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	<title>Wellingdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wellingdorf&amp;diff=1711432&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-01T14:36:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wellingdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kiel&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 54/19/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/10/24/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SH&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.768&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 8050&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-03-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/statistik_kieler_zahlen/_quartalsdaten_stadtteile/2024/Quartalsdaten_aus_den_Stadtteilen_I_2024.pdf |titel=Quartalsdaten aus den Stadtteilen I 2024 |hrsg=Stadt Kiel |seiten=4 |format=PDF; 1,57 MB |abruf=2024-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1910-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 24148&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0431&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Kieler-Stadtteil-17.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwentinebruecken 20100807.jpg|mini|Restaurierte Schwentinebrücken (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wellingdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Landeshauptstadt [[Kiel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Wellingdorf befindet sich auf dem Ostufer der [[Kieler Förde]] an der Mündung der [[Schwentine]] auf ihrem südlichen Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benachbarte Stadtteile ===&lt;br /&gt;
Wellingdorf grenzt nördlich mit der [[Schwentine]] an [[Neumühlen-Dietrichsdorf]] und die [[Siedlung Oppendorf]], westlich an [[Kiel-Ellerbek]] und südlich an [[Elmschenhagen]] (mit [[Kroog]]). Im [[Kreis Plön]] grenzen [[Schwentinental]] und [[Schönkirchen]] an Wellingdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Wellingdorf wurde 1315 zum ersten Mal erwähnt. Sein Name könnte aus der Landschaft entstanden sein, da sein alter Name &amp;quot;Belendorp&amp;quot; (bel=ballig/wellig) sich auf die damalige hügelige Landschaft bezieht. Wellingdorf war ein reines Bauerndorf, dessen Häuser rechts und links der Schönberger Straße lagen. Diese verband alle Dörfer des Ostufers mit der Stadt Kiel und der Probstei. Um 1855 lebten in Wellingdorf 366 Einwohner, die sich ausschließlich von der Landwirtschaft ernährten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gymnasium-wellingdorf.de/schulprofil/die-geschichte-der-schule/ Zur Geschichte Wellingdorfs] auf Website des Gymnasiums Wellingdorf (abgerufen am 23. Januar 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1985 endete in Wellingdorf die Linie 4 der ehemaligen [[Straßenbahn Kiel|Kieler Straßenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurde der Film [[Youth Wars|Youth Wars – Beobachtungen in der deutschen Provinz]] überwiegend in Wellingdorf gedreht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ostpreußische Fischer ===&lt;br /&gt;
Als im Januar 1945 die [[Ostpreußische Operation (1945)|Ostpreußische Operation]] begann, flohen die meisten [[Ostpreußen]] nach Schleswig-Holstein. Zu anderthalb Millionen Einheimischen kamen gut 1,2&amp;amp;nbsp;Millionen Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vimu.info/general_04.jsp?id=mod_14_6&amp;amp;lang=de&amp;amp;u=child&amp;amp;flash=false Flüchtlinge in Schleswig-Holstein (IZRG)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Möltenort ====&lt;br /&gt;
Mit dem eigenen Kutter und 12 bis 15 Flüchtlingen an Bord gelangten die [[Fischerei|Fischer]] aus [[Baltijsk|Pillau]] an die Kieler Förde. Vor allem in [[Heikendorf|Möltenort]] schufen sie sich eine neue Existenz. Die Bedingungen waren sehr günstig: Im Zweiten Weltkrieg waren die meisten Kieler Fischer eingezogen und ihre Schiffe durch die [[Luftangriffe auf Kiel]] zerstört worden; der Fischbestand der Ostsee war ungewöhnlich gut, weil im Krieg kaum gefischt werden konnte; und die Fischer aus dem [[Samland]] verfügten über modernes Fanggerät und starke Schiffe. Sie hatten viel Erfahrung mit der [[Schleppnetzfischerei]] und der [[Treibnetzfischerei]]. Sie führten die [[Tuckzeese|Gespannfischerei]] ein, bei der auf den Einsatz von Scherbrettern verzichtet werden konnte. Von den Dänen übernahmen sie die Fischerei mit [[Aalpuppe|Treibangeln]], die sich mit den Netzen bei [[Lachse]]n und [[Dorsche]]n bewährten. Die alten Möltenorter Fischer blieben ihren Fangmethoden treu und fischten in Küstennähe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischerblatt2014&amp;quot; /&amp;gt; Als es Ende der 1940er Jahre nicht mehr genügend Fisch zu fangen gab, besannen sich die Ostpreußen auf ihre heimischen Fanggründe und die Lachsfischerei. Ende 1948 lief der erste Lachsfischer von Möltenort in die östliche Ostsee aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostseerouten&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ostseerouten.uni-kiel.de/pdf/Seefischmarkt-Kiel.pdf Der Kieler Seefischmarkt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allein in Möltenort lagen zuletzt 80 Kutter und unzählige Nebenerwerbsbetriebe. Möltenort entwickelte sich zum bedeutendsten Hafen an der westlichen Ostseeküste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischerblatt2014&amp;quot;&amp;gt;[https://www.deutscher-fischerei-verband.de/downloads/HR-29-Heikendorf-Moeltenort_Okt14.pdf Fischerblatt 10/2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meerart.de/der-moeltenorter-fischereihafen/ Fischereihafen von Möltenort]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wellingdorf wurde die Andreasgemeinde zur neuen Heimat der „Flüchtlingsfischer“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.andreasgemeinde-wellingdorf.de/geschichte.htm Andreasgemeinde Kiel-Wellingdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Flüchtlinge in Schleswig-Holstein nach dem Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seefischmarkt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Seefischmarkt 2009-06-15.jpg|mini|Seefischmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Windfahne Markthalle Wellingdorf.JPG|mini|Wetterfahne über dem Osttor der Markthalle]]&lt;br /&gt;
