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	<title>Welschbillig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:32:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Welschbillig&amp;diff=132965&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert, form</title>
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		<updated>2026-04-23T08:23:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen welschbillig.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/51/21/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6/34/03/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Welschbillig in TR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Trier-Saarburg&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Trier-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 285&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54298&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06506&amp;lt;br /&amp;gt;06562 (Auwerbrück)&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07235501&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WBI&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 5 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Gartenfeldstraße 12&amp;lt;br /&amp;gt;54295 Trier&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.welschbillig.de/ www.welschbillig.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Dieter Bretz&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = Freie Wähler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welschbillig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Trier-Saarburg]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Trier-Land]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Welschbillig am gleichnamigen [[Welschbilligerbach|Bach]] besteht aus den Ortsteilen Welschbillig (1.892 Einwohner), [[Hofweiler]] (139), [[Ittel]] (300), [[Möhn (Welschbillig)|Möhn]] (188) und [[Träg (Welschbillig)|Träg]] (139).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.trier-land.de/buerger-rathaus/einwohnerstatistik/statistik-januar-2025.pdf?cid=ank |titel=Gemeindebestandsstatistik - Verbandsgemeinde Trier-Land |titelerg=Personen mit Hauptwohnung |hrsg=Verbandsgemeinde Trier-Land |format=PDF; 49 kB |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Welschbillig gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Burgmühle, [[Helenenberg (Welschbillig)|Helenenberg]], Helenenbergermühle, In der Au, Kalkofen, Kostermühle, Kunkelborn, Pelsermühle, Schilzenburg, Schwarzkreuz, Sturmsmühle sowie Grundhof; zum Ortsteil Träg gehören Windmühle, Bohrshof, Heidhof, Jägershof, Schneidershof, Sonnenhof sowie Marienwiesenhof; zum Ortsteil Ittel gehören Auwerbrück, [[Kyll an der Kyll|Kyll]] sowie Wellkyll; zum Ortsteil Möhn gehören die Wohnplätze Hoxberg, Thussengshof und Heinzhof.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2025 |Seiten=124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Benachbarte Gemeinden sind [[Dahlem (bei Bitburg)|Dahlem]], [[Auw an der Kyll]], [[Hosten]], [[Zemmer]], [[Kordel (Eifel)|Kordel]], [[Newel]], [[Ralingen]], [[Eisenach (Eifel)|Eisenach]], [[Gilzem]], [[Idesheim]], [[Idenheim]] und [[Trimport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsnamen ==&lt;br /&gt;
Der Ortsnamensteil „[[Welsche|Welsch-]]“ könnte darauf hinweisen, dass, nach dem [[Untergang des Römischen Reiches|Zusammenbruch des Weströmischen Reiches]], an diesem Platz noch bis ins frühe [[Mittelalter]] hinein eine in [[Romanisierung|romanisierter]] oder zumindest [[Romanische Sprachen|romanischer]] Siedlungskontinuität lebende [[Urbevölkerung|(Ur-)Bevölkerung]] ansässig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Diese These unterstützt der Umstand, dass der Namensteil „-billig“ höchstwahrscheinlich auf den galloromanischen Ortsnamen „Billiaco“ (798) zurückzuführen ist. Dieser wiederum konstituiert sich aus dem Personennamen „Billius“ sowie dem keltischen Suffix „[[-acum]]“ („Anwesen, Landgut von“) und bedeutet demnach „Gut des Billius“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Honnen |url=https://rheinische-landeskunde.lvr.de/media/ilr/sprache/publikationen_2/alltag_rheinland/2015AIR_Honnen_Anfragen_Namenkunde.pdf |titel=Wo kommt der her? Namenkundliche Anfragen an die Sprachabteilung |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210821100922/https://rheinische-landeskunde.lvr.de/media/ilr/sprache/publikationen_2/alltag_rheinland/2015AIR_Honnen_Anfragen_Namenkunde.pdf |archiv-datum=2021-08-21 |abruf=2021-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Übersetzungsmöglichkeit für Welschbillig wäre also „das von Welschen bewohnte Landgut des Billius“. Sinngemäße „-acum“-Ableitungen ergeben sich