<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Werbellinsee</id>
	<title>Werbellinsee - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Werbellinsee"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werbellinsee&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T17:37:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werbellinsee&amp;diff=161758&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ralf Roletschek: /* Erreichbarkeit */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werbellinsee&amp;diff=161758&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-03T04:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erreichbarkeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Werbellinsee&lt;br /&gt;
|BILD = 17-05-23-Fotoflug Barnim-a RR70416.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Zeltplätze &amp;#039;&amp;#039;Süßer Winkel&amp;#039;&amp;#039; (vorn) und &amp;#039;&amp;#039;Spring&amp;#039;&amp;#039;, mittig die Untiefe &amp;#039;&amp;#039;Barschberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 52/56/0/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 13/43/0/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BB&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Landkreis Barnim]], Brandenburg, Deutschland&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 7.65&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 55&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = &amp;#039;&amp;#039;Neuer Graben&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Grimnitzsee]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Werbellinkanal]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 43.2&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-HÖHE= &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eiszeitstrasse.de/Seiten/reiseroute/grschoenebecklandschaft2.htm Die Eiszeitlandschaft der Region Groß Schönebeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UFERORT =  [[Joachimsthal]], [[Altenhof (Schorfheide)|Altenhof]], [[Wildau (Schorfheide)|Wildau]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT =&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = ehemalige [[Pionierrepublik Wilhelm Pieck]] am südlichen Ufer östlich von Altenhof&lt;br /&gt;
|NEBENBOX=ja&amp;lt;!-- verhindert die dopplete koordinatenanzeige--&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Werbellinsee-pio-rr.jpg|mini|Ostufer zwischen Altenhof und Joachimsthal]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Webelinsee panorama winter.jpg|mini|Der See im Winter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werbellinsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|vɛʁbɛˈliːnˌzeː}}] liegt im Norden des brandenburgischen [[Landkreis Barnim|Landkreises Barnim]], im [[Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin]]. Er bildet zusammen mit dem [[Werbellinkanal]] die [[Bundeswasserstraße]] Werbelliner Gewässer (WbG).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wsv.de/wasserstrassen/anlagen/GesamtNEU15.07.20131.pdf |text=Chronik der Wasserstraßen |format=PDF |wayback=20160916012209}}, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie zählt bis zum [[Oder-Havel-Kanal]] zur [[Wasserstraßenklasse]]&amp;amp;nbsp;I und gehört in den Zuständigkeitsbereich des [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oder-Havel|Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Oder-Havel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und einige Daten ==&lt;br /&gt;
Der Werbellinsee entstand in der letzten Eiszeit ([[Weichsel-Eiszeit]]) als typischer [[Glaziale Rinne|Rinnensee]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia Pietsch |Titel=Freizeit-Kapitän ahoi! |Sammelwerk=Berliner Kurier |Datum=2016-06-04 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das unter dem Eis abfließende [[Schmelzwasser]] erodierte kräftig in den Untergrund und schuf so die Hohlform. In die Rinne wurde dann [[Toteis]] gepresst. Das in der Rinne liegende Toteis konservierte dabei die steilen Flanken der Rinne. Außerdem bewahrte es die Rinne vor der Verschüttung, als von der nördlich gelegenen [[Eisrandlage|Pommerschen Eisrandlage]] das Schmelzwasser über den Toteisblock zum [[Eberswalder Urstromtal]] abfloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch entstand während der Eiszeit ein heute 9,52&amp;amp;nbsp;Kilometer&amp;lt;ref name=&amp;quot;laenge&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdws.wsv.bund.de/DE/wasserstrassen/01_bundeswasserstrassen/Laengen/Laengen_node.html |titel=Längen (in km) der Hauptschifffahrtswege (Hauptstrecken und bestimmte Nebenstrecken) der Binnenwasserstraßen des Bundes |abruf=2019-05-26}} Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.