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	<title>Werfen-Formation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T04:11:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werfen-Formation&amp;diff=1702389&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kalorie: Links Hangendes und Liegendes</title>
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		<updated>2025-01-25T08:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links Hangendes und Liegendes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Claraia Clarai Museum Gröden.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Claraia clarai&amp;#039;&amp;#039; aus der Werfen-Formation ausgestellt im [[Museum Gherdëina]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werfen-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werfener Schichten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] [[Formation (Geologie)|Formation]] der unteren [[Trias (Geologie)|Trias]] (dem [[Skythium]]) der [[Ostalpin|ostalpinen Decken]] und im [[Südalpen|Südalpin]]. Sie ist das Produkt wiederholter [[Transgression (Geologie)|Überflutungen]] durch das [[Tethys (Ozean)|Tethysmeer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal beschrieben hat die Werfener Schichten 1832 Karl Lill von Lilienbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Tollmann: &amp;#039;&amp;#039;Analyse des klassischen nordalpinen Mesozoikums. Stratigraphie, Fauna und Fazies der Nördlichen Kalkalpen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II der Monographie der Nördlichen Kalkalpen, Verlag Deuticke, Wien 1976, ISBN 3-7005-4412-X, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Benannt ist die Formation nach der Marktgemeinde [[Werfen]] 40 Kilometer südlich der Stadt [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die [[Marines Sediment|flachmarine]] Werfen-Formation setzt im westlichen Ostalpinen Bereich (im Tiroler Unterland, etwa im Raum Schwaz bis Wörgl gegen Osten hin) über dem [[Fluviatiles Sediment|fluviatilen]] [[Alpine Buntsandstein-Formation|Alpinen Buntsandstein]] ein, mit dem sie auch verzahnt ist. Die Formation erreicht eine Mächtigkeit bis zu 300 Metern, nach einigen Autoren soll sie bis über 500 Meter mächtig werden. Weiter im Osten wird die Werfen-Formation von der [[Alpine Haselgebirge-Formation|Alpinen Haselgebirge-Formation]], örtlich auch von der [[Präbichl-Formation]] unterlagert oder liegt [[Diskordanz|diskordant]] über dem [[Paläozoikum]] der [[Grauwackenzone]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Thenius: &amp;#039;&amp;#039;Niederösterreich. Geologie der österreichischen Bundesländer in kurzgefassten Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; 2. erweiterte Auflage, Wien 1974, S. 113f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überlagert wird sie von der [[Reichenhall-Formation]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Tollmann: &amp;#039;&amp;#039;Analyse des klassischen nordalpinen Mesozoikums. Stratigraphie, Fauna und Fazies der Nördlichen Kalkalpen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II der Monographie der Nördlichen Kalkalpen, Verlag Deuticke, Wien 1976, ISBN 3-7005-4412-X, S. 57ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im südalpinen Bereich erreicht die Werfen-Formation bis zu 400 Meter Mächtigkeit, wird von der [[Bellerophon-Formation]] unterlagert und vom [[Richthofen-Konglomerat]] beziehungsweise vom [[Unterer Sarl-Dolomit|Unteren Sarl-Dolomit]] überlagert.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto F. Geyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Südalpen zwischen Gardasee und Friaul, Sammlung geologischer Führer&amp;#039;&amp;#039;. Band 86, Verlag Borntraeger, Berlin-Stuttgart 1993, ISBN 3-443-15060-8, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Werfen-Formation erscheint häufig an den Flanken der größeren Täler und an der Basis vieler Berggruppen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfonso Bosellini: &amp;#039;&amp;#039;Geologia delle Dolomiti.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 1996, ISBN 88-7014-889-0, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subformationen ==&lt;br /&gt;
=== Ostalpin ===&lt;br /&gt;
