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	<title>Wensburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dusdia am 8. Februar 2025 um 21:07 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-08T21:07:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Wensburg&lt;br /&gt;
|Bild = Wensburg1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Wohnturm der Wensburg&lt;br /&gt;
|Bilderwunsch = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1400&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Spornburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Lind (bei Altenahr)]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/28/34.5/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 6/54/42.1/E&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wensburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Wensberg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine im [[Liers]]tal gelegene [[Burg]]ruine. Die [[Spornburg]] steht versteckt im Wald auf einer Bergkuppe südwestlich von [[Lind (bei Altenahr)|Lind]] im rheinland-pfälzischen [[Landkreis Ahrweiler]] und war einst der Mittelpunkt der gleichnamigen [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich Ende des 13. oder zu Beginn des 14. Jahrhunderts erbaut,&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Nina Bode: &amp;#039;&amp;#039;„[…] verschwunden ist der Bogen“.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S.&amp;amp;nbsp;108.&amp;lt;/ref&amp;gt; wechselte die Anlage von der Familie [[Gymnich (Adelsgeschlecht)|von Gymnich]] über die von [[Burg Helfenstein (Koblenz)|Helfenstein]] zu den von [[Orsbeck (Adelsgeschlecht)|Orsbeck]]. Nachdem 1832 ein Großteil der Bausubstanz abgerissen worden war, unternahm die Besitzerin Louise Scheib zu Beginn des 20. Jahrhunderts Instandsetzungs- und Umbauarbeiten, deren Ergebnis die heute noch erhaltenen Burgreste der frei zugänglichen Ruine prägen. Die Ruine, deren Dach geborsten ist, befindet sich heute im Verfall.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Frein: &amp;#039;&amp;#039;Burg Wensberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang&amp;amp;nbsp;60, Nr.&amp;amp;nbsp;2, 2019, {{ISSN|0007-6201}}, S.&amp;amp;nbsp;116–117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wensburg2.jpg|mini|Haupteingang zur Ruine]]&lt;br /&gt;
Die etwa 20&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;40&amp;amp;nbsp;Meter messende Anlage gliedert sich in zwei Teile: den rechteckigen [[Kernburg]]bereich mit seinem [[Wohnturm]] und den die Hauptburg [[Zwinger (Architektur)|zwingerartig]] umgebenen [[Vorburg]]bereich, der von einer [[Ringmauer]] aus [[Bruchstein]]en umschlossen wird. Ihre heutige Bausubstanz stammt mehrheitlich aus der [[Neuzeit]]. Die etwa brusthohe, fast ovale äußere Ringmauer besitzt zwei [[Spitzbogen|spitzbogige]] Zugänge, von denen der nordwestlich gelegene der heutige Haupteingang ist. Zur Bergseite hin ist er durch einen [[Halsgraben]] gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Kernburgbereich wird im Westen durch den im 20. Jahrhundert veränderten etwa 20&amp;amp;nbsp;Meter hohen [[Wohnturm]] dominiert. Seine 2,5&amp;amp;nbsp;Meter dicken Außenmauern erheben sich auf einem 9,5&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;10,7&amp;amp;nbsp;Meter messenden Grundriss und besaßen in ihrer Mauerstärke früher eine in die oberen Geschosse führende Treppe. Lediglich an der nicht ganz so stabilen Ostseite finden sich Fensteröffnungen, deren [[Gewände]] aus [[Backstein]] erst bei einem Umbau vor etwa 100 Jahren eingebaut wurden. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt das [[Zeltdach]] des Turms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt neben den Wohnturm befand sich südlich davon früher der einstige Zugang zum Kernburgbereich. Seine profilierten Steine aus [[Trachyt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Nina Bode: &amp;#039;&amp;#039;„[…] verschwunden ist der Bogen“.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S.&amp;amp;nbsp;109.&amp;lt;/ref&amp;gt; finden sich heute verstreut auf dem Burgareal. Die Hauptburg war noch in den 1930er Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz.&amp;#039;&amp;#039; 1938, S.&amp;amp;nbsp;499.&amp;lt;/ref&amp;gt; von einem sieben Meter hohen Bering umgeben, dessen Höhe heute jedoch kaum mehr als drei Meter beträgt. Die in ihren älteren Teilen aus wechselnden Lagen von [[Basalt]]quadern und Bruchsteinen bestehende Mauer besaß als oberen Abschluss einst einen [[Wehrgang]], der über eine Treppe in der Mauerstärke der südlichen Langmauer erreichbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Anlage gehörte früher auch eine Burgkapelle, die dem heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]] geweiht&amp;lt;ref&amp;gt;Ignaz Görtz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1967/hjb1967.9.htm Burg und Herrschaft Wensberg]&amp;#039;&amp;#039;, Zugriff am 2.&amp;amp;nbsp;Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; war und 1833&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz.&amp;#039;&amp;#039; 1938, S.&amp;amp;nbsp;499.&amp;lt;/ref&amp;gt; niedergelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde im Jahr 1401 erstmals als „Haus zu Wentzbergh“ urkundlich erwähnt, als ihr damaliger Besitzer Dietrich von [[Gymnich]] sie „mit allen synen Muren, Portzen, Graven, Vurburge ind Getzymmere ind mit alle syme Beforengen“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach I. Görtz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1967/hjb1967.9.htm Burg und Herrschaft Wensberg]&amp;#039;&amp;#039;, Zugriff am 2.&amp;amp;nbsp;Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|Kölner Erzbischof]] Friedrich zu [[Lehnswesen|Lehen]] auftrug und ihm zugleich das [[Öffnungsrecht]] einräumte. