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	<title>Welschnofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 14:05 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T14:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__FORCETOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name = Welschnofen&lt;br /&gt;
| AndereNamen = ital.: &amp;#039;&amp;#039;Nova Levante&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG = Salten-Schlern&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ = 1909&lt;br /&gt;
| VZJahr = 2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch = 91,03&lt;br /&gt;
| ProzItal = {{0}}8,33&lt;br /&gt;
| ProzLad = {{0}}0,63&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/25/48/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11/32/0/E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 850&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 2842&lt;br /&gt;
| HöheZ = 1180&lt;br /&gt;
| Fläche = 50,8&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum = 5,5&lt;br /&gt;
| Fraktionen = &lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden = [[Deutschnofen]], [[Karneid]], [[Moena]], [[Predazzo]], [[San Giovanni di Fassa]], [[Tiers]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 39056&lt;br /&gt;
| Vorwahl = 0471&lt;br /&gt;
| ISTAT = 021058&lt;br /&gt;
| Steuernummer = 00251080214&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister = 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Thomas Pardeller&lt;br /&gt;
| Karte = Welschnofen in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen = Ita wappen.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welschnofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|vɛlʃn̩ˈoːfn̩}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Nova Levante&amp;#039;&amp;#039;, [[Ladinische Sprache|ladinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Nueva Ladina&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] mit {{EWZ|IT|021058}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021058}}) in [[Südtirol]] in der Nähe von [[Bozen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese wurde nach dem gleichnamigen Hauptort benannt. Aufgrund ihrer landschaftlichen Lage und des touristischen Angebotes ist die Gemeinde als Urlaubsziel attraktiv. Sowohl Winter- als auch Sommer-[[Fremdenverkehr|Tourismus]] spielen daher eine wichtige wirtschaftliche Rolle. In den Welschnofner Hotels, Gasthöfen und Privatzimmern können rund 2500 Gäste beherbergt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Welschnofen.jpg|mini|rechts|Ortsansicht von Westen mit dem Bergmassiv des [[Rosengartengruppe|Rosengartens]] im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welschnofen umfasst Gebiete im oberen [[Eggental]] und in umliegenden Berggebieten der [[Dolomiten]] im Südosten Südtirols. Das Eggental, das bei [[Kardaun]] vom [[Eisacktal]] abzweigt und vom [[Eggentaler Bach]] entwässert wird, teilt sich bei [[Birchabruck]] in zwei Äste, von denen einer nach Süden und einer nach Osten führt. Die Gemeinde Welschnofen nimmt den Großteil des östlichen Asts ein, in dem sich auf {{Höhe|1180}} Höhe der den Charakter eines Straßendorfes aufweisende Hauptort Welschnofen befindet. Talaufwärts folgen der auf {{Höhe|1519}} im [[Latemarwald]] gelegene [[Karersee]] sowie darüber auf {{Höhe|1650}} die gleichnamige Siedlung [[Karersee (Welschnofen)|Karersee]]. Der östliche Ast des Eggentals endet schließlich auf {{Höhe|1752}} am [[Karerpass]], einem Übergang ins [[Fassatal]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Karersee HDR.jpg|mini|Karersee]]&lt;br /&gt;
