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	<title>Welzow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Welzow&amp;diff=59105&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rheinlausitzer: bebilderung überarbeitet</title>
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		<updated>2026-04-01T15:09:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bebilderung überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen der Stadt Welzow.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/35/00.9/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14/10/20.8/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Welzow in SPN.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Spree-Neiße&lt;br /&gt;
|Höhe              = 123 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 03119&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 035751&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12071408&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WZW&lt;br /&gt;
|Straße            = Poststraße 8&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.welzow.de/ www.welzow.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Hilmar Mißbach&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler|BVB/Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welzow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|dsb|Wjelcej}}, ist eine Kleinstadt im [[brandenburg]]ischen [[Landkreis Spree-Neiße]] in der [[Niederlausitz]]. Sie gehört zum amtlichen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KLG 0169 Welzow.jpg|mini|links|Welzow mit Tagebau, Luftaufnahme (2019)]]&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der [[Niederlausitz]] im Südosten des Landes Brandenburg westlich der [[Spree]], zwischen [[Cottbus]] und [[Senftenberg]] und an der Grenze zu [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist durch die Seen, Flüsse, [[Flachmoor]]e, ausgedehnte Kiefernwälder, aber auch Laub- und Mischwälder der [[Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft|Lausitzer Heidelandschaft]] geprägt. Trugen ursprünglich [[Urstromtal|Urstromtäler]] und [[Endmoräne]]n der [[Weichsel-Kaltzeit|vergangenen Eiszeit]] zur Gestaltung der Landschaftsform wesentlich bei, so stellen sich heute große Teile der Region infolge des seit Jahrzehnten intensiv betriebenen [[Braunkohleabbau]]s als zerstörte Landschaften dar, die im Zuge der [[Rekultivierung|Neugestaltung]] wieder aufgewertet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zahlreichen Tagebaurestseen entstand in der Umgebung das [[Lausitzer Seenland]], Deutschlands größte Rekultivierungsbaustelle. Direkt in der Nachbarschaft der Stadt Welzow findet man den [[Tagebau Welzow-Süd]] mit der Förderbrücke [[F60]], der größten beweglichen Arbeitsmaschine der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Zu Welzow gehören der Ortsteil [[Proschim]] (&amp;#039;&amp;#039;Prožym&amp;#039;&amp;#039;) und die Wohnplätze Karlsfeld (&amp;#039;&amp;#039;Karlowe pólo&amp;#039;&amp;#039;), [[Sibirien (Welzow)|Sibirien]] (&amp;#039;&amp;#039;Sibirska&amp;#039;&amp;#039;) und [[Zollhaus (Welzow)|Zollhaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Cłonica&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/de/stadt_welzow/17113 Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Stadt Welzow]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Braunkohlentagebau Welzow-Süd wurde ein Zentrum germanischer Eisenproduktion nachgewiesen – neben dem nahen [[Wolkenberg]]. Die 36 Fundplätze mit rund 1300 [[Rennofen|Rennöfen]], Ambosssteinen, [[Kohlenmeiler|Grubenmeilern]] und Erzaufbereitungsplätzen lagen an den Hängen des Endmoränenrückens und entlang des Petershainer Fließes. Zahlreiche Scherben von Töpfen und [[Kumpf|Kümpfen]] in der Verfüllung zweier Grubenmeiler, die zu drei Ofenbatterien bei Klein Görigk gehörten, waren eine Besonderheit, da zeitgleiche Keramik nur selten an Verhüttungsplätzen auftritt. Die grobe Siedlungsware datiert die Eisenproduktion in die spätrömische Kaiserzeit (3./4. Jahrhundert). Auf allen drei Fundplätzen fanden sich neben Schlackengruben maximal 20&amp;amp;nbsp;cm tiefe Packungen von gebranntem Lehm mit etwa 40&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser. An manchen Öfen gab es eine, an anderen zwei Gruben, die auf die Anzahl und Anordnung der Düsenlöcher schließen lassen, die sich nachweislich 10&amp;amp;nbsp;cm über Bodenniveau befanden. Im verziegelten Bruchstück der Ofenwand war der Rest eines Düsenloches von 1,5&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser zu erkennen. Bei einem der Verhüttungsplätze spricht das Arrangement der Öfen in Gruppen für mehrmaliges Aufsuchen des Platzes und eine saisonale Eisenerzeugung. Vermutlich betätigte sich hier eine Gemeinschaft aus der Umgebung. Im direkten Umfeld fehlen ebenso wie bei den anderen Verhüttungsplätzen des Reviers die Siedlungsspuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Der Name Welzow (Welcze) wird erstmals am 12. Dezember 1547 in den [[Spremberg]]er [[Stadtbuch|Stadtbüchern]] erwähnt. Oft ist noch fälschlicherweise die Jahreszahl 1280 zu finden, die sich nach wiederholten Überprüfungen als unzutreffend erwies.