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	<title>Wendischbora - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:23:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wendischbora&amp;diff=1570303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-11-26T08:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wendischbora&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Nossen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/4/42.78/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/20/31.41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 253 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 370&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nossen.de/zahlen-und-daten.html |titel=Stadt Nossen – Zahlen und Daten – Einwohnerentwicklung in den Ortsteilen |werk=Stadt Nossen |abruf=2021-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Heynitz (Nossen)|Heynitz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01683&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035242&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wendischbora&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil der [[Sachsen|sächsischen]] Stadt [[Nossen]] im [[Landkreis Meißen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:WendischboraGut1.JPG|mini|Torhaus des Rittergutes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Wendischbora liegt etwa 4,5 Kilometer nordöstlich von Nossen in der Mitte Sachsens. Durch Wendischbora fließt der [[Reißigbach]]. Durch den Ort führt in Süd-Nord-Richtung die [[Bundesstraße 101]] [[Freiberg]]–[[Meißen]]. Südwestlich des Ortes verläuft die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;14]], die nächstgelegene Anschlussstelle ist Nossen-Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Wendischbora sind [[Gohla]] im Norden, [[Katzenberg (Nossen)|Katzenberg]] und [[Wunschwitz]] im Nordosten, [[Mahlitzsch (Nossen)|Mahlitzsch]] im Osten, [[Mergenthal]] und [[Deutschenbora]] im Südosten, [[Eula (Nossen)|Eula]] im Süden, Nossen im Südwesten, [[Gruna (Nossen)|Gruna]] im Westen sowie [[Ilkendorf]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0770048 Nossen-Ilkendorf. Oberreit, Sect. Freiberg, vor 1843.jpg|mini|Wendischbora auf einer Karte von Hermann Oberreit (vor 1843)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20070330225DR Wendischbora (Nossen) Schloß Wappen.jpg|mini|Schlussstein über dem Hausportal mit einem Teil des von Wöhrmannschen Wappens (2007)]]&lt;br /&gt;
Wendischbora ist ein [[Platzdorf|platzartiges]] [[Reihendorf]] mit Gutsblock- und Streifenflur.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe, Leipzig 2006, ISBN 3-937209-15-8, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Die erste belegte Ortsnamenform datiert von 1334 als &amp;#039;&amp;#039;Bor slavicum&amp;#039;&amp;#039;. 1354 schreibt man &amp;#039;&amp;#039;Wyndyschin Boyr&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ortsnamen legen nahe, dass das Dorf vollständig oder teilweise von [[Sorben]] gegründet und/oder bewohnt wurde. Die waldhufenähnliche Streifenflur lässt deutschen Einfluss vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendischbora befand sich bereits 1301 im Besitz des Ritters &amp;#039;&amp;#039;Dietrich von Bora&amp;#039;&amp;#039; und wurde 1372 erstmals schriftlich als [[Rittersitz]] nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsens Schlösser&amp;quot;&amp;gt;[https://sachsens-schloesser.de/nossen-schloss-wendischbora/ Schloss Wendischbora auf Sachsens-Schlösser.de], abgerufen am 1. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rittersitz gelangte in der Mitte des 14. Jahrhunderts für lange Zeit an die Familie [[Maltitz (Adelsgeschlecht)|von Maltitz]], wurde 1551 als Rittergut erwähnt und ging 1612 an die Familie [[Schleinitz (Adelsgeschlecht)|von Schleinitz]] über. 1651 übernahm Heinrich von Ende das Rittergut Wendischbora, verstarb aber noch im gleichen Jahr. Das gleiche Schicksal ereilte Thim Albrecht [[Preuß (sächsisches Adelsgeschlecht)|Preuß]], der das Rittergut 1664 erworben hatte und ebenfalls noch im selben Jahr starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsens Schlösser&amp;quot; /&amp;gt; 1662 grassiert im Ort die Pest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Von 1733 bis 1760 besaß Heinrich August Preuß das Rittergut. Nachfolgebesitzer wurde die Familie [[Bomsdorff (Adelsgeschlecht)|von Bomsdorff]], die Wendischbora 1800 an Heinrich Friedrich August von Röder verkaufte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsens Schlösser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[August Schumann]] nennt 1825 im Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen Wendischbora betreffend u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
