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	<title>Werchow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werchow&amp;diff=1823354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans G. Oberlack: Link zum Kommunalverzeichnis</title>
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		<updated>2026-04-29T13:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link zum Kommunalverzeichnis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Ort Werchow bei Calau; zu anderen Bedeutungen siehe [[Werchow (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Wjerchownja&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Calau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/43/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/57/21/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 90&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.81 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeindeverzeichnis 1994 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 438&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-06-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Calau vom 18. Juni 2020. Ohne Cabel (98 EW) und Plieskendorf (81 EW).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 03205&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03541&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Calau-Werchow Ortsansicht 06.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsansicht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werchow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|dsb|Wjerchownja}}, ist ein [[Ortsteil]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120660052052-calau-kalawa Erwähnung als Ortsteil von Calau im Kommunalverzeichnis Brandenburg];&amp;lt;small&amp;gt; abgerufen am 29. April 2026&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; der Stadt [[Calau]] im [[Brandenburg|südbrandenburgischen]] [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]. Bis zur Eingemeindung nach Calau am 26. Oktober 2003 war Werchow eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Werchow liegt in der [[Niederlausitz]] im [[Naturpark Niederlausitzer Landrücken]]. Der Ort ist umgeben von den [[Cabeler Berge|Cabeler]] und [[Werchower Berge]]n. Nördlich liegt die Stadt Calau und der Gemeindeteil [[Plieskendorf]]. Im Osten folgen die Ortsteile der Stadt [[Vetschau/Spreewald]] [[Ogrosen]] und [[Gahlen (Vetschau/Spreewald)|Gahlen]]. Südlich befinden sich Orte und Wohnplätze der Gemeinde [[Luckaitztal]] wie [[Gielow (Luckaitztal)|Gielow]], [[Weißag]], [[Zwietow]] und [[Gosda (Luckaitztal)|Gosda]] sowie der Werchower Gemeindeteil [[Cabel]]. Westlich von Werchow liegt der Calauer Ortsteil [[Kemmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf der [[Gemarkung]] des Ortes konnten [[Archäologe]]n bei Grabungen Siedlungsspuren sicherstellen, die in die jüngere [[Steinzeit]] datiert werden konnten. Werchow wurde am 5. November 1527 erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Wercho&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Ortsname bedeutet &amp;#039;&amp;#039;der oben gelegene Ort&amp;#039;&amp;#039; und ist auf das niedersorbische Wort &amp;#039;&amp;#039;Wjerch&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Hügel&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen. Die Stadt gibt in einer Broschüre die Übersetzung &amp;#039;&amp;#039;Aue vor der Höhe&amp;#039;&amp;#039; an. Die niedersorbische Namensform wurde mit dem Suffix &amp;#039;&amp;#039;-nja&amp;#039;&amp;#039; erweitert, was einen Ort bezeichnet. Die sorbischen Namensformen &amp;#039;&amp;#039;Wėrchownej&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Weŕchowna&amp;#039;&amp;#039; wurden 1761 und 1843 genannt. Aufgrund seiner Lage wird Werchow auch als &amp;#039;&amp;#039;Tor zur [[Calauer Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Es gehörte seit bislang unbestimmter Zeit zu den Landvogteidörfern. Als gesichert gilt die Zugehörigkeit mit der Nennung der dortigen Amtsmühlen im Jahr 1534. In dieser Zeit wurde auch ein Ortsgericht erwähnt (1532, 1544). Im ausgehenden 15. und 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren kleinere Anteile [[Lehnswesen|verlehnt]], darunter an die von [[Zobeltitz (Adelsgeschlecht)|Zobeltitz]] im Jahr 1465, die von [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|Köckritz]] im Jahr 1527 und die von Kückbusch und die von [[Schlieben (Adelsgeschlecht)|Schlieben]] im Jahr 1544. Es ist bislang unklar, ob die von Kückbusch im Jahr 1576 mit dem gesamten Dorf belehnt waren. Bis 1668 gehörte Werchow zum [[Amt Lübben]], anschließend bis 1712 zum [[Amt Vetschau]], danach fiel es wieder an das Amt Lübben. Durch den Ort führte ein Kirchsteig, über den die Einwohner der umliegenden Dörfer in die Kirche nach Calau gelangten. In Wechow lebten im Jahr 1708 insgesamt zehn Bauern, drei [[Kötter|Kossäten]] und 13 [[Büdner]]; in Summe 40 Personen im Alter zwischen 12 und 60 Jahren. Zehn Jahre später wurden acht [[Hufner]], drei Kossäten und acht [[Häusler]] erwähnt, die zusammen 12 ½ [[Hufe]]n bewirtschafteten. Ein Lehnrichter erschien im Jahr 1723, außerdem acht Bauern, mittlerweile sechs Kossäten und neun Büdner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1810 lebten im Dorf neun Ganzbauern, acht Gärtner sowie 14 Häusler oder Büdner. Nach dem [[Wiener Kongress]] kam Werchow mit der gesamten Niederlausitz an das [[Königreich Preußen]] und gehörte zum [[Landkreis Calau]]. Das Dorf bestand mit Anbau, Gartenhaus und Weinbergshaus. Zu dieser Zeit betrieben die Gebrüder Mende eine kleine Tuchfabrik im Ort, die jedoch in der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts schloss. 