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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wellendichtring</id>
	<title>Wellendichtring - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:04:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wellendichtring&amp;diff=84557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Millbart: Werbung entfernt, bitte WP:Belege beachten</title>
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		<updated>2026-04-10T07:05:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Werbung entfernt, bitte &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Belege&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Belege (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Belege&lt;/a&gt; beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Dichtungsring.jpg|175|Oilseal 01.jpg|180|Wellendichtring mit Schlauchfeder|Radial-Wellendichtring (geschnitten) mit zusätzlicher Staublippe (unten)}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wellendichtringe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WDR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind [[Dichtung (Technik)|Dichtungen]], die verwendet werden, um Maschinen[[gehäuse]] an austretenden Elementen (meist [[Welle (Mechanik)|Wellen]] oder [[Schubstange]]n) gegen die Umgebung abzudichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radial-Wellendichtring ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
{{Infobox Norm&lt;br /&gt;
|Typ           = DIN&lt;br /&gt;
|Nummer        = 3760&lt;br /&gt;
|Bereich       = Dichtungstechnik&lt;br /&gt;
|Titel         = Radial-Wellendichtringe&lt;br /&gt;
|Beschreibung  = &lt;br /&gt;
|Stand         = 1996-09&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Radial sealing CAD sectional view numbered.PNG|mini|Eingebauter Radial-Wellendichtring nach DIN&amp;amp;nbsp;3760 (geschnitten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A: [[Welle (Mechanik)|Welle]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
B: [[Gehäuse]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C: Flüssigkeitsseite (bzw. Druckseite)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
D: Luftseite&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1: Metallring&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2: Dichtlippe&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
3: Schlauchfeder&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
4: Staublippe (optional)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radial-Wellendichtringe&amp;amp;nbsp;(RWDR) werden mit festem Sitz im Gehäuse oder Gehäusedeckel eingebaut. Ihre Dichtlippe läuft auf der Oberfläche der sich drehenden Welle und wird meist von einer Schlauchfeder (Wurmfeder) radial auf die Wellenoberfläche gedrückt. Um [[Verschleiß]] an der Gummilippe zu vermindern und die Dichtwirkung zu gewährleisten, werden hohe Anforderungen an die Beschaffenheit der Wellenoberfläche gestellt; oft wird deshalb die Welle im Bereich der Dichtungslauffläche [[Drall (Welle)|drall]]frei [[Schleifen (Fertigungsverfahren)|geschliffen]]. Neuere Bauformen der RWDR haben mitunter keine Wurmfeder mehr (&amp;#039;&amp;#039;Membranwellendichtringe&amp;#039;&amp;#039;) oder verfügen über eine [[Polytetrafluorethylen|PTFE]]-Dichtlippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung/Bemaßung wird wie folgt angegeben:&lt;br /&gt;
:[[Kennbuchstabe]] [[Innendurchmesser]] × Außendurchmesser × Tiefe/Breite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennbuchstaben sind u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
* A für gummierte WDR (d.&amp;amp;nbsp;h. mit [[Elastomer]]-Außenmantel)&lt;br /&gt;
* B für&amp;amp;nbsp;WDR mit offenem Metallgehäuse&lt;br /&gt;
* C für&amp;amp;nbsp;WDR mit geschlossenem Metallgehäuse.&lt;br /&gt;
Je nach Ausführung und Hersteller können die Kennbuchstaben erweitert werden, z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
* AS/BS mit Staublippe&lt;br /&gt;
* WAS/WBS mit weiterer Staublippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Wellendichtring DIN 3760-AS90x110x10-NBR&amp;#039;&amp;#039; ist ein WDR nach DIN 3760, Form A mit Staublippe, Innendurchmesser 90, Außendurchmesser 110 und Breite 10&amp;amp;nbsp;mm aus dem Werkstoff [[Acrylnitril-Butadien-Kautschuk|NBR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Druckunterschieden zwischen den durch die Dichtung getrennten Bereichen sollte die offene Seite des Dichtrings dem Bereich mit höherem [[Druck (Physik)|Druck]] zugewandt sein. Die Dichtlippe wird dann durch den Druckunterschied an die Welle gedrückt. Im umgedrehten Fall kann die Dichtlippe gegen die Federkraft von der Welle weggedrückt werden; die Dichtwirkung geht dann verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gebräuchlichsten Radial-Wellendichtringe sind in Deutschland in der [[DIN-Norm]] [[Normenliste DIN 3500 bis DIN 3999|DIN 3760]] genormt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen ihrem ursprünglichen Einsatzzweck verwendet man RWDR auch als [[Gabeldichtring]] bei [[Motorrad|Motorrädern]], um Austreten von Öl und Luft zwischen den Stand- und [[Tauchrohr]]en zu verhindern und damit die Funktion des in der Gabel integrierten [[Stoßdämpfer|Dämpfers]] sicherzustellen. Beim Ein- und Ausfedern bewegen sich die Dichtungen hier &amp;#039;&amp;#039;axial&amp;#039;&amp;#039; über die (meist [[Verchromen|verchromten]] und [[Polieren|polierten]]) Tauchrohre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materialauswahl für Radial-Wellendichtringe ===&lt;br /&gt;
