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	<title>Weissach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weissach&amp;diff=159298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T15:15:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Weissach COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 48.84766&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 8.92534&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Weissach in BB.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk = Stuttgart&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Böblingen&lt;br /&gt;
| Höhe             = 375&lt;br /&gt;
| PLZ              = 71287&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 07044&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 08115052&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE WSC&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
| Straße           = Rathausplatz 1&lt;br /&gt;
| Website          = [http://www.weissach.de/ www.weissach.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Jens Millow&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weissach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Böblingen]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie gehört zur [[Region Stuttgart]] (bis 1992 &amp;#039;&amp;#039;Region Mittlerer Neckar&amp;#039;&amp;#039;) und zur Randzone der europäischen [[Metropolregion Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbildarchiv Erich Merkler - Weissach - 1984 - N 1-96 T 1 Nr. 510.jpg|mini|Weissach aus der Luft von Südwesten, 1984]]&lt;br /&gt;
Weissach liegt im [[Heckengäu]], 6 km von [[Heimsheim]], 8 km von [[Leonberg]] und ca. 18 km von [[Stuttgart]] entfernt. Weissach ist die nördlichste Gemeinde im Landkreis Böblingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der Jahresniederschlag liegt bei 737&amp;amp;nbsp;mm und damit im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 48 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Oktober, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 2,1&amp;amp;nbsp;mal mehr Niederschläge als im Oktober. Die Niederschläge variieren sehr stark. An nur 18 % der Messstationen werden höhere jahreszeitliche Schwankungen registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
==== Weissach ====&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Weissach in den Grenzen vom 30. November 1970 gehören das Dorf Weissach und das Haus Ölmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Birkhof und Kapfenhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flacht ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Ansicht von Flacht 03.jpg|mini|Flacht im Vordergrund, Porsche-Entwicklungszentrum im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
Zu Weissach gehört die ehemals selbstständige Gemeinde [[Flacht (Weissach)|Flacht]]. Hierzu wiederum gehören das Dorf Flacht sowie die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] [[Bonlanden (Wüstung)|Bonlanden]], Eitenburg und Lauschenhofen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 137–139&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:WEISSACH nieder.svg|mini|hochkant|Niederschlagsdiagramm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Weissach|Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Böblingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Flacht liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Hartmannsberg (Naturschutzgebiet)|Hartmannsberg]]. Weitere Teile des Gemeindegebiets wurden als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Die Gemeinde hat überdies Anteil am [[FFH-Gebiet]] [[Strohgäu und unteres Enztal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/5aTjmKhw70Ulb1vcPyVZuB Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weissach Kirchturm Gaden PF0731AB H.jpg|mini|hochkant|[[St. Ulrich (Weissach)|Kirchturm]] und Gaden der ehemaligen [[Kirchenburg Weissach|Kirchenburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die ersten urkundlichen Erwähnungen von Weissach sind im Jahr 1100 sowie im Jahre 1254 bezeugt.&lt;br /&gt;