beispielsweise für den Eifelort [[Scharfbillig]] oder das luxemburgische [[Waldbillig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Siedlungsnamen_zwischen_Sp%C3%A4tantike_und/lsHtDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=&amp;amp;pg=PA102&amp;amp;printsec=frontcover Monika Buchmüller-Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsnamen zwischen Spätantike und frühem Mittelalter. Die -(i)acum-Namen der römischen Provinz Belgica Prima&amp;#039;&amp;#039;, Niemeyer Verlag, Tübingen 1990, S. 102 (Beihefte zur Zeitschrift für Romanische Philologie, Bd. 225)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine eventuell vermutete Namensverwandtschaft mit den beiden, etwa 25 km südwestlich gelegenen, [[Mosel]]gemeinden [[Oberbillig]] und [[Wasserbillig]] erscheint indes zweifelhaft zu sein, da jene auf den [[Römisches Reich|altrömischen]] Handelshafen &amp;#039;&amp;#039;Biliacum&amp;#039;&amp;#039; referieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.volksfreund.de/region/konz/ich-lebe-gern-in-der-vg-konz-ortsgemeinde-oberbillig_aid-6526601 &amp;#039;&amp;#039;Ich lebe gern in der VG Konz: Ortsgemeinde Oberbillig&amp;#039;&amp;#039;], [[Trierischer Volksfreund]] vom 14. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Römische Epoche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2018 Rheinisches Landesmuseum Trier, Hermenweiher 1.jpg|mini|links|Hermen von Welschbillig im Rheinischen Landesmuseum Trier]]&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 2. Jahrhunderts ist eine römische [[Villa rustica]] im Bereich der neugotischen Pfarrkirche St. Peter in Ortszentrum von Welschbillig nachweisbar. An ihrer Stelle entstand im späten 3. Jahrhundert ein bedeutend größeres herrschaftliches Anwesen, das im 4. Jahrhundert aber nochmals umgebaut worden ist. Diese [[Villa von Welschbillig|Villa]] schloss sich U-förmig an ein 58,3 mal 17,8 Meter großes Prachtbassin an, das von vermutlich 112 [[Herme]]n umstellt war. 70 Hermen waren bei der Ausgrabung erhalten und stammen wahrscheinlich aus dem 4. Jahrhundert, ein weiterer, erst 1958 gefunden, konnte nicht sicher zugeordnet werden. Ein Großteil der aufgefundenen Köpfe dieser Hermen, heute im [[Rheinisches Landesmuseum Trier|Rheinischen Landesmuseum Trier]], lassen deutlich unterschiedliche Völker, z. B. [[Römisches Reich|Römer]], [[Griechen]], [[Kelten]] und [[Germanen]], sowie Götter erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henning Wrede]]: &amp;#039;&amp;#039;Die spätantike Hermengalerie von Welschbillig. Untersuchung zur Kunsttradition im 4. Jahrhundert n. Chr. und zur allgemeinen Bedeutung des antiken Hermenmals&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Römisch-Germanische Forschungen&amp;#039;&amp;#039; 32). de Gruyter, Berlin 1972, ISBN 3-11-002239-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird vermutet, dass dieses einmalige Wasserbecken zu einem Palast des in [[Trier]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Augusta Treverorum]]&amp;#039;&amp;#039;) residierenden Kaisers oder zumindest eines Verwalters des 220 Quadratkilometer großen [[Langmauer]]bezirks gehörte, in dessen südwestlichem Bereich die Villa lag. Erst beim Bau der neugotischen Pfarrkirche konnte fast die gesamte Anlage, die einen guten Teil des Ortes einnahm, freigelegt und dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorkarolingische und frühmittelalterliche Zeit ===&lt;br /&gt;
634 wurden Welschbillig sowie die Orte [[Newel]], [[Sülm]] und [[Röhl]] mit ihren Kirchen und Zugehörungen von König [[Dagobert I.]] (Trier-Aufenthalt: 624 bis 625) der Kirche des heiligen Paulinus ([[St. Paulin|Paulinstift Trier]]) geschenkt. Zu dieser Zeit war [[Modoald]] [[Liste der Erzbischöfe von Trier|Bischof von Trier]]. 981 wurde diese Schenkung in einer Urkunde des Erzbischofs [[Egbert von Trier]] erwähnt. Welschbillig wird in der genannten Urkunde erstmals unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Billike&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Welschbillig BW 2011-09-03 15-10-55 stitch.jpg|mini|hochkant|Tor der Burg und Pfarrkirche St. Peter]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Um die Mitte des 13. Jahrhunderts bauten die [[Kurtrier|Trierer]] [[Kurfürst]]en eine Befestigung aus dem 12. Jahrhundert, welche im Bereich der ehemaligen römischen Prachtvilla stand, zu einer [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] mit vier Ecktürmen aus. Sie darf als Keimzelle für den weiteren Ortsausbau angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1291 verlieh König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] (1218 bis 1291) Welschbillig zusammen mit [[Bernkastel-Kues|Bernkastel]], [[Mayen]], [[Montabaur]], [[Saarburg]] und [[Wittlich]] die [[Stadtrecht]]e. Aus diesem Anlass wurde die vorhandene Wasserburg zu einer kurtrierischen Landesfestung ausgebaut. Noch heute bestimmt die hochaufragende Ruine des damaligen Torbaus neben erhaltenden Teilen des Burggrabens mit innerer und äußerer Umfassungsmauer sowie an der Nordwestecke ein Dreiviertelturm das Erscheinungsbild des Ortsmittelpunkts. Von der ehemals 1,5&amp;amp;nbsp;km langen Stadtmauer; die spätestens kurz nach der Stadtrechtsverleihung errichtet wurde, sind ebenso noch Reste erhalten, wie von zwei Stadttoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welschbillig war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Sitz des [[kurtrier]]ischen [[Amt Welschbillig|Amtes Welschbillig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühneuzeit ===&lt;br /&gt;
Am 28. Dezember 1601 eroberte der Herzog von Luxemburg im Verlauf einer Fehde zwischen dem Kurfürsten von Trier und der [[Reichsabtei St. Maximin]] als Verbündeter des Abtes die Städte Welschbillig und [[Trier-Ehrang/Quint|Ehrang]] durch Überrumpelung und brandschatzte ihre Bewohner. Im sogenannten [[Holländischer Krieg|Holländischen Krieg]] wurde die Welschbilliger [[Landesburg]] 1673/74 durch Truppen des französischen Sonnenkönigs [[Ludwig XIV.]] zerstört.&lt;br /&gt;
Welschbillig wurde danach nicht mehr als &amp;#039;&amp;#039;Stadt&amp;#039;&amp;#039; sondern nur noch als &amp;#039;&amp;#039;[[Flecken (Ort)|Flecken]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund des im ehemaligen Nordflügel der Festung vermuteten Burghauses entstand zu Beginn des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts das kurfürstliche Amtshaus. Es gilt als frühes Beispiel barocken kurfürstlichen Landbauwesens und wird heute als Pfarrhaus genutzt. Noch heute ist über dem Eingang das Wappen des Erzbischofs [[Karl III. Joseph von Lothringen|Karl Josef von Lothringen]] zu sehen. Das Pfarrhaus wurde zeitgleich mit der Pfarrkirche St. Peter in den 1970er-Jahren aufwendig restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutend ist auch der im Burghof stehende, ebenfalls im 18. Jahrhundert errichtete Brunnen aus Rotsandstein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Welschbillig, Ortsansicht 192909.jpg|mini|Welschbillig im Jahr 1929]]&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Welschbillig Sitz der preußischen [[Bürgermeisterei Welschbillig]] im [[Landkreis Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem südlichen Flügel der ehemaligen Landesfestung, direkt neben der Ruine des zugehörigen Torbaus, steht die von 1888 bis 1890 von Dombaumeister [[Reinhold Wirtz (Baumeister)|Reinhold Wirtz]] aus Trier erbaute [[St. Peter (Welschbillig)|katholische Pfarrkirche St. Peter]]. Die Basilika aus gelbem Sandstein ist ein gutes Zeugnis neugotischen Bauens. Die mit der Architektur eine Einheit bildende historische Ausstattung hat sich zum größten Teil erhalten. Auffällig sind nur die hochwertigen bunten Fenstergläser neueren Datums. Sie wurden nach dem Krieg u.&amp;amp;nbsp;a. vom damaligen [[Amtsbürgermeister]] des (bundesdeutschen) [[Amt Welschbillig|Amtes Welschbillig]] gestiftet. Der ganze Bau ist 1976 restauriert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1975 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hofweiler, Ittel und Möhn eingemeindet.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Welschbillig bezogen auf das heutige Gemeindegebiet, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0723507501&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=2047 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0; border-spacing:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 1.062&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 1.590&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 1.839&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 2.132&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2.413&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2.404&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 2.373&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 2.490&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 2.285&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 2.539&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2.538&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2.575&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 2.621&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2.628&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Ortsgemeinderat]] in Welschbillig besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Ortsgemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Wahl ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union|CDU]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Wählergruppe|FW]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Wählergruppe|FBL]] ||style=&amp;quot;width:6em&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2 || 7 || 11 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/2350750100 |titel=Welschbillig, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Welschbillig |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 3 || 6 || 11 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/2350750100.