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	<title>Wendalinusbasilika - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:42:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wendalinusbasilika&amp;diff=931953&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chleo: _</title>
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		<updated>2026-02-17T17:40:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;_&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:StWendelBasilika-1.jpg|mini|hochkant|Wendalinusbasilika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wendalinusbasilika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wendelsdom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine in der Oberstadt von [[St. Wendel]] im Saarland gelegene [[Gotik#Regionale Verbreitung und Weiterentwicklung|spätgotische]] [[Hallenkirche]] aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit dem Grabmal des heiligen [[Wendelin]]. Die [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit ihren Gewölbemalereien zählt zu den herausragenden Sakralbauten des [[Saarland]]es und ist eine bedeutende [[Wallfahrtsort|Pilgerkirche]]. Die letzte große [[Wallfahrt]] mit der Zurschaustellung der Gebeine des heiligen Wendelin fand im Oktober 2017 zum 1400. Todesjahr des heiligen Wendelin (gest. 617 n. Chr.) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorgängerkirche wurde im 9.&amp;amp;nbsp;oder frühen 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine Kirche am Standort der heutigen Basilika errichtet, in die im Laufe des 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die [[Reliquie]]n des heiligen Wendelin gebracht wurden. 1338 wird erstmals neben der Kirche ein Pfarrhof erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein wird die Wendalinusbasilika wegen ihrer Größe als [[Dom (Bauwerk)|Dom]] bezeichnet. So gibt es in unmittelbarer Nähe das &amp;#039;&amp;#039;Parkhaus am Dom&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Dom-Galerie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Man geht davon aus, dass der Bau der Kirche durch den [[Kurtrier|Trierer]] [[Kurfürst]]en [[Balduin von Luxemburg]] initiiert wurde (er war seit 1328 weltlicher Herr der Stadt St. Wendel), Belege gibt es dafür nicht. Nach Brower soll sein Nachfolger, Bischof Boemund, mit den St. Wendeler Bürgern die Kirche gebaut haben, die dann 1360 eingeweiht wurde (Brower unterscheidet nicht zwischen Chor und Kirche, das Datum „[[Pfingsten]]“ ist eine moderne Beifügung). [[Dendrochronologie|Dendrochronologischen]] Proben zufolge wurde das Dach des Chors nicht vor 1408 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Chor wurde das [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Mittelschiff]] in spätgotischer Bauweise errichtet. Es erhielt schlanke Säulen, und in großer Höhe spannt sich ein [[Netzgewölbe]] über dem [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]]. 1462 war der Bau mit Fertigstellung des Schiffs beendet; jüngste (2011) dendrochronologische Proben ergeben eine Fällzeit des verwendeten Holzes im Jahre 1460.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwieweit das Westwerk bei den über hundertjährigen Umbau- und Neubaumaßnahmen verändert wurde, ist unbekannt. Der Turmunterbau ist quadratisch und stämmig und besitzt drei Türme: rechts und links die gotischen Seitentürme, dazwischen der 1753 mit einer [[barock]]en [[Welsche Haube|Welschen Haube]] gekrönte (meist [[Zwiebelturm]] genannte) Mittelturm. Er erreicht dort eine Höhe von 69&amp;amp;nbsp;m. Die Dreiteiligkeit der gotischen Turmfront der Wendelskirche weist architektonische Parallelen zur heute zerstörten Turmfront der [[St. Nikolai (Zerbst/Anhalt)|St. Nikolaikirche]] in [[Zerbst/Anhalt]] sowie der [[Severikirche (Erfurt)|Severikirche]] in [[Erfurt]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wendalinusbasilika ist 52&amp;amp;nbsp;m lang, das Mittelschiff 17&amp;amp;nbsp;m hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Kanzel wurde 1462 vermutlich von [[Nikolaus von Kues]] gestiftet, zu dessen [[Pfründe]]n Sankt Wendel gehörte. Sie