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	<title>Wejherowo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:10:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wejherowo&amp;diff=350992&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Florean Fortescue: /* Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben */ Otto Herweg hinzugefügt.</title>
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		<updated>2025-12-25T17:14:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben: &lt;/span&gt; Otto Herweg hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Wejherowo&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Wejherowo COA.svg|111px|Wappen von Wejherowo]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat             = Wejherowo&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Wejherowski&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 36&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 15&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 25.65&lt;br /&gt;
| Höhe               = 24&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 84-200 bis 84-204&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 58&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = GWE&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Europastraße 28|E&amp;amp;nbsp;28]] [[Słupsk]]–[[Danzig]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Gdańsk–Stargard|Danzig–Stettin]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Flughafen Danzig]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadtgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 25.65&lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung = &lt;br /&gt;
| TERYT              = 2215031&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Krzysztof Hildebrandt&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Stadtpräsident&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 1998&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = pl. Wejhera 8&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 84-200 Wejherowo&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.wejherowo.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wejherowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, zuvor &amp;#039;&amp;#039;Weyersfrey&amp;#039;&amp;#039;; [[Kaschubische Sprache|kaschubisch]] &amp;#039;&amp;#039;Wejrowò&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Wejherowski]] der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Powiat und die [[Wejherowo (Landgemeinde)|Landgemeinde Wejherowo]], zu der die Stadt selbst nicht zählt, haben ihren Verwaltungssitz in der Stadt Wejherowo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der historischen Landschaft [[Westpreußen]], im breiten Urstromtal der [[Reda (Fluss)|Reda]], westlich der [[Danziger Bucht]], auf einer Höhe von 30 m über der [[Ostsee]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot; /&amp;gt;  etwa zwanzig Kilometer nordwestlich der Hafenstadt [[Gdynia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Flughafen befindet sich in 40 Kilometern Entfernung in [[Danzig]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Wejherowo aerial view.jpg|mini|Stadtgebiet aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:COA Neustadt in Westpreußen (im alten Rathaus in Danzig).jpg|mini|links|130px|Wappen von Neustadt in Westpreußen im Plenarsaal des altstädtischen Rathauses in Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wejherowo ratusz 11.jpg|mini|160px|Rathaus, erbaut 1729&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument of Jakub Wejher in Wejherowo.jpg|mini|160px|Jakob von Weiher – Gründer der Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung der Stadt sind wichtige archäologische Funde gemacht worden, darunter ein prähistorisches Gräberfeld und ein [[Steinkiste]]ngrab mit einer [[Gesichtsurne]] sowie Schmuck aus der Bronzezeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Abraham Lissauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die prähistorischen Denkmäler der Provinz Westpreussen und der angrenzenden Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; W. Engelmann, Leipzig 1887, S. 111, Nr. 127   ([https://books.google.de/books?id=zOv0Q6T87vAC&amp;amp;pg=PA111 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1308 bis 1466 gehörte die Landschaft zum [[Deutschordensland]] Preußen und kam dann bei der Zweiteilung Preußens zum westlichen Teil, später auch als autonomes [[Preußen königlichen Anteils|Polnisch-Preußen]] bekannt,  das sich freiwillig unter den Schutz der polnischen Krone begeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sein Dekret vom 16. März 1569 auf dem [[Lublin]]er [[Sejm]] kündigte König [[Sigismund II. August]] die Autonomie Westpreußens jedoch unter Androhung herber Strafen einseitig auf, weshalb die Oberhoheit des polnischen Königs in diesem Teil des ehemaligen Gebiets des Deutschen Ordens von 1569 bis 1772 als Fremdherrschaft empfunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Prutz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1872, [https://books.google.de/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA104 S. 104].