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 4 || 10 || 4 || 2 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 4 || 11 || 4 || 1 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 4 ||  9 || 3 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 || 4 || 10 || 2 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* FW = Freie Wähler Welschbillig &amp;amp; Ortsteile e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* FBL = Freie Bürger Liste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Dieter Bretz wurde am 3.&amp;amp;nbsp;Juli 2019 Ortsbürgermeister von Welschbillig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/731/ausgabe/31/2019/artikel/00000000000016566588-OL-731-2019-31-31-0 |titel=Aus der Sitzung des Ortsgemeinderates Welschbillig am 3. Juli 2019 |werk=Amtsblatt Verbandsgemeinde Trier-Land, Ausgabe 31/2019 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |abruf=2021-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 75,27 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2350000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2021-03-31 |kommentar=siehe Trier-Land, Verbandsgemeinde, 34. Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 64,9 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2350750100 |titel=Welschbillig, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der bisherigen Bürgermeister:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* 1763{{0|00000}} – Bürgermeister Mathias Roth&lt;br /&gt;
* 1772{{0|00000}} – Bürgermeister Wilhelm Backendorf/Bickendorf&lt;br /&gt;
* 1785{{0|00000}} – Bürgermeister Theodor Roth&lt;br /&gt;
* 1800{{0|00000}} – Bürgermeister Johann Peter Limbourg&lt;br /&gt;
* {{0|0000}}–1900 – Bürgermeister Nikolaus Ritzler&lt;br /&gt;
* 1949–1967 – Amtsbürgermeister Bernhard Müller (CDU)&lt;br /&gt;
* 1945–1960 – Ortsbürgermeister Matthias Wagner&lt;br /&gt;
* 1960–1969 – Ortsbürgermeister Theodor Metzdorf&lt;br /&gt;
* 1969–1984 – Ortsbürgermeister Karl Buschmann (CDU)&lt;br /&gt;
* 1984–1996 – Ortsbürgermeister Artur Olk (CDU)&lt;br /&gt;
* 1996–2009 – Ortsbürgermeister Helmut Becker (CDU)&lt;br /&gt;
* 2009–2019 – Ortsbürgermeister Werner Olk (CDU)&lt;br /&gt;
* 2019–{{0|0000}} – Ortsbürgermeister Dieter Bretz (Freie Wähler)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=In Rot über blauem Schildfuß eine silberne Burg mit Ringmauer und blau bedachten Türmen, links überhöht von einem schwebenden, silbernen Schild mit durchgehendem rotem Kreuz. |Zusatz= |Quelle=[https://www.trier-land.de/ortsgemeinden/welschbillig/weitere-informationen/ Weitere Informationen über Welschbillig] |ref= |Begründung=Die weiße Burg mit Doppelturmtor (noch vorhanden) steht für die mittelalterliche Stadtbefestigung und die Wehrhaftigkeit des Ortes, das rote Kreuz auf Silber ist das Wappen von [[Kurtrier]], zu dessen Herrschaft der Ort mit Amt gehörte. }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Reine Listen mit Vereinsnamen sind unerwünscht!&lt;br /&gt;
Im Ortsartikel soll die Relevanz der aufgeführten Vereine dargestellt werden. Mindestens folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:&lt;br /&gt;
Was ist das Vereinsziel, welche Aktivitäten werden angeboten? Seit wann existiert der Verein? Wie viele Mitglieder hat er? Warum ist der Verein für den Ort bedeutend/relevant? (WP:FVS)&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* KV Welschbillig 1976 e.&amp;amp;nbsp;V., Karnevalsverein&lt;br /&gt;
* Der SV Welschbillig ist ein Breitensportverein mit Abteilungen für Fußball, Tennis, Laufen, Turnen und weitere Sportarten.&lt;br /&gt;
* Förderverein Freiwillige Feuerwehr Welschbillig e. V., Freiwillige Feuerwehr Welschbillig&lt;br /&gt;
* Der Musikverein Lyra Welschbillig e.&amp;amp;nbsp;V. feierte 2006 sein hundertjähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
* Heimatfreunde Welschbillig e.&amp;amp;nbsp;V., gegründet 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://heimatfreunde-welschbillig.de/ Heimatfreunde Welschbillig]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die SSG Welschbillig 1978 e.&amp;amp;nbsp;V., der Sportschützenverein mit Schießstand in Kordel&lt;br /&gt;
