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	<title>Weistum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:51:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weistum&amp;diff=75131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Literatur */ keine Repressalie, sondern ein Nachdruck der 1. Auflage.</title>
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		<updated>2025-02-16T15:43:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; keine Repressalie, sondern ein Nachdruck der 1. Auflage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weistum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1901 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weisthum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;Weisth.&amp;#039;&amp;#039;; Plural: &amp;#039;&amp;#039;Weistümer&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Weisthümer&amp;#039;&amp;#039;) wird eine historische [[Rechtsquelle]] bezeichnet, die in der Regel mündlich überliefert oder nach Verhandlungen protokolliert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Deutsches Wörterbuch|Deutsche Wörterbuch]] der Brüder Grimm führt den Begriff zurück auf „kollektive Aussage rechtskundiger Männer über das bestehende Recht“, wobei hier in erster Linie der Vorgang der unmittelbaren Rechtsfindung gemeint ist und nicht die geschriebene Form.&amp;lt;ref name=&amp;quot;werkmüller&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dieter Werkmüller|Titel=Über Aufkommen und Verbreitung der Weistümer|Verlag=[[Erich Schmidt Verlag]]|Jahr=1972|Seiten=66|Online={{Google Buch|BuchID=3qoINxPVokkC|Seite=66|Hervorhebung=weistum|Linktext=Online}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Weistum wird zum Teil auf Stammesrechte bis hin zum nordischen [[Thing]] zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Weistum&amp;#039;&amp;#039; entstammt den Quellen nach aus dem Gebiet des mittleren [[Rhein]]s und der [[Mosel]]. In den Quellen anderer Regionen sind andere Bezeichnungen üblich, in Süddeutschland beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Ehaft&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ehafttaiding&amp;#039;&amp;#039;, im [[Elsass]] &amp;#039;&amp;#039;Dinghofrodel&amp;#039;&amp;#039; und in [[Niederdeutschland]] &amp;#039;&amp;#039;Willkür&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Beliebung&amp;#039;&amp;#039;. In der Schweiz nannte man sie &amp;#039;&amp;#039;Offnung&amp;#039;&amp;#039;, in Österreich &amp;#039;&amp;#039;Banntaiding&amp;#039;&amp;#039;. Die bäuerlichen Weistümer waren vor allem in Südwestdeutschland, in der [[Schweiz]] und in [[Österreich]] verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung des Wortes Weistum aus dem Rechtsbrauch in den Zeiten der rein mündlichen Tradition ==&lt;br /&gt;
Vor Aufzeichnung der Weistümer wurden die mündlich überlieferten Rechtssätze dadurch lebendig und in Erinnerung gehalten, dass an festen jährlichen Thing- oder später Gerichtstagen die Gesetzessprecher bzw. [[Richter]] diese der Versammlung der Einwohner auswendig vortrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingangsformel für die Rechtssätze lautete in bestimmten Gebieten: &amp;#039;&amp;#039;Wir weisen dem Herrn auf unseren Eyd&amp;#039;&amp;#039;... oder &amp;#039;&amp;#039;Wir weisen der Gemeinde auf unseren Eyd&amp;#039;&amp;#039; (Eid), dieses oder jenes Recht zu. Das waren z.&amp;amp;nbsp;B. das Recht des Grundherrn, eine bestimmte Abgabe bestimmter Höhe von den Gemeindemitgliedern zu erhalten, einschließlich Bestimmungen über die Art und Weise der Leistungserbringung. Ein Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Und soll man das Korn liefern uf zwo Meilen Wegs ohne Fels, Berge und Schiffreiche Wasser, uf unsere Kosten.