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	<title>Weiskirchen (Rodgau) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Neuzeit */ Klammer-WL ersetzt mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-18T10:51:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuzeit: &lt;/span&gt; Klammer-WL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Weiskirchen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rodgau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Weiskirchen (Rodgau) COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Weiskirchen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.053179&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.891466&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 120 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.11&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 6873 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-06&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rodgau.de/Stadt/Stadtportrait/Zahlen-Daten-Fakten/ |titel=Zahlen, Daten, Fakten / Rodgau |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63110&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06106&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodgau Weiskirchen A3 B45 Luftbild.jpg|alternativtext=Luftbild, vorne Weiskirchen, im Hintergrund Frankfurt|mini|Weiskirchen von oben, Blick von Osten. ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiskirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Rodgau]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Offenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Weiskirchen liegt an der [[Rodau (Main)|Rodau]] in der [[Rhein-Main-Gebiet|Rhein-Main-Ebene]] auf 122 m über [[Normalnull|NN]], ca. 6 km westlich von [[Seligenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Rund um die Kirche entstand in [[Franken (Volk)|fränkischer]] Zeit ein [[Straßendorf]]. Die älteste erhaltene Erwähnung stammt von 1215. Der Ort befand sich im Besitz der Herren von [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Hagenhausen/Eppstein]]. 1305 verkaufte [[Äbtissin]] und [[Konvent (Kirche)|Konvent]] des [[Kloster Marienborn (Büdingen)|Klosters Marienborn]] ihren Hof und Einkünfte in Weiskirchen an das Kloster Seligenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiskirchen gehörte zur [[Auheimer Mark]] und lag im [[Amt Steinheim (Hessen)|Amt Steinheim]], das zunächst den Herren von Hagenhausen/Eppstein gehörte. Diese verpfändeten es ab 1371 je zur Hälfte den [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]] und den [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]]. 1393 gelangte das Pfand insgesamt an die [[Cronberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Cronberg]]. 1425 verkaufte Gottfried von Eppstein das Amt Steinheim an das [[Kurmainz|Kurfürstentum Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1397 ist eine [[Mühle]] belegt, 1473 bereits zwei. Die &amp;#039;&amp;#039;Meckelsmühle&amp;#039;&amp;#039; befand sich am Nordrand des Ortes an der Rodau und war Mitte des 20. Jahrhunderts noch in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodgau.Weiskirchen.Mühlrad.aus.Donja.Stubica.jpg|mini|Mühlrad in Weiskirchen]]&lt;br /&gt;
In erhaltenen Urkunden wurde Weiskirchen unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wichenkirhen (1287)&lt;br /&gt;
* Wizzinkirchin (1305)&lt;br /&gt;
* Wyzenkirchen (1339)&lt;br /&gt;
* Wyzinkirchen (1357)&lt;br /&gt;
* Wizsenkirchen (1371)&lt;br /&gt;
* Wyßinkirchin (1407)&lt;br /&gt;
* Wyßenkirchen (1421)&lt;br /&gt;
* Wissenkirchen (1473)&lt;br /&gt;
* Weiß Kirchen (1527)&lt;br /&gt;
* Wyßkirchen (1535)&lt;br /&gt;
* Weißkirchen (1542)&lt;br /&gt;
* Weyßkirchen (1642)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengeschichte ===&lt;br /&gt;
Die [[St. Petrus in Ketten (Weiskirchen)|Kirche]] mit dem [[Patrozinium]] [[St. Peter ad Vincula]] entstand schon in fränkischer Zeit. Weiskirchen war im Mittelalter Mutterkirche für die Dörfer [[Hainhausen]] und [[Rembrücken]]. [[Jügesheim]] war ab 1477 eine [[Filialkirche|Filiale]]. Zunächst waren die Herren von [[Hagen-Münzenberg]], nach der [[Münzenberger Erbschaft]], ab 1256, die [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]] [[Kirchenpatronat|Patronatsherren]]. 1440 übertrug Graf [[Reinhard II. (Hanau)|Reinhard II.]] von Hanau das Patronatsrecht auf die von ihm sehr geförderte [[Marienkirche (Hanau)|Maria-Magdalena-Kirche]] in [[Hanau]]. Kirchliche Mittelbehörde war in der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] das [[Archidiakonat]] [[St. Peter und Alexander (Aschaffenburg)|St. Peter und Alexander]] in Aschaffenburg, [[Landkapitel Rodgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1576 werden als Grundherren in Weiskirchen u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Kloster Arnsburg]], der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], das Kloster Seligenstadt, das Kloster [[Patershausen]], die Grafen von [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|Isenburg]] und die Pfarrei [[Lämmerspiel]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1631–1634, während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]], beschlagnahmte König [[Gustav II. Adolf]] das Amt als [[Kriegsbeute]] und stattete die nachgeborenen Hanauer Grafen [[Heinrich Ludwig von Hanau-Münzenberg]] (1609–1632) und [[Jakob Johann von Hanau-Münzenberg]] (1612–1636), die mit ihm verbündet waren, damit aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Wille: &amp;#039;&amp;#039;Hanau im Dreißigjährigen Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1886, S.