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hans Gorgk&amp;quot;&amp;gt;Autor: &amp;#039;&amp;#039;Joachim Schneider&amp;#039;&amp;#039;, Hans Gorgk von der Wolfsgegend, 2005, Dresden, &amp;#039;&amp;#039;Broschüre&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum 6. April 1584 war Welzow ein Amtsdorf der [[Herrschaft Spremberg]]. Am 21. Juli des gleichen Jahres bildeten die Dörfer Welzow, Proschim und [[Gosda (Spremberg)|Gosda]] das Dominium Gosda, womit Welzow ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des Rittergutes wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Welzow 2016 SW.jpg|mini|links|Evangelische Kirche auf dem Anger im historischen Teil Welzows]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1708 sind für Welzow acht Bauern, ein Halbbauer und vier Gärtner als Bewohner verzeichnet, zehn Jahre später waren es acht Hufner und zwei [[Kossäten]], die Abgaben von insgesamt 653 Gulden und zwei Groschen zu entrichten hatten. Am 25. Juli 1770 brannten große Teile Welzows als Folge eines [[Blitzschlag]]es ab. Am 16. Oktober 1790 erwarb der Premierleutnant Johann Sebastian von Wirsing das Rittergut Gosda, nach dessen Tod im Jahr 1817 wurde das Rittergut Gosda in den 1820er-Jahren aufgrund von Erbstreitigkeiten aufgelöst, sodass Welzow, Proschim und Gosda eigenständige Gemeinden wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Kulke: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Welzower Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Amtsblatt für die Stadt Welzow mit dem Ortsteil Proschim, 29. Juni 2019, S. 18–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Ab 1816 gehörte Welzow zum [[Landkreis Spremberg (Lausitz)|Landkreis Spremberg]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Brandenburg]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten [[Kriegsgefangene]] aus der [[Sowjetunion]] und [[Frankreich]] sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern [[Zwangsarbeit]] verrichten: in der &amp;#039;&amp;#039;Zentralwerkstatt&amp;#039;&amp;#039;, in der &amp;#039;&amp;#039;Germaniahütte&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;alten Brikettfabrik&amp;#039;&amp;#039;, dem späteren &amp;#039;&amp;#039;[[Alfred Scholz (MfS-Mitarbeiter)|Alfred-Scholz]]-Werk&amp;#039;&amp;#039;. Viele von ihnen gingen an der unmenschlichen Behandlung zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1982-0806-401, Tagebau Welzow-Süd, Förderbrücke.jpg|mini|Tagebau Welzow-Süd (1982)]]&lt;br /&gt;
Auf dem Flugplatz Welzow lagen in den Jahren 1944 und 1945 zahlreiche Jagd-Einheiten der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], die bei der Reichsluftverteidigung eingesetzt wurden. Nach Kriegsende kam der Ort zur Sowjetischen Besatzungszone und 1949 zur [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Bei der DDR-Kreisreform im Juli 1952 wurde Welzow dem [[Kreis Spremberg]] im [[Bezirk Cottbus]] zugeordnet. Ab den späten 1950er-Jahren war der Ort vom [[Lausitzer Braunkohlerevier]] geprägt. Im Jahr 1969 wurde Welzow das [[Stadtrecht]] verliehen. Bis zum Ende der DDR existierten weitere größere Industriebetriebe wie die [[Volkseigener Betrieb|VEB]] &amp;#039;&amp;#039;Baumaschinen Welzow&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlenbohrungen und Schachtbau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] kam Welzow zum Land Brandenburg. Seit der Kreisreform 1993 gehört die Stadt zum [[Landkreis Spree-Neiße]]. Heute finden sich in Welzow hauptsächlich Dienstleistungs-, Bau- und Handwerksgewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Proschim wurde am 26. Oktober 2003 eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 2006 wurde die Ortsflur der devastierten Gemeinde [[Haidemühl (Welzow)|Haidemühl]] nach Welzow eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || {{0}}235&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || {{0}}263&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 