Die Wahl des Werkstoffs für Radial-Wellendichtringe ist abhängig von diversen Betriebsbedingungen, einschließlich [[Temperatur]], Druck, [[Drehgeschwindigkeit]] und umgebenden Medien. Einige gängige Materialien umfassen Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR), Hydrierter Nitril-Butadien-Kautschuk (H-NBR), Fluorkautschuk (FPM/FKM), und Polytetrafluorethylen (PTFE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NBR ist üblicherweise für Dichtungen in Getrieben, Achsen und [[Hydraulik]]systemen im Einsatz, während H-NBR oft in hydraulischen Lenkungen und Klimaanlagen verwendet wird. FPM/FKM wird bevorzugt bei Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an chemische Beständigkeit und hohe thermische Belastungen eingesetzt. PTFE findet seine Verwendung bei Dichtungen von [[Kurbelwelle]]n, in [[Getriebe]]n und für hydrostatische Antriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die korrekte Auswahl der Bauform und fachgerechte Montage sind entscheidend für die Haltbarkeit eines Radial-Wellendichtrings.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sealware.de/dichtungen/wellen-und-lagerabdichtungen/simmerringe-radial-wellendichtringe/werkstoffauswahl-temperaturbestaendigkeit-und-chemische-bestaendigkeit-der-werkstoffe/ |titel=Materialien / Werkstoffe für Radial-Wellendichtringe |sprache=de |abruf=2023-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Simmerring ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wellendichtring Suzuki G10A.JPG|mini|[[Verschleiß|Verschlissener]] Radial-Wellendichtring einer [[Kurbelwelle]]]]&lt;br /&gt;
Oft wird ein Radial-Wellendichtring umgangssprachlich auch als „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simmerring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ bezeichnet. Diese Produktbezeichnung sowie „Simmer-Ring“ sind eingetragene [[Warenzeichen]] von [[Freudenberg Sealing Technologies]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Simmerring“ ist abgeleitet vom Namen seines Entwicklers, des damals bei Freudenberg tätigen österreichischen Ingenieurs (später Professor) [[Walther Simmer]]. Er entwickelte dieses zunächst aus Leder und Metall hergestellte Bauteil 1929 in [[Kufstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Axial-Wellendichtring ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gamma-seal type-9rb mounted numbered 3D de 120.png|mini|Eingebauter Gammaring (geschnitten)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1: Gehäusewand&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2: Gammaring&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
3: Welle]]&lt;br /&gt;
Axialwellendichtringe werden verwendet, um untergeordnete Dichtaufgaben zu erfüllen, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Staub]]- oder [[Spritzwasserschutz]]. Im Gegensatz zu den RWDR dichtet hier die Dichtlippe nicht auf der Welle, sondern üblicherweise an einem Gehäuseteil in axialer Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbreitetsten Bauformen sind der V-Ring und der Gammaring, welcher zusätzlich noch eine [[Labyrinthdichtung|Labyrinthfunktion]] ausübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig werden Axialwellendichtringe als Sekundärdichtung von RWDR eingesetzt, wenn eine außergewöhnliche Schmutzbelastung zu erwarten ist. Beispiele sind Anwendungen bei [[Baumaschine]]n oder der Eisenbahn. Interessant ist das Verhalten des V-Ringes bei hohen [[Drehzahl]]en: die Dichtlippe hebt ab, und die Dichtung funktioniert dann als Schleuderring. Somit tritt keine [[Verlustleistung]] mehr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Wittel, D. Jannasch, J. Voßiek, C. Spura: &amp;#039;&amp;#039;Roloff/Matek Maschinenelemente.&amp;#039;&amp;#039; Springer Vieweg, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-26280-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichtring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluidelement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welle (Technik)|Dichtring]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Millbart</name></author>
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