&amp;amp;nbsp;91, 593f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da beide Grafen schon bald starben und der [[Westfälischer Friede|Westfälische Friede]] auf das [[Normaljahr]] 1624 abstellte, kam Weiskirchen wieder an Kurmainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufteilung der Auheimer Mark 1786 erhielt Weiskirchen einen Anteil des ehemals gemeinsamen Waldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Territoriale Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Bis 1821 nahm das [[Amtsvogtei Seligenstadt|Amt Seligenstadt]] Verwaltung und Rechtsprechung in Weiskirchen wahr. Mit der Verwaltungsreform im Großherzogtum Hessen in diesem Jahr wurden auch hier auf unterer Ebene [[Rechtsprechung]] und [[Verwaltung]] getrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; {{Hauptartikel|Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung}} Für die Verwaltung wurden [[Landratsbezirk]]e geschaffen, die [[Instanz (Recht)|erstinstanzliche]] Rechtsprechung [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichten]] übertragen. Der [[Landratsbezirk Seligenstadt]] erhielt die Zuständigkeit für die Verwaltung unter anderem für das gleichzeitig aufgelöste [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] Seligenstadt. Durch verschiedene Verwaltungsreformen gehörte Weiskirchen dann ab&lt;br /&gt;
* 1832 zum [[Kreis Offenbach]],&lt;br /&gt;
* 1848 zum [[Regierungsbezirk Darmstadt (Starkenburg)|Regierungsbezirk Darmstadt]] und&lt;br /&gt;
* 1852 wieder zum Kreis Offenbach. Dieser wurde 1939 in „Landkreis Offenbach“ umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=dra&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=1853&amp;amp;size=45 § 1 Abs. 3 &amp;#039;&amp;#039;Dritte Verordnung über den Neubau des Reichs&amp;#039;&amp;#039;]. In: RGBl. I S. 1675.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1977 wurde Weiskirchen im Rahmen der [[Gebietsreform in Hessen]] durch den Zusammenschluss von fünf bis dahin selbstständigen Gemeinden Teil der Großgemeinde Rodgau&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Offenbach (GVBl. II 330-33) |nr=22| jahr=1974 |datum=1974-06-26 |seite=8 |seiten=316–318 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;6 |kbytes=1430}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, seit 1979 Stadt Rodgau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=375}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtliche Zuständigkeit ===&lt;br /&gt;
Bei der Reform 1821 übernahm das [[Landgericht Seligenstadt|Landgericht Steinheim]] die erstinstanzliche Rechtsprechung in Weiskirchen, die zuvor das Amt wahrgenommen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; Der Sitz des Gerichts wurde zum 1. Juli 1835 nach [[Seligenstadt]] verlegt und die Bezeichnung in „[[Landgericht Seligenstadt]]“ geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510163_00281.html &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, die Verlegung des Landgerichtssitzes von Steinheim nach Seligenstadt betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 12. Mai 1835. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 29 vom 21. Mai 1835, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Gerichtsverfassungsgesetz]] von 1877 wurden Organisation und Bezeichnungen der Gerichte [[Deutsches Reich|reichsweit]] vereinheitlicht. Zum 1. Oktober 1879 hob das Großherzogtum Hessen deshalb die Landgerichte auf. Funktional ersetzt wurden sie durch [[Amtsgericht]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;§§ 1, 3 [https://starweb.hessen.de/cache/hessen/regierungsblatt/hessisches_regierungsblatt_1879.pdf#page=197 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1879. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.&amp;lt;/ref&amp;gt; So ersetzte das [[Amtsgericht Seligenstadt]] das &amp;#039;&amp;#039;Landgericht Seligenstadt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklungen und Ereignisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sender Weiskirchen Sprengung.jpg|mini|Sprengung des ehemaligen Mittelwellensenders des HR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wandelte sich Weiskirchen von einem Bauerndorf zu einer Arbeitergemeinde. Vom ursprünglichen Dorfkern sind heute nur noch wenige [[Fachwerk]]bauten erhalten. Während des [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] wurde die kleine [[jüdische Gemeinde]] ausgelöscht. Im März 2005 wurde die restaurierte kleine ehemalige [[Synagoge]] als Gedenkstätte wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische [[Gustav-Adolf-Kirche (Weiskirchen)|Gustav-Adolf-Kirche]] besteht seit 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1967 befand sich der [[Sender Weiskirchen]], ein [[Mittelwelle]]nsender des [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunks]] für die Frequenz 594&amp;amp;nbsp;[[kHz]] am nordwestlichen Ortsrand von Weiskirchen. Der Betrieb der Anlage wurde zum 1. Januar 2010 aus Kostengründen eingestellt; im April 2012 wurden die Sendemasten gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Belegte Einwohnerzahlen sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1576: 37 Familien&lt;br /&gt;
* 1961: 848 evangelische (= 24,66 %), 2495 katholische (= 72,55 %) Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Weiskirchen|width=450|float=none|maxEinwohner=4800&lt;br /&gt;
|655|725|716|771|785|685|695|731|782|920|1157|1291|1474|1740|2238|2345|2781|3439|4474&lt;br /&gt;