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1576 kam die Siedlung Schmechau, nahe der späteren Stadt, unter die Herrschaft des [[Puck (Polen)|Putziger]] [[Starost]]en Ernst von Weiher (aus der seit 1234 bekannten adligen Familie [[von Weiher]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Mai 1643 gründete der [[Woiwode]] der [[Ordensburg Marienburg|Marienburg]] [[Jakob von Weiher]] die nach ihm benannte Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Weyersfrey&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Weihersfrei&amp;#039;&amp;#039; nahe dem Dorf Schmechau und errichtete im selben Jahr die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit. Während der Belagerung von [[Smolensk]] 1633/34 hatte Jakob v. Weiher gelobt, zwei Kirchen zu errichten, wenn er die Belagerung überleben sollte. Die zweite Kirche war die Kirche der &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Anna&amp;#039;&amp;#039;, die 1648 bis 1651 erbaut wurde. Zudem ließ Weiher einen Kreuzweg und Kalvarienberg mit 19 Kapellen errichten, deren Zahl sich später auf 26 erhöhte. In diesen Jahren kamen hierher auch [[Franziskaner (OFM)]]. Weihersfrei wurde zu einem bekannten [[Wallfahrtsort]].&amp;lt;ref&amp;gt;G. R.  Jaquet: &amp;#039;&amp;#039;Skizzen aus Ost- und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Erheiterungen. Eine Hausbibliothek zur Unterhaltung und Belehrung für alle Stände&amp;#039;&amp;#039;. Band 36, Stuttgart 1864, S. 332–337, [https://books.google.de/books?id=Q1JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA336 insbesondere S. 336–337.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 1650 erhielt die Stadt von [[Johann II. Kasimir]] das [[Stadtrecht]] nach preußischem [[Kulmer Recht]]. Sie war damit die einzige von einer Privatperson gegründete Stadt in [[Pommerellen]], abgesehen von [[Topolno]], das sein Stadtrecht bald wieder verlor. Im selben Jahr wurde das Rathaus errichtet, welches aber später mehrfach zerstört wurde. Ende des 17. Jahrhunderts war die Stadt Eigentum der [[Reichsfürsten]]-Familie [[Radziwiłł|Radziwill]] und nachfolgend der Sobieskis, unter ihnen auch König [[Johann III. Sobieski]]. Später wurde der Graf [[Prebendow (Adelsgeschlecht)|Przebendowski]] Eigentümer und nachfolgend der englische [[Konsul]] in [[Danzig]], Alexander Gibson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1701 fanden in Neustadt [[Hexenprozess]]e statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Prutz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1872, [https://books.google.de/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA151 S. 151–154].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1723 wird der nach dem Gründer benannte Ort Weihersfrei, früher auch Weyersfrey&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=_Pg5AAAAMAAJ&amp;amp;pg=PP38&amp;amp;dq=scriptorum+prussia+David+Braun&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=pBcmTa3vM5GcsQPMkYDrAQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=weyersfrey&amp;amp;f=true Scriptorum Prutenicorum], [[David Braun]] 1723&amp;lt;/ref&amp;gt; im &amp;#039;&amp;#039;Scriptorum Prutenicorum&amp;#039;&amp;#039; des preußischen Historikers [[David Braun]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[erste polnische Teilung]] von 1772 kam das westliche Preußen mit dem Gebiet um [[Puck (Polen)|Putzig]] und Neustadt unter [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II. von Preußen]] zum [[Preußen|Königreich Preußen]]. Im Jahr 1785 wird Neustadt oder &amp;#039;&amp;#039;Weyersfrey&amp;#039;&amp;#039;, polnisch &amp;#039;&amp;#039;Weyherowo&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Nusdz&amp;#039;&amp;#039;, als ein adliges Mediat-Städtchen mit einer katholischen Filialkirche von Gohra, einem [[Franziskaner-Reformaten]]-Kloster an der Rheda und Bialla und mit einer herrschaftlichen Mahl-, Walk- und Schneidemühle bezeichnet, das 130 Feuerstellen (Haushaltungen) aufweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JFG207&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie vom West-Preußischen Cammer-Departement&amp;#039;&amp;#039;, [https://books.google.de/books?id=SQw_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1-PA149 S. 149.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1790 verkaufte der Konsul die Stadt an die Familie [[Keyserlingk (Adelsgeschlecht)|Keyserling]]. An der Schule der Stadt erteilten im Jahr 1816 drei Lehrer Unterricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 wurde Neustadt Sitz eines eigenen preußischen [[Landkreis Neustadt (Westpr.)|Landkreises Neustadt (Westpr.)]]. Während dieser Zeit stieg der Anteil der deutschsprachigen Einwohner auf fast 50 % an (bei der preußischen Volkszählung von 1905 gaben 27.358 Bewohner [[Kaschubische Sprache|Kaschubisch]] und 27.048 Deutsch als Muttersprache an). 