trägt sein [[Wappen]] und gilt als die zweitälteste Stein[[kanzel]] Deutschlands. Als bedeutendstes Kunstwerk der Kirche gilt das &amp;#039;&amp;#039;Heilige Grab&amp;#039;&amp;#039; an der Nordostecke des Chores, eine Gruppe von acht Tonfiguren, die um 1480 geschaffen wurden. Unter kunsthistorischen Aspekten weist die Grablegungsgruppe [[Spätgotik|spätgotische]] Elemente, aber auch Stilmittel der [[Renaissance]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WendalinusbasilikaL1110665 (2).jpg|mini|hochkant|Wendalinusbasilika, Hochaltar mit Reliquiennische über dem Tabernakel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Grabmal|Hochgrab]], das die Lade mit den [[Gebeine]]n des heiligen Wendelin enthält, wurde um das Jahr 1500 geschaffen und befindet sich hinter dem [[Altarretabel|Retabel]] des Hochaltars. Dieser wurde im Jahr 1896 bei der Kunstschreinerei Brodmüller aus Aachen in Auftrag gegeben und von dem Aachener Bildhauer [[Lambert Piedboeuf]] ausgeführt. Über dem [[Tabernakel]] befindet sich eine vergitterte Öffnung, durch die die Reliquienlade in das hinter dem Altar befindliche Hochgrab geschoben werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sankt-wendelinus.de/index.php?id=197 St. Wendelinus: Altäre]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ungewöhnliche Anordnung ermöglicht es den Pilgern, bei Prozessionen das Grab zu unterqueren und so den Segen des heiligen Wendelin auf sich herabrufen zu können. Die beiden Reliefs links neben der Expositoriumsnische zeigen Wendelin als Hirten und als Einsiedler. Die beiden Reliefs rechts der Nische thematisieren Wendelins legendäre Wahl und Weihe zum Abt von Tholey sowie seinen Tod. Vier Engelsskulpturen, die seitlich der Relieftafeln aufgestellt sind, halten die [[Leidenswerkzeug]]e Jesu empor (von links nach rechts: Lanze mit Schwamm, Schweißtuch, Dornenkrone und Kreuzigungsnägel, Kreuz). Oberhalb der Relieftafeln mit dem Leben des heiligen Wendelin befinden sich Skulpturen des heiligen [[Nikolaus von Myra]] (rechts) und des heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] (links). Zu den Füßen des heiligen Nikolaus hat der Bildschnitzer einen Jüngling im Salzfass angeordnet. Sebastian ist als römischer Offizier dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Relieftafeln zur Wendelin-Vita sind vom Bildschnitzer acht Reliefmedaillons angebracht. Links sieht man die Symbole der vier Evangelisten (von links nach rechts: Den Menschen für Matthäus, den Löwen für Markus, den Stier für Lukas, den Adler für Johannes). Die [[Evangelist (Neues Testament)|vier Evangelisten]] [[Matthäus (Evangelist)|Matthäus]], [[Markus (Evangelist)|Markus]], [[Lukas (Evangelist)|Lukas]] und [[Johannes (Evangelist)|Johannes]] sind hier als Zeugnisgeber der Menschwerdung sowie des Lebens, des Sterbens und der Auferstehung Jesu zu sehen. Auf der rechten Seite zeigen die Medaillons Symbole der Menschwerdung Jesu und seiner Auferstehung von den Toten. Von links nach rechts sieht man einen [[Phönix (Mythologie)|Phoenix]], der sich verbrennt und aus den Flammen wieder erhebt, ein Löwenmännchen, der seine totgeborenen Jungen am dritten Tag nach der Geburt durch Lecken zum Leben erweckt, eine Taube, die über einer angedeuteten Wasserfläche schwebt und ins Licht fliegt, sowie ein [[Einhorn]] als Symbol der [[Menschwerdung Gottes]] im Schoß der Jungfrau Maria. Über der Expositoriumsnische flankieren Engel mit weißen Tüchern in den Händen einen [[Pelikane|Pelikan]], der sich mit dem Schnabel in die Brust sticht, um seine Jungen im Nest zu nähren. Nach dem [[Physiologus]], einem frühchristlichen Tierkompendium, öffnet sich der Pelikan mit dem Schnabel die eigene Brust, lässt sein Blut auf seine toten Jungen tropfen und holt sie so wieder ins Leben zurück. Dies wurde [[Allegorie|allegorisch]] in Bezug zum Opfertod Jesu Christi gesetzt, wodurch der Pelikan zu einem in der [[Ikonografie|christlichen Ikonographie]] häufig verwendeten Motiv wurde. Über der Pelikanskulpur erhebt sich eine [[Kreuzigungsgruppe]]. Links neben dem Kreuz steht [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], die