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	<title>Weingut von Winning - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:45:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weingut_von_Winning&amp;diff=871368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spurzem: /* Gebäude */ Im vollständigen Satz „bis“ ausschreiben. Obwohl derzeit fast alles „umgesetzt“ wird, geht es hier vielleicht auch ohne das Modewort.</title>
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		<updated>2026-01-18T21:25:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gebäude: &lt;/span&gt; Im vollständigen Satz „bis“ ausschreiben. Obwohl derzeit fast alles „umgesetzt“ wird, geht es hier vielleicht auch ohne das Modewort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = &lt;br /&gt;
| BILD             = WeingutDeinhard-2.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Gutshaus, Ansicht von Süden&lt;br /&gt;
| ORT              = [[Deidesheim]]&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER       = &lt;br /&gt;
| ARCHITEKT        = [[Hermann Nebel]]&lt;br /&gt;
| ARCHITEKTIN      = &lt;br /&gt;
| BAUHERR          = Friedrich Prosper Deinhard&lt;br /&gt;
| BAUHERRIN        = &lt;br /&gt;
| BAUSTIL          = &lt;br /&gt;
| BAUJAHR          = 1847–49&lt;br /&gt;
| ABRISS           = &lt;br /&gt;
| HÖHE             = &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = &lt;br /&gt;
| LÄNGE            = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 49.410519&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 8.186478&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-RP&lt;br /&gt;
| GEO-HÖHE         = &lt;br /&gt;
| KARTE            = ja&lt;br /&gt;
| KARTE2           = &lt;br /&gt;
| KARTE2-TEXT      = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weingut von Winning&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 2009 Weingut Dr. Deinhard) ist in der pfälzischen Kleinstadt [[Deidesheim]] im deutschen [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiet Pfalz]] ansässig; es produziert auf rund 80&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] Rebfläche überwiegend [[Riesling]]weine und ist Mitglied des [[Verband Deutscher Prädikatsweingüter|Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter e.&amp;amp;nbsp;V.]] (VDP).&amp;lt;ref name=&amp;quot;vdp-steckbrief&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |title=Steckbrief Von Winning|publisher=VDP.Die Prädikatsweingüter|url=https://www.vdp.de/de/die-winzer/pfalz/von-winning|accessdate=2021-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weingut von Winning.jpg|mini|Weingut um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Von-winning-keller.jpg|mini|Weinkeller]]&lt;br /&gt;
=== Erste Jahrzehnte ===&lt;br /&gt;
Das [[Weingut]] wurde 1849 gegründet&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |title=Weingut|publisher=von Winning Weingut GmbH|url=http://www.von-winning.de/de/weingut/weingut.html|accessdate=2016-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, damals unter dem Namen „Deinhard“. Gründer des Weinguts war der [[Koblenz]]er Friedrich Deinhard (1812–1871). Dessen Vater war [[Johann Friedrich Deinhard]], der 1794 in Koblenz die [[Deinhard|Deinhard &amp;amp; Co.]] gegründet hatte, eine Weingroßhandlung, die noch heute als  Sekt- und Weinkellerei besteht. Friedrich Deinhard gelangte durch das Erbe seiner Frau Auguste Margarete Jordan (1816–1889), einer Tochter von [[Andreas Jordan]] (1775–1848), an die Weinberge, die den Grundstock für das neue Weingut bildeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ker_254&amp;quot;&amp;gt;Kermann, &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche und soziale Entwicklung …&amp;#039;&amp;#039;, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der so genannten „Jordanschen Teilung“ wurde umfangreicher Besitz von Andreas Jordan und dessen bereits früher verstorbenem Bruder Peter Heinrich Jordan unter den Kindern Andreas Jordans aufgeteilt: Es blieb nach der Teilung das Weingut [[Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan|L.&amp;amp;nbsp;A. Jordan]] mit rund 62&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] Weinbergsbesitz, neu entstanden waren die Weingüter [[Weingut Reichsrat von Buhl|F.&amp;amp;nbsp;P. Buhl]] mit ebenfalls rund 62&amp;amp;nbsp;Morgen Weinbergsbesitz und das Weingut Deinhard mit rund 25&amp;amp;nbsp;Morgen Weinbergsbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Kermann, &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche und soziale Entwicklung …&amp;#039;&amp;#039;, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1849 wurde der Gutshof des Weinguts fertiggestellt, und Friedrich Deinhard ließ sich in Deidesheim nieder. Er konnte in den 1850er Jahren sein Weingut durch weitere Zukäufe vergrößern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ker_254&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Friedrich Deinhard 1871 übernahm sein Sohn [[Andreas Deinhard]] (1845–1907) die Leitung des Weinguts. Er war Mitglied der [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|Kammer der Abgeordneten]] des [[Königreich Bayern|Königreichs Bayern]] und [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstagsabgeordneter]]. Nach seinem Tod erbte seine Tochter Emma das Weingut und sein Schwiegersohn Leopold von Winning (1873–1917) übernahm die Leitung. Leopold von Winning gehörte zu einem adligen Geschlecht, das aus [[Winningen (Aschersleben)|Winningen]] in der Grafschaft Aschersleben stammte;&amp;lt;ref&amp;gt;Kermann, &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche und soziale Entwicklung …&amp;#039;&amp;#039;, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Vater war der Generalleutnant [[Leopold von Winning]], Ehrenbürger der Stadt [[Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Weingüter Jordan, Bassermann-Jordan, Buhl, Schellhorn-Wallbillich. Sonderabdruck aus: Die deutsche Landwirtschaft unter Kaiser Wilhelm II. |Ort=Halle a. S. |Datum=1913 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Weingut hieß nun nach seinem neuen Besitzer „von Winning“. Unter der Führung Leopold von Winnings war das Weingut Gründungsmitglied des VDP.