4.702&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 6.230&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 6.764&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 7.072&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 7.304&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 7.448&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 7.016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 6.821&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 5.735&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 5.812&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 5.304&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 4.752&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 4.498&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 4.183&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3.806&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 3.645&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 3.317&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 3.274&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 3.257&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 3.187&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3.102&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1990)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-13_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Spree-Neiße&amp;#039;&amp;#039;]. S. 30–33&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtverordnetenversammlung]] von Welzow besteht aus 16 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120710408408.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;12&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#71408408 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br&amp;gt;2014&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/BBHeft_derivate_00006756/SB_B07-03-05_2014j05_BBa.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 im Land Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039;] Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2014, S. 127. Abgerufen am 10. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürgerinitiative Zukunft Welzow || 30,4 % || 5 || 11,5 % || 2 || 11,6 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || 22,2 % || 4 || – || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 17,1 % || 3 || 32,4 % || 5 || 34,5 % || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 14,5 % || 2 || {{0}}9,2 % || 2 || 16,4 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler|Bürgerforum Stadtumbau Welzow – Freie Wähler Brandenburg]] || 14,2 % || 2 || 13,1 % || 2 || {{0}}8,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || {{0}}1,5 % || – || {{0}}2,6 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürgerinitiative Zukunft Proschim/Welzow || – || – || 18,5 % || 3 || 14,1 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || – || – || {{0}}6,4 % || 1 || {{0}}7,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Grüne Zukunft Welzow || – || – || {{0}}6,2 % || 1 || {{0}}7,1 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;61,7 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;52,3 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;51,4 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;300&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1954–1957: Lucie Reichert&lt;br /&gt;
* 1957–1961: Erich Neuber&lt;br /&gt;
* 1961–1970: Johannes Jentsch&lt;br /&gt;
* 1970–1981: Erich Rinas&lt;br /&gt;
* 1981–1989: Lothar Merz&lt;br /&gt;
* 1989–1990: Karin Haase&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;350&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1990–1991: Ulrich Wallner&lt;br /&gt;
* 1991–1995: Hartmut Hömberg&lt;br /&gt;
* 1996–2003: Helfried Skoddow (parteilos)&lt;br /&gt;
* 2003–2009: Reiner Jestel (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/BBHeft_derivate_00012983/SB_B7-3-6_5j-03_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen.&amp;#039;&amp;#039;] Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg, Potsdam 2004, S. 33. Abgerufen am 12. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009–2025: Birgit Zuchold (SPD)&lt;br /&gt;
