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	<title>Wenche Foss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-05-30T20:11:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:66382 Wenche Foss.jpg|mini|Wenche Foss um 1959]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eva Wenche Steenfeldt-Foss Stang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Dezember]] [[1917]] in [[Oslo|Kristiania]]; † [[28. März]] [[2011]] in [[Oslo]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vg.no/rampelys/artikkel.php?artid=10013215 Wenche Foss (93) er død] Verdens Gang, 28. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine [[Norwegen|norwegische]] [[Schauspieler]]in und [[Gesang|Sängerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
Die Tochter eines Ingenieurs wuchs in Oslo auf und interessierte sich früh für das Theater. Ihr Bühnendebüt gab sie im Alter von 18 Jahren am &amp;#039;&amp;#039;Søilen Teater&amp;#039;&amp;#039; in der [[Operette]] &amp;#039;&amp;#039;Taterblod&amp;#039;&amp;#039; (Tartarenblut) von [[Vilhelm Dybwad]]. Von 1936 bis 1939 war sie am &amp;#039;&amp;#039;Carl-Johan-Teatret&amp;#039;&amp;#039; engagiert, anschließend wechselte sie an das &amp;#039;&amp;#039;Centralteatret&amp;#039;&amp;#039;. Hier bewies sie erstmals ihre große Vielseitigkeit und feierte erste kleinere Erfolge. Der Durchbruch gelang ihr 1944 in einer Inszenierung von [[Carl Erik Martin Soya|Carl Erik Soyas]] Stück &amp;#039;&amp;#039;To tråder&amp;#039;&amp;#039; (Zwei Fäden). Gleichzeitig wurde die Kritik auf ihre [[Mezzosopran]]-Stimme aufmerksam. Unter anderem wirkte sie in der Operette &amp;#039;&amp;#039;Die Bajadere&amp;#039;&amp;#039; von [[Emmerich Kálmán]] (1939) und in den [[Franz Lehár|Lehár]]-Klassikern &amp;#039;&amp;#039;[[Der Graf von Luxemburg (Operette)|Der Graf von Luxemburg]]&amp;#039;&amp;#039; (1941) und &amp;#039;&amp;#039;[[Die lustige Witwe]]&amp;#039;&amp;#039; (1948) mit. Als Gast am &amp;#039;&amp;#039;Oslo Nye Teater&amp;#039;&amp;#039; überzeugte sie in der Titelpartie des [[Cole Porter|Porter]]-Musicals &amp;#039;&amp;#039;[[Kiss Me, Kate (Musical)|Kiss me Kate]]&amp;#039;&amp;#039; (1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 nahm Wenche Foss ein Engagement am [[Nationaltheatret]] in Oslo an. Sie setzte hier ihre Karriere mit Lustspielen und Musiktheater-Produktionen fort. Vermehrt übernahm sie nun jedoch auch tragende Rollen in klassischen Bühnenwerken. War ihre melodramatische Darstellung der Rebekka West in [[Henrik Ibsen]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Rosmersholm]]&amp;#039;&amp;#039; 1943 noch weitgehend auf Ablehnung gestoßen, erhielt sie viel Lob für ihre Interpretation der Titelrolle in &amp;#039;&amp;#039;[[Hedda Gabler]]&amp;#039;&amp;#039; (1960). Daneben verkörperte sie die Viola in [[William Shakespeare|Shakespeares]] &amp;#039;&amp;#039;[[Was ihr wollt]]&amp;#039;&amp;#039; (1956) und die Maria Stuart in [[Bjørnstjerne Bjørnson]]s historischem Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;Maria Stuart i Skotland&amp;#039;&amp;#039; (1957).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1967 und 1978 war sie fest am &amp;#039;&amp;#039;Oslo Nye Teater&amp;#039;&amp;#039; angestellt. Während dieser Zeit spielte und sang sie unter anderem den Part des Fräulein Schneider im [[Musical]] &amp;#039;&amp;#039;[[Cabaret (Musical)|Cabaret]]&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem glänzte sie in [[Komödie]]n wie Nils Kjærs &amp;#039;&amp;#039;Det lykkelige valg&amp;#039;&amp;#039; (Die glückliche Wahl). Ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum beging sie 1975 mit einer später auch im norwegischen Fernsehen ausgestrahlten Produktion des Lustspieles &amp;#039;&amp;#039;Twigs&amp;#039;&amp;#039; von [[George Furth]]. Hier trat sie gleich in vier Rollen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foss Ung.jpg|mini|links|hochkant=0.8|[[Per Ung]]s Bronzestatue der Schauspielerin (2007)]]&lt;br /&gt;