&amp;#039;&amp;#039; Daher wurden die Richter auch als &amp;#039;&amp;#039;Wisende&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Weisende&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, also als &amp;#039;&amp;#039;das Recht weisende&amp;#039;&amp;#039;, nicht &amp;#039;&amp;#039;wissende&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ub.uni-bielefeld.de/cgi-bin/navtif.cgi?pfad=/diglib/aufkl/journdeut/029851&amp;amp;seite=00000045.TIF&amp;amp;scale=8 Journal von und für Deutschland 1785, S. 42–43] auf der Website der Universität Bielefeld&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaft und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenmal Holmer Beliebung.jpg|mini|Gedenkstein für die Gefallenen der [[Holm (Schleswig)|Holmer Beliebung]] (1920)]]&lt;br /&gt;
Das Weistum (ahd. &amp;#039;&amp;#039;wistuom&amp;#039;&amp;#039; „Weisheit“; ahd. &amp;#039;&amp;#039;wisen&amp;#039;&amp;#039; „belehren“) ist in seiner Grundsatzbedeutung die Auskunft rechtskundiger Männer über das geltende Recht. Nach mittelalterlicher Auffassung war das Recht kein in Satzungen festgehaltenes, erlassenes Recht, sondern das durch Übung innerhalb einer Gemeinschaft entstandene [[Gewohnheitsrecht]]. Das in einem Rechtsfall anzuwendende Recht musste von den [[Schöffe (historisch)|Schöffe]]n (mhd. &amp;#039;&amp;#039;schaffen&amp;#039;&amp;#039; „gestalten“, „anordnen“) aus dem überkommenen Recht „geschöpft“ (= entnommen) und „gewiesen“ werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weistümer sind überwiegend ländliche Rechtsquellen des [[Mittelalter]]s und der [[Neuzeit]], die durch eine &amp;#039;&amp;#039;Weisung&amp;#039;&amp;#039; zustande gekommen sind, durch die Auskunft rechtskundiger Personen über einen bestehenden Rechtszustand in einer hierzu einberufenen Versammlung. Die entsprechenden Aufzeichnungen sind daher als „standardisiertes Artefakt anzusprechen, das für einen umschriebenen Kreis legitimer bzw. angesprochener Rezipienten, nämlich die «Herrschaft» und die bäuerlichen Grundholden/Gerichtsinsassen, bestimmt ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannes Obermair]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://cma.gbv.de/dr,cma,004,2001,a,07.pdf Soziale Produktion von Recht? Das Weistum des Gerichts Salurn in Südtirol von 1403]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Concilium Medii Aevi]] 4, 2001, S. 179–201, hier S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weisungen im weiteren Sinn erscheinen am frühesten in den sogenannten [[germanische Volksrechte|germanischen Volksrechten]]. Weisungen im engeren Sinn sind ländliche [[Rechtsquelle]]n des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Sie dienten vorwiegend zur Klärung strittiger Fragen im Rechtsverhältnis von Grundherren und Bauern. Der Anlass zur Bildung von Weistümern war nach Ort und Zeit verschieden. Er stand beispielsweise im Zusammenhang mit der Aufgabe des herrschaftlichen Eigenbaus oder einer Änderung der [[Gerichtsverfassung]]. Die Herstellung der inneren Ordnung in der [[Grundherrschaft]] war Anlass, aber manchmal auch die Auseinandersetzung mit konkurrierenden Herren. Weistümer entstanden überwiegend auf Verlangen der Herrschaft durch die Weisung bäuerlicher Schöffen im [[Dorfgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Weistümer im engeren Sinn haben keinen einheitlichen Inhalt. Die Regelung des Verhältnisses von [[Grundherr]] und [[Gemeinde]] steht nach der Anzahl der Bestimmungen an erster Stelle. Abgaben