* seit 2025: Hilmar Mißbach (BVB/Freie Wähler)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuchold wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 21. Juni 2009 mit 57,6 % der gültigen Stimmen zur neuen Bürgermeisterin gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welzow.de/index.php/amtsblatt.html?file=files/Inhalt/Rathaus/Amtsblatt/2009/AB_Welzow_2009_Nr.11.pdf Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 21. Juni 2009]. In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für die Stadt Welzow&amp;#039;&amp;#039;, 2009, Nr. 11, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 7. Mai 2017 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 59,9 % in ihrem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_07052017_12071408 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 7. Mai 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilmar Mißbach ist seit dem 25. Juni 2025 Bürgermeister von Welzow. Er wurde bei der Bürgermeisterwahl am 11. Mai 2025 als Kandidat von BVB/Freie Wähler, dem Bürgerforum Stadtumbau Welzow und der Wählergruppe Zukunft Welzow mit 67,7 % der gültigen Stimmen (Wahlbeteiligung: 56,6 %) gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.brandenburg.de/710408408/0/20250511/buergermeisterwahl_gemeinde/index.html |titel=Bürgermeisterwahl Welzow 2025 |hrsg=Wahlleiter des Landes Brandenburg |datum=2025-05-11 |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#74 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flagge, Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
1934 erhielt die damalige Gemeinde Welzow, seit 1969 Stadt Welzow, die Erlaubnis, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;Stadt Welzow: [http://welzow.org/index.php/geschichte.html Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Minister des Innern des Landes Brandenburg bestätigte der Stadt Welzow das Wappen am 14. Juli 2005.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BLHA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Blasonierung|Wappenbeschreibung]]&lt;br /&gt;
: „In Rot zwei schräggekreuzte silberne Berghämmer, oben bewinkelt von einer silbernen Glasschale, unten von drei gestürzten silbernen Fruchtähren.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;BLHA&amp;quot;&amp;gt;[[Brandenburgisches Landeshauptarchiv]]: [https://service.brandenburg.de/lis/detail.php?template=wappen_text_d&amp;amp;id=17113 Wappen Stadt Welzow]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Stadtfarben&lt;br /&gt;
: „rot-weiß“&amp;lt;ref name=&amp;quot;stb00&amp;quot;&amp;gt;Deutsches Städtebuch, Band 2: Brandenburg und Berlin, Abschnitt 12c (Stadtfarben), Stuttgart 2000 (2. Auflage), zitiert nach [http://www.kommunalflaggen.de/cgi-bin/db.pl?eintrag:12071056: kommunalflaggen.de: Stadt Welzow]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Dienstsiegel&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel der Stadt Welzow hat einen Durchmesser von 35 mm und trägt in der äußeren Umrahmung den Namen der Gemeinde, „STADT WELZOW“, und den Namen des Landkreises, „LANDKREIS SPREE-NEIßE“. Im Inneren erscheint das Wappen der Stadt Welzow&lt;br /&gt;
Für kleine Urkunden wird das Dienstsiegel mit einem Durchmesser von 20 mm verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung_2&amp;quot;&amp;gt;§ 2 der  {{Webarchiv | url=http://www.welzow.de/download/satzungen/Ausfertigung_20.10.2010_Lesefassung_Hauptsatzung_nach_Zweiter_Satzung_zur_Aenderung_der_HS.pdf | wayback=20161016195248 | text=Hauptsatzung der Stadt Welzow}} führt Wappen und Dienstsiegel, macht aber keine Angaben aber keine Flagge.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappen der Stadt Welzow.png|Stadtwappen&lt;br /&gt;
Flag red white 5x3.svg|Stadtfarben, abgeleitet von den Wappenfarben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinden ===&lt;br /&gt;
Partnerschaftliche Beziehungen pflegt Welzow mit den Gemeinden [[Schiffweiler]] im [[Saarland]] und [[Gmina Maszewo|Maszewo]] in [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerwehrdepot Welzow.jpg|mini|Städtisches Feuerwehrhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Welzow.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Puschkin Schule Welzow.jpg|mini|Ehemalige Puschkinschule]]&lt;br /&gt;