1870 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen und erhielt eine direkte Verbindung nach [[Danzig]] und [[Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die von Franziskaner-Gegenreformaten 1651 zu Neustadt gegründete Klosterschule 1826 eingegangen war, wurde 1857 in der Stadt ein [[Progymnasium]]  eröffnet, das 1861 zu einem vollständigen [[Gymnasium]] erweitert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Wiese: &amp;#039;&amp;#039;Das höhere Schulwesen in Preußen. Historisch-statistische Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1864, [http://books.google.de/books?id=0zQP-lB0E28C&amp;amp;pg=PA70 S. 70–71]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Stadt gab es am Anfang des 20. Jahrhunderts eine evangelische Kirche, zwei katholische Kirchen, eine [[Synagoge]], ein evangelisches Schullehrerseminar, eine [[Präparandenanstalt]], eine Oberförsterei und ein Amtsgericht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 14, Leipzig und Wien 1908, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Neustadt?hl=neustadt S. 578–580, Ziffer 21.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1920 gehörte Neustadt zum [[Kreis Neustadt in Westpreußen|Kreis Neustadt]] im [[Regierungsbezirk Danzig]] der [[Provinz Westpreußen]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] musste der Kreis Neustadt, wie der größere Teil Westpreußens, aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s 1920 zum Zweck der Einrichtung des [[Polnischer Korridor|Polnischen Korridors]] an [[Zweite Polnische Republik|Polen]] abgegeben werden, ohne Volksabstimmung und mit Wirkung vom 20. Januar 1920. Neustadt wurde in &amp;#039;&amp;#039;Wejherowo&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. 1921 erschien dort die Zeitung „Gazeta Kaszubska“ (&amp;#039;&amp;#039;Zeitung [[Kaschubei|Kaschubiens]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Überfall auf Polen]] 1939 trat das Gebiet des Polnischen Korridors zum [[NS-Staat|Deutschen Reich]], und am 26. Oktober 1939 wurde die bisher polnische Stadt Wejherowo vorläufig in Neustadt umbenannt.&amp;lt;ref name=terr &amp;gt;[http://www.territorial.de/dawp/gotneust/neuststd.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadt Neustadt (Westpr.)&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Am 21. Mai 1941 erfolgte die Umbenennung der Stadt Neustadt in Neustadt (Westpr.).&amp;lt;ref name=terr /&amp;gt; Das Kreisgebiet mit der Stadt &amp;#039;&amp;#039;Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039; wurde in den [[Reichsgau Danzig-Westpreußen]] eingegliedert, zu dem Neustadt bis 1945 gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor dem 27. September 1939 wurden in Neustadt die Psychiatriepatienten der [[Provinzial-Irrenanstalt Neustadt in Westpreußen|Provinzial-Irrenanstalt]] durch die deutschen Besatzer ermordet. Anschließend wurde in der betroffenen Klinik ein deutsches Lazarett eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Gerlant: {{Webarchiv|url=http://www.stiftung-evz.de/fileadmin/user_upload/EVZ_Uploads/Publikationen/Studien/121109_Euthanasie.pdf |wayback=20170314122548 |text=&amp;#039;&amp;#039;Auf dieser schiefen Ebene gibt es kein Halten mehr&amp;#039;&amp;#039; }} pdf, S. 4, abgerufen am 10. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt waren ab 1940 mehrere Ersatztruppenteile der [[Wehrmacht]] untergebracht. Während der Zeit der Eingliederung der Stadt in den Reichsgau Danzig-Westpreußen war die polnische Untergrundorganisation [[Gryf Pomorski]] in der Gegend aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] besetzte am 12. März 1945 die [[Rote Armee]] die Stadt, die damit wieder Teil Polens wurde. Die deutsche Minderheit wurde in der darauf folgenden Zeit größtenteils [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verwaltungsreform 1975 verlor die Stadt den Sitz des [[Powiat]]s, erhielt ihn aber bei einer erneuten Reform 1999 wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDEEFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#BBCCFF; font-weight:bold;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
| Jahr || Einwohnerzahl || align=center|Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1776 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}{{0}}789 || in 129 Wohnhäusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot;&amp;gt;Hans Prutz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1872, [https://books.google.de/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA197 S. 197–204].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1783 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | ≈700 || sämtlich Deutsche, evangelischer oder katholischer Konfession, in 130  Wohnhäusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;JFG&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Marienwerder 1789, [http://books.google.de/books?id=SQw_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA53 S. 53–54, Nr. 4.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 || align=center |  {{0}}{{0}}921 ||  &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA346 S. 346–347, Ziffer 482.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 || align=center | {{0}}1107 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || align=center | {{0}}1021 || davon 297 Evangelische,  693  Katholiken und 31 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || align=center |  {{0}}1380      || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1827 || align=center  | {{0}} 1363  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Prutz171&amp;quot;&amp;gt;[[Hans Prutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreussen&amp;#039;&amp;#039;, Danzig  1872, [https://books.google.nl/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA171 S. 171].