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	<title>Weingut J. Neus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T13:40:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weingut_J._Neus&amp;diff=2452328&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-10-26T19:24:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weingut J. Neus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Ingelheim am Rhein]] ist ein [[Weingut]] im deutschen [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)|Weinbaugebiet Rheinhessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1881 gründete Josef Neus senior (1856–1939) das Weingut in [[Ober-Ingelheim]]. Die Gründung kann im Zusammenhang der von [[Otto von Bismarck|Bismarck]] 1878/79 eingeleiteten protektionistischen [[Schutzzollpolitik]] des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreiches]] gesehen werden. Das Weingut liegt an der Bahnhofstraße, die zum Bahnhof der 22 Jahre zuvor erbauten [[Hessische Ludwigsbahn#Linksrheinische Bahn (1859)|Linksrheinischen Bahn]] der Hessischen Ludwigsbahn führt. Es produziert überwiegend [[Rotwein]]e. Nach Meyers Konversations-Lexikon von 1888 wurde der Oberingelheimer als „der zweitbeste Rotwein in Deutschland, mild, feurig, den Mund füllend und würzhaft süß“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885–1892; 13. Band: Phlegon - Rubinstein, S. 780.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 trat Josef Neus junior (1885–1968) im Alter von 23 Jahren nach Absolvierung einer kaufmännischen Lehre in den väterlichen Betrieb ein. Nach dem Tod des Vaters 1939 übernahm er die Leitung des Weinguts und wurde bald tatkräftig unterstützt von seinen beiden Töchtern. 1917 kam die weltbekannte Lage &amp;#039;&amp;#039;Königin-Victoria-Berg&amp;#039;&amp;#039; in [[Hochheim am Main]] in Familienbesitz, wechselte jedoch 1973 mit Heirat der Tochter Irmgard und Arndt-Richard Hupfeld vom [[Weingut Hupfeld]] wieder in Rheingauer Hände.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.koenigin-victoriaberg.de/deutsch/weingut.php |wayback=20120226043148 |text=Geschichte des Königin Victoriaberges}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weingut-hupfeld.de/geschichte1.html Geschichte] des Weinguts Hupfeld.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verdienstvolle Verbandstätigkeit von Josef Neus junior wurde 1957 mit der Ehrenmitgliedschaft im [[Deutscher Weinbauverband|Deutschen Weinbauverband]] und 1960 mit der „Goldenen Kammerpreismünze“ der Landwirtschaftskammer Rheinhessen gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geschichte-des-weines.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=418:neus-josef-1885-1968&amp;amp;catid=45:persoenlichkeiten-a-z&amp;amp;Itemid=83 Persönlichkeiten der Weinkultur] editiert von der [[Gesellschaft für Geschichte des Weines]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der „Vereinigung Rheinhessischer Naturwein-Versteigerer“ 1971 wurde das Weingut Mitglied im [[Verband Deutscher Prädikatsweingüter]] (VDP). Bis 2012 bewirtschaftete Ulrich Burchards den Betrieb in der vierten Generation. Seit März 2013 ist das Weingut J.Neus im Besitz der Unternehmerfamilie Schmitz aus Mainz und unter Leitung von Christian Schmitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weingutsgebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ober-Ingelheim Weingut Neus Bahnhofstraße 96.jpg|mini|Im Vordergrund die herrschaftliche Bruchstein-Villa, links im Hintergrund ist ein Teil der Betriebsgebäude sichtbar]]&lt;br /&gt;
Die Gebäude des Weinguts bestehen überwiegend aus behauenen Kalksteinen. Sie werden von der Bahnhofstraße, der Breitbachstraße und der Mühlstraße begrenzt. An der herrschaftlichen Bruchstein-Villa, bezeichnet 1883, des Architekten C. Richter, das einen zur Straße hin gehenden Balkon aufweist finden sich historisierende klassizistische Sandsteinelemente im Fenster und Giebelbereich. Ein Holztor führt in den mit Basaltsteinen gepflasterten Innenhof zwischen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, weiträumigen Kellereigebäuden und Weinkellern. Die Betriebsgebäude wurden zwischen 1891 und 1894 vom Architekten Georg Gerlinger, Mainz, errichtet. Eine Aufstockung und Erweiterung erfolgte in den schwierigen Jahren 1920 und 1921 durch die Architekten Markwort &amp;amp; [[Eugen Seibert|Seibert]], Darmstadt. Die zum Innenhof weisenden Teile der Wirtschaftsgebäude sind teilweise verputzt, die Fenster mit grünen Läden versehen. Die Gebäude sind als [[Liste der Kulturdenkmäler in Ingelheim am Rhein|Kulturdenkmal]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagen ==&lt;br /&gt;
Der Besitz beinhaltet erste Weinbergslagen wie &amp;#039;&amp;#039;Pares&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Horn&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Mainzer Berg (Ingelheim)|Mainzer Berg]] innerhalb der Gemarkung Ingelheim, die ihren Charakter aus dem [[Muschelkalk]] [[Terroir]] beziehen. Weiterhin werden die Lagen &amp;#039;&amp;#039;Burgberg&amp;#039;&amp;#039;, sowie &amp;#039;&amp;#039;Rheinhöhe&amp;#039;&amp;#039; zum [[Westerberg (Rheinhessen)|Westerberg]] hin bewirtschaftet. Alle Weinberge werden nach den Richtlinien zur [[Ökologische Landwirtschaft|ökologischen Landwirtschaft]] bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf 7 Hektar Rebfläche werden überwiegend rote Rebsorten angebaut. Das Schwergewicht liegt hier beim [[Spätburgunder]], der ca. 70 % der Ertragsfläche ausmacht. Weitere rote Sorten sind [[St. Laurent]] und den für Ingelheim typischen [[Frühburgunder]]. Bei den weißen Rebsorten werden [[Weißburgunder]], sowie [[Riesling]], [[Silvaner]] und [[Chardonnay]] ausgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vdp-VDP:Wein&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.vdp.de/de/die-weine/weinbergonline/weingut/j-neus |titel=VDP:Weinberg.Online |datum=2017-12-31 |abruf=2021-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Dietz-Lenssen: &amp;#039;&amp;#039;J. Neus. Pionier und Retter der Spätburgunder-Rebe. Kulturgeschichte der Rotweinstadt&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Stefan Schmitz. Verlag Bonewitz, Bodenheim 2015, ISBN 978-3-9816416-5-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Weingut Neus in Ober-Ingelheim}}&lt;br /&gt;
* [https://www.weingut-neus.de/ Internetauftritt des Weinguts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49.9675117|EW=8.0582115|type=landmark |dim=1 |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weingut (Rheinhessen)|Neus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weingut (Verband Deutscher Prädikatsweingüter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Ingelheim am Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Mainz-Bingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Ingelheim am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1881]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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