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	<title>Welpensterben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Welpensterben&amp;diff=981623&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-01-20T21:05:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 externer Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welpensterben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine durch das [[Canines Herpesvirus 1|Canine Herpesvirus 1]] (CHV-1) verursachte Erkrankung der [[Haushund]]e, die durch eine hohe Sterblichkeit bei ein bis drei Wochen alten [[Welpe]]n gekennzeichnet ist. Die Erkrankung wurde erstmals 1965 in den USA beschrieben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Erreger und Pathogenese ==&lt;br /&gt;
Das [[Canines Herpesvirus 1|Canine Herpesvirus]] ist ein für Hunde spezifisches Virus, das weltweit vorkommt. Es spielt vor allem als Erreger des [[Zwingerhusten]]-Komplexes eine Rolle. Die Verbreitung erfolgt bei erwachsenen Hunden durch Aufnahme von Viren über Mund und Nase sowie bei der Begattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Infektion der Welpen ereignet sich zumeist bereits im Mutterleib, jedoch nur wenn die Hündin noch keine [[Antikörper]] gegen den Erreger gebildet hat, also während der [[Trächtigkeit]] das erste Mal mit dem Virus infiziert wird. Werden die Welpen lebend geboren, erfolgt die Infektion während der Geburt oder auch in den ersten drei Lebenswochen bei Kontakt mit Virusausscheidern. Hatte das Muttertier bereits vor der Trächtigkeit mit dem Virus Kontakt, sind die Welpen durch mütterliche Antikörper geschützt. Bei Hündinnen, die einen Wurf durch das Canine Herpesvirus verloren haben, erhalten die Welpen des folgenden Wurfes mütterliche Antikörper aus der Muttermilch ([[Kolostrum]]). Diese Welpen können dann Virusträger sein, sie werden aber nicht krank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MSD_VET&amp;quot;&amp;gt; MSD Veterinary Manual: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.msdvetmanual.com/generalized-conditions/canine-herpesviral-infection/overview-of-canine-herpesviral-infection Overview of Canine Herpesviral Infection]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Pathogenese]] der Erkrankung der Welpen ist von Bedeutung, dass sie in den ersten drei Lebenswochen noch keine voll ausgebildete [[Thermoregulation]] besitzen, die [[Schleimhaut|Schleimhäute]] demnach kühl sein können, was den Viren eine optimale Vermehrung sichert. Das Virus kann sich nun im ganzen Körper ausbreiten (Generalisation) und sich in den inneren Organen ansiedeln. Ältere Welpen sind durch die nunmehr vollständige [[Homoiothermie]] entsprechend vor einer Generalisation des Virus geschützt, bei ihnen treten dann allenfalls [[Atemwegsinfektion|Atemwegsinfekte]] (Zwingerhusten) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Befunde ==&lt;br /&gt;
Die CHV-Infektion kann das Absterben von Welpen bereits im Mutterleib und damit [[Fehlgeburt]]en hervorrufen. Bei gesund geborenen Welpen, die bei der Geburt infiziert wurden, treten nach einer [[Inkubationszeit]] von 3 – 7 Tagen Trinkunlust, [[Durchfall]], [[Erbrechen]], [[Dyspnoe|Atemnot]] und vermehrter Speichelfluss auf. Sie wimmern und schreien. Die [[Bauchwand]] kann angespannt und schmerzhaft sein. Der Tod tritt meist innerhalb von 2 Tagen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kft&amp;quot;&amp;gt; Katharina Bottenberg: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.kft-online.de/_data/Welpensterben.pdf Welpensterben – Infektion des Hundes mit caninem Herpesvirus ]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;/ref&amp;gt; Überstehen Saugwelpen die Erkrankung, so können sich [[Zentralnervensystem|zentralnervöse]] Erscheinungen wie Taubheit und [[Ataxie]]n oder Blindheit einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Labordiagnostisch ist eine Abnahme der Blutplättchen ([[Thrombozytopenie]]) typisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose und  Differentialdiagnose ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Diagnose]] kann aufgrund des Welpenalters und der klinischen Symptome auf Verdacht gestellt werden. Bei toten Welpen lassen sich bei der pathologischen Untersuchung typische [[Nekrose]]herde in [[Niere]]n und [[Leber]] nachweisen, aus denen auch [[Canines Herpesvirus 1|CHV-1-Viren]] isoliert und nachgewiesen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Differentialdiagnose|Differentialdiagnostisch]] müssen andere Ursachen für Welpenverluste, insbesondere bakterielle Infektionen, [[Fehlbildung]]en, Unterkühlung und Erstickung abgeklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Eine spezifische [[Therapie]] ist nicht möglich, eine sofortige Behandlung bei ersten Krankheitsanzeichen mit einem [[Immunserum|Serum]] kann zumindest eine Milderung der Krankheit bewirken. Ansonsten kann nur symptomatisch gegen die Symptome vorgegangen werden, aufgrund des rapiden Verlaufs allerdings nur mit begrenztem Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prävention ==&lt;br /&gt;
[[Krankheitsprävention|Prophylaktisch]] können trächtige Hündinnen mit dem seit 2003 verfügbaren Impfstoff &amp;#039;&amp;#039;Eurican Herpes&amp;#039;&amp;#039; geimpft werden. Die erste Impfung sollte entweder während der [[Läufigkeit]] oder der ersten zehn Tage nach dem Deckzeitpunkt erfolgen, die zweite 1 bis 2 Wochen vor dem erwarteten Geburtstermin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolierung der Hündin während der Trächtigkeit und in den ersten drei Wochen nach der Geburt und gute [[Hygiene]] bei den Personen, die mit den Hunden umgehen, ist der effektivste Weg das Risiko für die Welpen zu minimieren. Es besteht eine hohe Seroprävalenz unter erwachsenen teilweise symptomfreien Hunden. Eine komplette Vermeidung sozialer Kontakte wäre für die meisten Hunde aber keine sinnvolle Präventionsstrategie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MSD_VET&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Züchter lassen vor einem Deckakt vom [[Tierarzt]] bei der Hündin einen [[Vaginalabstrich]] und beim Rüden einen [[Penisvorhaut|Vorhautabstrich]] nehmen, der zur Untersuchung in ein Labor eingeschickt wird, um einer unerwünschten Neuinfektion [[Prävention|vorzubeugen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kft&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.kft-online.de/_data/Bedeutung_von_Infektionen_f_r_die_Fortpflanzung_beim_Hund_.pdf Bedeutung von Infektionen für die Fortpflanzung beim Hund]&amp;#039;&amp;#039; Seite 10–41 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katrin Hartmann und Peter F. Suter: &amp;#039;&amp;#039;Infektionskrankheiten&amp;#039;&amp;#039;. In: P.F. Suter und B. Kohn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Praktikum der Hundeklinik&amp;#039;&amp;#039;. Parey, 10. Aufl. 2006, S. 268–316. ISBN 3-8304-4141-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Virale Infektionskrankheit bei Hunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Canine herpesvirus#CHV in puppies]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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