Die Fischanlandungen stiegen ab 1947 mit 5865 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] stark an. Die [[Schifffahrtsmuseum Kiel|Seefischhalle]] am Sartorikai wurde zu klein. Zwar hatte man schon 1938 in Wellingdorf mit dem Bau des großen Seefischmarkts begonnen; die kurz vor Kriegsbeginn fertiggestellten Gebäude waren aber durch den Bombenkrieg zerstört worden. Stadt und Land gründeten 1948 die Betreibergesellschaft für den Kieler Seefischmarkt; am 6. März unterzeichnete [[Andreas Gayk]] den Gesellschaftervertrag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostseerouten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Alle Anlandungen von Fischen und Fischereierzeugnissen sowie Schalen- und Krustentieren der Hochsee- und Küstenfischerei im Gebiet der Kieler Förde sind bei der Kieler Seefischmarkt GmbH in Kiel Wellingdorf als Annahme- und Verteilungsstelle anzudienen.|Amtsblatt für Schleswig-Holstein vom 16. Oktober 1948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kieler Seefischmarkt GmbH&amp;#039;&amp;#039; übertrug die Rechte für die Annahme und Verteilung des Fisches auf die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Kieler Fischmarkt&amp;#039;&amp;#039;; sie bestand aus neun Fischgroßhandelsfirmen und Fischereigenossenschaften. Mit der ersten Anlandung am 1. Juli 1949 übernahm sie für 20 Jahre die Aufgabe als Mittler zwischen Erzeugern und Händlern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostseerouten&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wetterfahne auf dem Gebäude 1 (der Markthalle) ist ein Wahrzeichen des Seefischmarktes. Der [[Elch]] symbolisiert die Eingliederung der vielen Fischer aus den verlorenen [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten des Deutschen Reiches]]. Der Fischdampfer steht für die moderne [[Hochseefischerei]], die für einen Seefischmarkt lebenswichtig ist. Der Leuchtturm in der Mitte soll Kiel als Ansteuerungspunkt zeigen (Der [[Leuchtturm Kiel]] wurde von der Fa. Ambau auf dem Seefischmarkt gebaut).&lt;br /&gt;
Der [[Butte (Familie)|Butt]] darunter steht für die schleswig-holsteinische [[Kutter (Bootstyp)|Kutterfischerei]]. Das [[Kieler Wappen]] und die Landesfarben deuten auf die Gesellschafter der Kieler Seefischmarkt GmbH. Das abschließende Firmenlogo besteht seit Anfang der 1950er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Carstens, Hans-Peter Schlünz: &amp;#039;&amp;#039;1948–1998. 50 Jahre Kieler Seefischmarkt&amp;#039;&amp;#039;. Zentrum für maritime Technologie und Seefischmarkt, Kiel 1998&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Im Bereich des Stadtteils Wellingdorf befinden sich die in der [[Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Wellingdorf]] gelisteten Denkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schönberger Straße Höhe 1-52 findet alljährlich ein kleines Stadtteilfest statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Wellingdorf hat die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]] das [[Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel]] (GEOMAR) im Bereich des &amp;#039;&amp;#039;Seefischmarkts&amp;#039;&amp;#039; angesiedelt. Daneben ist im Gebiet des Stadtteils der Firmensitz der [[Coop eG|Coop e.G.]] und der Firma &amp;#039;&amp;#039;IBAK&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
In Wellingdorf gibt es das [[Gymnasium Wellingdorf]] und die Theodor-Storm-Schule, eine Grund- und Gemeinschaftsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gab es eine gemischte (Mädchen/Knaben) Volksschule in der Wischhofstraße. Das Schulgebäude und die separate Turnhalle wurden Anfang der dreißiger Jahre erbaut. Vorher war diese Schule am Ufer der Schwentine (heutiges Geomar-Gelände). Das neue Schulgebäude und die Turnhalle wurden im Krieg durch Bomben völlig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Ostring (Kiel)|Ostring]] ([[Bundesstraße 502]]) führt den [[Motorisierter Individualverkehr|Motorisierten Individualverkehr]] durch das Zentrum des Stadtteils. In südlicher Parallellage erstreckt sich teilweise die [[Bahnstrecke Kiel Süd–Schönberger Strand]] mit dem ehemaligen [[Bahnhof]]. Der Stadtteil hat daneben einen Anleger für die Linie F2 der [[Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel]], die den Ort mit der Reventloubrücke am Westufer der Kieler Förde verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, hrsg. von Jürgen Jensen, Bd. 75; Kiel 1989.&lt;br /&gt;
* Günter Breit: &amp;#039;&amp;#039;Das Kieler Ostufer – Bevölkerungsstrukturen und Existenzgrundlagen seit Beginn der Industrialisierung&amp;#039;&amp;#039;. Kieler Arbeitspapiere zur Landeskunde und Raumordnung, hrsg. von H. Achenbach et al., Bd. 37. Kiel 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kieler-ostufer.de/die-stadtteile/portraits/wellingdorf/ Stadtteilportrait auf www.kieler-ostufer.de]&lt;br /&gt;
* [https://kiel-wiki.de/index.php?title=Wellingdorf Kieler Stadtteil Wellingdorf] im Stadtwiki Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Kiel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4287814-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1910]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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