Mutter Jesu. Rechts befindet sich der Apostel [[Johannes (Apostel)|Johannes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift des neohochgotischen Altares lautet „Sapientia aedificavit sibi domum miscuit vinum et posuit mensam“. Die [[latein]]ische Inschrift ist ein verkürztes Zitat aus dem alttestamentlichen [[Buch der Sprichwörter]] {{Bibel|Spr|9|1–2}} und bedeutet in deutscher Übersetzung: „Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihren Wein gemischt und schon ihren Tisch gedeckt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Chormitte steht eine um das Jahr 1340 entstandene [[Tumba]], die bei besonderen Anlässen als Schautisch für die Aufstellung der Lade mit den Gebeinen Wendelins dient (die Tumba stand bis 1803 in der Magdalenenkapelle und wurde erst nach deren [[Profanierung]] als Schulgebäude in die Wendalinusbasilika gebracht). Sie besitzt eine bronzene Deckplatte, die 1924 von dem Bildhauer [[Georg Busch (Bildhauer)|Georg Busch]] geschaffen wurde. Dargestellt ist Wendelin, um dessen Kopf sich seine Schafe gruppieren. Auf den beiden Seitenteilen der Tumba sind sehr schön herausgearbeitete Apostelfiguren dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche erhielt 1612 eine neue Orgel, gebaut durch die Meister Niklas und Florence Houque aus Trier. 1672 erfolgte die Weihe von drei Glocken, dieses Geläut blieb bis 1794 bestehen. 1782 wurde von [[Stumm (Orgelbauerfamilie)|Friedrich Carl Stumm]] eine neue Orgel erbaut, 1934 fand die Einweihung der neuen [[Orgelmanufaktur Klais|Klais]]-Orgel statt. Das heutige Glockengeläut stammt aus dem Jahr 1951. Die Weihe der vier Glocken erfolgte 1954 durch Dechant Johannes Barth. Die Wendelinusglocke wiegt 2.880&amp;amp;nbsp;kg, die Sebastianusglocke 1.650&amp;amp;nbsp;kg, die Marienglocke 1.150&amp;amp;nbsp;kg und die Josefglocke 850&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Lauer: St. Wendel in alten Ansichten, Reihe Archivbilder, Sutton Verlag, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im linken Seitenschiff befindet sich ein barocker Seitenaltar mit Motiven aus dem Leben des [[Sebastian (Heiliger)|heiligen Sebastian]]. Im rechten Seitenschiff findet man dessen [[Pendant]], einen Seitenaltar aus derselben Zeitepoche, der der Mutter Jesu gewidmet ist. Neben dem Marienaltar ist eine im neugotischen Stil geschaffene, sehr schön herausgearbeitete [[Pietà]] platziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der am 22. April 1960 ausgestellten &amp;#039;&amp;#039;[[Litterae|littera apostolica]] »Decus eximium«&amp;#039;&amp;#039; wurde die Kirche durch Papst [[Johannes&amp;amp;nbsp;XXIII.]] zur [[Basilica minor]] erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Acta apostolicae sedis. Commentarium officiale&amp;#039;&amp;#039; 53 (1961) S. 23 f. ([http://www.vatican.va/archive/aas/documents/AAS-53-1961-ocr.pdf online als PDF]); dazu: &amp;#039;&amp;#039;Die Grab- und Wallfahrtskirche St. Wendalin zur Würde einer Basilika erhoben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heimatbuch des Landkreises St. Wendel|Heimatbuch des Kreises St. Wendel]]&amp;#039;&amp;#039; 9 (1961/62), S. 134–136 (mit Abbildung und Übersetzung der Verleihungsurkunde ins Deutsche) ([https://www.landkreis-st-wendel.de/fileadmin/user_upload/1_Landkreis/1.5_Unser_Landkreis/1.5.3_Geschichte/1961-62.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1979 bis 1981 erfolgte eine Renovierung der Basilika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wendalinusbasilika ist Ausgangspunkt für einen 15&amp;amp;nbsp;km langen, angelegten Pilgerweg zur [[Benediktinerabtei St. Mauritius (Tholey)|Abtei Tholey]], deren Abt Wendelin gewesen sein soll. In der Kirche findet jährlich im August und September die Reihe &amp;#039;&amp;#039;Orgelmusik am Abend&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; caption=&amp;quot;Fotogalerie&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Basilika WND Südansicht 1.JPG|Wendalinusbasilika (Südansicht)&lt;br /&gt;
St.Wendel Dom 4.1.jpg|Klais-Orgel&lt;br /&gt;
Basilica St Wendelin Wappenprozession2.JPG|Wappenprozession&lt;br /&gt;
