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	<title>Werk Glockenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T02:47:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werk_Glockenberg&amp;diff=1173909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2025-08-07T08:40:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Glockenberg2.jpg|mini|Reste des Werks Glockenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Teufelstreppe 01 Koblenz 2014.jpg|mini|Teufelstreppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel westliches Ende Teufelstreppe.jpg|mini|Gedenktafel am westlichen Ende bzw. Anfang der Teufelstreppe am Fußweg neben der B42 mit der Inschrift {{nowrap|&amp;#039;&amp;#039;Hptm v. Mch / Mstr Krim / 1865&amp;#039;&amp;#039;}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koblenz Karte2.JPG|mini|hochkant|Das [[Festung Koblenz#System Pfaffendorfer Höhe|System Pfaffendorfer Höhe]] auf der rechten Rheinseite mit dem Werk Glockenberg (Mitte links untere Hälfte)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bienhornschanze, Werk Glockenberg und Fort Rheinhell in heutiger Lage.jpg|mini|Ansicht u. a. des Werks Glockenberg am heutigen Standort in der Rudolf-Breitscheid-Straße.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werk Glockenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war Teil der preußischen [[Festung Koblenz]] und gehörte zum &amp;#039;&amp;#039;System Pfaffendorfer Höhe&amp;#039;&amp;#039;. Von dem 1822 erbauten und in den 1920er Jahren [[Schleifung|geschleiften]] [[Werk (Festungsbau)|Werk]] sind im heutigen [[Koblenz]]er Stadtteil [[Koblenz-Asterstein|Asterstein]] nur noch Reste und ein Teil der Teufelstreppe erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk Glockenberg wurde 1822 südlich des [[Fort Asterstein|Forts Asterstein]] als zweistöckiger Turm &amp;#039;&amp;#039;in Form einer [[Redoute (Festung)|Halbredute]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Die preußischen Festungsanlagen von Koblenz (1815–1834), Seite 319.&amp;lt;/ref&amp;gt; erbaut. Im Jahr 1900 wurde das Werk aufgegeben, der Wall nach 1906 planiert. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste die Anlage, wie auch die anderen Koblenzer Festungswerke, in Ausführung des Artikels 180 des [[Versailler Vertrag]]s, entfestigt werden. Zur Zerstörung vorgesehen waren die Grabenmauern, zwei [[Kaponniere|Grabenwehren]], zwei Munitionsräume, eine [[Kaponniere]] usw. Die Verbindung zu [[Fort Rheinhell]] sollte mit Breschen versehen werden. Für den Turm und die Treppenanlage zur [[Horchheimer Torbefestigung]] (die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Teufelstreppe&amp;#039;&amp;#039;) stellte das Entfestigungsamt Koblenz einen Erhaltungsantrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten auf dem Glockenberg begannen am 18. April und wurden am 13. Juli 1927 fertig gemeldet, allerdings unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden Entscheidung zum Erhaltungsantrag, dem schließlich stattgegeben wurde. Die verbliebenen Reste der Anlage, hauptsächlich der Turm, wurden 1935 größtenteils beseitigt. Bei der Neubebauung des Grundstücks in den 1950er Jahren durch den neuen Eigentümer, dem städtischen Grünflächen- und Friedhofsamt unter der Leitung von [[Hans Wilhelm Mutzbauer]], wurde ein Teil der noch vorhandenen Kellergewölbe überbaut, wodurch sich die ehemaligen Küchenräume des ursprünglichen Turms sowie das als Vorratsraum genutzte Untergeschoss eines zweistöckigen Anbaus von 1864 erhalten haben. Hier findet sich auch eine Gedenktafel mit der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Hptm. Sntg. / Pr Lt. Frdhm. / Mstr. Mcklr. / 1864&amp;#039;&amp;#039; (= Hauptmann Sontag / Premier-Leutnant Friedheim / Meister Maeckler / 1864).&amp;lt;ref&amp;gt;Hierbei handelt es sich um den späteren preußischen Generalmajor [[Guido Sontag (General, 1821)|Guido Sontag]] (1821–1889); Julius Christian Friedheim (* 7. Juli 1836 in [[Erfurt]]), 1857 ins preußische Ingenieur-Korps gekommen, 1864–1865 in Koblenz, später Kompaniechef in der Hessischen 11. Pionier-Abteilung, zuletzt Major und Platz-Ingenieur in Sonderburg-Düppel, 1880 verabschiedet ({{Literatur |Titel=[[Militär-Wochenblatt]] [Jahrgänge 1841–1880] |Ort=Berlin |Datum=}} {{Literatur |Titel=Rang- und Quartierliste der Königlich Preußischen Armee für das Jahr … [1841–1880] |Ort=Berlin |Datum=}}) Johann Anton Maeckler (1820–1886), Bauunternehmer, Stadtverordneter sowie Vater von [[Friedrich Wilhelm Ludwin Mäckler]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben existiert