Bereits im 12. und 13. Jahrhundert erwarb das [[Kloster Maulbronn]] mehr und mehr Besitz in Weissach ([[Burg Kapfenhardt]]) und übte seit etwa 1150 die von den [[Vaihingen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Vaihingen]] übernommene Ortsherrschaft und bald auch das Kirchenpatronat aus. Mit der Reformation in den [[Altwürttemberg|altwürttembergischen]] Gebieten wurde das Kloster Maulbronn in eine Klosterschule nach reformatorischen Maßstäben umgewandelt und dem [[Haus Württemberg]] unterstellt. Weissach war nun aufgrund dieser geschichtlichen Ursprünge bis ins Jahr 1808 dem [[Württemberg|württembergischen]] Klosteramt Maulbronn zugehörig. Die traditionsreiche Geschichte von Weissach spiegelt sich auch im Ortsbild und der durchaus vorhandenen historischen Bausubstanz wider: Nach einem großen Brand im Jahr 1791 musste der Ort fast vollständig neu aufgebaut werden, die meisten alten Gebäude sind also nach 1791 erbaut worden. Aus der Zeit vor 1791 stammen unter anderem die [[Kirchenburg Weissach|Kirchenburg]] mit alleinstehendem Wehrturm, Gaden (Vorratskammern) und ehemaligem Herrenhaus innerhalb des Mauerrings. Die überregional bekannte Kirche war früher von zwei Mauern umgeben und entsprach einer Wehrkirche im eigentlichen Sinn. Die ehemalige Zehntscheuer beherbergt heute die Ortsbücherei. Das Pfarrhaus, das Backhaus, die alte Schule sowie verschiedene historische Gehöfte sind ebenfalls prägend für das dörfliche Ortsbild. Weissach war über Jahrhunderte hinweg landwirtschaftlich geprägt, dies zeigte sich über sehr lange Zeit in der Alltagskultur der Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bei der Neugliederung des jungen [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] am Anfang des 19. Jahrhunderts kam Weissach zunächst zum [[Oberamt Leonberg]] (1808/09) und dann ans [[Oberamt Vaihingen]], während Flacht beim Oberamt Leonberg blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1906 bekam Weissach über die von den [[Württembergische Nebenbahnen|Württembergischen Nebenbahnen]] betriebene [[Strohgäubahn]] Anschluss an das Streckennetz der [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Württembergischen Eisenbahn]]. Die Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] führte 1938 zur Zugehörigkeit von Weissach und Flacht zum neu gegründeten [[Landkreis Leonberg]]. 1945 wurden die Orte Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und gehörten somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. Spätestens ab dem Ende des Zweiten Weltkrieges fand ein rasanter Strukturwandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Alltagskultur statt. Weissach hat sich in den letzten 60 Jahren seiner Geschichte stärker entwickelt als jemals zuvor. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist bis auf einige wenige zurückgegangen, der Ort hat seine Siedlungsfläche enorm vergrößert und seine Bevölkerung seit 1946 mehr als verdoppelt. Die meisten Erwerbstätigen finden heute ihr Auskommen in Industrie, Handel und Gewerbe. Ein Meilenstein in der Entwicklung vom Dorf zur Industrie- und Wohngemeinde war 1961 die Ansiedlung von [[Porsche]] (Porsche Engineering Group GmbH) auf Weissacher Markungsfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weissacher Sage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Weissach musste in einer Notlage Teile von Waldungen in Bonlanden und im Maisental an das Kloster Maulbronn verpfänden. Die Klausel hieß, dass das Geld an einem bestimmten Tag des Jahres 1210 um 12 Uhr mittags dem Abt persönlich zurückgegeben werden müsste, sonst verfalle der Wald. Schultheiß und Magistrat von Weissach trafen pünktlich in Maulbronn ein, wo ihnen erklärt wurde, dass der Abt gerade noch nicht da sei. Sie sollten sich bis zur Rückkehr des Abts gedulden und essen und trinken. Man gab ihnen gutes Essen und Wein, so dass sie bald nicht mehr auf die Zeit achteten. Kurz nach 12 Uhr kam der Abt schließlich und erklärte den Weissachern, er habe das Geld nicht um 12 Uhr erhalten und so sei der Wald an das Kloster verfallen. Darauf zogen die Weissacher verdrossen ab. Aus Rache haben dann die Weissacher den Abt zwei Jahre später umgebracht, als dieser ohnehin vogelfrei war und deshalb keine Strafe drohte. Der sich schützende Abt ist heute noch Hauptfigur des Marktbrunnens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Weissach, Andreas Kieser.png|Weissach 1682, Ansicht im Forstlagerbuch von [[Andreas Kieser]]&lt;br /&gt;