Wendelinus.jpg|Grabtumba mit Deckplatte von Georg Busch&lt;br /&gt;
St.Wendel Dom 12.JPG|Apostelreihe (Tumba, linke Seite)&lt;br /&gt;
St.Wendel Dom 13.JPG|Apostelreihe (Tumba, rechte Seite)&lt;br /&gt;
Innenraum Wendalinusbasilika St. Wendel 04.jpg|Innenansicht&lt;br /&gt;
Innenraum Wendalinusbasilika St. Wendel 01.jpg|Blick in den Chorraum mit neugotischem Altar&lt;br /&gt;
St.Wendel Dom 9.1.jpg|Kanzel (1462)&lt;br /&gt;
St.Wendel Dom 1.1.jpg|Grablegungsgruppe (um 1480)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln ==&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der Wendalinus-Basilika wurde 1933 bis 1934 von der Orgelbaufirma [[Orgelmanufaktur Klais|Klais]] (Bonn) hinter dem historischen [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] der Orgel von [[Stumm (Orgelbauerfamilie)#Dritte Generation|Friedrich Carl Stumm]] (Sulzbach) aus dem Jahr 1782 nachgebaut. Das Instrument verfügt über 48 [[Register (Orgel)|Register]], zusätzlich 7 [[Register (Orgel)#Extension|extendierte]] und ein Register durch Windabschwächung im [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die [[Traktur]]en sind elektropneumatisch. Das Röhrenglockenspiel, welches vom vierten Manual aus angesteuert werden kann, befindet sich im linken Seitenpositiv.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sankt-wendelin.de/musik/orgel/index.html |wayback=20070911154510 |text=Informationen zur Klais-Orgel auf sankt-wendelin.de.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach diversen kleineren Dispositionsänderungen in den Jahren 1960, 1986, 2011 sowie 2019 präsentiert sich die Disposition wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://organindex.de/index.php?title=St._Wendel,_Basilika_St._Wendelinus Beschreibung der Klais-Orgel auf Organindex.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=140 heights=160&amp;gt;&lt;br /&gt;
 St. Wendel, Basilika St. Wendelinus, Klais-Orgel von 1934 (4).jpg|Linkes Seitenpositiv (II.&amp;amp;nbsp;Manual)&lt;br /&gt;
 St. Wendel, Basilika St. Wendelinus, Klais-Orgel von 1934 (1).JPG|Klais-Orgel der Basilika (Zentraler Stumm-Prospekt)&lt;br /&gt;
 St. Wendel, Basilika St. Wendelinus, Klais-Orgel von 1934 (6).JPG|Rechtes Seitenpositiv (IV. Manual)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Principal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Principal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Holzflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Salicional || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Praestant || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Rohrflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Quinte ||{{0}}{{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Superoctav || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Mixtur IV–V || {{0}}{{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Bombarde || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Trompete || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Clairon || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Positiv I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;li&amp;quot;&amp;gt;Linkes Seitenwerk.&amp;lt;/ref&amp;gt; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Diapason || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Nachthorngedackt {{0}} || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.|| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.|| Singendgedackt || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.|| Flageolett || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.|| Terzian II || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19.|| Mixtur IV || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20.|| Klarinette || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.|| Liebl. Gedackt || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.|| Geigenprincipal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.|| Bordun || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24.|| Zartgeige || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.|| Schwebung || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26.