Überragt wird der Karerpass nordseitig vom Hauptkamm des [[Rosengartengruppe|Rosengartens]], dessen höchste Gipfel auf Gemeindegebiet die [[Tscheiner Spitze]] ({{Höhe|2810}}) und die [[Rotwand (Rosengartengruppe)|Rotwand]] ({{Höhe|2806}}) sind. Westlich unterhalb seiner Felswände vermittelt der [[Nigerpass]] ({{Höhe|1690}}) einen Übergang ins [[Tierser Tal]]. Südlich vom Karerpass erhebt sich der [[Latemar]], der mit dem [[Diamantiditurm]] ({{Höhe|2842}}) und der [[Latemarspitze]] ({{Höhe|2800}}), seinen beiden höchsten Gipfeln, das Panorama des Karersees dominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen sind [[Deutschnofen]] und [[Karneid]] die Eggentaler Nachbargemeinden. Nordseitig stößt Welschnofen an [[Tiers]]. Im Osten und Süden, also am Karerpass und am Gipfelkamm von Rosengarten und Latemar, grenzt die Gemeinde ans [[Trentino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen||Der folgende Abschnitt}}Eine ganzjährige bewirtschaftete Siedlungsstruktur im Welschnofner Gebiet ist nach der ersten Jahrtausendwende n. Chr. anzunehmen. Die erste Nennung als „Noue“ erfolgte in den Jahren 1142–1147 in einer [[Traditionsnotiz]] von Bischof [[Hartmann von Brixen]] zugunsten von [[Kloster Neustift]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Wagner (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Das Traditionsbuch des Augustiner-Chorrenstiftes [[Kloster Neustift|Neustift bei Brixen]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Österreichische Akademie der Wissenschaften]], Wien 1954 (Fontes rerum Austriacarum II/76), S. 39, Nr. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Bozner Urkunde von 1312 zugunsten des dortigen [[Heilig-Geist-Spital (Bozen)|Heiliggeistspitals]] wird der Ort als „Noua latina“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 1| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2005| Seiten=178, Nr. 258| ISBN=88-901870-0-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Urbar (Verzeichnis)|Vogteiurbar]] der Gerichtsherrschaft [[Karneid]] von ca. 1341/51 taucht erstmals der Ortsname „Wælsche Noue“ auf, und es wird mit „ze Niderst Noue“ und „ze Obrist Noue“ zwischen einem Unter- und einem Oberwelschnofen unterschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Pichler: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft und Untertan&amp;#039;&amp;#039; (Welschnofen 3). Folio: Wien-Bozen 2003, S. 349, Nr. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname erklärt sich aus dem romanischen &amp;#039;&amp;#039;nova&amp;#039;&amp;#039;, was so viel wie „neue [[Rodung]]“, also Neu-Raut, bedeutet. Der Ausdruck [[Welsche|„Welsch“]] weist darauf hin, dass an dem Siedlungsaufbau ursprünglich vorwiegend Welsche, d. h. Ladinisch-Sprechende, beteiligt waren (im Gegensatz zur Nachbargemeinde [[Deutschnofen]]). Darauf lassen auch verschiedene [[Flurname|Flur-]] und [[Hausname|Hofnamen]] schließen, wie Talt, Plun, Kaldrun, Zenai, Frin und andere mehr. Man sprach einen eigenen ladinischen [[Dialekt]], nämlich das Eggentalerische (&amp;#039;&amp;#039;noves&amp;#039;&amp;#039;), das mit dem Grödnerischen eng verwandt ist. Der [[Sprachwechsel (Linguistik)|Sprachwechsel]] von Ladinisch zu Deutsch fand großteils im 16. und 17. Jahrhundert statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welschnofen war nie ein wohlhabender Ort. Seine Einwohner lebten jahrhundertelang von den kargen Erträgen der Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Karin Pattis: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomie am Berg. Aspekte bäuerlichen Lebens zu Beginn der Neuzeit am Beispiel Welschnofens&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Der Schlern]] 89, H. 10, 2015, S. 4–19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Getreideanbau]] diente immer nur der Selbstversorgung. Ein kalter und kurzer Sommer genügte, um die Bevölkerung in Not und Hunger zu stürzen. Auch die Viehzucht betrieb man nur der Selbstversorgung wegen. Der natürliche Reichtum der Waldungen konnte bis zur Eröffnung der [[Eggental]]er Straße 1860 nicht entsprechend genutzt werden, da der Abtransport des Holzes sehr mühselig war. Eine gewisse Bedeutung erlangte der Verkauf von &amp;#039;&amp;#039;Lörget&amp;#039;&amp;#039; (Lärchenharz), &amp;#039;&amp;#039;Pigl&amp;#039;&amp;#039; (Holzteer) und Holzkohle. Welchen Stellenwert der Eisenerzabbau am Latemar für Welschnofens Wirtschaft im Mittelalter hatte, ist heute nicht mehr festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kloster Neustift war jahrhundertelang der Grundherr des Gebietes. Die auf den Höfen lebenden und arbeitenden Bauern