|vor1834=(1829,575)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,4840)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
;Amtszeiten der Bürgermeister vor der Gründung der Stadt Rodgau&lt;br /&gt;
* 1946–1947 Peter Josef Ott ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heimat-und-geschichtsverein-weiskirchen.de/geschichtliches/geschichte-weiskirchens/ |titel=Geschichte Weiskirchens |sprache=de |abruf=2024-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.op-online.de/region/rodgau/zeitreise-friedhof-560161.html |titel=Zeitreise auf dem Friedhof |sprache=de |abruf=2024-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1919–1933 Peter Josef Ott (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Weiskirchen (Rodgau).svg|mini|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Weiskirchen (Rodgau) COA.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;„Auf blauem Grund über goldenem Boden eine silberne Kirche mit rotem Dach und goldenem Turmkreuz, der Turm von vier goldenen [[Mühle (Heraldik)|Mühlrädern]] beseitet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Weiskirchen im Landkreis Offenbach,, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 255 |nr=10 |jahr=1958 |datum=1958-02-25 |seite=2 |seiten=298 |kbytes=4407}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde der Gemeinde Weiskirchen am 25. Februar 1958 durch den [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessischen Innenminister]] genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Bad Nauheimer Heraldiker [[Heinz Ritt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt den [[redendes Wappen|redenden]] weißen Kirchturm der Kirche St. Petrus in Ketten. Die Mühlräder deuten auf die zahlreichen Mühlen entlang der Rodau hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klemens Stadler]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wappen, Band 3&amp;#039;&amp;#039;; Angelsachsen-Verlag, Bremen 1967, S.&amp;amp;nbsp;92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flagge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Januar 1959 wurde der Gemeinde durch den Hessischen Innenminister eine Flagge genehmigt, die wie folgt beschrieben wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Auf der breiten weißen Mittelbahn des rot-weiß-roten Flaggentuches das Gemeindewappen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung zur Führung einer Flagge an die Gemeinde Weiskirchen im Landkreis Offenbach, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 132 |nr=6 |jahr=1959 |datum=1959-01-24 |seite=2 |seiten=130 |kbytes=6981}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Über die Kommune hinaus bekannt wurde durch die Teilnahme an der [[Trampolin-Bundesliga]] so wie der [[Deutsche Turnliga|Deutschen Turnliga]] die [[Spvgg Weiskirchen|Spielvereinigung Weiskirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Weiskirchen.jpg|mini|Ehemaliges Empfangsgebäude des Bahnhofs Weiskirchen, Bahnsteigseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 erhielt Weiskirchen mit der [[Rodgaubahn]] Anschluss an die Eisenbahn und einen eigenen Bahnhof. Seit Ende 2003 ist es mit der [[Liste der Linien der S-Bahn Rhein-Main|S-Bahn-Linie S1]] ([[Wiesbaden Hauptbahnhof]]–[[Ober-Roden]]) an das Netz der [[S-Bahn Rhein-Main]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Rhein-Main|S1|Teilstrecke=Ost}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Demandt: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation in Hessen südlich des Mains&amp;#039;&amp;#039; = Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde 29, S. 158.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: Starkenburg. 1937, S. 739 f.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039; = Darmstädter Archivschriften 2. 1976, S. 211.&lt;br /&gt;
* Georg Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Offenbach&amp;#039;&amp;#039;. Teil von Rudolf Adamy: Kunstdenkmäler im Grossherzogthum Hessen – Provinz Starkenburg. 1885, 236 ff.&lt;br /&gt;
* Dagmar Söder: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen, Kreis Offenbach&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig/Wiesbaden 1987, S. 268–269.&lt;br /&gt;
* Helmut Trageser: &amp;#039;&amp;#039;Christen, wollt ihr Rochus ehren, 300 Jahre Rochusgelübde Weiskirchen&amp;#039;&amp;#039;. Weiskirchen 2002.&lt;br /&gt;
* Helmut Trageser u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschichten, 700 Jahre Weiskirchen&amp;#039;&amp;#039;. Weiskirchen 1986&lt;br /&gt;
* Helmut Trageser: &amp;#039;&amp;#039;Weiskirchen in alten Ansichten&amp;#039;&amp;#039;, Weiskirchen 1984&lt;br /&gt;
* Margarete Zilch und Arnold Haag: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen an der mittleren Rodau&amp;#039;&amp;#039;. Weiskirchen 2008&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116323523 |GND=4107907-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=438011050|titel=Weiskirchen, Landkreis Offenbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=438011050 |titel=Weiskirchen, Landkreis Offenbach |datum=2018-04-17}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL &lt;br /&gt;
| typ      = bsb10510149&lt;br /&gt;
| hrsg     = Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz.&lt;br /&gt;
| jahr     = 1821&lt;br /&gt;
| nr-text  = 33&lt;br /&gt;
| datum    = 1821-07-14&lt;br /&gt;
| titel    = Die Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke betreffend&lt;br /&gt;
| seite    = 403&lt;br /&gt;
| seiten   = 403 ff&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
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