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1831 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}1690 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AEP&amp;quot;&amp;gt;August Eduard Preuß: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;.  Königsberg 1835, [http://books.google.de/books?id=L_sAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA411, S. 411–412, Nr. 27.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1845  || align=&amp;quot;center&amp;quot; |  {{0}}1800 || &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039; (H. A. Pierer, ed.), 2nd edition, Vol. 19, Altenburg 1845, S. 407, Nr. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}2699 || &amp;lt;ref&amp;gt;Kraatz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; Decker, Berlin 1856, S. 423 ([https://books.google.de/books?id=g7QDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA423 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |  {{0}}3715   || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}4144 || am 1. Dezember, davon 1677 Evangelische, 2282 Katholiken, 17 sonstige Christen und 168 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; &amp;gt; Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Preussen und ihre Bevölkerung.  Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom  1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=sYlgAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA388 S. 388–389, Ziffer 1.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}4506 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=dan_neustadt.html|name=Provinz Westpreußen, Kreis Neustadt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}4715 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}5546 || davon 2336 Protestanten, 3039 Katholiken und 160 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus’ Konversations-Lexikon, 14. Auflage, Band 12, Berlin und Wien 1894, S. 289, Nr. 32&amp;lt;/ref&amp;gt; (240 Polen&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}8389 || davon 3044 Protestanten, 5171 Katholiken, 26 andere Christen und 148 Juden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten, Ost und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt;  nach anderen Angaben 8390 Einwohner, darunter  3160 Evangelische und 149 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 14, Leipzig/Wien 1908,   [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Neustadt   S. 578–580, Ziffer 21].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |   9804   || am 1. Dezember,  davon 6970 mit deutscher Muttersprache (3195 Evangelische, 3610 Katholiken, 142 Juden), 394 mit [[Polnische Sprache|polnischer Muttersprache]] (393 Katholiken) und 2421 mit [[Kaschubische Sprache|kaschubischer Muttersprache]] (drei Evangelische, 2418 Katholiken)&amp;lt;ref name=&amp;quot;KöPrStat&amp;quot; &amp;gt; Königlich Preußisches Statistisches Landesamt: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;.  Heft 2: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Westpreußen, Regierungsbezirk Danzig&amp;#039;&amp;#039;.  Berlin 1912,  [https://books.google.de/books?id=tJdPhIkLJ7AC&amp;amp;pg=RA1-PA36 S. 36–37, Ziffer 1 ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westpreussen/neustadt.htm |titel=Der Landkreis Neustadt (Westpreußen) im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-10-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230321203601if_/https://gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westpreussen/neustadt.htm |archiv-datum=2023-03-21 |abruf=2025-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot; &amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/20300003 Neustadt in Westpreußen],  in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, und alter Landkarte der Umgebung von Neustadt).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}8786 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot; /&amp;gt;, davon 1800 Deutsche&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Große Brockhaus&amp;#039;&amp;#039;, 15. Auflage, Band 13, Leipzig 1932, S. 329, Nr. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1943 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 16.490 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable float left zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung seit 1945&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 13.400 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 24.500 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 42.400 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 46.200 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |  50.258 || Stand vom 30. Juni 2012&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/l_ludnosc_stan_struktura_30062012.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Wejherowo besteht aus folgenden Stadtteilen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Polnischer Name !! Kaschubischer Name !! Deutscher Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dzielnica Zachodnia || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nanice || Nańc || Nanitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Śmiechowo || Smiechòwò || Schmechau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Śródmieście || || Stadtmitte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtpräsident ===&lt;br /&gt;