{{Zitat|[…] gehört mit beiden Gerichten zum dasigen [[Schriftsässigkeit|altschriftsässigen]] Rittergute, jetzt also dem preuß. Major Röder v. Bomsdorf. Es liegt am Wege von [[Siebenlehn]] nach Meissen, […], in einer etwas hohen, jedoch nicht rauhen, dabei fruchtbaren, hügeligen und angenehmen Gegend, […]. Der Ort hat, in 40&amp;amp;nbsp;Häusern, wenig über 200&amp;amp;nbsp;Bewohner, ein Wirthshaus, eine [[Pfarrkirche]] und Schule unter der Inspection Meissen (Zehrenschen Cirkels) und herrschaftlicher [[Kollatur|Collatur]]. […] nach mehreren Nachrichten wäre hier ein Closter gewesen, welches sich jedoch wohl nur auf einen Altzellischen Closterhof, der vielleicht einem dortigen [[Kanoniker|Canonicus]] zur [[Pfründe]] diente, reducirt. Man hält Wendischenbore für dasjenige Bore, welches 1071 ein vornehmer Wende, Namens Bor, dem [[Bistum Meißen|Stifte Meissen]] überließ, und wo 1278 [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich der Erlauchte]] dem [[Kloster Altzella|Closter Altzelle]] erlaubte, die alte Schmelzhütte beim Closterhofe wieder aufzurichten – ein Beweis für das hohe Alter des hiesigen, schon längst entschlafenen Bergbaues.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Aussage liegt eine Verwechslung mit dem Ort [[Böhrigen]] zu Grunde&amp;lt;/ref&amp;gt; […] Zum [[Rittergut]] gehört das ¼&amp;amp;nbsp;Stunde südlich entlegene [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], das Preußische Vorwerk nach seinem Gründer genannt, ferner das Dorf Mahlitzsch, wo ein Kalkofen besteht, und endlich [[Simselwitz]], welches jedoch eigentlich ein Gericht für sich bildet […]; hier übt auch das Rittergute die Collatur aus. […] Auf dem Gute haften 1&amp;amp;nbsp;½&amp;amp;nbsp;[[Ritterpferd]]e, und es gehört zu den nutzbarsten der Gegend.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Staatslexikon Sachsen|12|657|bis=658|Wendisch-Bohra, Wendischenbohra}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 brannten Rittergut mit Schloss sowie die im Gelände befindliche Kirche nieder, letztere wurde bis 1834 an anderem Standort neu errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20131004213111 |url=http://www.heynitz-online.de/heynitz-ortsteil-wendischbora/index.htm |text=Der Ortsteil Wendischbora}}, abgerufen am 19. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte auf Pfarramt&amp;quot;&amp;gt;[https://ruesswendlitz.de/der-ort-wendischbora Der Ort Wendischbora], abgerufen am 19. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1863 wütete wieder ein Großfeuer im Ort, wovon 7 Gehöfte betroffen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte auf Pfarramt&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 gingen Rittergut und Schloss an Henriette Ernestine von Feilitzsch, die den Wiederaufbau veranlasste. Nach ihrem Tod 1851 ging der Besitz an die Familie [[Wöhrmann (Adelsgeschlecht)#Sachsen|von Wöhrmann]], vertreten durch den Politiker [[Christian Heinrich von Wöhrmann (Politiker)|Christian Heinrich von Wöhrmann]], die 1890 weiter als Besitzer aufgeführt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsens Schlösser&amp;quot; /&amp;gt; Um 1910 betrieb die Familie von Wöhrmann das Gut nicht selbst, es war verpachtet. Nur 16 ha für den Eigenbedarf wurden genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Wehner |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adressbücher IX 1910. Güter-Adreßbuch für das Königreich Sachsen |WerkErg=Verzeichnis sämtlicher Rittergüter bis zu einer Größe von 35 ha herab. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet |Band=Amtshauptmannschaft Meißen |Nummer=Wendischbora |Auflage=GAB Reihe Paul Niekammer Stettin. Handbuch der Königlichen Behörden |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung. Piersche Hofbuchdruckerei Stephan Geibel &amp;amp; Co. Altenburg, S.