 Flacht, Weissach, Andreas Kieser.png|Flacht 1682&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1971 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Flacht im Rahmen der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform]] nach Weissach eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=447}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Es handelt sich um Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-03 |url=http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/SRDB/Tabelle.asp?H=BevoelkGebiet&amp;amp;U=02&amp;amp;T=01035010&amp;amp;E=GE&amp;amp;K=115&amp;amp;R=GE115052 |text=Bevölkerungsentwicklung in Baden-Württemberg von 1871 bis 2012 |archivebot=2018-03-23 07:28:12 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (nur [[Wohnsitz (Deutschland)#Haupt- und Zweitwohnsitz|Hauptwohnsitze]]).&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1871 ¹|| 2104&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1880 ¹ || 2121&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1890 ¹ || 2078&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1900 ¹ || 1900&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1910 ¹ || 2031&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 1925 ¹ || 2061&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 1933 ¹ || 2105&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939 ¹ || 2079&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950 ¹ || 2819&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Juni 1961 ¹ || 3215&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970 ¹ || 4628&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1980 || 5747&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1987 ¹ || 6193&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1990 || 6528&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr*&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 7213&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 7544&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 7705&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 7398&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 7490&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 7665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 7750&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;jeweils 31. Dezember&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Weissach wurde der Gemeinderat bis 2019 nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e (Ausgleichssitze) verändern. 2023 wurde die Unechte Teilortswahl abgeschafft. Der Gemeinderat in Weissach hat seit der Kommunalwahl 2024 18 Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08115052/praesentation/ Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND         = DE&lt;br /&gt;
|TITEL        = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 2019&lt;br /&gt;
|GUV          = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 34.94&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 29.90&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 0475BC&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = BL&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 29.90&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 29.02&lt;br /&gt;
|FARBE2         = 06539D&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = UL&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 21.94&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 20.66&lt;br /&gt;
|FARBE3         = 146F38&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = Grüne&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 13.21&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 18.19&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 0.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 2.23&lt;br /&gt;
|FARBE5         = E3000F&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | FW&lt;br /&gt;
| align=left | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler Weissach-Flacht e.&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
| 34,94&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 29,90&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | BL&lt;br /&gt;
| align=left | Bürgerliste – Unabhängige Wählervereinigung e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
| 29,90&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 29,02&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | UL&lt;br /&gt;
| align=left | Unabhängige Liste Weissach und Flacht&lt;br /&gt;
| 21,94&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 20,66&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | GRÜNE&lt;br /&gt;
| align=left | [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| 13,21&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 18,19&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | SPD&lt;br /&gt;
| align=left | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 2,23&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;66,26 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;66,05 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister seit 1948 ===&lt;br /&gt;
