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	<title>Weitzschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weitzschen&amp;diff=1934287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung; Weblinks</title>
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		<updated>2026-02-20T12:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung; Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Klipphausener Ortsteil. Zur gleichnamigen Wüstung in Freital siehe [[Weitzschen (Wüstung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Klipphausen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/05/56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/25/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 227&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.894&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/146099 |titel=Gemarkung Weitzschen, Gemeinde Klipphausen |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 113&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1938-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Sönitz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01665&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035244&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Weitzschen in Klipphausen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Weitzschen in Klipphausen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild 217 Weitzschen.jpg|miniatur|Weitzschen aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0350013 Triebischtal-Miltitz. Ausschnitt aus, Karte von einem Teil des Kurfürstentums Sa.jpg|miniatur|„Weitschen“ auf einer Karte des Kurfürstentums Sachsen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0770020 Triebischtal-Miltitz. Ausschnitt aus, Oberreit, Sect. Freiberg, vor 1843.jpg|miniatur|Weitzschen auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert. Im Weitzschengrund sind „Schächte“ und ein „Stolln“ eingezeichnet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitzschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Ortschaft]] [[Taubenheim (Klipphausen)|Taubenheim]] der Gemeinde [[Klipphausen]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Meißen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://klipphausen.de/wp-content/uploads/2022/09/Hauptsatzung_Fassung-Dez.-2021.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;16 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Klipphausen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;3,26&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Weitzschen liegt im [[Meißner Hochland]] zwischen [[Wilsdruff]], [[Nossen]] und [[Meißen]]. Das Dorf ist umgeben von den anderen zu Klipphausen gehörenden Ortsteilen [[Miltitz (Klipphausen)|Miltitz]] im Westen, [[Roitzschen]] im Nordwesten, [[Sönitz]] im Norden, [[Piskowitz (Klipphausen)|Piskowitz]] im Nordosten, [[Seeligstadt (Klipphausen)|Seeligstadt]] im Südosten und [[Munzig]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erweiterte [[Rundling]] befindet sich auf der Hochebene oberhalb der [[Triebisch]], die einen Kilometer westlich der Ortslage verläuft. Der Ortskern mit seinen [[Vierseithof|Vierseithöfen]]&amp;amp;nbsp;– einer davon ist als Kulturdenkmal geschützt (siehe [[Liste der Kulturdenkmale in Klipphausen#Taubenheim|Liste der Kulturdenkmale in Taubenheim]])&amp;amp;nbsp;– liegt entlang der Piskowitzer Straße. Entlang der Straße „Zum Lindenhof“ stehen mehrere [[Kleinsiedlung|Kleinsiedleranwesen]]. An den [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] ist Weitzschen nicht direkt angebunden; durch den Nachbarort Piskowitz führt die Buslinie 414 der [[Verkehrsgesellschaft Meißen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde Weitzschen eventuell 1228 als Bestandteil des Namens „Hildebrandus de Witsen“, womit damals ein Herrensitz im Ort bestanden haben könnte. Die Zuweisung gilt jedoch als unsicher; auch Kleinweitzschen, Gemeinde [[Großweitzschen]] bei [[Döbeln]], kommt hierfür in Frage. Sicher ist hingegen, dass es sich bei dem 1334 genannten „Wicschen“ um den heutigen Klipphausener Ortsteil handelt. Der Ortsname wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte über die Formen „Witschen“, „Wyczin“, „Weisen“, „Wiczschin“, „Weiczschen“ und „Weyschen“ hin zur heutigen Schreibweise, die unter anderem 1461 und 1551 bezeugt ist. Noch 1875 war die Schreibung „Weitschen“ ebenso üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Dorf Weitzschen, dessen Bewohner sich ihr Einkommen in der Landwirtschaft