Welzow mit seiner bergbaulich beeinflussten Umgebung ist mit dem Projekt Nr. 4 – „Landschaft im Wandel“ Bestandteil der [[Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land|Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land]]: Während der Rekultivierung des Tagebaus Welzow wird in der wandernden Wüste des fortschreitenden Tagebaus eine innenliegende Fläche als Oase kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Welzow]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielhaft sind die beiden Kirchen zu nennen. Die [[Dorfkirche Welzow|Evangelische Kirche]] wurde 1740 errichtet. Das Kirchenschiff wurde aus Stein gesetzt, der Glockenturm erhielt eine Holzkonstruktion. 1908 wurde der hölzerne durch einen Zwei-Glocken-Turm aus Stein ersetzt. Die kleinere Glocke wurde wahrscheinlich um 1430 gegossen. Die katholische Filialkirche St. Josef in Welzow ist mit etwa 150 Sitzplätzen eine eher kleine [[Diaspora]]kirche des [[Bistum Görlitz|Bistums Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1920er Jahre errichtete der Gemeindebaumeister [[Otto Grahe]] öffentliche Bauten, so etwa die Friedhofskapelle, das städtische Feuerwehrhaus, die Gemeindebadeanstalt, die ehemalige Puschkinschule sowie weitere Bauten für private Auftraggeber. Stadtbildprägend ist dabei die Verwendung des ortstypischen Baumaterials [[Backstein]] an allen von Grahe errichteten Gebäuden, in Verbindung mit dem [[Rechteck|orthogonalen]] Straßenraster und den weißlackierten Zäunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtsdenkmale ===&lt;br /&gt;
* [[Sowjetunion|Sowjetischer]] Ehrenfriedhof innerhalb des Friedhofs der Stadt für Soldaten sowie 44 (nach anderen Angaben 68) umgekommene [[Kriegsgefangene]] aus der Sowjetunion&lt;br /&gt;
* Ehrengrabanlage für fünf Welzower Bürger, die dem Terror der [[Nationalsozialisten]] zum Opfer fielen, mit einem Gedenkstein vor einer Gedenkwand&lt;br /&gt;
* Erinnerungstafel in der Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Kumpelklause&amp;#039;&amp;#039; in der Spremberger Straße 77 für den Arbeitersportler Alfred Scholz, der hier 1928 von [[Streikbrecher]]n ermordet wurde&lt;br /&gt;
* Gedenktafel für Alfred Scholz an der &amp;#039;&amp;#039;Förderschule&amp;#039;&amp;#039; Slamer Höhe 22, die zu DDR-Zeiten nach ihm benannt war&lt;br /&gt;
* Gedenkstätte auf dem Friedhof des Ortsteils &amp;#039;&amp;#039;Altwelzow&amp;#039;&amp;#039; am Ende des Liesker Weges für vier umgekommene Zwangsarbeiterinnen aus der Sowjetunion und [[Polen]], die namentlich genannt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Flugplatzmuseum Welzow, Flugplatz Welzow – ganzjährig&lt;br /&gt;
* Museum „Alte Mühle“ im Ortsteil Proschim – ganzjährig&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feuerwehrmuseum Welzow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- FETT wegen der Weiterleitung, siehe [[Wikipedia:Weiterleitung#Ergänzung im Zielartikel]]--&amp;gt; – 2015 eröffnetes Feuerwehrmuseum, das neben [[Feuerwehrfahrzeug]]en auch 4 Motorräder, 3 Autos, 2 Motoren und Sonderfahrzeuge ausstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Lammersdorf: &amp;#039;&amp;#039;Oldtimermuseen in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Johann Kleine Vennekate-Verlag, Lemgo 2014, ISBN 3-935517-06-8, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist von April bis Oktober an den Wochenenden geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lausitzer-museenland.de/museen/feuerwehrmuseum-welzow/ Feuerwehrmuseum Welzow (ehem. Haidemühl) / Muzej wognjoweje wobory Wjelcej (něga Gózdź)] Auf lausitzer-museenland.de, abgerufen am 5. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Heimatstube Welzow – nach Voranmeldung&lt;br /&gt;
* [[Archäotechnik|Archäotechnisches]] Zentrum Welzow – ganzjährig&lt;br /&gt;
* Freilichtpräsentation mit original wiederaufgebauten Straßenabschnitten, Feldsteinkellern und einem Brunnen im Industriegebiet der Stadt, hinzu kommt das Hausgerüst einer Feldscheune, des ersten vollständig erhaltenen und damit rekonstruierbaren mittelalterlichen Pfostenbaus der Niederlausitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmstudio BuS ===&lt;br /&gt;
Das Filmstudio BuS (Braunkohlenbohrungen und Schachtbau) existierte vom 7. Mai 1963 bis zum 7. Mai 1988. Es entstanden 110 Kurzfilme zu Themen des Bergbaus und der Lausitzer Region, überwiegend im [[16-mm-Film|16-mm]]-Format. Beim Weltwettbewerb der UNICA 1982 in [[Aachen]] gewann der Spielfilm „Hilfe, ich bin eine Frau“ eine Silbermedaille. Der kombinierte Real-Trick-Film „Waldpirouette“ (1979) wurde im Weltarchiv der [[Union Internationale du Cinéma|UNICA]] in [[Zürich]] archiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Braunkohletagebau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tagebau Welzow-Süd Abraumförderbrücke 32 F60 und Eimerkettenbagger 1308 Es 3750.JPG|mini|Tagebau Welzow-Süd]]&lt;br /&gt;