-A. |Ort=Leipzig |Datum=1910 |Seiten=152–153 |Online=[https://digital.slub-dresden.de/id393497100-19100000/215 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Wendischbora 2014, Ramp.jpg|mini|Schloss Wendischbora 2014]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie [[Schwerdtner (Adelsgeschlecht)|von Schwerdtner]] kam in den Besitz durch Heirat der Anna&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1882 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Band=Wöhrmann |Nummer=Anna Freiin von Wörmann 7. Oktober 1857 |Auflage=32 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1881-11-16 |Seiten=972 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8410523 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Freiin von Wöhrmann (1857–1934) mit dem [[Kammerherrenschlüssel|Kammerherrn]] und Rittmeister Gabriel Heinrich von Schwerdtner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1918 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Band=Schwerdtner (Schwerdtner-Pomeiske) |Nummer=Gabriel Heinrich von Schwerdtner |Auflage=12 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1917-11 |Seiten=811–813 |Online=[https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1281218 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Sohn Friedrich Leo von Schwerdtner, Oberstleutnant z. V. und Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s, war der letzte Besitzer von Schloss Wendischbora mit 250 ha Gutsfläche, der zweite Sohn Fritz Leo von Schwerdtner (1911–1939) blieb als Offizier im Krieg. Sein Vater übernahm die Besitzung 1930 und wurde 1945 enteignet. Zu DDR-Zeiten diente das Schloss als Kindergarten und Wohnhaus. 2013 kaufte die holländische, in Tschechien wohnende Familie Ramp das ruinöse, leerstehende Schloss&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |archive-today=20160810204321 |url=https://plus.google.com/u/0/102093127320842460125/photos |text=Photos of Schloss Wendischbora}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Park. Innerhalb von 6 Monaten wurde es entkernt und nach dem Originalentwurf von 1833 des italienisch inspirierten Architekten Hans Woldemar Herrman renoviert. Die heutigen Weinkeller gehen auf das Jahr 1300 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde Mahlitzsch eingemeindet, 1936 kam durch Umgliederung der bisher zur [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]] Gohla gehörende Ortsteil Neugohla zur Gemeinde Wendischbora.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; Durch im Zuge der Germanisierung von Ortsnamen unter nationalsozialistischer Herrschaft trug Wendischbora ab dem 1. November 1937 den Namen „Altenbora“, 1949 wurde dies wieder rückgängig gemacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirche auf Heynitz&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20140527213857 |url=http://www.heynitz-online.de/heynitz-kirche-wendischbora/index.htm |text=Die Kirche Wendischbora}}, abgerufen am 19. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1973 wurde die Gemeinde Wendischbora in die Gemeinde [[Heynitz (Nossen)|Heynitz]] eingegliedert. Letztere wurde am 1. Januar 2003 in die Stadt Nossen eingegliedert, womit es seitdem ein Gemeindeteil von Nossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20131031024541 |url=http://www.statistik.sachsen.de/download/010_GB-Gebiet/GST_AEND_2003.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Gebietsänderungen ab 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2003&amp;#039;&amp;#039;}}, S. 1. (PDF; 13&amp;amp;nbsp;kB), [[Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen]], abgerufen am 19. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1547/51 || 11 [[Hufner|besessene Mann]], 9 [[Häusler]], 22 [[Inwohner]], 15&amp;amp;nbsp;½ [[Hufe]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1764 || 12 besessene Mann, 3 [[Wüstung]]en, 15 Häusler, 9&amp;amp;nbsp;½ Hufen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || 264&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871 || 352&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 361&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 353&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925 || 343&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 429&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946{{FN|1}} || 703&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950{{FN|1}} || 673&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964{{FN|1}} || 567&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019 || 370&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|mit Mahlitzsch und Neugohla}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WendischboraKirche2.JPG|mini|[[Kirche Wendischbora]]]]&lt;br /&gt;