An der Spitze der Stadtverwaltung steht der [[Stadtpräsident]]. Seit 1998 dies Krzysztof Hildebrandt, der mit seinem eigenen Wahlkomitee antritt. Die turnusmäßige Wahl im April 2024 führte zu folgenden Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://samorzad2024.pkw.gov.pl/samorzad2024/en/wbp/okregi/221503 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Krzysztof Hildebrandt (Wahlkomitee „Ich bevorzuge Krzysztof Hildebrandt für Wejherowo“) 43,5 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Marcin Bulczak ([[Koalicja Obywatelska]]) 39,0 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Wojciech Wasiakowski (Wahlkomitee „Gerechtigkeit für die Menschen von Wejherowo“) 17,5 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Tomir Ponka ([[Prawo i Sprawiedliwość]]) 11,1 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der damit notwendigen Stichwahl wurde Amtsinhaber Hildebrandt mit 52,3 % der Stimmen gegen den [[Koalicja Obywatelska|KO]]-Kandidaten Bulczek wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die turnusmäßige Wahl im Oktober 2018 führte zu folgenden Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/221503#results_vote_elect_mayor_round_1 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Krzysztof Hildebrandt (Wahlkomitee „Ich bevorzuge Krzysztof Hildebrandt für Wejherowo“) 55,7 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Rafał Szlas ([[Koalicja Obywatelska]]) 18,3 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Arkadiusz Szczygieł (Wahlkomitee für Wejherowo) 15,0 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Tomir Ponka ([[Prawo i Sprawiedliwość]]) 11,1 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Amtsinhaber Hildebrandt bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat umfasst 21 Mitglieder, die direkt gewählt werden. Die Wahl im April 2024 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://samorzad2024.pkw.gov.pl/samorzad2024/en/rada_gminy/okregi/221503 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Ich bevorzuge Krzysztof Hildebrandt für Wejherowo“ 41,9 % der Stimmen, 10 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Koalicja Obywatelska]] (KO) 40,9 % der Stimmen, 9 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Gerechtigkeit für die Menschen von Wejherowo“ 17,9 % der Stimmen, 2 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl im Oktober 2018 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/221503#results_elect_council Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 15. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Ich bevorzuge Krzysztof Hildebrandt für Wejherowo“ 39,5 % der Stimmen, 10 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Koalicja Obywatelska]] (KO) 26,3 % der Stimmen, 5 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS) 19,7 % der Stimmen, 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee für Wejherowo 14,5 % der Stimmen, 2 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* {{SWE|#}} [[Tyresö]] (Schweden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Neustadt Sammlung Duncker.jpg|mini|Schloss Neustadt um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wejherowo palac.jpg|mini|Schloss der Familien Przebendowski und Keyserling. Heute Sitz des [[Kaschuben|kaschubischen]] Literatur- und Musikmuseums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Boleca.jpg|mini|Altes Krankenhaus und Obdachlosenheim]]&lt;br /&gt;
Wejherowo nennt sich selbst die &amp;#039;&amp;#039;Geistige Hauptstadt der Kaschuben&amp;#039;&amp;#039;. Ein Ziel von Pilgern ist die Schutzheilige Wejherowos und seiner Umgebung, die Muttergottes, deren Heiligenbild 1999 von [[Johannes Paul II.]] gekrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* der [[Kalvarienberg (Wejherowo)|Kalvarienberg]]&lt;br /&gt;
* das Schloss der Familie [[Keyserlingk (Adelsgeschlecht)|Keyserling]]&lt;br /&gt;
* das Rathaus, welches 1650 errichtet wurde, aber nach Zerstörungen seine heutige Architektur im Jahr 1908 erhielt&lt;br /&gt;
* die Stiftskirche zur &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Dreifaltigkeit&amp;#039;&amp;#039;, welche 1643 errichtet wurde und bis 1972 vielfach umgebaut wurde&lt;br /&gt;
* die Klosterkirche St. Anna (17. Jahrhundert), deren Innenausstattung aus dem 18. Jahrhundert stammt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Ernst Danz]] (1822–1905), deutscher Pädagoge und Naturschützer&lt;br /&gt;
* [[Theodor von Wasielewski]] (1868–1941), deutscher Mikrobiologe, Hygieniker und Krebsforscher&lt;br /&gt;
* [[Paul Peter Rhode]] (1871–1945), US-amerikanischer katholischer Geistlicher, Bischof von Green Bay&lt;br /&gt;
* [[Julius Wohlgemuth]] (1874–1974), deutscher Pathologe und Biochemiker&lt;br /&gt;
* [[Hugo Blaschke]] (1881–1959), deutscher Zahnarzt und SS-Führer, Leibzahnarzt Adolf Hitlers&lt;br /&gt;