verdienten, erstreckte sich eine 98&amp;amp;nbsp;Hektar große [[Blockflur|Block-]] und [[Streifenflur]]. Eingepfarrt war und ist das Dorf nach Taubenheim. Die [[Grundherrschaft]] in Weitzschen übten 1551 die Besitzer des [[Rittergut]]es Miltitz, 1696 und 1764 die des Rittergutes Munzig aus. Die Verwaltung des Ortes oblag jahrhundertelang dem [[Erbamt Meißen]]. Im Jahre 1856 gehörte Weitzschen zum Gerichtsamt Meißen und kam danach zur [[Amtshauptmannschaft Meißen]], aus der der gleichnamige Landkreis hervorging. Auf Grundlage der [[Sächsische Landgemeindeordnung von 1838|Landgemeindeordnung von 1838]] erlangte Weitzschen Selbstständigkeit als [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]]. Die Selbständigkeit büßte diese durch die [[Eingemeindung]] nach Sönitz am 1. April 1938 wieder ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=meissen.html|name=Stadt und Landkreis Meißen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Teil von Sönitz kam Weitzschen 1974 an die Gemeinde Taubenheim, die wiederum seit Ende 2003 zu [[Triebischtal (Klipphausen)|Triebischtal]] gehört. Durch die Eingemeindung von Triebischtal am 1. Juli 2012 wurde Weitzschen ein Ortsteil der Gemeinde Klipphausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1551 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8 [[Hufner|besessene Mann]], 23 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9 besessene Mann, 1 Gärtner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 85&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 86&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 109&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 83&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 93&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | siehe [[Sönitz]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbaugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-a 0920053 Triebischtal-Munzig. Bergbau, Kartenskizze vom Diebesgrund, aus, Heimatkundl. Bl.jpg|miniatur|Karte vom Bergbaugebiet zwischen Munzig und Weitzschen von 1957. Am oberen Rand ist der [[Erbstollen]] „Wilder Mann“ eingezeichnet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitzschen liegt in einem alten Bergbaugebiet; in naher Umgebung befinden sich unter anderem die [[Garsebacher Schweiz]] als weltgrößtes [[Pechstein]]vorkommen, die [[Kalkwerk Miltitz|Kalkwerke Miltitz]] und Groitzsch sowie das Mundloch des [[Rothschönberger Stolln]]. Im Südwesten der Weitzschener Flur zwischen Aspengrund und Weitzschengrund – die bergbauhistorische Literatur zählt in der Regel das Altbergbaugebiet fälschlicherweise komplett zur Ortslage Munzig – wurde vermutlich seit 1492 Bergbau betrieben, um [[silber]]haltiges Gestein zu fördern. In diesem Bereich lagen unter anderem die Bergwerke „Hilfe-Gottes-Stolln“, „Wilder Mann“ und „Donat-Spat“; in der Nähe befanden sich außerdem die Gruben „Johanna-Erbstolln“ und „Freundlicher Bergmann“ bei Munzig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alten Bergakten zufolge förderte die Grube „Wilder Mann“ zwischen 1710 und 1744 16.074 Zentner Erz mit einem Feinsilbergehalt von 2.157&amp;amp;nbsp;[[Mark (Gewicht)#Für Silber und seine Kupferbeilegierungen|Mark]], 14&amp;amp;nbsp;[[Lot (Einheit)|Loth]] und 2&amp;amp;nbsp;[[Quentchen]] zu Tage. Dies entspricht reichlich 500 Kilogramm Silber. Zu den hier abgebauten und an die Hüttenwerke nach [[Freiberg]] gelieferten Mineralen zählen [[Galenit|Bleiglanz]], [[Chalkopyrit|Kupferkies]], [[Arsenopyrit|Arsenkies]] und erzhaltiger [[Kalkstein]]. Im Jahr 1802 erfolgte die vorläufige Einstellung des Bergbaus, 1831 dann die Wiederaufnahme. Zwischen 1838 und 1856 entstand der 429&amp;amp;nbsp;Meter lange „Hilfe-Gottes-Stolln“ unterhalb des Bergwerks „Wilder Mann“. Mangels abbauwürdiger Vorkommen endete der Abbau 1859 endgültig. Beim Bau der Miltitzer Schule entdeckte man 1956 den alten Stolln wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.triebischtaeler.de/Inhalte/main_07-07_munzig.htm triebischtaeler.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Weitzschen (2)|Weitzschen}}&lt;br /&gt;
* [https://klipphausen.de/gemeinde/ortsteile/ &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Weitzschen&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Klipphausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Klipphausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Klipphausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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