&amp;lt;/ref&amp;gt; langer und bis zu anderthalb Kilometer breiter See. Der Werbellinsee hat eine Fläche von 7,65&amp;amp;nbsp;km² und ist mehr als 55 Meter tief. Seine tiefste Stelle liegt damit 12&amp;amp;nbsp;Meter unter dem Meeresspiegel. Er ist nach dem [[Großer Stechlinsee|Stechlinsee]] der zweittiefste natürliche See [[Brandenburg]]s. Eine vergleichbare Entstehungsgeschichte haben auch der [[Ruppiner See]] bei [[Neuruppin]] und der [[Üdersee]] südlich des Werbellinsees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Neben unterirdischen Quellen wird der See aus dem [[Grimnitzsee]] gespeist. Der Grimnitzsee ist ebenfalls in der Eiszeit entstanden. Der Entstehungsgeschichte nach stellt er einen [[Zungenbeckensee]] dar. Die Verbindung vom Grimnitzsee wurde im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert künstlich hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute mündet der im Jahr 1765 zum [[Werbellinkanal]] ausgebaute Ablauf des Sees in den von 1906 bis 1914 erbauten [[Oder-Havel-Kanal]], der mit der [[Havel]] durch die [[Lehnitzschleuse]] verbunden ist, mit der Oder durch das [[Schiffshebewerk Niederfinow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe dem Werbellinsee liegen die Orte [[Joachimsthal]] und die [[Schorfheide (Gemeinde)|Gemeinde Schorfheide]] mit ihren Ortsteilen [[Altenhof (Schorfheide)|Altenhof]] am See und [[Eichhorst (Schorfheide)|Eichhorst]] am Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Herkunft des Namens &amp;#039;&amp;#039;Werbellin&amp;#039;&amp;#039; gibt es mehrere Erklärungen. Als sicher gilt der Namensursprung aus den [[Westslawische Sprachen|westslawischen Sprachen]]. Möglich ist sowohl eine Ableitung vom westslawischen Wortstamm für [[Haussperling|Sperling]] ([[Sorbische Sprache|sorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;wróbl&amp;#039;&amp;#039;) als auch vom [[Weiden (Botanik)|Weidenbaum]] (sorbisch &amp;#039;&amp;#039;wjerba&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Werbellinsee ranken sich mehrere [[Sage]]n, die an das in der [[Ostsee]] versunkene [[Vineta]] erinnern. Darin wird vom Untergang der Stadt &amp;#039;&amp;#039;Werbellow&amp;#039;&amp;#039; erzählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.travelholics.de/die-versunkene-stadt-im-werbellinsee/ &amp;#039;&amp;#039;Die versunkene Stadt im Werbellinsee&amp;#039;&amp;#039;.] travelholics.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise geht die Sage auf frühere Siedlungen im See zurück. Schon aus frühgeschichtlicher Zeit finden sich Boots[[wrack]]s auf dem Seegrund&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geheimnisse&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geheimnisse des Werbellinsees&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentation des [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|rbb]], 30. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie [[Scherben]] und [[Pfahlbau|Pfähle]] am See, die auf eine [[Pfahlbau]]siedlung schließen lassen. Ein auf Pfählen errichtetes Schloss ging bei einem Brand um 1350 unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwestlich des Werbellinsees, bei [[Eichhorst (Schorfheide)|Eichhorst]], entstand 1934 unter der Leitung von [[Hermann Göring]] ein Urwaldgehege. Hier lebten Tiere wie [[Wisent]]e, [[Elch]]e und [[Wildpferd]]e. Als Anerkennung der Zuchterfolge im Gehege weihte Göring 1934 das &amp;#039;&amp;#039;Wisentdenkmal&amp;#039;&amp;#039; in Eichhorst ein, wo es seit den 1990er Jahren wieder steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde-schorfheide.de/Wisentdenkmal-in-Eichhorst.19.0.html Wisentdenkmal.] gemeinde-schorfheide.de; abgerufen am 18. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem östlichen Ufer wurde 1952 die [[Pionierrepublik Wilhelm Pieck]] eröffnet, ein Freizeitzentrum für Kinder und Jugendliche. Nach dem [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Zusammenbruch der DDR]] wurde dieses Gebiet privatisiert und wird nun von der &amp;#039;&amp;#039;EJB Werbellinsee GmbH&amp;#039;&amp;#039; (Europäische Jugend- und Erholungs-Begegnungsstätte in Joachimsthal) betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ejb-werbellinsee.de/ueber-uns/historie/ Website der EJB GmbH] abgerufen am 25. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Dezember 1981 empfing [[Erich Honecker]] [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Helmut Schmidt]] anlässlich dessen Staatsbesuchs in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] im [[Jagdhaus Hubertusstock]] am Werbellinsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Wassersport ==&lt;br /&gt;