* [[Georg Lange (Mediziner)|Georg Lange]] (1883–1970), deutscher Chirurg und Röntgenologe&lt;br /&gt;
* [[Hubert Skrzypczak]] (* 1943), Europameister im Boxen&lt;br /&gt;
* [[Jerzy Budnik]] (* 1951), polnischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Mirosław Bork]] (* 1956), polnischer Filmregisseur&lt;br /&gt;
* [[Dorota Masłowska]] (* 1983), polnische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Emilia Smechowski]] (* 1983), deutsche Schriftstellerin, Redakteurin und Reporterin&lt;br /&gt;
* [[Johanna Kedzierski]] (* 1984), deutsche Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Andreas Rojewski]] (* 1985), deutscher Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Marta Jeschke]] (* 1986), polnische Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Paweł Poljański]] (* 1990), polnischer Radrennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Jakob von Weiher]] (1609–1657), gründete 1643 die Stadt Weyersfrey (Weihersfrei)&lt;br /&gt;
* [[Matthäus Prätorius]] (* um 1635 vermutlich in Memel; † um 1704 in Weyherstadt), evangelischer Pfarrer, später katholischer Geistlicher, Historiker und Ethnograph&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Gütte]] (1779–1843), wurde 1811 zum Bürgermeister gewählt, war seit 1819 Initiator der Gründung des Seebads [[Zoppot]] bei [[Danzig]]&lt;br /&gt;
* [[Stanislaus Maronski]] (1825–1907), Historiker, arbeitete von 1857 bis 1872 als Gymnasiallehrer in Neustadt&lt;br /&gt;
* [[Clara Quandt]] (1841–1919), deutsche Schriftstellerin, leitete ab 1869 in Neustadt eine private höhere Lehranstalt für Mädchen&lt;br /&gt;
* [[Otto Herweg]] (1849–1921), deutscher Pädagoge und Botaniker, verbrachte den Großteil seines Berufslebens in Neustadt&lt;br /&gt;
* [[Paul Gottlieb Nipkow]] (1860–1940), deutscher Techniker und Erfinder, besuchte von 1880 bis 1882 das Königliche Gymnasium in Neustadt und begann hier mit praktischen Experimenten der Telefonie&lt;br /&gt;
* [[Edmund Roszczynialski]] (1888–1939), polnischer Priester, Chronist und Gründer der Untergrundorganisation [[Polska Żyje]] („Polen lebt“)&lt;br /&gt;
* [[Ottomar Schreiber]] (1889–1955), deutscher Politiker und Landespräsident des Memellandes, wuchs in Neustadt auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Tadeusz Gocłowski]] (1931–2016), Erzbischof von Danzig (2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landgemeinde Wejherowo ==&lt;br /&gt;
Die Landgemeinde Wejherowo, zu der die Stadt selbst nicht gehört, umfasst eine Fläche von 194,08 km² und hat {{EWZ|PL|2215102}} Einwohner (Stand {{EWD|PL|2215102}}).&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wejherowo (Landgemeinde)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal und Massengräber ===&lt;br /&gt;
Ein zwölf Meter hohes Denkmal am nördlichen Gemeinderand in der Nähe von [[Wielka Piaśnica]] an der Hauptstraße zwischen Wejherowo und [[Krokowa]] erinnert an die [[Massaker von Piaśnica]] ab September 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.meyersgaz.org/place/20300003 Neustadt in Westpreußen],  in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, und alter Landkarte der Umgebung von Neustadt).&lt;br /&gt;
* [https://www.meyersgaz.org/place/20300004 Schloss Neustadt in Westpreußen],  in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, und alter Landkarte der Umgebung des Schlossbezirks).&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Marienwerder 1789, [http://books.google.de/books?id=SQw_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA53 S. 53–54, Nr. 4.]&lt;br /&gt;
* [[Hans Prutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1872, [https://books.google.de/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA197 S. 197–204].&lt;br /&gt;
* [[Ernst Bahr (Historiker)|Ernst Bahr]]: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt/Westpreußen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]], Ost und Westpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 156–157.&lt;br /&gt;
* [[Franz Schultz (Heimatforscher)|Franz Schultz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kreise Neustadt und Putzig&amp;#039;&amp;#039;, 1907.&lt;br /&gt;
* [[Edmund Roszczynialski]]; Georg Engler; August Ziemens: &amp;#039;&amp;#039;Die Kalvarie von Wejherowo : Ihre Stifter, Seelsorger und Feste&amp;#039;&amp;#039;. Mit 36 Abbildungen. Wejherowo : Gazeta Kaszubska, 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/dawp/gotneust/neuststd.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadt Neustadt (Westpr.)&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.wejherowo.pl/ Offizielle Website der Stadt] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.wejher.com/ Wejher.com – Nachrichten, Photos, Forum]&lt;br /&gt;
* [http://www.neustadt-westpreussen.de/ Informationen des Heimatkreises Neustadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Wejherowski}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=3008842-2|LCCN=n81128036|VIAF=138388747}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wejherowo| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Florean Fortescue</name></author>
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