und Dienste werden geregelt und die Nutzung von Wald, Weide und Wasser. Die Besetzung, Zuständigkeit und Strafgewalt des dörflichen Gerichts ist ein Thema. Weistümer dienten vor allem aber auch der Regelung des dörflichen Lebens und der bäuerlichen Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weistümer sind wichtige Quellen für die [[Wirtschaftsgeschichte|Wirtschafts-]] und [[Sozialgeschichte]] und für die [[Rechtsgeschichte|Rechts-]] und [[Verfassungsgeschichte]]. In Deutschland gibt es keine zeitgenössischen überregionalen, sondern nur räumlich begrenzte Weistümer-Sammlungen. Ein frühes Weistum aus dem Jahr 1386 ist für [[Köln-Deutz]] dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Reucher: &amp;#039;&amp;#039;Poller Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Dohr Köln 2000, S. 99f: Die uns bekannten Wegekreuze...&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus [[Nordfriesland]] stammt die 1426 formulierte [[Siebenhardenbeliebung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichsweistum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine von mittelalterlichen Herrschern urteilsartig gegebene Entscheidung bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Innsbruck: {{Webarchiv|url=http://homepage.uibk.ac.at/~c30310/zwergm-r.htm |wayback=20110531212433 |text=Reichsweistum |archiv-bot=2019-04-23 15:19:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits [[Otto I. (HRR)|Otto der Große]] erließ 938 oder 942 ein Reichsweistum über das Eintrittsrecht der Enkel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;werkmüller&amp;quot; /&amp;gt; Das Rhenser Reichsweistum von 1338 führte 1356 zur [[Goldene Bulle|Goldenen Bulle]], die die Königswahl und die Stellung der Reichsfürsten regelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeshauptarchiv Rheinland-Pfalz: {{Webarchiv|url=http://www.landeshauptarchiv.de/index.php?mySize=-1&amp;amp;oldSize=0&amp;amp;id=465 |wayback=20140407063505 |text=Der 10. Januar 1356. Die Goldene Bulle wird verkündet.   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einem Weistum entstand somit ein Grundgesetz, das im gesamten Reich Gültigkeit hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwei Weistümer aus der Kurpfalz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des 15. Jahrhunderts hat die [[Kurpfalz|kurpfälzische Verwaltung]] durch Befragung der [[Untertan]]en Weistümer aufgestellt, diese gesammelt und gelegentlich auch erneuert. Es ging ihr darum, sich über die bestehenden Rechtsverhältnisse in einem erworbenen Gebiet Klarheit zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfweistum Schluchtern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schluchtern]] ist heute Teilort der Gemeinde [[Leingarten]] im Landkreis Heilbronn. Neben den [[Neipperg (Adelsgeschlecht)|Herren von Neipperg]] und anderen Grundherren waren hier im 14. Jahrhundert auch die [[Herren von Weinsberg]] begütert. Deren [[Gerichtsbarkeit]], [[Leibeigene]], Güter und [[Kelter]] kamen über [[Pfalz-Mosbach]] 1499 durch Erbfall an die Kurpfalz. Im Schluchterner Weistum aus dem 16. Jahrhundert werden die geltenden Rechte formuliert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &amp;#039;&amp;#039;Hohe obrigkeit&amp;#039;&amp;#039; (herrschaftliche Gewalt), 2. &amp;#039;&amp;#039;Kirchensatz&amp;#039;&amp;#039; (Besetzung der Pfarrstelle), 3. &amp;#039;&amp;#039;[[Schatzung]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Steuer]]), 4. &amp;#039;&amp;#039;Wein- und fruchtzoll&amp;#039;&amp;#039;, 5. &amp;#039;&amp;#039;[[Ungeld|Umgeld]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Verbrauchsteuer]]), 