22:24:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +LBMV&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AltendorfWerner.jpg|mini|Werner Altendorf, Porträtfoto aus dem Reichstags-Handbuch 1934]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Altendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1906]] in [[Neuruppin]]; † [[3. Mai]] [[1945]] in [[Bad Kleinen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Langer abweichend: im amerikanischen Internierungslager Dachau. - Vgl. Hermann Langer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Im gleichen Schritt und Tritt.&amp;quot; Die Geschichte der Hitlerjugend in Mecklenburg von den Anfängen bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Rostock, 2001. S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutsches Reich|deutscher]] Funktionär der [[Hitlerjugend]], Schriftsteller und Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] am Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Neuruppin studierte Altendorf ab 1925 Rechtswissenschaft an den Universitäten in [[Jena]], [[Berlin]] und Breslau, brach sein Studium aber 1930 ohne Abschluss ab. Von Dezember 1929 bis Juli 1930 war er Truppführer im [[NS-Studentenbund]] Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Dezember 1929 gehörte Altendorf der [[Hitlerjugend|HJ]] an und trat zum 1. März 1930 in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 203.120).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/10820&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Juli bis Dezember 1930 trat er als Bezirksredner der NSDAP für Mitteschlesien-Nord auf. Im Dezember 1930 wurde er hauptamtlicher HJ-Führer. Unter anderem übernahm er im April 1931 die Führung der HJ-Gruppe Schlesien und außerdem der HJ-Gruppe Mitte in Breslau, in welcher die HJ-Gaue Sachsen, Thüringen, Halle-Merseburg und Magdeburg-Anhalt zusammengeschlossen waren. Im November 1931 wurde er Führer des HJ-Gebiets Schlesien mit den Gauen Breslau, Niederschlesien und Oberschlesien und übernahm außerdem die Führung des HJ-Gaues Oberschlesien. Von 1932 bis November 1934 war er Führer des HJ-Gebietes Schlesien in Breslau und zugleich Gebietsjungvolksachbearbeiter der HJ-Gebietsführung. Von Dezember 1934 bis November 1942 fungierte er als Führer des HJ-Gebiets Mecklenburg in Bad Kleinen bzw. [[Schwerin]]. Dabei bekleidete er seit April 1942 den Rang eines HJ-Obergebietsführers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1939 nahm Altendorf am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Er wurde im Mai 1940 zum [[Unteroffizier]] befördert und schied im März 1941 als Leutnant schwerverwundet aus dem Kriegsdienst aus. Er wurde im November 1942 zur [[Reichsjugendführung]] versetzt und zum Inspekteur des Reichsjugendführers für den HJ-Landdienst ernannt. Im November 1943 kommandierte man ihn in das Hauptkulturamt der [[Reichspropagandaleitung]], wo er sich auf Wunsch des Amtsleiters [[Karl Cerff]] als Reichsamtsleiter um den künstlerischen Nachwuchs kümmern sollte. Als dies vom [[Reichsschatzmeister]] nicht genehmigt wurde, wurde Altendorf von der [[Partei-Kanzlei]] übernommen und im Oktober 1944 als [[Kreisleiter]] der NSDAP in die NSDAP-Gauleitung nach [[Kattowitz]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altendorf war im Jahr 1933 für einige Monate Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]]. Von November 1933 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 saß Altendorf als Abgeordneter im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altendorf betätigte sich als Schriftsteller und Liederschreiber. Er war ein bekannter HJ-Poet und gilt als Erfinder des Adolf-Hitler-Marsches der deutschen Jugend (1934), der als „Bekenntnismarsch der deutsche Jugend“ für das ganze Reich übernommen wurde. Sein literarisches Werk umfasst vor allem Lieder, Gedichte und Laienspiele für die [[Sturmabteilung]] (SA) und für die Hitlerjugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, nahm Altendorf sich in Bad Kleinen oder im amerikanischen Internierungslager Dachau das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Altendorfs Schriften &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjungens im Kampf, Ein Spiel aus den Anfängen der Hitler-Jugend&amp;#039;&amp;#039; (Kaiser, München 1934), &amp;#039;&amp;#039;Trutz Teufel und Tod&amp;#039;&amp;#039; (Kaiser, München 1934) und &amp;#039;&amp;#039;[[Ein junges Volk steht auf]]. Kampflieder&amp;#039;&amp;#039; ([[Voggenreiter Verlag|Voggenreiter]], Potsdam 1935) in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit.html&amp;lt;/ref&amp;gt;  In der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] folgte auf diese Liste noch sein &amp;#039;&amp;#039;Es ward ein Volk&amp;#039;&amp;#039; (Kaiser, München 1938).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jungvolk steht auf. Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denn wir marschieren! Worte und Weisen&amp;#039;&amp;#039;, Breslau 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjungens im Kampf. Ein Spiel aus den Anfängen der Hitler-Jugend&amp;#039;&amp;#039;, München 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trutz Teufel und Tod. Ein Spiel von Freiheit und Gesetz&amp;#039;&amp;#039;, München 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein junges Volk steht auf. Kampflieder&amp;#039;&amp;#039;, Potsdam 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tierkreis. Eine fröhliche Philosophie mit unseren entfernten Verwandten&amp;#039;&amp;#039;, Potsdam 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es ward ein Volk&amp;#039;&amp;#039;, München 1936&lt;br /&gt;
* Revolution (Hört ihr es grollen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Buddrus]]: &amp;#039;&amp;#039;Totale Erziehung für den totalen Krieg.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjugend und nationalsozialistische Jugendpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 2003, ISBN 3-598-11615-2, S. 1112f.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=7}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altendorf, Werner&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]]&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main : S. Fischer, 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 14&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 145–153. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|103836632}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|314754202}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|103836632}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103836632|LCCN=no/2008/35834|VIAF=193341212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altendorf, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Altendorf, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuruppin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Kleinen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erichsohn</name></author>
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