[[Alexander Tollmann]] teilt die Formation, die er &amp;#039;&amp;#039;Werfener Schichten&amp;#039;&amp;#039; nennt, in drei Bereiche: Werfener Quarzite im [[Liegendes|Liegenden]], die wie im Gebiet südlich des [[Dachsteinmassiv|Dachsteins]] oder in der Admonter Schuppenzone hunderte Meter mächtig sein können. Der Mittelbereich die Werfener Schiefer, der vielerorts auch das einzige Glied der Formation darstellen kann, handelt es sich um rote, violette, grüne, graue Tonschiefer, Tonsteine oder schiefrige Sandsteine, die gelblich oder bräunlich verwittern und in seichten Meeresbereichen entstanden sind. Im [[Hangendes|Hangenden]] folgen, besonders in den Kalkhochalpen, &amp;#039;&amp;#039;Werfener Kalke&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Schichtglied ist maximal 30 Meter mächtig.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Tollmann: &amp;#039;&amp;#039;Analyse des klassischen nordalpinen Mesozoikums. Stratigraphie, Fauna und Fazies der Nördlichen Kalkalpen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II der Monographie der Nördlichen Kalkalpen, Verlag Deuticke, Wien 1976, ISBN 3-7005-4412-X, S. 58ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mesozoikum der Zentralalpen ist das Skythium durch geringmächtige Tonsteine vertreten, die &amp;#039;&amp;#039;Alpinen Rötschiefer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ripple1.JPG|mini|Block aus den Seis-Schichten im [[Trentino]] mit Rippelmarken]]&lt;br /&gt;
=== Südalpin ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Claraia clarai Werfen formation Val Gardena.JPG|mini|Steinplatte mit unzähligen Claraiamuscheln aus den sehr extensiven Vorkommnissen der Werfener Schichten in [[Gröden]]]]&lt;br /&gt;
Im südalpinen Anteil der Werfen-Formation werden bis zu neun Schichtglieder unterschieden, die aber durch Erosion im [[Anisium]] ganz oder teilweise fehlen können. Das sind im Liegenden der &amp;#039;&amp;#039;Tesero-[[Oolith]]&amp;#039;&amp;#039;, der aus dünnbankigen Kalkoolithen besteht und bis an die sechs Meter Mächtigkeit erreicht. Dann folgen 25 bis 50 Meter mächtige [[Ostrakoden]]-Mergel mit Kalkbänken und Schill-Lagen, die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Mazzin-Schichten&amp;#039;&amp;#039;. Darüber folgen bunt gefärbte und [[Evaporite|evaporitische]] &amp;#039;&amp;#039;Andraz-Schichten&amp;#039;&amp;#039; mit einer Mächtigkeit von etwa 15 Metern. Die &amp;#039;&amp;#039;Seis-Schichten&amp;#039;&amp;#039; sind graue und gelblichgraue Kalke, Mergelkalke oder Kalkmergel. Dieses Schichtglied erreicht Mächtigkeiten zwischen 20 und 40 Meter. Darüber folgt örtlich ein &amp;#039;&amp;#039;Gastropoden-Oolith&amp;#039;&amp;#039;, der aber auch zwischen den Andraz- und Seisschichten auftreten kann. Dieses oolithische Schichtglied kann bis zu 50 Meter mächtig werden. Die 40 bis 80 Meter mächtigen &amp;#039;&amp;#039;Campill-Schichten&amp;#039;&amp;#039; sind meist rötlich gefärbt und umfassen zahlreiche Sedimentstrukturen wie Rippelmarken, Strömungsmarken oder Fließwülste. Trockenrisse zeugen von zeitweiligem Trockenfallen. Darüber folgen die &amp;#039;&amp;#039;Val Badia-Schichten&amp;#039;&amp;#039;, diese kalkigen bis mergeligen Sedimente werden bis zu 50 Meter mächtig. Die &amp;#039;&amp;#039;Cencenighe-Schichten&amp;#039;&amp;#039; sind teilweise siltig entwickelt teilweise finden sich Dolomite, dolomitische Kalke und Kalkarenite. Die teilweise evaporitischen San Lucano-Schichten werden von manchen Autoren schon dem Unteren Sarl-Dolomit zugerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto F. Geyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Südalpen zwischen Gardasee und Friaul, Sammlung geologischer Führer&amp;#039;&amp;#039;. Band 86, Verlag Borntraeger, Berlin-Stuttgart 1993, ISBN 3-443-15060-8, S. 85ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilführung ==&lt;br /&gt;
Der Werfener Quarzit gilt als fossilleer. Die Werfener Schiefer und die Werfener Kalke führen aber Fossilien, die eine Trennung in die südalpinen Unterstufen Seis und Campil ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Tollmann: &amp;#039;&amp;#039;Analyse des klassischen nordalpinen Mesozoikums. Stratigraphie, Fauna und Fazies der Nördlichen Kalkalpen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II der Monographie der Nördlichen Kalkalpen, Verlag Deuticke, Wien 1976, ISBN 3-7005-4412-X, S. 52ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im südalpinen Bereich ist die Werfen-Formation reich an verschiedenen Fossilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodenschätze ==&lt;br /&gt;
In den Werfener Schichten treten [[Siderit]], [[Ankerit]] und [[Baryt]] auf. Die sideritischen Erze sind früher auch stellenweise abgebaut worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Tollmann: &amp;#039;&amp;#039;Analyse des klassischen nordalpinen Mesozoikums. Stratigraphie, Fauna und Fazies der Nördlichen Kalkalpen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II der Monographie der Nördlichen Kalkalpen, Verlag Deuticke, Wien 1976, ISBN 3-7005-4412-X, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben gibt es Gipsvorkommen, so etwa bei Pfennigbach bei [[Puchberg am Schneeberg]], das eines der größten ostalpinen Gipsvorkommen darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geologie-ist-alles.at/PDFs/03_C_Stratigraphische_Tabelle_von_Oesterreich_2004.pdf Stratigraphische Tabelle von Österreich, PDF-File]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithostratigraphie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kalorie</name></author>
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