Im Osten grenzt der [[Tagebau Welzow-Süd]] an die Stadt. Der Energiekonzern [[Vattenfall]] als Eigentümer und Betreiber plante ab 2027 eine Erweiterung des Tagebaus unter dem Namen Welzow-Süd II, wozu fast 2000 [[Hektar]] (20 Quadratkilometer) abbaggern werden sollten. Das Dorf [[Proschim]] sowie Teile von Welzow hätten dann dem Tagebau weichen müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/der-ex-linken-politiker-wolfgang-neskovic-kandidiert-als-unabhaengiger-a-883713.html Ex-Linken-Abgeordneter Neskovic: Volkstribun im Land der verschluckten Dörfer]&amp;lt;/ref&amp;gt; 800 Menschen wären davon betroffen gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.xn--allianz-fr-welzow-b3b.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=43:uebergabe-tausender-einwendungen-gegen-geplanten-vattenfall-tagebau-welzow-sued-ii&amp;amp;catid=4:pressemitteilung&amp;amp;Itemid=8 |titel=Übergabe tausender Einwendungen gegen geplanten Vattenfall-Tagebau Welzow-Süd II |hrsg=Allianz für Welzow |datum=2013-09-16 |abruf=2021-03-29 |archiv-url=https://archive.today/2021.03.29-111643/https://www.xn--allianz-fr-welzow-b3b.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=43:uebergabe-tausender-einwendungen-gegen-geplanten-vattenfall-tagebau-welzow-sued-ii&amp;amp;catid=4:pressemitteilung&amp;amp;Itemid=8 |abruf-verborgen=1 |archiv-datum=2021-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Entwurf des Plans aus dem Jahr 2011 musste wegen gravierender Mängel überarbeitet werden; Mitte 2013 wurde eine neue Fassung des Plans öffentlich ausgelegt. Während der Einwendungsphase zum neuen [[Planung#Anwendungsfälle|Planverfahren]] für Welzow-Süd II organisierten Gegner des Vorhabens mehrere Protestaktionen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.greenpeace.de/themen/energie/presseerklaerungen/artikel/aktivisten_aus_15_laendern_fordern_proschim_soll_leben/ |titel=Aktivisten aus 15 Ländern forderten: „Proschim soll leben“ |hrsg=Greenpeace |datum=2013-06-20 |abruf=2013-08-09 |archiv-url=https://archive.today/20130809154635/http://www.greenpeace.de/themen/energie/presseerklaerungen/artikel/aktivisten_aus_15_laendern_fordern_proschim_soll_leben/ |abruf-verborgen=1 |archiv-datum=2013-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des Verkehrslandeplatzes Welzow sollten mittelfristig durch den Tagebau Welzow-Süd abgebaggert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.lr-online.de/regionen/spremberg/Vattenfall-hat-Welzower-Flugplatz-gekauft;art1050,2452748,0 | wayback=20150104005229 | text=Vattenfall hat Welzower Flugplatz gekauft}}&amp;#039;&amp;#039;. In: LR-Online, 21. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesamtfläche des Verkehrslandeplatzes von 600 Hektar gehört drei Eigentümern. Dies sind mit 523 [[Hektar]] Vattenfall Europe, mit 57 Hektar die Flugplatzbetriebsgesellschaft Welzow und mit 20 Hektar die Stadt Welzow.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel der Lausitzer Rundschau vom 30. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesamtfläche der Start- und Landebahn sowie der notwendigen [[Rollweg]]e beträgt etwa 250 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des beschlossenen [[Kohleausstieg]]s in Deutschland verzichtet der neue Betreiber [[LEAG (Unternehmen)|LEAG]] auf die Erweiterung des Tagebaus Welzow-Süd II.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leag.de/de/news/details/leag-passt-revierplanung-an-gesetzlichen-ausstiegspfad-an/ |titel=LEAG passt Revierplanung an gesetzlichen Ausstiegspfad an |hrsg=LEAG |datum=2021-01-13 |abruf=2021-03-29 |archiv-url=https://archive.today/2021.03.29-105228/https://www.leag.de/de/news/details/leag-passt-revierplanung-an-gesetzlichen-ausstiegspfad-an/ |abruf-verborgen=1 |archiv-datum=2021-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Welzow liegt an der [[Landesstraße]] L 522 zwischen [[Neupetershain]] und dem Welzower Ortsteil Proschim. Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind &amp;#039;&amp;#039;Großräschen&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 13]] (Berlin–Dresden) und &amp;#039;&amp;#039;Cottbus-West&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 15]] ([[Autobahndreieck Spreewald|Dreieck Spreewald]]–polnische Grenze).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Welzow.jpg|mini|Empfangsgebäude am Haltepunkt Welzow]]&lt;br /&gt;
Die Haltepunkte &amp;#039;&amp;#039;Welzow&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Proschim-Haidemühl&amp;#039;&amp;#039; lagen an der [[Bahnstrecke Neupetershain–Hoyerswerda]]. Der Personenverkehr wurde 1960 eingestellt, die Strecke ist inzwischen abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugplatz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Welzow, Flugplatz 002.JPG|mini|Welzow, Flugplatz, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