* Badminton Club Welschbillig e.&amp;amp;nbsp;V., gegründet 1976.&lt;br /&gt;
* Ritterorden Welschpilliche e.&amp;amp;nbsp;V., Mittelalterverein&lt;br /&gt;
* Der Angelsportverein Welschbillig 1975 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Heimatverein Träg 1975 e.&amp;amp;nbsp;V., Heimatverein des Ortsteils Träg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://xn--heimatverein-trg-9nb.de/ Heimatverein Träg 1975 e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kultur- und Heimatverein Möhn (KuHM), gegründet 2014--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Sehenswert ist die Ruine der Wasserburg von Welschbillig im Zentrum des Ortes, siehe [[Burg Welschbillig]]&lt;br /&gt;
* Das Kurfürstliche Amtshaus und heutige Pfarrhaus wurde Anfang des 18. Jahrhunderts auf der Nordseite des Burghofes errichtet.&lt;br /&gt;
* Der Hermenbrunnen als Denkmal für die einstige römische Prachtvilla und den Ursprung des Ortes wurde 1994 eingeweiht und zeigt einige ausgewählte Kopien der hier gefundenen spätantiken Hermenköpfe.&lt;br /&gt;
* Die neugotische Kirche St. Peter wurde 1888–1890 von Dombaumeister [[Reinhold Wirtz (Baumeister)|Reinhold Wirtz]], Trier, erbaut. Sie steht auf dem Gelände der ehemaligen Burg und wurde 1976 restauriert.&lt;br /&gt;
* Das Geider Kreuz von 1904 und Kreuzweg von 1984 mit modernen Bronzereliefs&amp;lt;ref&amp;gt;[https://heimatfreunde-welschbillig.de/?page_id=121 Welschbilliger Kreuzweg, Stationen mit Bronzereliefs]&amp;lt;/ref&amp;gt; von Pater Rudolf Fritz, SMM.&lt;br /&gt;
* Die Kirche auf dem Helenenberg mit barockem Schiff und spätgotischem Kirchenbau wurde im 19. und 20. Jahrhundert mehrfach umgebaut und erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmäler in Welschbillig]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Bauwerke in Welschbillig&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Welschbillig BW 2011-09-03 15-53-33.JPG|Burgtor und Kirche St.&amp;amp;nbsp;Peter&lt;br /&gt;
 Welschbillig BW 2011-09-03 15-32-50.JPG|Pfarrkirche St. Peter&lt;br /&gt;
 Welschbillig BW 2011-09-03 15-23-14 fused.JPG|Pfarrkirche St. Peter, Innenansicht&lt;br /&gt;
 Welschbillig BW 2011-09-03 15-15-15.JPG|Barockes Amtshaus, heute Pfarrhaus&lt;br /&gt;
 Hermenbrunnen welschbillig.jpg|Hermenbrunnen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologische geordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Welschbillig geboren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Johann Peter Limbourg]] (1832–1891), Reichstagsabgeordneter aus Helenenberg&lt;br /&gt;
* [[Edmund Banaschewski]] (1907–1992), Verleger und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Eduard Lichter]] (1920–2009), Archivrat im Bistum Trier, geb. in Welschbillig und Verfasser der Ortschronik: &amp;#039;&amp;#039;Welschbillig und Umgebung. Geschichte des Ortes, der Pfarrei und des Amtes Welschbillig&amp;#039;&amp;#039; (1977)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans-Georg Bürger]] (1952–1980), Automobil-Rennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mit Welschbillig verbunden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Lemling]] (1904–1961), Dichter und Chorleiter in Welschbillig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nikolaus Ritzler: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde des Bezirks.&amp;#039;&amp;#039; (ungedruckt, um 1900)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Rheinland-Pfalz. Saarland.]]&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 1984, S. ?.&lt;br /&gt;
* Eduard Lichter: &amp;#039;&amp;#039;Welschbillig und Umgebung – Geschichte des Ortes, der Pfarrei und des Amtes Welschbillig.&amp;#039;&amp;#039; Trier 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz#welschbillig|Windpark Welschbillig-Eisenach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.welschbillig.de/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Welschbillig]&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |ort}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Rheinland-Pfalz/Landkreise/Trier-Saarburg/Städte_und_Gemeinden/Welschbillig/}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23507501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Trier-Saarburg}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Welschbillig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4107958-9|LCCN=n78091604|VIAF=145398258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Trier-Saarburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 634]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1291]]&lt;/div&gt;</summary>
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