|| Octave ||{{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.|| Querflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28.|| Waldflöte || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.|| Progressio III-IV || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.|| Trompette harm. || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.|| Oboe || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IV Positiv II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;re&amp;quot;&amp;gt;Rechtes Seitenwerk.&amp;lt;/ref&amp;gt; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32.|| Rohrflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33.|| Gemshorn || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34.|| Principal || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35.|| Blockflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36.|| Nasard || {{0}}{{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37.|| Schwegel || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38.|| Nasard || {{0}}{{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39.|| Piccolo || {{0}}1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40.|| Terz || {{0}}{{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41.|| Cymbel III || {{0}}1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 42.|| Dulcian || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 43.|| Krummhorn || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Glockenspiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;Rö&amp;quot;&amp;gt;Röhrenglockenspiel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Untersatz &amp;lt;small&amp;gt;(Ext. Nr. 45)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; || 32′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 44.|| Principalbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 45.|| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Zartbass&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;Wind&amp;quot;&amp;gt;Windabschwächung aus Nr. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;16′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Quinte &amp;lt;small&amp;gt;(Ext. Nr. 45)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;{{Bruch|10|2|3}}&amp;#039;&amp;#039;′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46. || Octavbass || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Bassflöte &amp;lt;small&amp;gt;(Ext. Nr. 45&amp;lt;/small&amp;gt;)&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}&amp;#039;&amp;#039;8′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Choralbass &amp;lt;small&amp;gt;(Ext. Nr. 46)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}&amp;#039;&amp;#039;4′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Flachflöte &amp;lt;small&amp;gt;(Ext. Nr. 45)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}&amp;#039;&amp;#039;2′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 47.|| Mixtur II-III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 48.|| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Basstrompete &amp;lt;small&amp;gt;(Ext. Nr. 48)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}&amp;#039;&amp;#039;8′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Schalmey &amp;lt;small&amp;gt;(Ext. Nr. 48)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; || {{0}}&amp;#039;&amp;#039;4′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, III/I, IV/I, IV/III, I/P, II/P, III/P, Sub- und Superoktavkoppeln&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfen]]:&amp;#039;&amp;#039; 4000-fache [[Kombination (Orgel)|Setzeranlage]], feste Kombinationen (Pleno, Tutti), Absteller, [[Registerschweller|Crescendowalze]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1994 befindet sich eine Truhenorgel der Firma [[Orgelbau Mühleisen|Mühleisen]] ([[Leonberg]]) im Chor der Basilika. Das Instrument hat vier Register auf einem Manual (Bourdon 8&amp;#039;, Rohrflöte 4&amp;#039;, Principal 2&amp;#039;, Quinte {{Bruch|1|1|3}}′).