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Gründung der Burg schon am Ende des 13. Jahrhunderts oder zu Beginn des 14. Jahrhunderts stattfand. Indizien für die Datierung liefern die heute noch vorhandenen architektonischen Merkmale wie die Anordnung der Bauten und Architekturdetails wie die Verwendung von Spitzbogentoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Dietrichs Enkelin Katharina von Gymnich kam der Besitz an die Familie ihres Ehemanns Johann von Helfenstein, dessen Familie die Anlage unter dem Vorbehalt eines Rückkaufsrechts an Engelbert von Orsbeck verkaufte. Dessen Verwandter Dietrich von Orsbeck löste das Rückkaufsrecht der Familie im Jahr 1506 mit 200 [[Gulden]] ab und brachte die Burg endgültig an seine Familie, in deren Besitz sie bis in das 17. Jahrhundert verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WensburgRoidkin1725.jpg|mini|Ansicht der Wensburg um 1725 auf einer Tuschezeichnung von [[Renier Roidkin]]]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebäude 1633 im Zuge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] durch spanische Truppen zerstört worden sein sollen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bode107&amp;quot;&amp;gt;Gabriele Nina Bode: &amp;#039;&amp;#039;„[…] verschwunden ist der Bogen“.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S.&amp;amp;nbsp;107.&amp;lt;/ref&amp;gt; kamen sie an die [[Freiherr]]en von [[Burg Bourscheid|Bourscheid]]. Eva Katharina von Bourscheid brachte die Burg per Heirat an ihren Mann Franz Friedrich [[Lützerode (Adelsgeschlecht)|von Lütze(n)rode]], dessen Familie sie 1818&amp;lt;ref name=&amp;quot;bode107&amp;quot; /&amp;gt; mitsamt der Herrschaft an Johann Franz und Franz de Sales Biolley aus [[Verviers]] verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrfachen Besitzerwechseln im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts kaufte der Weinhändler und Eisenfabrikant Carl Theodor Risch aus [[Reifferscheid]] die Burg. Er ließ sie 1832 bis auf die heute noch erhaltenen Reste niederlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Erbfolge kam die Burg an die Geschwister Scheib. Louise Scheib ließ die Ruine Anfang des 20. Jahrhunderts instand setzen und sie damit in ihren ungefähren, heutigen Zustand versetzen. Dazu gehörte der Ausbau der Wohnturms und die Aufmauerung der äußeren Ringmauer auf ihre derzeitige Höhe. Anschließend wurde der Besitz an die [[Düsseldorf]]er Familie Cramer verkauft. Noch in den 1930er Jahren existierte über dem Eingang des Wohnturms ein Wappenstein, der das Allianzwappen der Familien von Orsbeck und von Frenz inklusiv der Jahreszahl 1614 zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Nina Bode: &amp;#039;&amp;#039;„[…] verschwunden ist der Bogen“. Betrachtungen zur Wensburg im Lierstal&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burgen und Schlösser]]. Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang&amp;amp;nbsp;38, Nr.&amp;amp;nbsp;2, 1997, {{ISSN|0007-6201}}, S.&amp;amp;nbsp;106–110.&lt;br /&gt;
* [[Werner Bornheim gen. Schilling]]: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Höhenburgen&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Buchdruckerei, Neuss 1964, S.&amp;amp;nbsp;55.&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Ahrweiler. 2.&amp;amp;nbsp;Halbband: Kirchdaun–Wirft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;17, Abt.&amp;amp;nbsp;1). L. Schwann, Düsseldorf 1938, S.&amp;amp;nbsp;499.&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Görtz]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg und Herrschaft Wensberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Kreis Ahrweiler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch für den Landkreis Ahrweiler. 1967&amp;#039;&amp;#039;. Weiss, Monschau 1967, {{ISSN|0342-5827}}, S.&amp;amp;nbsp;40–43 ([https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1967/hjb1967.9.htm online]).&lt;br /&gt;
* Hirschfeld, Heusgen: &amp;#039;&amp;#039;Wensburg (Kr. Adenau)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Heimatschutz.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang&amp;amp;nbsp;4, Nr.&amp;amp;nbsp;3, 1910, S.&amp;amp;nbsp;255–257.&lt;br /&gt;
* Paul Lehfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirks Coblenz&amp;#039;&amp;#039;. Voss, Düsseldorf 1886, S.&amp;amp;nbsp;29.&lt;br /&gt;
* [[Michael Losse]]: &amp;#039;&amp;#039;Theiss Burgenführer Hohe Eifel und Ahrtal. 57 Burgen und Schlösser&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss, Stuttgart 2003, ISBN 3-8062-1775-0, S.&amp;amp;nbsp;147–149.&amp;lt;!-- nicht ausgewertet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Michael Losse: &amp;#039;&amp;#039;„[…] von frühest-mittelalterlicher, vielleicht fränkischer Gründung“? Anmerkungen zur Geschichte der Wensburg im Lierstal&amp;#039;&amp;#039;. In: Kreis Ahrweiler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;. Nr.&amp;amp;nbsp;62, 2005, {{ISSN|0342-5827}}, S.&amp;amp;nbsp;136–143 ([http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2005/hjb2005.39.htm online]).&amp;lt;!-- nicht ausgewertet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|ID=637}}&lt;br /&gt;
* [http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=5648/ Rekonstruktionszeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Ahrweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Ahrweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Eifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Lind (bei Altenahr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dusdia</name></author>
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