1830 wurde im Werchower Weinberg [[Braunkohle]] gefunden. Dies führte dazu, dass auf dem Areal der einstigen Tuchfabrik im Jahr 1851 die erste Braunkohlegrube &amp;#039;&amp;#039;Grube Marie&amp;#039;&amp;#039; eröffnete. Sie wurde ein Jahr später bei Werchow um die &amp;#039;&amp;#039;Grube Emilie&amp;#039;&amp;#039; und 1867 die &amp;#039;&amp;#039;Grube Margarete I&amp;#039;&amp;#039; ergänzt. Weitere drei Braunkohlegruben eröffneten und wurden bis 1904 betrieben. Im Jahr 1861 befanden sich vier von sieben im damaligen Landkreis registrierten [[Dampfmaschine]]n in Werchow. Zwei waren in Dampfmühlen und zwei in der Tuchfabrik. Werchow bestand im Jahr 1864 mit Wassermühle, zwei Wasser- und Dampfmühlen, Tuchfabrik und zwei Ziegeleien. Die Gemarkung war im Jahr 1869 insgesamt 1271 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] groß. Im Jahr 1900 umfasste das [[Platzdorf]] eine Fläche von 324 [[Hektar]]. 1905 eröffnete eine Schule, die im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von einer Kindertagesstätte genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte Werchow zum 1952 neugegründeten [[Kreis Calau]]. Am 1. Januar 1957 wurde Cabel und am 15. Juli 1965 Plieskendorf nach Werchow eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zu Cabel gehörende [[Settinchen]] wurde am 1. Januar 1957 jedoch nach Gollmitz umgegliedert. In den 1980er Jahren lag Werchow in einem Bergbauschutzgebiet des Feldes Calau-Süd im [[Lausitzer Braunkohlerevier]] und war durch die [[Devastierung]] bedroht. Nach der Wende wurden die Planungen zur Öffnung des Feldes wieder verworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dorf-reuden.de/KarteBergbau.jpg &amp;#039;&amp;#039;Karte der Bergbauschutzgebiete von 1986.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 1. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-02 |url=https://lbgr.brandenburg.de/media_fast/4055/Braunkohlenstudie_Mai2007.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Studie zur Fortschreibung der Tagebauentwicklung im Lausitzer Braunkohlerevier.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2023-02-11 05:20:40 InternetArchiveBot}} Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg (Hrsg.), Mai 2007, S. 67. Abgerufen am 1. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. Oktober 2003 wurde Werchow mit seinen Gemeindeteilen und den Orten [[Mlode]], [[Groß Mehßow]], [[Kemmen]], [[Bolschwitz]] sowie [[Saßleben]] in die Stadt Calau eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt; Werchow gehört zur Kirchengemeinde Calau, die seit 2010 Teil des [[Kirchenkreis Niederlausitz|Kirchenkreises Niederlausitz]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;14&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Einwohnerentwicklung in Werchow von 1875 bis 2002&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2015/SB_A01-99-08_2006u00_BB.pdf Statistik Brandenburg] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;#039;&amp;#039;2000 &amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;|703&lt;br /&gt;
 || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Calau-Werchow Goldborn Blick auf den Quelltopf.jpg|mini|Goldborn]]&lt;br /&gt;
* Der [[Goldborn (Göritzer Fließ)|Goldborn]] ist eine Quelle, die bereits 1720 von [[Adam Friedrich Zürner]] beschrieben wurde. Sie gilt als ergiebigste Quelle der [[Niederlausitz]] und ist ein eingetragenes [[Naturdenkmal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Schwedenlinden, Findlingen und Rummeln – Naturdenkmale in Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aktualisierte Ausgabe, 2011, S. 98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Werchow gibt es den &amp;#039;&amp;#039;Männergesangsverein Germania 1890 Werchow&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Westlich von Werchow verläuft die [[Bundesautobahn 13]]. Durch den Ort führt die [[Bahnstrecke Halle–Cottbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Ortsnamen der Niederlausitz&lt;br /&gt;
   |Verlag=VEB Domowina-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Bautzen&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=}}&lt;br /&gt;
* Verlag+Druck Linus Wittich KG (Hrsg.) in redaktioneller Verantwortung der Stadt Calau: &amp;#039;&amp;#039;gemeinsam leben in Calau… kerngesunde Kleinstadt mit Witz&amp;#039;&amp;#039;, ohne Datumsangabe, S. 32&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon der Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde, Marburg 1979, ISBN 3-921254-96-5, S. 395&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Werchow/Wjerchownja}}&lt;br /&gt;
* [https://www.calau.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=64534 Homepage der Stadt Calau – Darstellung des Ortsteils Werchow], abgerufen am 30. November 2009.&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/oberspreewald-lausitz/aktuell_20100221_werchow_osl.html Beitrag in der RBB-Sendung Landschleicher vom 21. Februar 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Calau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Calau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1527]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans G. Oberlack</name></author>
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