Als Wenche Foss 1978 an das &amp;#039;&amp;#039;Nationaltheatret&amp;#039;&amp;#039; zurückkehrte, war sie längst eine landesweit gefeierte Schauspielerin. In den kommenden Jahren verteidigte sie ihren Ruf als führende [[Diva]] unter den norwegischen Schauspielerinnen der Nachkriegszeit. Im Gedächtnis blieben vor allem ihre Ibsen-Rollen. Mehrfach wurde sie als Ella Rentheim in &amp;#039;&amp;#039;[[John Gabriel Borkman]]&amp;#039;&amp;#039; besetzt, außerdem spielte sie die Mutter Aase in &amp;#039;&amp;#039;[[Peer Gynt]]&amp;#039;&amp;#039; (1985). Am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 1980 beruhigte sie das Publikum, als sich infolge eines explodierten [[Scheinwerfer]]s ein Brand entfachte, der große Teile des Theaters zerstörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nationaltheatret.no/samfunn/nationaltheatrets-historie2/toralv-maurstad-og-den-store-brannen/ Toralv Maurstad og den store brannen] nationaltheatret.no (abgerufen am 12. Januar 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988 gab sie ihre offizielle Abschiedsvorstellung am &amp;#039;&amp;#039;Nationaltheatret&amp;#039;&amp;#039;, feierte anschließend jedoch noch mehrere [[Comeback]]s. Insgesamt war Wenche Foss bis 2004 allein an diesem Theater in 59&amp;amp;nbsp;verschiedenen Produktionen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film und Fernsehen ===&lt;br /&gt;
Ihrem Filmdebüt im Jahre 1940 (in &amp;#039;&amp;#039;Tørres Snørtevold&amp;#039;&amp;#039;, einer auf einem Roman von [[Alexander Lange Kielland|Alexander Kielland]] basierenden Komödie) folgten weitere Auftritte in Unterhaltungsfilmen der vierziger Jahre, z.&amp;amp;nbsp;B. in &amp;#039;&amp;#039;En herre med bart&amp;#039;&amp;#039; (Ein Herr mit Schnurrbart), in dem sie u.&amp;amp;nbsp;a. auch das Titellied sang. Für ihre Rolle der Bischofsfrau in &amp;#039;&amp;#039;Herren og hans tjenere&amp;#039;&amp;#039; (Der Herr und seine Diener) erhielt sie 1959 den norwegischen Kritikerpreis. Im erfolgreichsten norwegischen Film aller Zeiten, dem Animationsfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Hintertupfinger Grand Prix]]&amp;#039;&amp;#039;, verlieh sie 1975 der Witwe Stengelføhn-Glad ihre Stimme&amp;lt;ref&amp;gt;{{Themoviedb.org|person/92052|abruf=2023-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – ebenso wie 1991 der Madame Pottine in der norwegischen Fassung des [[The Walt Disney Company|Disney]]-Zeichentrickfilmes &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schöne und das Biest (1991)|Die Schöne und das Biest]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 spielte sie an der Seite von [[Liv Ullmann]] und [[Erland Josephson]] in [[Ingmar Bergman]]s Beziehungsdrama &amp;#039;&amp;#039;[[Szenen einer Ehe]]&amp;#039;&amp;#039; die Nebenrolle der Mutter. Ihr Renommee auch als Filmschauspielerin war schließlich so groß, dass ihr das in Norwegen erfolgreiche Produzenten-Duo Svend Wam und [[Petter Vennerød]] Rollen teilweise auf den Leib schneiderte, wie z.&amp;amp;nbsp;B. 1982 für &amp;#039;&amp;#039;Leve sitt liv&amp;#039;&amp;#039; (Sein Leben leben). Mit der internationalen Produktion &amp;#039;&amp;#039;[[Dina – Meine Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (2002) kam sie auch in die deutschen Kinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Auftritte hatte Wenche Foss seit den sechziger Jahren auch im norwegischen [[Fernsehen]]. Nicht nur wurden Aufzeichnungen ihrer Theatererfolge gesendet, sondern auch eigens für das TV produzierte [[Fernsehserie|Serien]] wie &amp;#039;&amp;#039;Vestavind&amp;#039;&amp;#039; (1994/95). Ihre letzte Rolle verkörperte sie 2006 im Alter von fast neunzig Jahren in der [[Norsk rikskringkasting|NRK]]-Produktion &amp;#039;&amp;#039;En udødelig mann&amp;#039;&amp;#039; (Ein unsterblicher Mann), die das Leben von Henrik Ibsen zum Gegenstand hat. Foss spielte in dem Dreiteiler eine Tante des Dichters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Wenche Foss war mit dem Geschäftsmann Thomas Stang verheiratet. 1953 wurde ihr erstes Kind, ein Junge mit [[Down-Syndrom]], geboren. Er starb im Alter von vier Jahren an [[Leukämie]]. 1955 bekam sie einen weiteren Sohn, [[Fabian Stang]], der von 2007 bis 2015 Bürgermeister von Oslo war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schauspielerin beklagte mehrfach die [[Homophobie]] in der Gesellschaft, vor allem in Teilen der [[Norwegische Kirche|norwegischen Staatskirche]]. Sie setzte sich für die [[Segnung gleichgeschlechtlicher Paare]] ein, unter anderem in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Etterpå&amp;#039;&amp;#039; (1999).