Der [[Flugplatz Welzow|Verkehrslandeplatz Welzow]] ist als Flugplatz seit 1996 als ziviler Verkehrslandeplatz zugelassen. Ab 1925 erfolgte seine Nutzung als Segel- und Motorflugplatz, ab 1935 als Militärflugplatz. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand er bis zur Wende unter Befehl der [[GSSD|sowjetischen Armee in der DDR]]. Bekannt in der Umgebung ist das Welzower Flugplatzfest, welches alljährlich im Sommer stattfindet. Besonders lohnt sich dabei ein Besuch des Flugplatzmuseums Welzow, welches seit dem Jahr 2002 seine Pforten geöffnet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2009 wurde bekannt, dass [[Vattenfall Europe]] im Dezember 2008 große Teile des Verkehrslandeplatzes vom Land Brandenburg erworben hat. Nach Aussage eines Firmensprechers des Unternehmens wird Vattenfall jedoch keine Anteile der Flugplatzbetreibergesellschaft erwerben. Diese Anteile werden, mit Stand vom 1. Oktober 2010, zu je 16 % von der [[Spremberg|Stadt Spremberg]], Welzow und dem [[Landkreis Spree-Neiße]] gehalten. Weiterhin halten die Städtischen Werke Spremberg 6 %, die [[Neu-Seeland|Gemeinde Neu-Seeland]] 1 % sowie die Flugplatzbetreibergesellschaft selbst 45 % dieser Anteile. Im Dezember 2011 gaben die Stadt Spremberg, die Städtischen Werke Spremberg, der Landkreis Spree-Neiße und die Gemeinde Neu-Seeland aus wirtschaftlichen Erwägungen ihren Austritt aus der Flugplatzbetreibergesellschaft zum 31. Dezember 2012 bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Lausitzer Rundschau |Titel=Flugplatz-Gesellschaft in Welzow wird nicht aufgelöst |Datum=2011-12-22 |Kommentar=Bekanntgabe Austritt aus FBG Welzow |Online={{Webarchiv | url=http://www.lr-online.de/regionen/spree-neisse/spremberg/Flugplatz-Gesellschaft-in-Welzow-wird-nicht-aufgeloest;art1050,3616616 | wayback=20160307200407 | text=online}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. September 2019 besuchte der [[Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz|EU-Kommissar]] [[Christos Stylianides]] den Flugplatz Welzow, um die Standortvoraussetzungen zu prüfen, eine [[Löschflugzeug]]staffel im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;RescEU&amp;#039;&amp;#039;-Programms anzusiedeln. Er nannte die Standortvoraussetzungen optimal, es fehle allerdings an der klar erkennbaren Bereitschaft der Bundesregierung. Auch die Landesregierung Brandenburg äußerte Skepsis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Siegel |url=https://www.lr-online.de/lausitz/spremberg/welzow-plaene-fuer-loeschflugzeuge-und-feuer-forschung_aid-45579055 |titel=Flugplatz Welzow : Rückendeckung aus Brüssel für Welzow {{!}} Lausitzer Rundschau |werk=lr-online.de |datum=2019-09-03 |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;rbb24: {{Toter Link |url=https://www.rbb24.de/studiocottbus/beitraege/2019/09/europaeischen-staffel-loeschflugzeuge-welzow-besuch-eu-kommissar.html |text=&amp;#039;&amp;#039;europaeischen-staffel-loeschflugzeuge-welzow-besuch-eu-kommissar.html&amp;#039;&amp;#039; |datum=2024-10-11 |fix-attempted=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Welzow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Bechler (2005): Fliegerhorst Welzow, 1935–1945, Einsatz- und Ausbildungsstätte der deutschen Luftwaffe.&lt;br /&gt;
* Tim S. Müller, Gosda/Niederlausitz. Landnutzungswandel einer ostelbischen Gutsherrschaft zwischen „Ökonomischer Aufklärung“ und anbrechendem Industriezeitalter (1790–1860), Waxmann-Verlag, Münster/New York/München/Berlin 2012 (= Die Niederlausitz am Anfang des 21. Jahrhunderts. Geschichte und Gegenwart 2).&lt;br /&gt;
* Ute Baumgarten et al. (2016): Welzow/Wjelcej – Eine Chronik, Hg. Stadt Welzow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.welzow.de/ Website der Stadt Welzow]&lt;br /&gt;
* [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120710408408-welzow Eintrag im Kommunalverzeichnis Brandenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.atz-welzow.de/projekte/grabung/ Ausstellung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Spree-Neiße}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4358703-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Spree-Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welzow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1547]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rheinlausitzer</name></author>
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