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	<title>Wenzel Storch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T11:26:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wenzel_Storch&amp;diff=271570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: taz.de; siehe user:CamelBot.</title>
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		<updated>2025-06-26T11:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: taz.de; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wenzel Storch Frankfurt.jpg|mini|Wenzel Storch (2014)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenzel Storch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1961]] in [[Braunschweig]]) ist ein deutscher [[Regisseur]], [[Filmproduzent]] und Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Storch war in jungen Jahren [[Ministrant]] in der katholischen Kirche, was sein Werk bis heute prägt. Zum Filmemachen kam er durch einen [[LSD]]-Trip, der ihm die grundlegende Idee für das Drehbuch zu &amp;#039;&amp;#039;Der Glanz dieser Tage&amp;#039;&amp;#039; vermittelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Freitag.de: {{Internetquelle | url=https://www.freitag.de/autoren/felix-emeric-tota/der-ausloeser-war-lsd-1 | titel=„Der Auslöser war LSD“ | zugriff=2018-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Storchs [[Phantastik|phantastische]] Filme besitzen eine stark surreal-traumhafte Atmosphäre und neigen zur [[Kirchenkritik]]. Sie zeichnen sich durch eine opulente Ausstattung aus, die mit sehr kleinen Produktionsbudgets gebaut wird. Dies wird möglich durch einen – im Vergleich zu durchschnittlichen Kinoproduktionen – hohen Zeitaufwand (die Produktion seines letzten Films, &amp;#039;&amp;#039;Die Reise ins Glück&amp;#039;&amp;#039;, dauerte zwölf Jahre) und dadurch, dass er budgetschonend als Produzent, Filmverleiher, Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann zugleich arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner filmerischen Tätigkeit verfasst Storch Kolumnen für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[konkret (Zeitschrift)|konkret]]&amp;#039;&amp;#039;, die 2009 in Buchform unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Bulldozer Gottes&amp;#039;&amp;#039; erschienen. Ebenfalls 2009 drehte Storch das Musikvideo zur Single &amp;#039;&amp;#039;Altes Arschloch Liebe&amp;#039;&amp;#039; von [[Bela B.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schauspiel des [[Theater Dortmund]] wurde im Oktober 2014 das von Storch inszenierte Stück &amp;#039;&amp;#039;Komm in meinen Wigwam&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt. Storch war damit erstmals als Regisseur für das Theater tätig. In der nächsten Spielzeit feierte sein nächstes Stück, &amp;#039;&amp;#039;Das Maschinengewehr Gottes&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls am Theater Dortmund Premiere. Beide Stücke erhielten gute Kritiken. So schrieb etwa die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;Komm in meinen Wigwam&amp;#039;&amp;#039;: „Storchs Erkundungen im Unterholz altbundesrepublikanischer Mentalitätsverwirrungen machen [...] einen Mordsspaß! So auch &amp;#039;&amp;#039;Komm in meinen Wigwam&amp;#039;&amp;#039;, Storchs erste Bühnenarbeit, die am Freitag in Dortmund vor begeistertem Publikum Premiere hatte: Ein bunter Gemeindehaus-Revueabend, der tief hineinführt in den bizarren Kosmos katholischer Aufklärungs- und Anstandsliteratur der 50er, mit besonderem Augenmerk auf das Schaffen des 2013 gestorbenen Ehrenprälaten Berthold Lutz, vom Regisseur kurzerhand zum katholischen Oswald Kolle ernannt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=THOMAS GROH |Titel=Im Messdienermilieu |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2014-10-20 |ISSN=0931-9085 |Seiten=16 |Online=https://taz.de/Im-Messdienermilieu/!279433/ |Abruf=2018-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Jürgen-Höhne-Trilogie ===&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Storch durch seine zwischen 1986 und 2004 entstandene [[Jürgen Höhne|Jürgen-Höhne]]-Trilogie, die nach ihrem Hauptdarsteller benannt ist. Während in allen drei Filmen Amateure agieren, leihen in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Reise ins Glück]]&amp;#039;&amp;#039; der Schriftsteller [[Horst Tomayer]], der Sänger [[Max Raabe]] sowie [[Harry Rowohlt]] einigen Figuren ihre Stimmen. Alle drei Teile werden außerdem durch eine Erzählerstimme begleitet. In &amp;#039;&amp;#039;Sommer der Liebe&amp;#039;&amp;#039; war es [[Hans Paetsch]], nach dessen Tod 2002 übernahm für &amp;#039;&amp;#039;Die Reise ins Glück&amp;#039;&amp;#039; [[Friedrich