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Im Turm der Wendalinusbasilika hängt seit 1951 ein sechsstimmiges Bronzegeläut von der [[Glockengießerei Mabilon]] aus [[Saarburg]]. Die Glocken hängen in einem Stahlglockenstuhl.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=e8bx0fxkd8g Tonaufnahme des Geläuts].&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine siebte Glocke, die kleinste, stammt aus dem Jahr 1925.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=qk6ZMVcXgAU www.youtube.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Glocke || Name || Durchmesser || Masse || [[Schlagton|Nominal]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wendelinus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  || 1640 mm || 2800 kg || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Sebastian (Heiliger)|Sebastianus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  || 1430 mm || 1650 kg || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1260 mm || 1150 kg || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||  1110 mm || {{0}}850 kg || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 ||   ||  {{0}}930 mm || {{0}}500 kg || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 ||   ||  {{0}}830 mm || {{0}}340 kg || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 ||   ||   ||  || gis″&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologische Übersicht ==&lt;br /&gt;
* 617 legendäres Todesjahr von Wendelin (laut Legende durch Pfarrer Nikolaus Keller von 1704)&lt;br /&gt;
* 10. Jh. Entwicklung des Orts „Basonevillare“ (später: St. Wendel) mit Grabkapelle des Heiligen zum Wirtschaftszentrum einer Verduner Grundherrschaft. Gegen die im Jahre 1980 von [[Wolfgang Haubrichs]] vorgetragene These, St. Wendel sei im Jahr 950 der Ort eines Treffens zwischen dem deutschen König [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] und dem westfränkischen König [[Ludwig IV. (Frankreich)|Ludwig IV.]] gewesen,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Haubrichs: &amp;#039;&amp;#039;Basenvillare, Königsort und Heiligengrab. Zu den frühen Namen und zur Frühgeschichte von St. Wendel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend]]&amp;#039;&amp;#039; 28 (1980), S. 7–89.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden bald darauf begründete und bislang nicht ausgeräumte Vorbehalte angemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Hannig: &amp;#039;&amp;#039;Otto der Große und Ludwig IV. in St. Wendel? Zur Interpretation des Herrschertreffens von 950.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend&amp;#039;&amp;#039; 32 (1984), S. 7–20 (vgl. dazu die Rezension von [[Rudolf Schieffer]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039; 42 (1986), S. 301 ([https://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN345858735_0042 online] bei [[DigiZeitschriften]]).), sowie Dens.: &amp;#039;&amp;#039;Otto I. und Ludwig IV. Zum Königstreffen von 950.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heimatbuch des Landkreises St. Wendel]]&amp;#039;&amp;#039; 20 (1983/84) S. 119–127 ([https://www.landkreis-st-wendel.de/fileadmin/user_upload/1_Landkreis/1.5_Unser_Landkreis/1.5.3_Geschichte/1983-84.pdf online als PDF] bei [https://www.landkreis-st-wendel.de www.landkreis-st-wendel.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1180 werden mit &amp;#039;&amp;#039;Lambertus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cono&amp;#039;&amp;#039; erstmals „Priester von St. Wendel“ (&amp;#039;&amp;#039;presbiteri de S[ancto] Wandalino&amp;#039;&amp;#039;) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Regesten des Klosters Werschweiler&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Historischen Vereins der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; [Bd. 3]). Eigenverlag, Speyer 1921, Regest Nr. 6, S. 88 ([https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/1707771 online] bei [https://www.dilibri.de &amp;#039;&amp;#039;dilibri Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;]), bzw. Abdruck im Anhang Nr. 1, S. 411–414, S. 412&amp;amp;nbsp;f. ([https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/1708096 online] ebenda).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1291 Urkundliche Bestätigung einer Pfarr- und Kapitelskirche St. Wendalinus&lt;br /&gt;