* 1948–1972: Hermann Kempf&lt;br /&gt;
* 1973–1997: Wolfgang Lucas&lt;br /&gt;
* 1997–2005: Roland Portmann&lt;br /&gt;
* 2005–2006: Reinhard Riesch&lt;br /&gt;
* 2006–2014: [[Ursula Kreutel]]&lt;br /&gt;
* 2014–2022: Daniel Töpfer (CDU)&lt;br /&gt;
* seit 2022: Jens Millow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit dem 29. September 2022 der parteilose Jens Millow. Er wurde am 3. Juli 2022 mit 75,6 Prozent der Stimmen gewählt. Sein Vorgänger Daniel Töpfer trat nicht erneut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild      = DEU Weissach COA.svg&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen der Gemeinde Weissach&lt;br /&gt;
 |Blasonierung    = In einem durch einen [[Tingierung#Metalle|silbernen]] (weißen) [[Balken (Heraldik)#Zwillingsbalken und Faden/Leiste/Stecken|Schräglinksfaden]] geteiltem [[Wappenschild|Schild]] vorne in [[Tingierung#Heraldische Farben|Rot]] ein silbernes (weißes) [[Tatzenkreuz|Kreuz mit Tatzenenden]], hinten in Blau ein goldener (gelber) [[Ente (Wappentier)|Entenfuß]]. &lt;br /&gt;
 |Quelle          = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/259/Weissach Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 31. Januar 2024&lt;br /&gt;
 |Begründung      = Das silberne Kreuz mit Tatzenenden geht auf ein [[Fleckenzeichen|Flecken-]] beziehungsweise Marksteinzeichen aus dem Jahre 1682 zurück. Dieses Wappen findet sich seit etwa 1820 im Siegel des [[Schultheiß]]en. Das Fleckenzeichen wird mit einem [[Sühnekreuz]] für den im Jahr 1212 in Weissach erschlagenen Maulbronner Gegenabt Johann von Neipperg in Verbindung gebracht. Die Farben Rot des Hintergrundes und Silber (Weiß) des Kreuzes sind in Anlehnung an die Wappenfarben Rot und Silber (Weiß) des Wappens der [[Grafen von Neipperg]] gewählt. Das im vorderen Teil des Schildes abgebildete Motiv ist das im Jahre 1961 verliehene Wappen der Gemeinde Weissach, das bis zur Verleihung des neuen Wappens gültig war. Bei den im hinteren Teil des Schildes dargestellten Motiv handelt es sich um das Wappen der aufgelösten Gemeinde Flacht, die in die Gemeinde Weissach eingemeindet wurde. Der goldene Entenfuß spielt auf das Wappen des Maulbronner Abtes [[Johann Entenfuß]] (1512-1518) an. Mit dem Wappen wird auf die Geschichte des Ortsteils Flacht Bezug genommen, der bis zur Reformation im Besitz des Klosters Maulbronn war. Der silberne Schräglinksfaden verhindert, dass die Farben Rot und Blau aufeinanderstoßen. &lt;br /&gt;
 |Zusatz          = Das Wappen wurde der Gemeinde am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 2006 vom Landratsamt Böblingen verliehen. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen der ehemals eigenständigen Gemeinden und heutigen Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;80&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappenflacht.jpg|{{center|1=Flacht&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In Blau ein goldener (gelber) Entenfuß.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
 Wappen Weissach.png|{{center|1=Weissach&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In Rot ein silbernes (weißes) Kreuz mit Tatzenenden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Böblingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flagge ====&lt;br /&gt;
Die in Weiß (silber) und Rot geteilte Flagge wurde der Gemeinde ebenfalls am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 2006 vom Landratsamt Böblingen verliehen. In der Mitte der Flagge führt die Gemeinde das oben beschriebene Wappen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.weissach.de/index.php?id=180&amp;amp;L=0 Beschreibung] der Flagge im Internetauftritt der Gemeindeverwaltung Weissach; abgerufen am 31. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Weissach unterhält seit 1998 eine Partnerschaft mit [[Marcy-l’Étoile]] in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Weissach.jpg|mini|Der Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Die [[Strohgäubahn]] nach [[Bahnhof Korntal|Korntal]] bindet Weissach grundsätzlich an das Schienennetz an, allerdings wird der Endabschnitt von [[Heimerdingen]] nach Weissach seit 2012 nicht mehr fahrplanmäßig befahren. Die Reaktivierung des Streckenabschnitts war seitdem mehrfach Diskussionsgegenstand – sowohl im Weissacher Gemeinderat&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Unabhängige Liste Weissach und Flacht |url=https://ul-weissach.de/2019/04/26/gute-gruende-fuer-eine-verlaengerung-der-strohgaeubahn-nach-weissach/ |titel=Gute Gründe für die Strohgäubahn nach