=== Kirche Wendischbora ===&lt;br /&gt;
Einem Großbrand infolge Blitzschlag&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirche auf Heynitz&amp;quot; /&amp;gt; im Rittergutsgelände am 16. Februar 1833 fiel auch die damalige Kirche zum Opfer. Da der Kirchbau bereits 1632&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte auf Pfarramt&amp;quot; /&amp;gt; durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen wurde, wählte man einen neuen, etwas abseits des Ortes gelegenen Standort auf dem Schäferfeld des Rittergutes. Grund und Boden erwarb die Kirchgemeinde durch Gebietstausch mit dem Rittergut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://klosterbezirk.de/kirchenbezirk-meissen.de/index_neu.php?ID=5458&amp;amp;kirche_id=57&amp;amp;style=1 |wayback=20140527215939 |text=Kirche Wendischbora auf kirchenbezirk-meissen.de }}, abgerufen am 20. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach nur einjähriger Bauzeit konnte am 23. November 1834 Kirchweih gefeiert werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 4117 Taler. Als Baumeister werden Ratszimmermeister Christian Friedrich Preußler sowie Amtsmaurermeister Karl August Hofmann aus Nossen genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirche auf Heynitz&amp;quot; /&amp;gt; Der Gesamtaufriss des Baus ist bis heute unverändert, lediglich die Ausmalung wurde anlässlich der 50-Jahr-Feier 1884 auf Betreiben der Patronin Freifrau [[Wöhrmann (Adelsgeschlecht)|von Wöhrmann]] umfassend erneuert. 1898 erhielt die Kirche eine Heizmöglichkeit durch einen so genannten [[Hüttenwerke in Württemberg|Wasseralfinger Ofen]]. 1998 wurde eine elektrische Heizung eingebaut, ein Jahr darauf wurde der Innenraum neu gestrichen. Der Kanzelaltar wurde 1884 von Woldemar Kandler neu gestaltet. Die Orgel entstammt der Werkstatt Müller/Reiß aus [[Neugersdorf]], 1905 wurde sie durch Orgelbaumeister G. H. Schäfer aus Freiberg umdisponiert, 2007 erfolgte eine Generalüberholung. Die drei Glocken wurden 1834 gegossen, die kleine Glocke wurde vom Königlich-Sächsischen Stückgießer [[Johann Gotthelf Große]] aus Dresden gegossen. Die vom Dresdner Kunstglaser [[Bruno Urban]] gestalteten Buntglasfenster stammen aus den Jahren 1888/89 und wurden 2003 restauriert. Die übrigen Kirchenfenster wurden im Jahr 2000 gänzlich neu geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Kirchengebäude Wendischbora |url=http://www.ruesswendlitz.de/ueber-uns/kirche-wendischbora/kirchengebaeude1 |wayback=20131023193834 }}, abgerufen am 19. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|12|656|bis=658|&amp;#039;&amp;#039;Wendisch-Bohra&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wendischenbohra&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|41|536|546|&amp;#039;&amp;#039;Wendischbora&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;von Schwerdtner-Wendischbora&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. Teil B (Briefadel). 1942&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 34, [[Justus Perthes]], Gotha 1941, S. 496–497.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&amp;amp;bestandid=10644&amp;amp;syg_id=336859&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-geschichte%22%3A1%7D#geschichte Grundherrschaft Wendischbora im Hauptstaatsarchiv Dresden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Nossen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1066233209|VIAF=313470115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reihendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Nossen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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