Schoenfelder]] die Rolle. &amp;#039;&amp;#039;Der Glanz dieser Tage&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sommer der Liebe&amp;#039;&amp;#039; wurden auf [[Super 8 (Filmformat)|Super 8]] gedreht und für den Kinoverleih per [[Blow-up (Filmtechnik)|Blow-up]] auf [[16-mm-Film]] kopiert, &amp;#039;&amp;#039;Die Reise ins Glück&amp;#039;&amp;#039; entstand auf [[35-mm-Film|35-mm-Material]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was Robert De Niro für Martin Scorsese, ist für Storch sein Leib-und-Magen-Darsteller Jürgen Höhne, ein frühpensionierter, sächselnder Brummi-Fahrer, der sich wie ein wilder Stier durch Storchs Filme pflügt und in &amp;#039;&amp;#039;Sommer der Liebe&amp;#039;&amp;#039; eine unvergessliche Conny-Kramer-Inkarnation abgab&amp;quot;, so die &amp;#039;&amp;#039;taz&amp;#039;&amp;#039; anlässlich einer Benefiz-Veranstaltung des Berliner Eiszeit-Kinos im Rahmen des Festivals &amp;#039;&amp;#039;Z 2000&amp;#039;&amp;#039; in der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] im Jahr 2000.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=ANETTE (ANNETTE) KILZER |Titel=Nie mehr Schulden |Hrsg= |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2000-08-08 |ISBN= |ISSN=0931-9085 |Seiten=23 |Online=https://taz.de/Nie-mehr-Schulden/!1218739/ |Abruf=2018-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenzel Storch gibt an, aus künstlerischen Gründen nicht mit professionellen [[Schauspieler]]n zu arbeiten: „Selbst wenn mir alle [[Heiner Lauterbach]]s zur Verfügung stehen würden – ich würde Jürgen Höhne nehmen.“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; 34/2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die Meinungen über Storchs Werk sind geteilt. Über die ausstatterische Gestaltung, die surreale Ästhetik sowie den Inhalt der Jürgen-Höhne-Trilogie urteilten u. a. das Magazin [[GEO (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Geo&amp;#039;&amp;#039;]] (Nr. 11, 2000), die [[Die Zeit|&amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;]] (Nr. 34, 2000), die Hamburger Ausgabe der [[die tageszeitung|&amp;#039;&amp;#039;taz&amp;#039;&amp;#039;]] (14. August 2004), als auch der [[Der Spiegel|&amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;]] (03/2005) enthusiastisch, wobei verschiedenerseits Vergleiche mit den etablierten Regisseuren [[Terry Gilliam]] und dem Duo [[Jeunet]] &amp;amp; [[Marc Caro|Caro]] geäußert wurden; es wurde in der Berichterstattung allerdings auch oft die besondere Randständigkeit und mangelnde Massenkompatibilität von Storchs Schaffen trotz dieser künstlerischen Qualität angemerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2004 wurde der letzte Teil der Trilogie auf der &amp;#039;&amp;#039;FanTasia&amp;#039;&amp;#039; in Montreal, Nordamerikas größtem Festival für den phantastischen Film, in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Most Groundbreaking Film&amp;#039;&amp;#039; mit dem Publikumspreis in Silber ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1989: &amp;#039;&amp;#039;Der Glanz dieser Tage&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &amp;#039;&amp;#039;Sommer der Liebe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2004: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Reise ins Glück]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bulldozer Gottes&amp;#039;&amp;#039;. Ventil-Verlag, Mainz 2009, ISBN 978-3-931555-62-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arno &amp;amp; Alice. Ein Bilderbuch für kleine und große Arno-Schmidt-Fans&amp;#039;&amp;#039;. Konkret-Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-930786-66-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das ist die Liebe der Prälaten&amp;#039;&amp;#039;. Ventil-Verlag, Mainz 2012, ISBN 978-3-931555-30-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wenzelstorch.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1580758}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13850069X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/wenzel-storch-ueber-das-leben-als-regisseur-a-832541.html Wenzel Storch über das Leben als Regisseur] Aufgezeichnet von Rasmus Engler. In: Der Spiegel vom 1. Juni 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13850069X|VIAF=90032883|LCCN=nb/2014/024014}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Storch, Wenzel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Storch, Wenzel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regisseur und Filmproduzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
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