6. &amp;#039;&amp;#039;Gemeine rays&amp;#039;&amp;#039; (Kriegszug), 7. &amp;#039;&amp;#039;Frondienst mit roß und hand&amp;#039;&amp;#039; (Hand- und Spanndienste der Bauern), 8. &amp;#039;&amp;#039;Frevel und bueß&amp;#039;&amp;#039; (Geldstrafe und Bußgeld), 9. &amp;#039;&amp;#039;Waldainung&amp;#039;&amp;#039; (Genossenschaft), 10. &amp;#039;&amp;#039;Wald und wildbahn&amp;#039;&amp;#039; ([[Jagdrecht]]), 11. &amp;#039;&amp;#039;Fischerey und wasserbech&amp;#039;&amp;#039; (Nutzungsrecht an den Bächen), 12. &amp;#039;&amp;#039;Abzug&amp;#039;&amp;#039; ([[Abschoss|Abzugsgeld]]), 13. &amp;#039;&amp;#039;Innzug&amp;#039;&amp;#039; (Bürgergeld), 14. &amp;#039;&amp;#039;Keltern&amp;#039;&amp;#039;, 15. &amp;#039;&amp;#039;Wein- und fruchtzehenden&amp;#039;&amp;#039; ([[Zehnt]]), 16. &amp;#039;&amp;#039;Jahr- und wochenmärck&amp;#039;&amp;#039; (Märkte), 17. &amp;#039;&amp;#039;Oberhoff&amp;#039;&amp;#039; (Obergericht), 18. &amp;#039;&amp;#039;Meß, maß und gewicht&amp;#039;&amp;#039; (Maße und Gewichte), 19. &amp;#039;&amp;#039;Stendige gefäll&amp;#039;&amp;#039; (Einkünfte), 20. &amp;#039;&amp;#039;Volgen, waß fremde vor gefäll zu Schluchtern haben&amp;#039;&amp;#039; (Einkünfte fremder Grundherren), 21. &amp;#039;&amp;#039;Leibaigene leut und haubtrecht&amp;#039;&amp;#039; (Abgabe beim Tod an den Leibherrn), 22. &amp;#039;&amp;#039;Herdrecht&amp;#039;&amp;#039; (Abgabe beim Tod an den Grundherrn), 23. &amp;#039;&amp;#039;Volgende herrschaft haben leibaigene zu Schluchtern und sonsten nichts zu gebieten&amp;#039;&amp;#039; (Rechte fremder Herrschaften), 24. &amp;#039;&amp;#039;Schluchterer gemarkung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Kiesow S. 23–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfweistum Dallau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dallau]] ist heute Teilort der Gemeinde [[Elztal (Odenwald)|Elztal]] im Neckar-Odenwald-Kreis. Das Dorf kam 1330 unter pfälzische [[Landeshoheit]]. Ab 1499 teilten sich der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] und die Kurpfalz die [[Ortsherrschaft]] je zur Hälfte. Je sechs Untertanen der Pfalz und sechs vom Deutschen Orden saßen als Urteiler im Dorfgericht. Ein Abschnitt im Dorfweistum gibt Einblick in dessen Entstehung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 befragte der pfälzische Amtmann der zuständigen [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellerei]] [[Lohrbach]] die sechs ältesten, in Dallau geborenen &amp;#039;&amp;#039;inwoner&amp;#039;&amp;#039;. Der Pfälzer [[Schultheiß]] von Dallau war neben seinen Kollegen aus &amp;#039;&amp;#039;Burckheim&amp;#039;&amp;#039; ([[Neckarburken]]) und [[Sulzbach (Billigheim)|Sulzbach]] und dem Forstknecht als Zeuge anwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;Kollnig S. 227.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der „Keller“ befragte in diesem Fall also die sechs ältesten &amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039; des Ortes und nicht die sechs rechtskundigen Pfälzer Gerichtsmänner oder ausschließlich die Untertanen der Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!--Die Darstellung folgt im Wesentlichen dem Artikel [Wp hat den anspruch der umfassenden Information]--&amp;gt;[[Dieter Werkmüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Weistümer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 5. Schmidt, Berlin 1971ff, Sp. 1239–1250, ISBN 3-503-00015-1.&lt;br /&gt;