waren zu jährlichen Abgabenlieferungen verpflichtet, welche sie aber aufgrund der armseligen Lebensumstände oft nicht termingerecht entrichten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gesehen gehörte Welschnofen zur Pfarre [[Völs am Schlern]], die ihrerseits dem Kloster Neustift unterstand. Die Welschnofner mussten einen Fußmarsch von vier Stunden in Kauf nehmen, um an den Gottesdiensten und Beerdigungen in Völs teilnehmen zu können. So bemühte man sich schon früh um die Einsetzung eines eigenen Seelsorgers vor Ort, was sich aber auf Grund der misslichen finanziellen Lage als sehr schwierig erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kirche wird in Welschnofen erstmals 1298 erwähnt. Dort fanden aber lange Zeit nur sporadisch Gottesdienste statt. Ab 1341 wurde Welschnofen seelsorglich durch die Völser Expositur Tiers betreut, aber erst seit 1484 scheint es einen ständigen Kuraten in Welschnofen gegeben zu haben. Seit dem 17. Jahrhundert bis heute stellt das Kloster Neustift die Seelsorger. Die Kirchenpatrone der Ortspfarre sind der hl. [[Ingenuin]] und der hl. [[Albuin]]. Die heutige Kirche ist ein Neubau aus dem Jahre 1967. Der Kirchturm, das Wahrzeichen des Dorfes, stammt in der jetzigen Form aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es in Welschnofen noch keinen Friedhof gab, wurden die Leichname nach Völs, später [[Tiers]] zur Beerdigung gebracht. Im Winter, wenn der Weg über den Zischgl ungangbar war, wurden die Leichen in einer großen Totentruhe auf der &amp;#039;&amp;#039;Zischgl-Gstalt&amp;#039;&amp;#039; bis zum Frühjahr aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich stand Welschnofen unter der Gerichtsbarkeit der Herren von Völs und ging später in die Gerichtsbarkeit [[Karneid]] über. Das Gericht war zuständig für die gesamte politische Verwaltung und für die Rechtspflege, für die Einhebung von Steuern, für die Landesverteidigung, für die öffentliche Sicherheit sowie für die Instandhaltung der Verkehrswege, die Armenpflege und die Nutzung der Wald- und Weiderechte. Auch verwaltungsmäßig unterstand Welschnofen zusammen mit den Vierteln Karneid, Steinegg und Gummer als Fraktion der Gemeinde Karneid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Grenzen des Gerichtes fiel mit den Grenzen der beiden Bistümer Trient und Brixen (Eggentaler Bach, Fötschenbach, Latemar) zusammen. Welschnofen gehörte im Gegensatz zu Deutschnofen, welches unter den Bischöfen von Trient stand, bis 1818 dem Bistum Brixen an, dessen Bischof vom Mittelalter und herauf bis in die Neuzeit zugleich die höchste weltliche und kirchliche Autorität darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1779 ist zum ersten Mal die Rede von einer [[Trivialschule]] in Welschnofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 19. Jahrhundert brachte für Welschnofen viele Veränderungen politischer, wirtschaftlicher und sozialer Natur. Die langen Bemühungen um die Lostrennung von der Großgemeinde Karneid gelangen im Anschluss an die Errichtung der Straße durch das Eggental 1860. Mit dieser Verbindung zu [[Bozen]] bahnten sich neue wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten für das Dorf an: Holzwirtschaft, Alpinismus, Tourismus. 1870 begann die Geschichte Welschnofens als eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grand-Hotel-Karersee-(1896).jpg|mini|Grand-Hotel Karersee/Carezza (auf 1.670&amp;amp;nbsp;m) im Jahr der Eröffnung, 1896&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.grandhotelcarezza.it/htmlde/storia.html &amp;#039;&amp;#039;Grand Hotel Carezza&amp;amp;nbsp;– Club Residence&amp;amp;nbsp;– Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;grandhotelcarezza.it&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 18. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 19. Jahrhunderts unterstrich der Alpinist [[Theodor Christomannos]] die Notwendigkeit, Welschnofen mit dem Karerpass und mit der Gemeinde Vigo di Fassa durch eine Straße zu verbinden. Die Öffnung der Dörfer für den Tourismus sollten Arbeit und neuen Wohlstand ins Tal bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christomannos ließ auch das „[[Grand-Hotel]] Karersee“ erbauen, welches zugleich mit der neuen Straße zum Karerpass 1896 eingeweiht wurde. Illustre Persönlichkeiten aus vielen Ländern Europas und aus Übersee besuchten dieses, wie Kaiserin [[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Sisi]], der österreichische Schriftsteller [[Arthur Schnitzler]], die englische Kriminalschriftstellerin [[Agatha Christie]], [[Karl May]], [[Winston Churchill]] u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a. Der Leipziger Maler und Grafiker [[Leo Rauth]] nahm sich 1913 bei Welschnofen das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße durch das Eggental war für den sich entwickelnden motorisierten Verkehr gesperrt, aus Rücksicht auf die vielen Hotelgäste, die in ihrer Ruhe mitten in der unberührten Natur nicht gestört werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs wurde das Verbot aufgehoben, die Dolomitenfront war nur wenige Kilometer entfernt, und die Straße diente als Nachschubroute für die Truppen. Während des Krieges erbauten russische Kriegsgefangene die &amp;#039;&amp;#039;Nigerstraße&amp;#039;&amp;#039;. Viele starben an Kälte und Entbehrung und wurden beim St.-Josefs-Kirchlein in Karersee beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwischenkriegszeit war für Welschnofen eine schwierige Zeit, die besonders durch die Abtrennung von Österreich 1919 und den in der Folge einsetzenden [[Faschismus]] geprägt war. Alles Deutsche wurde verboten, der Name Welschnofen zunächst durch &amp;#039;&amp;#039;Nova Italiana&amp;#039;&amp;#039;, dann durch &amp;#039;&amp;#039;Nova Levante&amp;#039;&amp;#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwimmbad Welschnofen 2013.jpg|mini|Freibad Welschnofen]]&lt;br /&gt;
Einen nie da gewesenen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte das Gebiet nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Menschen fanden im Tourismus und in der Holzwirtschaft viele neue Arbeitsplätze. Innerhalb einiger Jahrzehnte veränderte sich das Ortsbild stark: Hotels entstanden, Einfamilienhäuser wurden gebaut, dazu verschiedene Infrastruktureinrichtungen wie Lifte, Schwimmbad, Sportzentrum, Vereinshaus etc. Viele Kleinbauern gaben die Landwirtschaft auf und fanden Arbeit im Tourismusgewerbe. Welschnofen war zu einem Touristenzentrum geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren fanden die Liftbetreiber keinen geschlossenen Weg, das Skigebiet nach den neuen Bedürfnissen der Sportbegeisterten zu steuern. Es folgte eine Krise, die zum Konkurs der Laurin-Lifte führte. Ein Unternehmer ist seit 2008 dabei, das Skigebiet durch ein umfassendes Investitionsprogramm neu zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Südtiroler Landesregierung]] hat ihre eigene Baumschule in Welschnofen-Karersee angesiedelt. Am Fuße des Latemar liegt die Landesdomäne, welche Förster ausbildet und Arbeitsplätze für die Welschnofner geschaffen hat. Das Holz ist von einer Qualität, dass Spezialanfertigungen damit möglich sind. Auch [[Geigenbau]]er kaufen hier den Rohstoff für das Instrument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute spielt der Sommer- und Winter-Tourismus nach wie vor eine große Rolle, während die Holzwirtschaft an Bedeutung verloren hat. In den 1990er Jahren entwickelte sich das Phänomen des [[Pendler]]tums. Immer mehr Menschen finden Arbeit in der nahe gelegenen Südtiroler Landeshauptstadt Bozen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1945:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf | titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 | werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 | hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] | seiten=139–159 | zugriff=2015-11-16 | format=PDF; 15 MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johann Geiger: 1945–1968&lt;br /&gt;
* Alois Erschbaumer: 1968–1969&lt;br /&gt;
* Manfred Wiedenhofer: 1969–1992&lt;br /&gt;
* Othmar Neulichedl: 1992–2000&lt;br /&gt;
* Luis Neulichedl: 2000–2005&lt;br /&gt;
* Elmar Pattis: 2005–2010&lt;br /&gt;
* Markus Dejori: 2010–2025&lt;br /&gt;