Auf dem Werbellinsee gibt es ein Fahrgastschifffahrtsunternehmen, das fahrplanmäßige Rundfahrten und Charterfahrten mit den Schiffen &amp;#039;&amp;#039;[[Altwarp (Schiff, 1935)|Altwarp]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Schinkel&amp;#039;&amp;#039; durchführt. Durch den [[Werbellinkanal]] mit zwei Schleusen und den [[Oder-Havel-Kanal]] gibt es eine schiffbare Verbindung zu Nord- und Ostsee. An den Ufern befinden sich zwei Campingplätze. Es gibt am See zahlreiche Wassersportvereine, so unter anderem den [[SV Stahl Finow]], mit den Abteilungen Segeln und Kanu, den Segel- und Wassersportverein Werbellinsee in Altenhof, den Yachtclub Schorfheide in Joachimsthal sowie eine [[Tauchbasis]] auf dem über einen Quadratkilometer großen Ufer- und Waldgelände der [[Europäische Jugenderholungs- und Begegnungsstätte Werbellinsee|Europäischen Jugenderholungs- und Begegnungsstätte Werbellinsee]] (ehemals Pionierrepublik [[Wilhelm Pieck]]). Die Seglerabteilung der ehemaligen [[Betriebssportgemeinschaft]] (BSG) des [[Messingwerk Finow|VEB Walzwerk Finow]] („Stahl Finow“) hatte sich frühzeitig aufgrund der langgestreckten Form des Sees und der bewaldeten Ufer hier etabliert. Die Segler dieser BSG waren sehr erfolgreich und befuhren auch regelmäßig die Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereine tragen auch eine Reihe von [[Regatta|Regatten]] aus. Wichtigste Veranstaltung ist die Werbellinseeregatta, die jährlich im August stattfindet und von der Abteilung Segeln des SV Stahl Finow ausgerichtet wird. Im Jahre 2018 waren 79 Boote und 176 Segler aus fünf Bundesländern gemeldet. Wettfahrten wurden in den Bootsklassen [[R-Boot|20er Jollenkreuzer]], [[Pirat (Bootsklasse)|Pirat]], [[Ixylon]] und [[420er Jolle|420er]] ausgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Toralf Reinhardt |url=http://www.stahl-finow-segeln.de/2018/08/16/66-werbellinseeregatta/ |titel=66. Werbellinseeregatta |hrsg=SV Stahl Finow Abteilung Segeln |sprache=de |abruf=2019-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen weiteren Jahreshöhepunkt stellt der im Juni stattfindende Askanier Cup dar. Bei der Kinder- und Jugendregatta, die seit 2015 ausgetragen wird, sind jährlich mehr als 100 Teilnehmer zu verzeichnen. Ausgetragen werden Wettfahren in den Jugendbootsklassen [[ILCA 4, 6 und 7|Laser]] und [[Optimist (Bootsklasse)|Optimist]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=svsf. |url=http://www.stahl-finow-segeln.de/2018/06/27/askaniercup-2018-der-segler-von-stahl-finow/ |titel=Askaniercup 2018 der Segler von Stahl Finow |hrsg=SV Stahl Finow Abteilung Segeln |sprache=de |abruf=2019-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2011 wird auf dem Werbellinsee jährlich im Juni die Solarbootregatta ausgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.solarbootregatta.de/ |titel=Webseite zur Solarbootregatta am Werbellinsee |hrsg=Solarbootverein Berlin-Brandenburg |abruf=2016-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kaffenkahn&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit Heimatgeschichte, insbesondere Unterwasserarchäologie, beschäftigt. Der Name des Vereins [[Kaffenkahn]] bezieht sich direkt auf das Hauptaugenmerk ihrer Bemühungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Krebsschere.jpg|Krebsschere&lt;br /&gt;
  Quappe im Wrack.jpg|Quappe (Lota lota) in einem Wrack&lt;br /&gt;
  Steinbeißer.jpg|Steinbeißer&lt;br /&gt;
  Dreikantmuscheln im Werbellinsee.jpg|Mit Dreikantmuscheln besetztes Wrack&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See ist sehr fischreich und diente deshalb frühzeitig den Bewohnern an seinem Ufer als Lebensgrundlage. Es kommen u.&amp;amp;nbsp;a. Rotaugen, Barsche, Hechte, Schleien, Quappen, Aale, Steinbeißer, Dreistachlige Stichlinge und Kamberkrebse vor. Teile des Seebodens und Hartsubstrate sind mit invasiven [[Dreikantmuscheln]] bedeckt. Teile des Sees sind von einem Schilfgürtel umgeben. Unter Wasser gibt es u.&amp;amp;nbsp;a. [[Laichkräuter]], [[Armleuchteralgen]], [[Wasserpest]] und [[Krebsschere]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der waldreichen Umgebung werden seit Jahrhunderten [[Rothirsch]]e, [[Reh]]e, [[Wildschwein|Schwarz-]] und [[Niederwild]] gejagt. Das Revier war vor allem bei den Herrschenden sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterwasserarchäologie ==&lt;br /&gt;