* Dieter Werkmüller: &amp;#039;&amp;#039;Über Aufkommen und Verbreitung der Weistümer: nach der Sammlung von Jacob Grimm&amp;#039;&amp;#039;. Schmidt, Berlin 1972, ISBN 3-89688-255-4.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=3qoINxPVokkC&amp;amp;pg=PA20&amp;amp;lpg=PA20&amp;amp;dq=%22Neue+Beitr%C3%A4ge+zur+Rechts-+und+Wirtschaftsgeschichte+des+w%C3%BCrttembergischen+Bauernstandes%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Yxlc0ByaiZ&amp;amp;sig=e8gbzJg6dIswskOZzC9mrQHqSL4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CUZzUvrtNuOR4AT2jYCICg#v=onepage&amp;amp;q=%22Neue%20Beitr%C3%A4ge%20zur%20Rechts-%20und%20Wirtschaftsgeschichte%20des%20w%C3%BCrttembergischen%20Bauernstandes%22&amp;amp;f=false Blick ins Buch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Kiesow]]: [[:Datei:Gerhard Kiesow Schluchtern Ein kurpfaelzisches Dorf im 16 Jahrhundert Quellentexte.pdf|&amp;#039;&amp;#039;Schluchtern. Ein kurpfälzisches Dorf im 16. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;]] (PDF; 14 MB). BOD, Norderstedt 2004, ISBN 3-7954-1957-3 (Quellentexte, bearbeitet und kommentiert).&amp;lt;br&amp;gt;Vgl. auch Gerhard Kiesow: [[:Datei:Gerhard Kiesow Schluchtern Eine kurpfaelzische Dorfgemeinde im Kraichgau.pdf|&amp;#039;&amp;#039;Schluchtern: Eine kurpfälzische Dorfgemeinde im Kraichgau&amp;#039;&amp;#039;]] (PDF; 2 MB), Norderstedt 2006, ISBN 3-8334-4002-3.&lt;br /&gt;
* [[Simon Teuscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Kompilation und Mündlichkeit. Herrschaftskultur und Gebrauch von Weistümern im Raum Zürich, 14.–15. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; München 273, 2001, {{ISSN|0018-2613}}, S. 289–333.&lt;br /&gt;
* Simon Teuscher: &amp;#039;&amp;#039;Erzähltes Recht. Lokale Herrschaft, Verschriftlichung und Traditionsbildung im Spätmittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3-593-38494-9&lt;br /&gt;
* Karl Kollnig (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Weistümer der [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zenten]] Eberbach und Mosbach&amp;#039;&amp;#039;. Badische Weistümer und Dorfordnungen. Bd. 4. Kohlhammer, Stuttgart 1985, ISBN 3-17-008405-4.&lt;br /&gt;
* Hans J. Domsta: &amp;#039;&amp;#039;Die Weistümer der jülichschen Ämter Düren und Nörvenich und der Herrschaften Burgau und Gürzenich&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1983, ISBN 3-7700-7547-1.&lt;br /&gt;
* [[Peter Blickle (Historiker)|Peter Blickle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche ländliche Rechtsquellen&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1977, ISBN 3-12-910200-0.&lt;br /&gt;
* [[Jacob Grimm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weisthümer&amp;#039;&amp;#039;. 6 Bde. Registerband von Richard Schröder. Göttingen 1840–1878; Nachdruck Darmstadt 1957.&lt;br /&gt;
* Winfried Becher: &amp;#039;&amp;#039;Ein Hofgeding zu Oberembt 1668. Erneuerung eines im 30-jährigen Krieg verlorengegangenen Weistums.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pulheimer Beiträge zur Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Pulheim 2006, {{ISSN|0171-3426}}.&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Vinzenz Zingerle]], Karl Theodor von Inama-Sternegg, [[Josef Egger (Historiker)|Josef Egger]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Tirolische Weistümer&amp;#039;&amp;#039; (Österreichische Weistümer 2–5). 5 Bände. Wien 1875–1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|8946|Offnungen (Weistümer)|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]|Datum=2011-11-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (Heiliges Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanisches Recht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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