* Thomas Pardeller: seit 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Geviert von Schwarz und Rot; im ersten und vierten Feld ein goldener [[Löwe]], im zweiten und dritten über blauem Dreiberg eine silberne [[Brezel]]. Letzteres ist das Wappen des Richters Bartlmä Pretz von Pretzenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Welschnofen ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 98,21 %&lt;br /&gt;
| 96,85 %&lt;br /&gt;
| 96,19 %&lt;br /&gt;
| 94,00 %&lt;br /&gt;
| 91,03 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 1,60 %&lt;br /&gt;
| 2,90 %&lt;br /&gt;
| 3,45 %&lt;br /&gt;
| 5,53 %&lt;br /&gt;
| 8,33 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,19 %&lt;br /&gt;
| 0,24 %&lt;br /&gt;
| 0,36 %&lt;br /&gt;
| 0,47 %&lt;br /&gt;
| 0,63 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es für die deutsche Sprachgruppe eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] und eine [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas unterhalb des Karerpasses ist zudem die &amp;#039;&amp;#039;Forstschule Latemar&amp;#039;&amp;#039; des Landes Südtirol angesiedelt, ein Aus- und Weiterbildungszentrum für die Bereiche Forst, Holz und Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Erschlossen ist Welschnofen für den [[Kraftverkehr]] in erster Linie über die [[Strada Statale 241 di Val d’Ega e Passo di Costalunga|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;241]] (auch als „[[Große Dolomitenstraße]]“ bezeichnet), die in [[Kardaun]] bei Bozen von der [[Strada Statale 12 dell’Abetone e del Brennero|SS&amp;amp;nbsp;12]] abzweigt und durch das [[Eggental]] über den [[Karerpass]] ins [[Fassatal]] führt. Zudem besteht eine Straße über den [[Nigerpass]] ins [[Tierser Tal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Welschnofen|Liste der Naturdenkmäler in Welschnofen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bruno Mahlknecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Rosengarten, Welschnofen, Karersee&amp;#039;&amp;#039;. Südtiroler Gebietsführer, Band 5. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1975, [https://permalink.obvsg.at/AC00963887 OBV].&lt;br /&gt;
* Stefan Schwienbacher: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Christomannos&amp;amp;nbsp;– die Alpenhotels Sulden, Trafoi und Karersee&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit. Universität Wien, Wien 1997, [https://permalink.obvsg.at/AC02234441 OBV].&lt;br /&gt;
* Ignaz Kircher, Franz Kohler, Eduard Pichler: &amp;#039;&amp;#039;Welschnofen&amp;amp;nbsp;– von der alten Zeit&amp;#039;&amp;#039;. 4 Bände. Folio-Verlag, Bozen/Wien 1994–2003, [https://permalink.obvsg.at/AC01153544 OBV].&lt;br /&gt;
* Franz Kohler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ende der stromlosen Zeit. Eine Geschichte der Elektrifizierung Südtirols am Beispiel Welschnofen&amp;#039;&amp;#039;. Folio-Verlag, Bozen/Wien 2012, ISBN 978-3-85256-604-7&lt;br /&gt;
* Karin Pattis: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Vernetzung. Holzwirtschaft in den Dolomiten im 16. Jahrhundert – Tiers, Welschnofen und Fassa&amp;#039;&amp;#039; (Zürcher Beiträge zur Geschichtswissenschaft, Band 14). Böhlau Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-412-52818-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Welschnofen}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Welschnofen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde.welschnofen.bz.it Website der Gemeinde Welschnofen]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|114|Welschnofen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pfarrei-welschnofen.com Website der Pfarrgemeinde Welschnofen]&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210058}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4107959-0|LCCN=n/2014/20412|VIAF=236394026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welschnofen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosengartengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Latemar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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