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	<title>Weinfelder Maar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T23:55:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Weinfelder_Maar&amp;diff=126505&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: typografischer Apostroph</title>
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		<updated>2025-12-29T09:23:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografischer Apostroph&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weinfelder Maar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Totenmaar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Maar]] rund zwei Kilometer südöstlich der Stadt [[Daun]] in der [[Eifel]], [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Dauner Maare, Weinfelder Maar oder Totenmaar.jpg|mini|Weinfelder Maar, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Maarsee entstand vor rund 30.000 Jahren bei einer [[Phreatomagmatische Explosion|vulkanischen Dampfexplosion]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.geopark-vulkaneifel.de/eifel/landschaft/maare-und-kraterseen/weinfelder-maar.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist rund 525&amp;amp;nbsp;m lang, 375&amp;amp;nbsp;m breit und 51&amp;amp;nbsp;m tief. Die Wasserfläche beträgt bei einem Umfang von 1.525&amp;amp;nbsp;m etwa 16,8&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]. Das Maar liegt auf einer Höhe von {{Höhe|483.5|DE-NHN|link=1}}.{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte}} Der aus [[Tuff]] bestehende, den See umgebende Wall ist an der westlichen und südlichen Seite höher als im Norden und Osten. Im Zuge dieses Walles befinden sich der [[Mäuseberg (Eifel)|Mäuseberg]] ({{Höhe|561.2}}) und das [[Maarkreuz]] ({{Höhe|534.5}}). Das Gebiet des Sees ist heute [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]]. Das Baden im Maar ist verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;eifelreise.de: [https://www.eifelfuehrer.de/index.php/touristische-ziele/maarevulkane/weinfelder-maar Weinfelder Maar]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Maar ist aufgrund seiner Schichtung ein [[meromiktisches Gewässer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zadereev2017&amp;quot;&amp;gt;Egor Zadereev, Bertram Boehrer, Ramesh D. Gulati: [https://www.researchgate.net/publication/313909166_Introduction_Meromictic_Lakes_Their_Terminology_and_Geographic_Distribution Introduction: Meromictic Lakes, Their Terminology and Geographic Distribution], in: Ecology of Meromictic Lakes, Februar 2017, [[doi:10.1007/978-3-319-49143-1_1]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinfelder maar.jpg|mini|350px|Weinfelder Maar im Winter mit Blick auf die Kirche von Weinfeld]]&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Totenmaar“ stammt vom in unmittelbarer Nähe des Maars gelegenen Friedhof mit einer kleinen, teilweise aus dem 14. Jahrhundert stammenden Kapelle. Dabei handelt es sich um die ehemalige Pfarrkirche von [[Weinfeld]]. Das Dorf wurde im 16. Jahrhundert (1512 letzte urkundliche Erwähnung) infolge der [[Pest]] aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle und der angeschlossene Friedhof werden heute von der Gemeinde [[Schalkenmehren]] für Begräbnisse genutzt. Im Eingangsbereich der Kapelle befinden sich zahlreiche Dank-Tafeln, mit Widmungen wie: „Maria hat geholfen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
Etliche Sagen ranken sich um das stille Totenmaar. Nach einer der Sagen soll an dieser Stelle einmal ein Schloss gestanden haben, in dem ein mildtätiger Graf mit seiner Dienerschaft, seiner hartherzigen Gemahlin und seinem einzigen Kind wohnte. Eines Tages kehrte der Graf von der Jagd nach Hause zurück und fand nur einen See an der Stelle vor, an der sein Schloss gestanden hatte. Es war mit allen Bewohnern im Erdboden versunken und hinterließ einen See, das Totenmaar. Wie durch ein Wunder erschien eine Wiege an der Oberfläche, in der sein Kind wohlbehalten ans Ufer trieb. Das Pferd des Grafen scharrte während eines Ausrufs seines Herrn eine Quelle aus dem Boden. Der Graf baute später aus Dankbarkeit für die Errettung seines Kindes eine Kapelle, welche wie auch die Quelle noch erhalten ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1878) b 179.jpg|mini|350px|Das Weinfelder Maar 1878 (Die Gartenlaube)]]&lt;br /&gt;
Der [[Eifelmaler]] Richard Franzen aus Mehren widmete diesem Maar folgendes Gedicht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;Droben steht noch die Kapelle,&lt;br /&gt;
hier im schönen Eifelland,&lt;br /&gt;
wo vor ein paar hundert Jahren&lt;br /&gt;
einst das Dörfchen Weinfeld stand.&lt;br /&gt;
Pest und Armut, schlechte Zeiten,&lt;br /&gt;
zwang die Menschen in der Not,&lt;br /&gt;
ihre Heimstatt zu verlassen,&lt;br /&gt;
letzter Zug im Abendrot.&lt;br /&gt;
Doch nach Weinfeld kehren wieder&lt;br /&gt;
Stille Schläfer Jahr für Jahr,&lt;br /&gt;
um für immer auszuruhen&lt;br /&gt;
auf dem Berg am Totenmaar&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Ansichten&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weinfelder-Maar-Sommer-2010.jpg|Im Sommer&lt;br /&gt;
Kapelle am Weinfelder Maar.jpg|Kapelle am Maar&lt;br /&gt;
Totenmaar2.jpg|Blick vom Friedhof aus&lt;br /&gt;
KapelleFriedhofWeinfeld.jpg|Weinfelder Kirche mit Blick auf Friedhof&lt;br /&gt;
TotenmaarEifel.JPG|Im Spätsommer&lt;br /&gt;
Weinfeldermaar.jpg|Im Frühsommer&lt;br /&gt;
Weinfelder Kirche C S Langbein HStaS J 317 Nr 6 Bild 5.jpg|Zwischen 1895 und 1904&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner D’hein]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationaler Geopark Vulkanland Eifel. Ein Natur- und Kulturführer.&amp;#039;&amp;#039; Gaasterland-Verlag, Düsseldorf 2006, ISBN 3-935873-15-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Weinfelder Maar|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Vulkaneifel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/10/35/N |EW=6/51/1/E |type=waterbody |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=104234678X|VIAF=305260606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maar in der Eifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Vulkaneifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Vulkaneifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schalkenmehren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meromiktisches Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Mosel|SMeerfelder Maar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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