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	<title>Weiss-Bezirk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:11:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weiss-Bezirk&amp;diff=148577&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CyberOne25 am 20. August 2024 um 19:18 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-20T19:18:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NdFeB-Domains.jpg|mini|Mehrere Körner von [[NdFeB]]. Innerhalb  der Körner ist durch den Hell-Dunkel-[[Kontrast]] die Domänenstruktur erkennbar.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiss-Bezirke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;weisssche Bezirke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Domänen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zach&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Zach |Titel=Leistungselektronik – Ein Handbuch |Auflage=5 |Verlag=Springer Verlag |Ort=Wiesbaden |Datum=2015 |ISBN=978-3-658-04898-3 |Seiten=1824 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach dem französischen [[Physiker]] [[Pierre-Ernest Weiss]]) bezeichnet man beim [[Magnetismus]] mikroskopisch kleine magnetisierte Domänen in den [[Kristall]]en eines [[ferromagnetisch]]en Stoffes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moving magnetic domains by Zureks.gif|mini|Bewegung magnetischer Domänenwände in einem SiFe-Pulverkern, verursacht durch ein ansteigendes externes Magnetfeld, beobachtet mit einem [[Kerr-Zelle|Kerr-Zellen-Mikroskop]]. Weiße Bereiche sind Domänen mit nach oben gerichteter [[Magnetisierung]], dunkle Bereiche sind Domänen mit nach unten gerichteter Magnetisierung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiss erkannte 1907, dass die [[Magnetisches Moment|magnetischen Momente]] der Atome („[[Elementarmagnet]]e“) der Ferromagnetika auch ohne Einwirkung eines äußeren Magnetfeldes in begrenzten Bezirken parallel [[Magnetische Ordnung|ausgerichtet]] sind. Die Größe dieser Bezirke erstreckt sich von etwa 10 bis 1000&amp;amp;nbsp;µm linearer Ausdehnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;c1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Stöcker |Titel=Taschenbuch der Physik |Ort=Frankfurt a. M. |Datum=1998}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Richtung der Magnetisierung orientiert sich am [[Kristallgitter]] des [[Werkstoff]]s. Bei Werkstoffen, deren [[Korngröße]] dieser Größenordnung entspricht oder noch darunter liegt, sind alle [[Kristallit]]e &amp;#039;&amp;#039;Ein-Domänen-Teilchen&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h., nicht weiter in Domänen unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Natur aus sind die Weiss-Bezirke bis zur [[Ferromagnetismus#Sättigung|Sättigung]] magnetisiert. Die Grenzen zwischen den Bezirken heißen [[Bloch-Wand|Bloch-Wände]]. Setzt man ein [[Dauermagnet|hartmagnetisches Material]] einem steigenden Magnetfeld aus, verschieben sich zunächst die Bloch-Wände zugunsten derjenigen Weiss-Bezirke, die bereits in Richtung des äußeren Feldes ausgerichtet sind. Bei weiter steigendem äußeren Feld ändern schließlich immer mehr Weiss-Bezirke schlagartig ihre [[Polarität (Physik)|Polung]] ([[Barkhausen-Sprung]]). Dieses Umklappen kann man hörbar machen, indem man den Wechselanteil bzw. die stufenförmige Zunahme des magnetischen Feldes mit einer [[Spule (Elektrotechnik)|Spule]] induktiv aufnimmt und verstärkt. Bei Änderung des äußeren Feldes entsteht ein [[hysterese]]behaftetes Rauschen, welches Rückschlüsse auf die magnetischen Eigenschaften des Materials zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Growing-magnetic-domains.svg|mini|hochkant=3|zentriert|Vergrößerung der Weiss-Bezirke durch die Ausrichtung mehrerer Domänen über ein externes magnetisches Feld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiss-Bezirke treten in Analogie dazu auch in [[Ferroelektrikum|Ferroelektrika]] auf, wo sie Bereiche einheitlicher [[Dipol (Physik)|Dipol]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ausrichtung bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | align       = center&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile   = [[Magnetooptik|Magnetooptische]] Aufnahmen unterschiedlicher Domänenstrukturen&lt;br /&gt;
 | Breite      = 250&lt;br /&gt;
 | Bild1       = CMOS Domänen Formgedächtnislegierung.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Domänenstruktur einer [[Formgedächtnislegierung]]&lt;br /&gt;
 | Bild2       = CMOS Mäanderdomänen.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Aufnahme einer exemplarischen Mäanderdomänenstruktur&lt;br /&gt;
 | Bild3       = CMOS magnetische Blasendomänen.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel3 = Aufnahme einer exemplarischen Blasendomänenstruktur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Zach: &amp;#039;&amp;#039;Leistungselektronik – Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Springer Verlag, Wiesbaden, 2015, ISBN 978-3-658-04898-3.&lt;br /&gt;
* Hans Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Werkstoffe in der Elektrotechnik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Carl Hanser Verlag, München Wien, 1982, ISBN 3-446-13553-7.&lt;br /&gt;
* [[Horst Stöcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Physik.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-8171-1628-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CyberOne25</name></author>
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