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vg.no/rampelys/artikkel.php?artid=5594152 Wenche Foss angriper homofobi] Verdens Gang, 1. Oktober 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie kritisierte mehrfach auch die [[Kristelig Folkeparti]], da sie der Meinung war, Religion sollte nichts mit Politik zu tun haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vg.no/nyheter/innenriks/artikkel.php?artid=255334 Wenche Foss vil legge ned KrF] Verdens Gang, 20. November 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Wenche Foss erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den [[Sankt-Olav-Orden]] (Kommandeur 1972; Kommandeur mit Stern 1988). 1991 wurde ihr der [[Amanda (Filmpreis)|Amanda]]-Ehrenpreis zuerkannt, 2002 der Hedda-Preis für ihr Bühnenlebenswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2007 enthüllte Königin [[Sonja von Norwegen|Sonja]] eine vom Bildhauer [[Per Ung]] geschaffene [[Bronze]]statue der Schauspielerin am [[Johanne Dybwad (Schauspielerin)|Johanne-Dybwad-Platz]] vor dem &amp;#039;&amp;#039;Nationaltheatret&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1970: [[Song of Norway (Film)|Song of Norway]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Szenen einer Ehe]] &amp;#039;&amp;#039;(Scener ur ett äktenskap)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1975: [[Hintertupfinger Grand Prix]] (&amp;#039;&amp;#039;Flåklypa Grand Prix&amp;#039;&amp;#039;, Stimme)&lt;br /&gt;
* 1998: [[Sonny, der Entendetektiv]] (&amp;#039;&amp;#039;Solan, Ludvig og Gurin med reverompa&amp;#039;&amp;#039;, Stimme)&lt;br /&gt;
* 2002: [[Dina – Meine Geschichte]] &amp;#039;&amp;#039;(Jeg Er Dina)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: [[Musik für Hochzeiten und Begräbnisse]] &amp;#039;&amp;#039;(Musikk for bryllup og begravelser)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Primärliteratur ===&lt;br /&gt;
* Wenche Foss: &amp;#039;&amp;#039;Livets gave.&amp;#039;&amp;#039; Cappelen, Oslo 1984, ISBN 82-02-09230-2.&lt;br /&gt;
* Wenche Foss: &amp;#039;&amp;#039;Etterpå.&amp;#039;&amp;#039; Gyldendal Norsk Forlag, Oslo 1999, ISBN 82-05-26507-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekundärliteratur ===&lt;br /&gt;
* Lise Lyche: [https://www.snl.no/.nbl_biografi/Wenche_Foss/utdypning &amp;#039;&amp;#039;Wenche Foss.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Norsk biografisk leksikon|Norsk Biografisk Leksikon]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Mona Levin: &amp;#039;&amp;#039;Wenche Foss.&amp;#039;&amp;#039; Gyldendal Norsk Forlag, Oslo 2007, ISBN 978-82-05-37434-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Syngende Skuespillere.&amp;#039;&amp;#039; (Singende Schauspieler) 6 Schellackaufnahmen mit Foss aus &amp;#039;&amp;#039;En herre med bart&amp;#039;&amp;#039;. Normannrecords, NOMCD3043, 2009. [http://www.mic.musikkonline.no/shop/displayAlbumExtended.asp?id=37936 Inhalt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0287606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136758754|LCCN=n85052706|VIAF=81049129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Foss, Wenche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mezzosopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sankt-Olav-Ordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sankt-Olav-Ordens (Komtur mit Stern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norweger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Foss, Wenche&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Steenfeldt-Foss Stang, Eva Wenche&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=norwegische Schauspielerin und Sängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Dezember 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oslo|Kristiania]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oslo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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