* 1328 Der Trierer Erzbischof [[Balduin von Luxemburg]] wird Landesherr von St. Wendel&lt;br /&gt;
* 1332 St. Wendel erhält von Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig von Bayern]] das Stadtrecht. Baubeginn der neuen Wallfahrtskirche (der heutigen Basilika) an Stelle einer kleinen romanischen Vorgängerkirche&lt;br /&gt;
* 1360 Weihe des hochgotischen Ostchors durch Erzbischof [[Boemund II. von Saarbrücken|Boemund]] von Saarbrücken&lt;br /&gt;
* 1400 Entstehungszeit der Westturmanlage sowie der Wendelinus-[[Tumba]] im Ostchor&lt;br /&gt;
* 1442/43 [[Nikolaus von Kues]] wird nach dem Tod des Weihbischofs de Monte [[Kommende|Kommendatarpfarrer]] von St. Wendelin&lt;br /&gt;
* 1446 Nikolaus von Kues wird durch Urkunde einer päpstlichen Delegation zum Reichstag als Pfarrer von St. Wendel bestätigt und erhält besondere Absolutionsvollmachten.&lt;br /&gt;
* 1460 Vollendung des dreischiffigen gotischen Langhauses mit [[Gewölbe|Netzgewölbe]]&lt;br /&gt;
* 1461 Der Trierer Erzbischof Johann II von Baden bittet den Papst, das Amt des  Kommandatarpfarrers von St. Wendel übernehmen zu dürfen. Der Papst stimmt zu mit der Bedingung, dass der Amtsinhaber - Cusanus - zustimmt oder im Falle dessen Todes. Im Falle einer Zustimmung wird der Trierer Erzbischof Pfarrer von St. Wendel; aber die Pfarrei bleibt weiterhin im Bistum Metz.&lt;br /&gt;
* 1462 Nikolaus von Kues stiftet seiner [[Pfarrkirche]] die [[Kanzel]] und lässt die Deckenmalerei des Mittelschiffgewölbes (symbolische Darstellung des Zusammenwirkens geistlicher und weltlicher Amtsträger) anbringen.&lt;br /&gt;
* 29.01.1464 Cusanus muß der Bitte des Trierer Erzbischofs zugestimmt haben, denn dieser wird Kommandatarpfarrer von St. Wendel. Die Pfarrei gehört weiterhin ins Bistum Metz.&lt;br /&gt;
* 1465 Anbau der südlichen Vorhalle als Versammlungsraum für das bischöfliche [[Sendgericht]] und Bau des Hauptportals&lt;br /&gt;
* ca. 1480 (vor 1485) Stiftung des „[[Heiliges Grab (Nachbildung)|Heiligen Grabes]]“ an der linken Chorwand&lt;br /&gt;
* 1506 Errichtung des [[Hochgrab]]es in der [[Chor (Architektur)|Chor]][[apsis]] als Geschenk des Erzbischofs [[Jakob II. von Baden]]&lt;br /&gt;
* 1508 und 1512 Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] (genannt &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Ritter&amp;#039;&amp;#039;) besucht die Pfarrkirche St. Wendelin&lt;br /&gt;
* 1753 Erneuerung des mittleren [[Helm (Architektur)|Turmhelms]] als barocker [[Zwiebelturm|Zwiebelaufsatz]]&lt;br /&gt;
* 1781 Aufbau der Orgelbühne und der [[Orgel|Barockorgel]]. Die St. Wendeler Zünfte stellen Figuren ihrer Patrone an den Wänden der Seitenschiffe auf&lt;br /&gt;
* 1894–1899 Einbau der Chorfenster&lt;br /&gt;
* 1934 Einbau einer neuen [[Johannes Klais Orgelbau|Klais-Orgel]] (56 klingende Register)&lt;br /&gt;
* 1960 Erhebung der Kirche zur [[Basilica minor]] durch Papst [[Johannes XXIII.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Dörrer]]: &amp;#039;&amp;#039;St. Wendel in Kult, Kunst, Namen und Wirtschaft von der Saar bis Südtirol. Ein Beitrag zum Cusanus Gedenkjahr (1464–1964).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Akademie der Wissenschaft. Forschungen und Fortschritte.&amp;#039;&amp;#039; [Berlin] 39 (1965), S. 11–15; auch in: &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Heimatblätter.&amp;#039;&amp;#039; 39 (1964), S. 18–24.&lt;br /&gt;
* Anton Franziskus: &amp;#039;&amp;#039;Die St. Wendelinus-Basilika zu St. Wendel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;DKV-Kunstführer.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 647). München/Berlin 2007.&lt;br /&gt;
* Walter Hannig: &amp;#039;&amp;#039;Die Deckenmalerei der Wendelinus-Basilika.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heimatbuch des Landkreises St. Wendel]]. Ein Volksbuch für Heimatkunde, Naturschutz und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; 16 (1975–76), S. 41–44.&lt;br /&gt;