Wie schriftliche Überlieferungen und Berichte von [[Tauchen|Tauchern]] belegen, ist der Werbellinsee nach dem [[Bodensee]] der zweitgrößte [[Schiffsfriedhof]] in Europa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geheimnisse&amp;quot; /&amp;gt; Im See wurden im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auch die baulichen Reste des &amp;#039;&amp;#039;[[Café Wildau|Cafés Wildau]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt, weil das Geld für eine Sanierung fehlte und dieser [[Makel|Schandfleck]] dem Besuch von Helmut Schmidt nicht vor die Augen kommen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bus&amp;quot;&amp;gt;Katrin Bischoff: &amp;#039;&amp;#039;Jagdfliegger und ein Café im See. Ein Wochenend-Ausflugsbus umrundet stündlich den Werbellinsee. Er bringt Touristen zu historischen Stätten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. April / 1. Mai 2012, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wracks im Werbellinsee sind mit [[Dreikantmuscheln]] besiedelt und werden von [[Quappe]]n und [[Kaulbarsch]]en genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2018 09 22 Werbellinsee DJI 0187.jpg|Blick auf den Campingplatz und Strand &amp;#039;&amp;#039;Am Spring&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 2018 09 22 Werbellinsee DJI 0188.jpg|Flacher Einstieg am Badestrand &amp;#039;&amp;#039;Am Spring&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 2018 02 Altenhof Werbellinsee DSCF1359.JPG|[[Altenhof (Schorfheide)]]&lt;br /&gt;
 2018 02 Altenhof Werbellinsee DSCF1340.JPG|Promenade in [[Altenhof (Schorfheide)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erreichbarkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Landesstraßen (L220, L238) führen beiderseits an den Ufern entlang und der [[Radfernweg Berlin–Usedom]] am Westufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werbellinsee ist mit einem Linienbus der [[Barnimer Busgesellschaft|BBG]] (Linie 915) am besten zu erreichen, der die Ortschaften am Ostufer des Sees mit [[Eberswalde]] verbindet. Im Sommer fährt zusätzlich ein Ausflugsbus mit Fahrradanhänger um den Werbellinsee (&amp;#039;&amp;#039;Werbellinseebus 917&amp;#039;&amp;#039;) herum. Er bringt Besucher ab Eberswalde zu allen Orten und Sehenswürdigkeiten am See: [[Finowfurt]], [[Eichhorst (Schorfheide)|Eichhorst]], [[Wildau (Schorfheide)|Wildau]], Campingplatz Spring, Hubertusstock, [[Kaiserbahnhof Joachimsthal]], [[Joachimsthal]], Bahnhof Joachimsthal, EJB Werbellinsee, [[Altenhof (Schorfheide)|Altenhof]], [[Lichterfelde (Barnim)|Lichterfelde]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besucher können zudem eine Bahnverbindung der [[Niederbarnimer Eisenbahn|NEB]] nutzen, die Eberswalde mit Joachimsthal verbindet (RB63).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|64}}&lt;br /&gt;
* {{WdH|34}}&lt;br /&gt;
* [[Martin Eckoldt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flüsse und Kanäle, Die Geschichte der deutschen Wasserstraßen&amp;#039;&amp;#039;. DSV, Hamburg 1998, ISBN 3-88412-243-6.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Uhlemann: &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Märkischen Wasserstraßen&amp;#039;&amp;#039;. DSV, Hamburg 2002, ISBN 978-3-88412-204-4.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Der Werbellin-See |Autor=[[Friedrich Brunold]] |Jahr=1878 |Heft=39 |Seite=640–642}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Werbellinsee|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4065532-5|LCCN=sh86002251|VIAF=236362451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Barnim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeswasserstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Joachimsthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnenschifffahrt (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Landkreis Barnim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Havel|SWerbellin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Oder|SWerbellin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ralf Roletschek</name></author>
	</entry>
</feed>