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	<title>Weingut Nigl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:18:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weingut_Nigl&amp;diff=1744548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Lemma fettgeschrieben</title>
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		<updated>2025-09-08T07:08:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lemma fettgeschrieben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Senftenberg-Kirche-Ruine.jpg|mini|hochkant=1.6|Weingut Nigl (unterhalb der Burgruine Senftenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weingut Nigl.jpg|mini|hochkant=1.6|Weingut Nigl, Senftenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Senftenberg im Kremstal Maierhof.jpg|mini|Blick auf den Maierhof und die Burgruine Senftenberg, kolorierte Ansichtskarte um 1908]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weingut Nigl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Senftenberg (Niederösterreich)|Senftenberg]] ist ein [[Liste österreichischer Weingüter|österreichisches Weingut]] im [[Weinbau in Österreich|Weinbaugebiet]] [[Kremstal (Niederösterreich)|Kremstal]] in [[Niederösterreich]]. Der Betrieb wird als Familienweingut geführt und ist neben der Weinproduktion auch in Gastronomie und Hotellerie tätig. Das Gut befindet sich im historischen Lesehof von Senftenberg, der im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde und seit den 1990er Jahren nach einer Revitalisierung durch die Familie Nigl genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Weinlesehofs ==&lt;br /&gt;
Bauhistorische Befunde belegen eine frühe Besiedelung des Areals; nachgewiesen sind Mauerreste aus dem 12. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Lesehof, auch Weinhof genannt, ist als herrschaftlicher Maierhof seit dem 14. Jahrhundert fassbar. Der repräsentative zweigeschoßige Saalbau (20,98 × 9,76 m; Mauerdicke 0,77–0,96 m) weist im Untergeschoß regelmäßig angeordnete Lichtscharten auf, während das Obergeschoß durch hochrechteckige, verschließbare Fenster belichtet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KrauseReichhalter&amp;quot;&amp;gt;H. Krause / G. Reichhalter: Der „Perchhof“ zu Heiligenstadt, in: Fundort Wien 12 (2009), S. 137 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1580 und 1625 diente der Hof als auf Weinbau spezialisierter Wirtschaftshof der Burg Senftenberg und war zugleich Verwaltungssitz der Herrschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fux&amp;quot;&amp;gt;F. Fux: Senftenberg – Vom Herrensitz zum Gesundheitszentrum, Senftenberg 1995, S. …&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1717 ging die Herrschaft Senftenberg in den Besitz der Grafen von Starhemberg über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende um 1900 entwickelte sich das Kremstal verstärkt zu einer Sommerfrische-Region; zeitgenössische Postkarten zeigen die Burgruine Senftenberg mit dem Lesehof als landschaftlich idyllisches Motiv. Diese Nutzungstradition kam im 20. Jahrhundert mit dem Rückgang des herrschaftlichen Weinbaus zum Erliegen, und das Gebäude verfiel, bis es in den Jahren 2003 bis 2004 von der Familie Nigl restauriert und zu einem Weingut mit Hotel (zwölf Gästezimmer) und kleinem Restaurant ausgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hauer Holztechnik GmbH: &amp;#039;&amp;#039;Weinhaus Nigl Senftenberg&amp;#039;&amp;#039;. Referenzprojekt. Abgerufen am 7. September 2025 [https://www.hauer-holztechnik.at/referenzen/details/weinhaus-nigl-senftenberg].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NiglHistorie&amp;quot;&amp;gt;Weingut Nigl – Lesehof (Stammhaus), Website Weingut Nigl. Abgerufen am 7. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 wurde der historische Weinlesehof um einen Neubau nach Plänen des Architekten Thomas Tauber erweitert, in dem ein Spa-Hotel mit 27 Zimmern untergebracht ist; es ist über eine unterirdische Passage mit dem Stammhaus verbunden. Diese Erweiterung wurde als gestaffelt versetzte Baukörper mit Lärchenholzverkleidung und begrünten Terrassen ausgeführt, die sich an der Struktur der umliegenden Weingärten orientieren und dadurch eine visuelle Beziehung zur Kulturlandschaft herstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arch-tauber.at/index.php?id=205 |titel=Weinhotel Nigl – Architekten Tauber |werk=arch-tauber.at |abruf=7. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://well-hotel.at/nigl-weinhotel-ladt-ganzjahrig-zu-wellness-und-genuss-ein/ |titel=Nigl Weinhotel lädt ganzjährig zu Wellness und Genuss ein |werk=Well-Hotel |abruf=7. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Weingut ==&lt;br /&gt;
Geleitet wird das [[Weingut]] und das angeschlossene Restaurant, mit Hotel unter der [[Burgruine Senftenberg]] gelegen, von Martin Nigl. Das Weingut gilt als ein Leitbetrieb für den Weinbau des Weinbaugebiets Kremstal&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hugh Johnson]]: &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Johnson 2009&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hallwag, Bern 2008, ISBN 3-833-81220-6, S.&amp;amp;nbsp;228.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist Mitglied der Vereinigung [[Österreichische Traditionsweingüter]] (ÖTW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weine und Rebsorten ==&lt;br /&gt;
Die Rebfläche beträgt 25 Hektar (Stand 2016), wovon 90 % mit weißen [[Rebsorte]]n, hauptsächlich mit [[Grüner Veltliner]] und [[Riesling]], der Rest mit [[Sauvignon Blanc]], [[Chardonnay]] und [[Gelber Muskateller]] bestockt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Moser: &amp;#039;&amp;#039;Falstaff. Weinguide 2009/2010. Österreich. Südtirol&amp;#039;&amp;#039;. Falstaff, Wien 2009, ISBN 978-3-902660-03-9, S.&amp;amp;nbsp;172f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Weine sind der Veltliner und der Riesling &amp;#039;&amp;#039;Privat&amp;#039;&amp;#039; aus der Lage &amp;#039;&amp;#039;Senftenberger Piri&amp;#039;&amp;#039; für den die besten Trauben jedes Jahrganges verwendet werden. Weitere wichtige Lagen sind &amp;#039;&amp;#039;Dornleiten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hochäcker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kremsleiten&amp;#039;&amp;#039;. Die Rieden mit [[Plutonit|Urgesteinsböden]] aus verwittertem [[Granit]] werden im Wege des naturnahen, integrierten Weinbaus bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
Die Weinlese erfolgt in mehreren Durchgängen über mehrere Wochen per Hand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.weingutnigl.at/ Website des Weingutes]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Weißweine werden in Stahltanks und nur selten in [[Barrique]]s [[Weinherstellung|ausgebaut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur &lt;br /&gt;
| Autor = [[Stuart Pigott]], Andreas Durst, Ursula Heinzelmann, [[Chandra Kurt]], Manfred Lüer, Stephan Reinhardt&lt;br /&gt;
| Titel = Wein spricht Deutsch&lt;br /&gt;
| Auflage = 1.&lt;br /&gt;
| Verlag = Scherz&lt;br /&gt;
| Ort = Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
| Jahr = 2007&lt;br /&gt;
| ISBN = 978-3-502-19000-4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur &lt;br /&gt;
| Autor = Klaus Egle&lt;br /&gt;
| Titel = Der österreichische Wein. Das große Handbuch&lt;br /&gt;
| Auflage = 1.&lt;br /&gt;
| Verlag = Pichler Verlag&lt;br /&gt;
| Ort = Wien&lt;br /&gt;
| Jahr = 2007&lt;br /&gt;
| ISBN = 978-3-85431-403-5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.weingutnigl.at/ Website des Weingutes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/26/47/N |EW=15/33/58/E |type=landmark |region=AT-3}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weingut in Niederösterreich|Nigl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Traditionsweingüter|Nigl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senftenberg (Niederösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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