noch ein nicht näher definierter, etwa vier Meter langer Mauerzug im Bereich des ehemaligen Grabens zum Fort Rheinhell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Teufelstreppe&amp;#039;&amp;#039;, von der nach dem Ausbau der [[Bundesstraße 42|B&amp;amp;nbsp;42]] in den 1990er Jahren nur noch die Hälfte ihrer ursprünglichen Länge erhalten ist, war einige Jahre dem Verfall preisgegeben und demzufolge für den Fußgängerverkehr gesperrt. Im Juni 2012 wurde die Treppe auf Initiative des Pfaffendorfer Verschönerungsvereins und der Karnevalsgesellschaft General von Aster in einer groß angelegten Säuberungsaktion von Dreck und Unrat befreit. Eine Entscheidung über eine Wiedereröffnung der Teufelstreppe, die immerhin die kürzeste Verbindung zwischen dem Asterstein über [[Koblenz-Pfaffendorf|Pfaffendorf]] zur Innenstadt darstellt, zog sich zunächst hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hofmanngoettig.de/?p=79157 Teufelstreppe: Wird sie einmal fertiggegeben?] in: [[Rhein-Zeitung]], 29. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. Juli 2014 wurde die wiederhergerichtete Teufelstreppe der Öffentlichkeit übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/koblenz_artikel,-Koblenz-AstersteinPfaffendorf-Teufelstreppe-wird-wieder-freigegeben-_arid,1177751.html &amp;#039;&amp;#039;Teufelstreppe wird wieder freigegeben&amp;#039;&amp;#039;, Rhein-Zeitung.de,] 9. Juli 2014. Abgerufen am 16. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dort befindet sich eine Gedenktafel mit der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Hptm v. Mch / Mstr Krim / 1865&amp;#039;&amp;#039; (= Hauptmann von Mach / Meister ? / 1865).&amp;lt;ref&amp;gt;Hierbei handelt es sich um: Hermann (Paul Ferdinand) von Mach (1827–1879), 1844 ins preußische Ingenieur-Korps gekommen, 1863–1866 und 1871–1872 in Koblenz, Platz-Ingenieur in Kolberg und Erfurt, 1873 als Oberstleutnant verabschiedet. Ein Maurermeister / Bauunternehmer &amp;#039;&amp;#039;Krim&amp;#039;&amp;#039; (oder ähnlich) lässt sich nicht nachweisen ({{Literatur |Titel=[[Militär-Wochenblatt]] [Jahrgänge 1844–1873] |Ort=Berlin |Datum=}} {{Literatur |Titel=Rang- und Quartierliste der Königlich Preußischen Armee für das Jahr … [1844–1873] |Ort=Berlin |Datum=}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teufelstreppe und die Überreste des Werks Glockenberg sind ein geschütztes [[Kulturdenkmal]] nach dem [[Denkmalschutzgesetz (Rheinland-Pfalz)|Denkmalschutzgesetz]] (DSchG) und in der [[Denkmalliste]] des Landes [[Rheinland-Pfalz]] eingetragen. Sie liegen in Koblenz-Asterstein [[Liste der Kulturdenkmäler in Koblenz-Asterstein|(bei) Rudolf-Breitscheid-Straße 21]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Stadt=Koblenz |Stand=2024 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 sind die Teufelstreppe und die Überreste des Werks Glockenberg Teil des [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Matthias Kellermann: &amp;#039;&amp;#039;Die preußische Festung Koblenz und Ehrenbreitstein. Zur Geschichte der rechtsrheinischen Festungswerke&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl., Koblenz 2014. ISBN 978-3-934795-63-1.&lt;br /&gt;
* Klaus T. Weber (Diss.): &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Festungsanlagen von Koblenz (1815–1834)&amp;#039;&amp;#039;. (Reihe: Kunst- und Kulturwissenschaftliche Forschungen) 2003, ISBN 3-89739-340-9&lt;br /&gt;
* Rüdiger Wischemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Festung Koblenz. Vom römischen Kastell und Preußens stärkster Festung zur größten Garnison der Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039;, Koblenz 1978 (Anm.: In vielen Dingen überholt, aber immer noch die beste Darstellung für einen Überblick)&lt;br /&gt;
* Ulrike Weber (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 3.3: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Koblenz. Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039; Werner, Worms 2013, ISBN 978-3-88462-345-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Teufelstreppe (Koblenz)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fort-asterstein.org/sites/allgemein.php?MENUE_ID=c3b01ee5ac95a770ced026434431a273 Werk Glockenberg] in: fort-asterstein.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Festungsanlagen in Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/21/1/N|EW=7/36/41/E|type=landmark|elevation=|dim=|name=|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1920er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
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