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vdp-steckbrief&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Tod von Leopold von Winning wechselte das Weingut 1918 den Besitzer; es gehörte nun der Kellerei Karl Josef Hoch in [[Neustadt an der Weinstraße|Neustadt]]. Die Kellerei durfte den Namen „von Winning“ nicht beibehalten und nannte das Weingut wieder „Dr.&amp;amp;nbsp;Deinhard“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vdp-steckbrief&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Vergangenheit ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 kaufte der Unternehmer [[Achim Niederberger]] (1957–2013) das Weingut, zu dessen Unternehmensgruppe es seitdem gehört. Seit 2009 tritt das Weingut wieder unter dem Namen „von Winning“ auf. In die Schlagzeilen kam das Weingut 2011, als am 23.&amp;amp;nbsp;September morgens um 3&amp;amp;nbsp;Uhr mithilfe eines [[Traubenvollernter]]s ein kompletter Weinberg des Weinguts abgeerntet wurde und die Weintrauben gestohlen wurden, insgesamt etwa 2500&amp;amp;nbsp;kg. Der Schaden soll sich auf rund 100.000&amp;amp;nbsp;Euro belaufen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |title=Dreister Traubenklau in bester Weinlage|publisher=Handelsblatt|url=http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/rebendiebstahl-dreister-traubenklau-in-bester-weinlage/4628718.html|accessdate=2016-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|title=Bis zum letzten Tropfen|publisher=Süddeutsche Zeitung|url=http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36518/|accessdate=2016-11-26|archiveurl=https://web.archive.org/web/20161127022252/http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36518/|archivedate=2016-11-27|offline=yes|archivebot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod von Achim Niederberger 2013 wurde seine Witwe Jana Seeger Inhaberin des Weinguts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vdp-steckbrief&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Das Gutshaus ist mit den zugehörenden Wirtschaftsgebäuden um einen Hof gruppiert. Das Anwesen ließ der aus Koblenz stammende Friedrich Prosper Deinhard in den Jahren 1847 bis 1849 errichten. Architekt des Bauvorhabens war der ebenfalls aus Koblenz stammende [[Hermann Nebel]], der zur selben Zeit auch den Ausbau des [[Ketschauer Hof]]s in Deidesheim leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinz Schmitt (Bibliothekar)|Heinz Schmitt]] |Titel=Geißbock, Wein und Staatsbesuche – Deidesheim in den letzten 150 Jahren |Ort=Landau |Datum=2008 |ISBN=3-922580-82-3 |Kapitel=Deidesheim baut |Seiten=59}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Villa selbst ist ein denkmalgeschützter kubischer Sandsteinquaderbau, mit [[Walmdach]] und einer Aussichtsplattform auf demselben. Die Packhalle stammt aus dem Jahr 1905.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Kreis=Bad Dürkheim |Stand=2024 |Seiten=24 |Kommentar=siehe: &amp;#039;&amp;#039;Weinstraße 10&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinlagen und Rebsorten ==&lt;br /&gt;
Zu den [[Lage (Weinbau)|Weinlagen]], die das Weingut bewirtschaftet, zählen Ölberg ([[Königsbach an der Weinstraße]]), [[Ruppertsberger Reiterpfad|Reiterpfad]], Spieß ([[Ruppertsberg]]), [[Deidesheimer Grainhübel|Grainhübel]], [[Deidesheimer Kalkofen|Kalkofen]], [[Deidesheimer Herrgottsacker|Herrgottsacker]], [[Deidesheimer Kieselberg|Kieselberg]], [[Deidesheimer Paradiesgarten|Paradiesgarten]], [[Deidesheimer Langenmorgen|Langenmorgen]], [[Deidesheimer Mäushöhle|Mäushöhle]] (Deidesheim), sowie [[Forster Ungeheuer|Ungeheuer]], [[Forster Pechstein|Pechstein]], [[Forster Jesuitengarten|Jesuitengarten]] und [[Forster Kirchenstück|Kirchenstück]] ([[Forst an der Weinstraße|Forst]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |title=Weinberge|publisher=von Winning Weingut GmbH|url=http://www.von-winning.de/de/weingut/weingut/weinberge.html|accessdate=2016-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weingut bestockt seine Weinberge zu 85 % mit [[Riesling]], den Rest mit anderen [[Rebsorte]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vdp-steckbrief&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Joachim Kermann&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Kurt Andermann]], [[Berthold Schnabel]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Wirtschaftliche und soziale Entwicklung 1816 bis 1914&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Deidesheim – Beiträge zu Geschichte und Kultur einer Stadt im Weinland&lt;br /&gt;
   |Verlag=Jan Thorbecke Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Sigmaringen&lt;br /&gt;
   |Datum=1995&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7995-0418-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Weingut von Winning (Deidesheim)|Weingut von Winning}}&lt;br /&gt;
* [https://www.von-winning.de/de Internetauftritt des Weingutes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:von Winning}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Deidesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Deidesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk aus Sandstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weingut (Pfalz)|Winning]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weingut (Verband Deutscher Prädikatsweingüter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Deidesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Bad Dürkheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1849]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spurzem</name></author>
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