Weissach |werk=Unabhängige Liste Weissach und Flacht |datum=2019-04-26 |abruf=2021-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch in der [[Regionalversammlung des Verbands Region Stuttgart|Regionalversammlung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franziska Kleiner |url=https://www.leonberger-kreiszeitung.de/inhalt.neuer-vorstoss-gruene-verlaengerung-der-strohgaeubahn-pruefen.ca4efd62-a8aa-42b0-a851-4dccbcc44bed.html |titel=Neuer Vorstoß – Grüne: Verlängerung der Strohgäubahn prüfen |werk=Leonberger Kreiszeitung |datum=2020-12-16 |abruf=2021-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Land [[Baden-Württemberg]] fördert eine Machbarkeitsstudie, die die Wirtschaftlichkeit einer Sanierung und Wiederinbetriebnahme prüfen soll&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arnold Einholz |url=https://www.leonberger-kreiszeitung.de/inhalt.weissach-faehrt-die-strohgaeubahn-bis-zu-porsche.f39e81d5-e425-41bd-99e2-a81915c09cfa.html |titel=Weissach: Fährt die Strohgäubahn bis zu Porsche? |werk=Leonberger Kreiszeitung |datum=2021-10-08 |abruf=2021-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell ist Weissach über mehrere regionale Buslinien, die von &amp;#039;&amp;#039;Wöhr-Tours&amp;#039;&amp;#039; betrieben werden, an das [[S-Bahn Stuttgart|S-Bahn-Netz Stuttgart]] angeschlossen. Alle Verbindungen gehören mit einheitlichen Tarifen zum [[Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart]] und verbinden Weissach und Flacht mit [[Perouse]], [[Rutesheim]], [[Leonberg]] und [[Renningen]]. In Leonberg und Renningen bestehen (wie auch in Korntal) Umstiegsmöglichkeiten in die Linien S6 und S60 der S-Bahn Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weissacher Bahnhof dient inzwischen der GES&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ges-ev.de/die_ges/home.htm |titel=Aktuelle Informationen der GES Stuttgart |hrsg=Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen Stuttgart e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Werkstatt und wird gelegentlich für den [[Feuriger Elias|Museumsbetrieb von Dampf- und Dieselloks]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die L 1177. Die nahegelegene [[Bundesautobahn 8|A8]] ist über die Anschlussstellen Rutesheim und [[Heimsheim]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Weissach, in Richtung Mönsheim und Flacht, befindet sich seit 1962 eine Teststrecke von [[Porsche]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeitreise-bb.de/weissach/weissach/pors.html http://www.zeitreise-bb.de:/ Das Porsche-Entwicklungszentrum Weissach]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1971 wurde auf dem dafür vergrößerten Gelände außerdem das Entwicklungszentrum des Unternehmens eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marc Bongers |Titel=Porsche. Serienfahrzeuge und Sportwagen seit 1948 |Verlag=Motorbuch |Ort=Stuttgart |Datum=2004 |ISBN=3-613-02388-1 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Entwicklungs- und Motorsportzentrum in Weissach werden die Rennfahrzeuge von Porsche produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://porscheplatz.porsche.com/de/articles/das-motorsportzentrum-weissach-hinter-den-kulissen http://porscheplatz.porsche.com/de: Porsche News und Hintergrundberichte in Bild und Ton]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es liegt ca. 25 km vom Stammwerk [[Stuttgart-Zuffenhausen|Zuffenhausen]] entfernt und wuchs von ca. 38 Hektar Grundstücksfläche im Jahr 1960 auf 68 Hektar im Jahr 2008. 1991 wurden bereits 2.300 Mitarbeiter beschäftigt. Neben Betriebsgebäuden stehen verschiedene Varianten eines Rundkurses und ein Skid-pad (Schleuderplatte) nicht nur für die Entwicklung, sondern auch für Schulungen von Porschefahrern zur Verfügung. Im April 2013 werden bereits 4.500 Mitarbeiter beschäftigt und ein weiterer Ausbau wurde genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die [[Porsche 928|Weissach-Achse]] als auch das optionale „Weissach-Paket“ von Porsche-Sportwagenmodellen wurden nach der Gemeinde benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Porsche-Entwicklungszentrum war seit 1996 zusätzlich das „Abgaszentrum der Automobilindustrie“ (ADA) angesiedelt, ein Gemeinschaftsprojekt von Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW für Grundlagenforschung zu Abgasnachbehandlungssystemen. Am 21. Februar 2018 wurde die bevorstehende Schließung von ADA bekanntgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harry Pretzlaff |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.forschungszentrum-bei-porsche-in-weissach-wird-geschlossen-abgaszentrum-der-deutschen-autoindustrie-vor-dem-aus.0f23c4a1-f1e9-41c8-929c-59b62c518dcb.html |titel=Abgaszentrum der Autoindustrie vor dem Aus |werk=www.stuttgarter-zeitung.de |datum=2018-02-21 |abruf=2018-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 beliefen sich die [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuereinnahmen]] vor allem durch Porsche auf gut 222 Millionen €. Dies entsprach ca. 29.600 € pro Einwohner. Damit verfügte Weissach über die höchsten Pro-Kopf-Gewerbesteuereinnahme in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Susanne Preuß |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/porsche-gewerbesteuer-bringt-reichtum-wie-mit-tempo-240-ueber-die-autobahn-11028805.html |titel=Wie mit Tempo 240 über die Autobahn |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] |datum=2010-08-24 |abruf=2010-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Porsche am 1. August 2012 [[Porsche#2009: Verlust der Unabhängigkeit|durch Volkswagen übernommen]] wurde, sind die [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuereinnahmen]] durch Porsche zurückgegangen. Die gesamten [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuereinnahmen]] der Gemeinde Weissach liegen seit 2017 zwischen 5 und 8 Millionen €.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.weissach.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Kaemmerei/Zahlen_und_Fakten_Haushalt_2020.pdf |titel=Zahlen und Fakten - Haushalt 2020 |werk=weissach.de |datum=2020-03-18 |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Mit der &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand-Porsche-Schule&amp;#039;&amp;#039; gibt es eine Grund- und Gemeinschaftsschule in Weissach, der Ortsteil Flacht verfügt über eine eigene Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampflok 38-3199 Bf Weissach PF0718A.jpg|mini|Museumszug mit Dampflok 38.3199 im Weissacher Bahnhof]]&lt;br /&gt;
* [[St. Ulrich (Weissach)]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchenburg Weissach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Museen&lt;br /&gt;
* Im alten Schulhaus des Ortsteils Flacht befindet sich das Heimatmuseum und die Galerie [[Sepp Vees]].&lt;br /&gt;
* Auf der Strohgäubahn nach Korntal verkehren auch Museumszüge ([[Feuriger Elias]]), die durch die GES betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Erich Hartmann (Jagdflieger)|Erich Hartmann]], * 19. April 1922, † 20. September 1993, Luftwaffenoffizier und Jagdflieger der Wehrmacht und der Bundeswehr&lt;br /&gt;
* [[Herbert Linge]], * 11. Juni 1928, † 5. Januar 2024, Rennfahrer der Nachkriegszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige bedeutende Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
Hier werden bekannte Persönlichkeiten aufgeführt, die in Weissach einen Teil ihres Lebens verbracht haben oder in Weissach verstorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sepp Vees]] (* Gundershofen, 11. November 1908, † Flacht, 1. Dezember 1989) war ein Künstler, der ab 1933 in Flacht lebte. Bilder von ihm sind in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie Sepp Vees&amp;#039;&amp;#039; in Flacht ausgestellt.&lt;br /&gt;
* [[Otto Mörike]] (* 7. April 1897 in Dürrwangen; † 9. Juli 1978 in Schorndorf), evangelischer Pfarrer und Widerstandskämpfer im Dritten Reich, war Pfarrer in Flacht ab 1939. Hier versteckte er Juden in seinem Pfarrhaus unter anderen auch das Ehepaar [[Max und Ines Krakauer]], die auch dank seiner Hilfe das Nazi-Regime überlebten.&lt;br /&gt;
* [[Serge Gnabry]] (* 14. Juli 1995 in Stuttgart), Fußballspieler beim FC Bayern München, wuchs in Weissach auf und spielte in seiner Jugend beim TSV Weissach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Vaihingen |Titel=Weissach |Seite=247–253 |Wikisource=Kapitel B 21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Weissach}}&lt;br /&gt;
* [http://www.weissach.de/ Offizielle Internetpräsenz der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/online/2009/08/finanzkrise-weissach Zeit.de: &amp;#039;&amp;#039;Ein Dorf, auf das Millionen schneien&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Böblingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4065223-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Böblingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weissach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1100]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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