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	<title>Wendelin Thomas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:21:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wendelin_Thomas&amp;diff=1443785&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:28:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wendelin Thomas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juni]] [[1884]] in [[Thionville|Diedenhofen]], [[Lothringen]], [[Deutsches Reich]]; † September [[1956]] in [[Newark (New Jersey)|Newark]], [[New Jersey]], [[Vereinigte Staaten]])&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd W. Jungblut [Hrsg.]: Erich Mühsam: &amp;#039;&amp;#039;In meiner Posaune muss ein Sandkorn sein. Briefe 1900-1934&amp;#039;&amp;#039;, 1984, S. 923.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Claude Richez: [https://maitron.fr/spip.php?article197239 Wendelin Thomas]. In: &amp;#039;&amp;#039;Le Maitron&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 11. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/NJ_Death_Index_1956_N-Z/page/n241/mode/1up New Jersey Death Index, 1956]&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Politiker]] ([[SPD]], [[USPD]], [[KPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich und Weimarer Republik (1884 bis 1933) ===&lt;br /&gt;
Thomas war der Sohn eines Landarbeiters. Er besuchte die [[Volksschule]]n in [[Thionville|Diedenhofen]], [[Wissembourg|Weißenburg]] und Altenstadt im Elsass. Anschließend wurde er Schiffsjunge, dann Matrose. 1907 heiratete er. 1910 wurde er Schiffbauer in Hamburg. Im selben Jahr trat er in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1914 bis 1918 nahm Thomas am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Im Herbst 1918 nahm er in führender Rolle an den norddeutschen Matrosenaufständen teil. Außerdem gehörte Thomas ab November 1918 einem revolutionären [[Soldatenrat]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde Thomas Mitglied der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]. Seine Rolle in der kurzlebigen [[Münchner Räterepublik|Bayerischen Räterepublik]] von 1919 ist unklar. [[Jürgen Hillesheim]] gibt an, dass Thomas zu dieser Zeit zusammen mit [[Lilly Prem]] in Versammlungen für die Räterepublik agitiert habe und für die Volksbewaffnung eingetreten sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Hillesheim: &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Brecht-Lexikon. Personen, Institutionen, Schauplätze&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit unterhielt Thomas zudem Beziehungen zu [[Erich Mühsam]], [[Ernst Niekisch]] und [[Ernst Toller]]. Am 1. September 1919 wurde er Chefredakteur bei der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Volkswille&amp;#039;&amp;#039;, der Tageszeitung der USPD für Schwaben und Neuburg. Zu seinen Mitarbeitern bei diesem Blatt zählte unter anderem der Dichter [[Bertolt Brecht]], der Theaterkritiken beisteuerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Ludwig Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Berholt Brecht&amp;#039;&amp;#039;, 1972, S. 121. Thomas hatte Brecht im Frühjahr 1919 über das Ehepaar Prem kennengelernt.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1920 wurde Thomas von [[Erhard Auer]] wegen eines von ihm, Thomas, verfassten Artikels wegen Pressebeleidigung verklagt. Thomas’ Verteidiger, der Rechtsanwalt [[Max Hirschberg]], erinnerte sich später an diesen als einen „äußerst dumme[r/n] Mensch[en]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Hirschberg: &amp;#039;&amp;#039;Jude und Demokrat. Erinnerungen eines Münchener Rechtsanwalts 1883 bis 1939&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Volkswille&amp;#039;&amp;#039; wegen „aufreizender“ und „die Ordnung gefährdender“ Artikel vom Staatskommissar für Schwaben und Neuburg verboten, Thomas wurde als Chefredakteur verhaftet und zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Hecht: &amp;#039;&amp;#039;Brecht Chronik 1898-1956&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Reichstagswahlen vom Juni 1920 wurde Thomas als Kandidat seiner Partei für den Wahlkreis 27 (Oberbayern-Schwaben) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt. Ende 1920 wechselte Thomas in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]], für die er sein Mandat für den Rest der Wahlperiode, die bis zum Mai 1924 andauerte, wahrnahm. Im März 1921 wurde er Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeitung (KPD, München)|Neuen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, später auch der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Schiffahrtswarte&amp;#039;&amp;#039;, der Bundeszeitung des Deutschen Schiffahrtsbundes in Hamburg. Im selben Jahr war er zeitweise in Bayern inhaftiert. Nach der [[Reichstagswahl Mai 1924|Reichstagswahl vom Mai 1924]] konnte Thomas auf Reichswahlvorschlag der KPD in den Reichstag zurückkehren. Zu dieser Zeit stand Thomas auch in Kontakt zu [[Leo Trotzki]], mit dem er korrespondierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marxists-193707&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.marxists.org/deutsch/archiv/trotzki/1937/07/thomas.htm |titel=Leo Trotzki: Fragen von Wendelin Thomas (1937) |autor=Leo Trotzki |werk=marxists.org |datum= |zugriff=2018-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1925 bis 1928 arbeitete Thomas im Apparat der [[Kommunistische Internationale|Komintern]]. Danach war er in Deutschland zwei Jahre lang in Haft. 1930 kam er aufgrund einer Amnestie wieder auf freien Fuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exil und späte Jahre (1933 bis nach 1947) ===&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] 1933 emigrierte Thomas in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. Zur selben Zeit trennte er sich von der KPD. Einer Quelle zufolge gilt er seither als verschollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Hirschberg / Reinhard Weber: &amp;#039;&amp;#039;Jude und Demokrat. Erinnerungen eines Münchener Rechtsanwalts&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Quellen nennen Thomas auch als Mitglied einer 1937 in den Vereinigten Staaten gebildeten Gegenkommission ([[John Dewey|Dewey]]-Komitee) zu den [[Moskauer Prozesse|Moskauer Schauprozessen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Keller / Freddy Raphael: &amp;#039;&amp;#039;Lebensgeschichten, Exil, Migration&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 35. Mitglied der Kommission waren außer Thomas: [[John Dewey]], [[Otto Rühle (Politiker, 1874)|Otto Rühle]], [[Alfred Rosmer]], [[Jacques Madaule]], Galtiert-Boissiere. Siehe auch Gerd W. Jungblut (Hrsg.) Erich Mühsam: &amp;#039;&amp;#039;In meiner Posaune muss ein Sandkorn sein. Briefe 1900-1934&amp;#039;&amp;#039;, 1984, S. 923. siehe auch die [https://www.marxists.org/deutsch/archiv/trotzki/1937/07/thomas.htm  Leo Trotzki: Die Fragen von Wendelin Thomas&amp;amp;nbsp;(6.&amp;amp;nbsp;Juli 1937)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Quelle deutet letzte Lebensspuren im südamerikanischen Santiago de Chile um 1947 an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Rocker]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Leidensweg von Zensl Mühsam&amp;#039;&amp;#039;, 1949, S. 26, gibt an, in diesem Jahr von Wendelin Thomas einen Ausschnitt aus einer deutschsprachigen Zeitung aus Santiago de Chile zugeschickt bekommen zu haben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unserm Kurt Eisner zu Ehren und Gedächtnis!&amp;#039;&amp;#039;, 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/wendelin-thomas?ID=5292 Thomas, Wendelin]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thomas, Wendelin&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 761&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126290334}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126290334}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0011/adr/adrsz/kap1_2/para2_41.html Wendelin Thomas] in den [[Akten der Reichskanzlei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126290334|VIAF=52677617}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thomas, Wendelin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thomas, Wendelin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD, KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juni 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thionville|Diedenhofen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=September 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Newark (New Jersey)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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