* Werner Martin: &amp;#039;&amp;#039;Cusanus und seine Beziehungen zu St. Wendel. Teil I: Werdegang des Nikolaus von Kues bis zum Erhalt der Pfarrkirche St. Wendel.&amp;#039;&amp;#039; St. Wendel 2010.&lt;br /&gt;
* Werner Martin: &amp;#039;&amp;#039;Cusanus – ein Pythagoreer und Vorläufer des Galilei. Teil II seiner Beziehungen zu St. Wendel. Vom Erlangen der Pfarrkirche St. Wendel bis zu seiner Erhebung zum Kardinal.&amp;#039;&amp;#039; St. Wendel 2011.&lt;br /&gt;
* Werner Martin: &amp;#039;&amp;#039;Cusanisches Nachwirken. Teil III seiner Beziehungen zu St. Wendel. Die Umwandlung des hl. Wendelin zum Vorbild für den Pastor. Betrachtung zum Besuch des Kaisers Maximilian in St. Wendel im Jahre 1512.&amp;#039;&amp;#039; St. Wendel 2012.&lt;br /&gt;
* Max Müller: &amp;#039;&amp;#039;Kardinal (Nicolaus) Cusanus und die Pfarrkirche St. Wendel.&amp;#039;&amp;#039; Neubearbeiteter Auszug aus dem Nachlaß, in: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Landkreises St. Wendel. Ein Volksbuch für Heimatkunde, Naturschutz und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; 17 (1977–78), S. 52–54.&lt;br /&gt;
* Gerd Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Das Cusanus-Wappen in den Deckenmalereien der Basilika St. Wendalinus in St. Wendel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 15 (1982), S. 86–91.&lt;br /&gt;
* Gerd Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappenmalereien der Basilika St. Wendelin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Landkreises St. Wendel. Ein Volksbuch für Heimatkunde, Naturschutz und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; 19 (1981–82), S. 109–120.&lt;br /&gt;
* Gerd Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Wallfahrtskirche des hl. Wendelin – eine lebendige Geschichte, 650-Jahrfeier der Chorweihe, 50-Jahrfeier der Erhebung zur Basilika.&amp;#039;&amp;#039; Dillingen/Saar 2010.&lt;br /&gt;
* Alois Selzer: &amp;#039;&amp;#039;Kardinal Nicolaus Cusanus und St. Wendelin. Gedanken zu einem Wendelinus-Tafelbild um 1520.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Landkreises St. Wendel. Ein Volksbuch für Heimatkunde, Naturschutz und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; 10 (1963–64), S. 9–14.&lt;br /&gt;
* Alois Wein: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Cusanus parochus commendatarius an der Pfarrkirche St. Wendel.&amp;#039;&amp;#039; In: Vereinigung St. Wendelin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;600 Jahre Grab- und Wallfahrtskirche St. Wendalin in St. Wendel.&amp;#039;&amp;#039; St. Wendel 1960, S. 12–18.&lt;br /&gt;
* Roland Geiger: &amp;#039;&amp;#039;Ein Spaziergang durch St. Wendel.&amp;#039;&amp;#039; St. Wendel, 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|wendel+Wendelinusdom|}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pg-wnd.de/ Pfarreiengemeinschaft St. Wendel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Basilicae minores in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/28/4.6191/N |EW=7/10/15.4206/E |dim=200 |type=building |region=DE-SL}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4369068-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wendalinusbasilika St. Wendel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche des Bistums Trier|St. Wendel Wendalinus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in St. Wendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in St. Wendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche im Saarland|St. Wendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilica minor|St. Wendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilika (Bautyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wendelinuskirche|St. Wendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|St. Wendel, Basilika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk im Saarland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche des Bistums Trier|Wendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geläut|St. Wendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chleo</name></author>
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